April 2015

 

Friedenskreis Halle e.V. unterstützt die Kampagne „VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren!“

 

Der Friedenskreis Halle e.V. beteiligt sich an der Kampagne „VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren!“.

Die Kampagne ist eine Gemeinschaftsaktion zahlreicher Akteur_innen und zielt auf umfassende Veränderungen im Sinne von Erleichterungen in der deutschen und europäischen Visavergabepraxis.

 

Wir befürworten die mit der Kampagne gestellten Forderungen generell. Zudem waren und sind wir im Rahmen einiger unserer Aktivitäten wie internationaler Begegnungen und internationaler Freiwilligendienste direkt mit der Thematik konfrontiert. Dabei kam es auch vor, dass Teilnehmer_innen unserer Maßnahmen kein Visum erhielten. Zuletzt betraf dies zwei Freiwillige aus Indien, die 2014/2015 mit uns einen „weltwärts Süd-Nord“-Dienst in Halle leisten wollten. Eine Umsetzung der Forderungen würde damit unsere Arbeit auch direkt unterstützen.

 

Mehr Informationen zur Kampagne und wie man die Kampagne als Organisation oder Einzelperson unterstützen kann im angehängten Positionspapier und auf der Kampagne-Webseite: www.visawie.org

 

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29.04. - 08.05: Friedensradfahrt zum 70. Jahrestag der Befreiung

Gleichzeitig werden Anfang Mai 2015 Friedensradfahrer aus Ost und West auf sportliche Weise der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg gedenken.

 

Die Friedensradfahrt zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus führt über Magdeburg - Dessau – Halle- Leipzig - Wittenberg - Potsdam – Berlin.

 

Unterwegs gibt es Infoveranstaltungen, Diskussionen und die Teilnahme an Friedensaktionen.

 

Mehr Infos dazu hier: http://www.bikeforpeace.net

 

 

April: Abschlusserklärung zu den Ostermärschen 2015 

Unser Marsch ist eine gute Sache

„Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ - diese Einsicht aus der
Befreiung vom Hitlerfaschismus durchzog die Reden und Aktionen der
diesjährigen Ostermärsche. Auch 55 Jahre nach den ersten Ostermärschen
in Deutschland sind die Aktionen der Friedensbewegung als Zeichen
gegen Rüstung und Krieg wichtiger denn je.

So gingen wieder tausende Menschen aus Initiativen, Gewerkschaften, kirchlichen
Gruppen und Jugendorganisationen auf die Straße. Die Ostermärsche waren
wie immer bunt und thematisch vielfältig durch die Beteiligung
unterschiedlicher Gruppen und Initiativen, die auch regionale Probleme
wie z.B. die Militärstandorte Ramstein und das AFRICOM in Stuttgart,
sowie Atomwaffenlager und –deponien zum Thema machten. Die großen
Zusammenschlüsse der Friedensbewegung hatten gemeinsam zu den
diesjährigen Ostermärschen aufgerufen.

Ausgewählte Redebeiträge und Berichte sind hier zu finden:
Rede von Monty Schädel in Hamburg hier
Rede von Clemens Ronnefeld in München hier.
Dokumentation der Ereignisse der Offenen Heide in Gardelegen hier.
Die Ostermarsch-Abschlusserklärung 2015 hier
Eine Dokumentation der Reden und Aktionen findet sich hier.

April: Aufruf zur Protestaktion der Aktion Aufschrei -⁠ Stoppt den Waffenhandel!

Der Skandal: Auch fünf Jahre nach Erstattung der Strafanzeige GEGEN HECKLER & KOCH ERFOLGT NOCH IMMER KEINE ANKLAGEERHEBUNG!

AM 19. APRIL 2010 ERSTATTETEN WIR STRAFANZEIGE GEGEN VERANTWORTLICHE

BEI DER HECKLER & KOCH GmbH (H&K) wegen des Verdachts illegaler

 

G36-⁠Gewehrlieferungen an Mexiko. In fünf langen Jahren hat die
zuständige Staatsanwaltschaft mehrere Hausdurchsuchungen bei H&K
und in Privaträumen von H&K-⁠Mitarbeitern durchgeführt, mehrfach
Informanten als Zeugen und zahlreiche Beteiligte vernommen.

 

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Pressemitteilung der Humanistische Union - 2.04.15

Entwicklung von Kampfdrohnen: Ein faules Osterei der Rüstungsministerin

 

Die jüngste Erklärung von Bundesministerin von der Leyen, Deutschland werde gemeinsam mit Frankreich und Italien eine kampffähige Drohne entwickeln, bezeichnete der Vorsitzende der Humanistischen Union, Werner Koep-Kerstin, als "ein faules Osterei, das Bundesministerin von der Leyen unter Missachtung der ethischen Problematik unbemannter Kampfdrohnen präsentiert hat."

 

 

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Monty Schädel

„Der Winter ist zu Ende!“ - Entwicklungen und Konflikte in der Friedensbewegung

Monty Schädel, politischer Geschäftsführer DFG-VK und Landessprecher des VVN-BdA Mecklenburg-Vorpommern beschreibt im folgenden Artikel die Entwicklungen und Konflikt in der Friedensbewegung der letzten Monate. Auch für den Friedenskreis Halle ist eine deutlich Abgrenzung nach Rechts die Basis unseres Friedensengagement. Der Text erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe der "Zeitung-gegen-den-Krieg" und wurde vom Autor freundlicherweise zur Veröffentlichung überlassen.

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