„Peacemaker-Tag 2016“ am Christlichen Gymnasium Jena

 

Am 16. November haben hatten etwa 280 Schüler*innen des Christlichen Gymnasiums Jena die Chance, sich umfassend mit Frieden auseinander zu setzen. Der „Peacemaker-Tag“ wartete mit 20 Workshops und Planspielen auf. Präsente Themen waren u.a. Frieden-Klimawandel-Postwachstum, Fluchtursachen, Auswirkung von Waffenexporten, Krieg und Frieden in den Medien sowie Umgang mit Alltagsrassismus. Abgerundet wurde das Projekt durch eine Improtheater-Performance, die Themen aus den Workshops aufgriff und kreativ verarbeitete.

„Peacemaker-Tage“ gibt es nun schon seit mehreren Jahren. Die Idee ist, einen umfänglichen Impulstag zu Friedensbildung zu ermöglichen. Dazu werden authentische Erfahrungsberichte von weltweit agierenden Friedensstifter*innen weitergegeben, Schüler*innen diskutieren zu friedenspolitischen Themen und entwickeln Ideen für eigene Beiträge zu einem friedlicheren Miteinander. Anhand der Fülle der Themen und des Engagements, das an diesem Impulstag wieder sichtbar geworden ist, zeigt sich: Es gibt viele Wege, „Peacemaker“ zu sein.

Wie bereits in den Vorjahren kam die Veranstaltung im Rahmen einer Kooperation zustande – dieses Jahr zwischen dem Friedenskreis Halle e.V., dem Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und der Evangelischen Schulstiftung. Darüber hinaus wurde der Tag finanziell mitgetragen vom „Anne Frank Fonds“, dem Evangelischen Schulwerk und der Ev. Schulstiftung.

Einige der Beteiligen sind auch im Netzwerk Friedensbildung Mitteldeutschland organisiert, das an weiteren Stellen Friedensbildung vernetzt und stärken möchte. Am 4. März 2017 soll es beispielsweise den ersten regionalen Fachtag zu Friedensbildung geben. Die Gelegenheiten, Friedensbildung kennen zu lernen, reißen also nicht ab!

 


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