"Kautschuk, Kakao und Kolonien" - Fachtag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (08.09.2016)

Die – zum Teil verheerende – koloniale Vergangenheit Deutschlands und anderer europäischer Staaten ist vielen hierzulande kaum bewusst. Dabei wirken viele Strukturen und Machtverhältnisse aus der Kolonialzeit immer noch fort. Anhand konkreter Produkte wie Baumwolle, Tee und Kakao machen wir die Ziele, Methoden und Folgen des Kolonialismus sichtbar – bis hin zu den Abhängigkeitsstrukturen, in denen sich die produzierenden Länder bis heute befinden. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Rolle die koloniale Vergangenheit von Produkten in Bildungsangeboten – etwa zu ökofairem Konsum – spielt bzw. spielen sollte.

8. September 2016 | Do. | 09.30 – 17.oo Uhr

Lutherstadt Wittenberg, Evangelische Akademie

Leitung: Siegrun Höhne mit Christiane Christoph(EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V.), Ulrike Eichstädt (Friedenskreis Halle e.V.), Hans-Joachim Döring (Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum), Holger Mühlbach (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt) und Axel Schneider (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.)

 

 

09.30     Anmeldung

10.00     Begrüßung

                Siegrun Höhne und Christiane Christoph

10.30    Blicke ins (post)koloniale Deutschland                                                                         
                Anke Schwarzer, freie Journalistin, Hamburg  

11.30    Nachfragen und Diskussion                        

12.00     Mittagspause

13.00     Koloniale Vergangenheit und Gegenwart_                                 
                Impulsvorträge und Methodenimpulse für die pädagogische Praxis - 2 parallele Workshops             

                _am Beispiel Baumwolle

                Methodenbeispiel 1:
                Interaktiver Vortrag zur Geschichte der Baumwolle- Klasse 5-7 unter Berücksichtigung des Themas                 Kolonialismus  

                Ulrike Eichstädt und Melanie Engelke, Friedenskreis Halle

                Methodenbeispiel 2:  
                Fotocomic  
                Fotocomics stellen eine aktivierende Methode zum Einstieg in das Thema Postkolonialismus dar.
                Ansätze und Hintergründe werden an konkreten Beispielen erläutert und ein Fotocomic gemeinsam                 mit den Teilnehmenden erarbeitet.  
                Jens Mätschke, EPIZ Berlin

                _ am Beispiel Kakao

                Daniela Merz, Mauritiushaus Niederndodeleben

                Axel Schneider, Landesvereinigung kulturelle Kinderund Jugendbildung Sachsen-Anhalt

15.00     Kaffeepause

15.30     Fortsetzung und Auswertung              

17.00     Ende der Veranstaltung

 Der Fachtag wird durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst und den Kirchlichen Entwicklungsdienst der EKM gefördert.  

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