Friedens- und Konfliktarbeit im Ausland als Thema für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland

Austausch und Vernetzungstreffen zurückgekehrter Friedensfachkräfte

10. - 12. Juni 2016 in Neudietendorf

Im Projekt „zivil statt militärisch“, das in der Trägerschaft der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ist, gestalten seit 2013 Friedensfachkräfte Bildungsveranstaltungen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, mithilfe praktischer Erfahrungen von Friedensfachkräften Ansätze und Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung in internationalen Konflikt- und Krisensituationen bekannt zu machen und als Alternative zu militärischen Interventionen in die Debatte einzuspeisen.

2014 fand das erste Treffen zurückgekehrter Friedensfachkräfte statt und 2015 gab es ein zweites Treffen. Ziel dieser Treffen ist zum einen, dass Friedensfachkräfte in Austausch treten und zum anderen die Errichtung eines Pools zurückgekehrter Friedensfachkräfte, die für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland zur Verfügung stehen. Die Einladung richtet sich an Friedensfachkräfte in ganz Deutschland, derzeit finden die meisten Veranstaltungen jedoch aufgrund der regionalen Verankerung von „zivil statt militärisch“ in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen statt.


Erfahrungen von Friedensfachkräften sind für die Bildungsarbeit in Deutschland sehr wertvoll und können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, einen kritischen Blick auf militärische Konfliktbearbeitung zu werfen und Möglichkeiten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung aufzuzeigen.  
Das geplante Treffen soll uns dazu dienen, die Erfahrungsschätze von Friedensfachkräften nutzbar zu machen, uns gegenseitig kennen zu lernen und zu vereinbaren, wie der Bildungspool zurückgekehrter Friedensfachkräfte zukünftig funktionieren kann.

Darüber hinaus gibt es in der EKM einen ganz konkreten Zeitraum, in dem mehrere Veranstaltungen mit Friedensfachkräften stattfinden sollen. Es handelt sich um die jährlich stattfindende ökumenische Friedensdekade. In diesem Jahr findet sie vom 6. - 16. November unter dem Thema „Kriegsspuren“ statt. Für diesen Zeitraum werden mehrere Referent_innen benötigt, die Bildungsveranstaltungen übernehmen können. Bei dem Treffen im Juni werden wir gemeinsam planen, wie diese Veranstaltungen konkret umgesetzt werden können.

Zusätzlich zu dem Austausch wird es an dem Wochenende ein Fortbildungsangebot zum Thema Öffentlichkeitsarbeit geben: „Wie gestalte ich einen lebendigen Vortrag? Handwerkszeug für strukturierte und öffentlichkeitswirksame Präsentationen“.

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