Neues Papier zum Koreakonflikt

Koreakonflikt: Konfliktbearbeitung angesichts Feuer und Wut

Beim "Bund für soziale Verteidigung" ist ein neues Papier zum Koreakonflikt entstanden. Es befasst sich mit Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung und versucht, aus "friedenslogischer" Sicht zusammenzufassen, welche Ansätze es für eine Entspannung in diesem höchst gefährlichen Konflikt geben könnte. Es kann  hier heruntergeladen werden.

Neue Forderung der Initiative "MACHT FRIEDEN"

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ fordert kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz in Syrien

Berlin/Bonn.  –  Anlässlich der gestrigen ersten Lesung des Antrags der Bundesregierung zur Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ eine kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz. Die Kampagne warnt davor, die Entscheidung über die dreimonatige Verlängerung des Einsatzes zu bagatellisieren und verweist auf die vielschichtigen Probleme, die mit dem Mandat verbunden sind.

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Bewegender Abend mit Friedenspreisträger Junior Nzita

Am 22. November durften wir den Friedenspreisträger Junior Nzita in Halle zu einem Vortrags- und Gesprächsabend begrüßen. In persönlichen, bewegenden Geschichten berichtete er von seiner persönlichen Geschichte als Kindersoldat in der Demokratischen Republik Kongo, aber auch von seinem Weg aus der Gewaltspirale auszusteigen. Heute ist er UN-Sonderbotschafter für die Ächtung des Einsatzes von Kindern als Soldaten und leitet die Organisation "Paix pour l'enfance", die sich für Prävention und Reintegration von Kindersoldaten einsetzt. 

Außerdem stellt Junior Nzita sein Buch "Wenn ich mein Leben als Kindersoldat erzählen könnte" vor. Immer wieder bittet er den Übersetzer, Stellen aus dem Werk vorzulesen, die für ihn zu schmerzhaft sind, um sie zu erzählen. Doch es bleibt nicht dabei: "Verzeihen - mir selbst und denen die mich zum Soldat gemacht haben - ist was es mir ermöglicht mich heute zu engagieren." Manchmal gibt der Friedenspreisträger vier Vorträge, Workshops oder Interviews am Tag.

Für seine Arbeit erfährt er auch immer wieder Widerstände. So wurde er im Kontext eines Projekts mit dem Militär in Frankreich für drei Tage inhaftiert. Auch die internationalen Reisen und damit verbundenen Passkontrollen sind für ihn oft mit der Erfahrung von Diskriminierung verbunden. Trotz des Risikos, nimmt Junior Nzita jede Möglichkeit war, durch seine Geschichte Entscheidungsträger zu bewegen, sich gegen Waffenexporte einzusetzen. Er sagt: "Auch Ghandi oder Martin Luther King mussten diesen Mut aufbringen. Das möchte ich auch!"

Mit dieser starken Haltung und seiner mitreißenden Persönlichkeit hat Junior Nzita die Interessierten bewegt und auch in ihrem lokalen Engagement gestärkt. Jede und jeder ist Teil der globalen Strukturen, die z.B. durch Rohstoffwirtschaft, den Bürgerkrieg in der DRK fördert. Präventionsarbeit - hier und global - , den politischen Einsatz gegen Waffenexporte, die Unterstützung lokaler Initiativen, wie "Paix pour l'enfance", das sind Handlungsmöglichkeiten die Junior Nzita den Anwesenden ans Herz legt.

Zum Beispiel geht das über den Erwerb von Junior Nzitas Buch, dessen Erlös der Organisation zu Gute komme. Es ist online als e-Book erhältlich, kann aber auch über den Internationalen Versöhnungsbund erstanden werden.

Der Vortrag war eine Veranstaltung des Friedenskreis Halle e.V. im Rahmend er Ökumenischen Friedensdekade, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem deutschen Zweig des internationalen Versöhnungsbunds. Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

Rund 700 Menschen verbinden die Botschaften der USA und Nordkoreas

Bunte Menschenkette für Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot


Mit einer ein Kilometer langen Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas haben rund 700 Menschen heute in Berlin ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung und die Gefahr eines Atomkrieges gesetzt. Dabei haben als Donald Trump und Kim Jong-un verkleidete Friedensaktivisten zwei nachgebaute Atombomben in Originalgröße die Strecke entlang geschoben. Mit der Aktion verbindet ein breites Bündnis von Friedens-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Forderung an die künftige Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten und die US-Atombomben aus Deutschland abzuziehen.

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 Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert fortgeführte Waffenexporte an Kriegsland Saudi-Arabien massiv

 

Aufschrei-Kampagne fordert Festschreibung eines Rüstungsexportkontrollgesetzes

 

Mit Nachdruck fordert die Kampagnensprecherin Christine Hoffmann: „Jetzt gilt es  ein Rüstungsexportkontroll-gesetz ins Regierungsprogramm zu schreiben.  Es geht hier um die Umsetzung des Waffenproduktions- und Waffenhandelsvorbehalts  in Artikel 26 Absatz 2, dem Friedensparagraphen des Grundgesetzes. So ein neues Gesetz sollte  zum Beispiel den Export von Kleinwaffen und Munition und die Lizenzvergabe für ganze Waffenfabriken oder das dazugehörige Know-how verbieten.“

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Danke für 43.408 Unterschriften – Starkes Zeichen an Jamaika für Abzug der Atomwaffen

Liebe Freundinnen und Freunde,

gestern haben wir unsere Petition „Taten statt leerer Worte: Abrüstung statt Aufrüstung der Atomwaffen!" an Cem Özdemir und Agnieszka Brugger von den Grünen überreicht, damit die Forderung nach Abzug der Atomwaffen aus Büchel in den laufenden Sondierungsgespräche Gehör findet. Leider konnten oder wollten sich CDU/ CSU und FDP keine Zeit für die Übergabe nehmen. Insgesamt wurden 43.408 Unterschriften übergeben. Ein starkes Zeichen!

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