Pressemitteilung der Kampagne "MACHT FRIEDEN"

Kontinuität statt notwendiger Diskussionen?
–  Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ warnt vor „Mandatsverlängerung light“

 Berlin/Bonn. –  Angesichts der gestrigen Entscheidung des Kabinetts, gleich sieben noch in diesem Jahr auslaufende Bundeswehrmandate – darunter das Syrienmandat – vorläufig um drei Monate bis Ende März zu verlängern, warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor einer diskussionslosen „Mandatsverlängerung light“. Erst im Frühjahr 2018, nach erfolgter Regierungsbildung, soll der Bundestag über die reguläre Verlängerung um ein Jahr abstimmen dürfen.

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Pressemitteilung der AGDF und EAK zum Friedensnobelpreis 2017

Den Weg freimachen für eine atomwaffenfreie Welt

Hocherfreut zeigt sich die evangelische Friedensarbeit über die Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an die Internationale Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN). „Das ist eine überzeugende Bestätigung der so wichtigen Arbeit auch unserer Mitgliedsorganisationen für ein Verbot nuklearer Waffen“, betont Christine Busch, die neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Und Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der die weltweiten Spannungen zunehmen und die Gefahr eines Atomkrieges aufflammt, ist eine solche Auszeichnung ein ganz wichtiges Zeichen.“

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Einladung zum HALLIANZ Forum am 17.10.2017 mit der Bitte um Anmeldung

Auch in diesem Jahr lädt die Koordinierungs- und Fachstelle der HALLIANZ für Vielfalt alle Projekte, Vereine, Unternehmen, Stadträte, Multiplikatoren und Interessierte, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt engagieren zum HALLIANZ Forum 2017 sowie zum anschließenden Jubiläumsempfang ein.

Wann: 17.10.2017 ab 16:00 Uhr (Ende der Veranstaltung ist 20:00 Uhr)

Wo: Designhaus Halle, Ernst-König-Straße 1/2, 06108 Halle (Saale)

 Ausführliche Informationen zur Anmeldung finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer und unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 13.10.2017 unter susanne.hesse [at] freiwilligen-agentur.de an.

Pressemitteilung der AGDF: Neue Bundesregierung muss sich für mehr Frieden und Gerechtigkeit einsetzen

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) müssen der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung für die neue Bundesregierung Priorität haben. In einer von der Mitgliederversammlung in Naunhof bei Leipzig einstimmig verabschiedeten Resolution richtet die AGDF mehrere Forderungen an den neuen Deutschen Bundestag und die künftige Bundesregierung.

Zu den Forderungen der AGDF gehört eine ressortübergreifende prioritäre Politik, die sich den Zielen der Agenda 2030 verpflichtet weiß, der Ausbau der Ressourcen und handlungsfähiger Strukturen für Krisenprävention und gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Die AGDF fordert zudem von der neuen Bundesregierung, dass sie dem Nuklearwaffenverbotsvertrag beitritt und sich für ein Abkommen zur weltweiten Ächtung autonomer Waffen einsetzt. Dazu gehört für den Friedensverband auch der Verzicht Deutschlands auf Kampfdrohnen und eine kritische Überprüfung der Rolle es US-Stützpunktes Ramstein in der Pfalz bei US-amerikanischen Drohneneinsätzen sowie die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands in der NATO.

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Ein Jahr „MACHT FRIEDEN“ – Ein Jahr Arbeit für eine friedenslogische deutsche Syrienpolitik

 

Vor einem Jahr startete die die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“, an der der Friedenskreis von Anfang an beteiligt ist. Zu diesem Anlass zieht die Kampagne eine Bilanz ihrer Arbeit: „Zwar sind unverändert deutsche Soldat*innen in Syrien im Einsatz, doch im Bundestagswahlkampf regt sich Widerstand gegen diese vermeintlich alternativlose Politik…“ (Meldung weiter lesen)

Außerdem gibt es eine Liste mit Geburtstags-Wünschen der Kampagne.

Im Friedenskreis entwickeln wir derweil ein Aktionspaket, um öffentlich Aufmerksamkeit für eine friedenslogische Syrienpolitik zu erheben (siehe Foto).

 

Ein Aufruf der Initiative OFFENe HEIDe


Liebe Freundinnen und Freunde der Colbitz-Letzlinger Heide,
unser 291. Friedensweg beginnt bereits am Sonnabend , den 26. August 2017 ab 10 Uhr im Ortsteil Letzlingen . Wir treffen uns um in der Salchauer Chaussee am Solarpark. Der Grund für die Vorverlegung des Friedensweges ist, dass an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Die Region ist bereits mit Plakaten dazu zugepflastert. Es gibt in diesem Jahr auch ein Motto für den Tag der offenen Tür: „Entdecke, was dahinter steckt.“ Wir wissen, was dahinter steckt: Krieg! So greifen wir unser Motto von vor zwei Jahren „Krieg ist kein Volksfest“ auf.
Ein solches Spektakel darf nicht allein im Raum stehen bleiben. In der lokalen Presse ist davon die Rede, dass „für das leibliche Wohl“ der Besucher gesorgt wird. Dabei werden Soldatinnen und Soldaten eigentlich an Waffen dafür ausgebildet, Leibliches Wohl von Menschen zu beenden.
Auch das Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark GmbH präsentiert sich zum Tag der offenen Tür. Diese Firma ist der „zivile“ Betreiber des Gefechtsübungszentrums. Dessen Mutterkonzern Rheinmetall hat genügend Dreck am Stecken mit seinen Rüstungsgeschäften in alle Welt. Es werden laut Zeitungsankündigung wieder eine statische und dynamische Waffenschauen geben. Ferner werden Busfahrten auf das Gelände und u. a. nach Schnöggersburg angeboten.
Wir laden zur Teilnahme am Friedensweg mit kreativem Protest ein.

Mehr Infos unter: www.offeneheide.de

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