Neues Infopapier vom BSV zu Konfliktbearbeitung:

Elicitive Konfliktbearbeitung

Die 'Elicitive Konfliktbearbeitung' geht davon aus, dass jeder Konflikt einzigartig geprägt ist durch kontextspezifische historische, gesellschaftliche und kulturelle Gegebenheiten.Die Bearbeitung bzw. Transformation eines Konfliktes kann daher nicht 'von außen' stattfinden, sondern funktioniert nur unter Berücksichtigung lokaler Strukturen und Miteinbeziehung lokaler Akteure, also 'von innen' heraus.

Das Infopapier des Bundes für Soziale Verteidigung beschreibt die Grundlagen dieses von John Paul Lederach entwickelten Konzeptes, die verschiedenen Ansätze sowie die Konsequenzen für die Friedensarbeit.

Es kann hier heruntergeladen werden.

Pressemitteilung des Grundrechtekomitees vom 2. Juni 2015

Tag der Bundeswehr (13.6.): Verstoß gegen UN-Kinderrechtskonvention


Die Bundeswehr veranstaltet erstmals in ihrer Geschichte am 13. Juni 2015 einen bundesweiten „Tag der Bundeswehr“ an 15 Standorten, um im Rahmen der „Attraktivitätsoffensive“ in der Öffentlichkeit für Verständnis und bei der Jugend um Nachwuchs zu werben. Gleichzeitig soll der Tag ein Jubiläum zum 60-jährigen Bestehen der Bundeswehr sein. Bei den vorgesehenen Veranstaltungen werden auch Kinder und Jugendliche offensiv angesprochen und beworben. Entgegen der UN-Kinderrechtskonvention stellt die Bundeswehr auch unter 18-jährige Jugendliche für den Kriegsdienst ein. Bei der Anwerbung werden subtile, Emotionen ansprechende Methoden eingesetzt. Kriegswirklichkeit und Kriegsfolgen werden verschleiert.

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Bericht des Komitee für Grundrechte und Demokratie vom Verwaltungsgerichts-Prozess am 27. Mai 2015 wegen der von Ramstein aus unterstützten Drohnen - Kriegsführung

Grünes Licht für Drohnenkrieg via Ramstein

Am 27. Mai 2015 wurde erstmals in Deutschland eine Klage gegen die Bundesregierung wegen ihrer Beteiligung am US-Drohnenkrieg verhandelt. Bei einem Drohnenangriff am 19.8.2012 waren zwei Verwandte der jemenitischen Kläger von Raketen zerfetzt worden. Es ist bekannt, dass die USA die Basis in Ramstein und die dortige Relaisstation für die Datenübermittlung im Drohnenkrieg nutzt. Damit trägt die Bundesregierung Mitverantwortung für den US-Drohnenkrieg.

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Mache Frieden, Meine_r! Erfolgreicher Auftakt für politisches Engagement

Am ersten Juni fand ein Auftakttreffen für friedenspolitisch Interessierte statt. Schon 8 eher jüngere Erwachsene fanden sich zusammen, um sich kennen zu lernen und über Problemlagen auszutauschen.
Noch im Juni wird es das nächste Treffen - dort werden gemeinsame Aktionen geplant. Der Termin wird zeitnahe auf unserer Internetseite und facebook bekannt gegeben. Interessierte können sich auch unter
wutzler [at[] friedenskreis-halle.de melden.

Infos zu den Protesten gegen das Gefechts-Übungs-Zentrum (GÜZ) auf dem Truppenübungsplatz Altmark

Im August 2014 haben viele Menschen mit der Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen den Truppenübungsplatz Altmark mehrmals besetzt. Die Aktivist*innen haben damit gegen das Militär und die  Rüstungsindustrie protestiert. Sie haben ein Zeichen gesetzt für eine friedlichere Welt ohne Militär!
Mehr als 40 Aktivist*innen haben nun einen oder mehrere Bußgeldbescheide in Höhe von 400 – 500 € erhalten. Sie wollen nun mit einer großen Prozesskampagne vor Gericht den Truppenübungsplatz Altmark und das dortige Gefechtsübungszentrum thematisieren mit möglichst vielen Aktivist*innen vor Gericht ziehen die Prozesse mit Öffentlichkeitsarbeit und guter juristischer Beratung begleiten die juristische Begleitung und die Bußgelder solidarisch tragen.

Die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung der Prozesse und die Öffentlichkeitsarbeit werden viel Geld kosten. Die Aktionsgruppe bittet um Spenden um Prozessbeobachtung, juristische Beratung und Kampagnenarbeit sicherstellen zu können.

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