1. Mai - Alle haben Feiertag - nur wir nicht!

 

Am 1.Mai nahm die AG Friedenspolitik des Friedenskreis Halle e.V. an den Aktivitäten des DGB auf dem Halleschen Marktplatz teil. Wir wollten hier thematisieren, welche Folgen deutsche Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie in anderen Teilen der Welt haben. Zugleich wollten wir auch auf den Friedenskreis und seine Projekte aufmerksam machen.

 

 

Morgens um 9 Uhr, hieß es, kann man sich noch einen guten Platz sichern. Das traf nicht ganz zu. Wir wurden erst hierhin und dann dorthin geschickt. Doch als wir unseren Stand aufgebaut hatten, sah er recht hübsch aus. Neben der AG Friedenspolitik stellte sich hier auch das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vor. Auf unserem Protest-Panzer hatten wir den Vergleich zwischen den Anschaffungskosten eines Leo II Panzer zu denen eines KiTa-Platzes drapiert. Der Sonnenschirm wurde mit unseren T-Shirts behangen.

 

 

Umrahmt von Infoständen der Roten Hilfe, vom Bund der Antifaschisten und der Kampagne NoNPD, einer Hüpfburg und einem Eisstand hatten wir, bei bestem Wetter, guten Kontakt zum Laufpublikum. Mit unserem Puppentheater konnten wir leider nicht punkten. Die Bühnentechnik war einfach stärker. Doch dafür war das Quiz ein echter Renner und auch die Unterschriftenliste der Kampagne „Aktion Aufschrei“, für eine Verschärfung des Waffenexportrechts, bekam viele neue Unterstützer/innen.

 

Um 14 Uhr räumten wir unseren Stand in Windeseile ab, um nicht die anschließende Demonstration gegen Übergriffe von Rechts zu verpassen. Gut 150 Personen folgten der Demonstration bis zur Würfelwiese. Dort hörten wir dann noch einer Rede zum Rassismus in der Mitte der Gesellschaft und dessen Auswirkungen, bevor wir erschöpft nach Hause gingen.

 


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