Fachaustausch mit Friedensarbeitern aus dem Irak

Gemeinsam mit Julia Quaas vom Verein DOZ e.V. aus Leipzig besuchten am 29. März zwei Friedensarbeiter aus dem Irak den Friedenskreis. Im Rahmen des GIZ geförderten Projektes "Preventing violent extremism as a root cause of migration" waren insgesamt 6 Fachkräfte aus der lebendigen irakischen Zivilgesellschaft in Leipzig, um sich zu verschiedenen Aspekten von Konfliktbearbeitung und Projektmanagement auszutauschen.

Mahmoud Abdulbadia Yaseen und Hussein Ali Mohammed vom Netzwerk „LaOnf“ (arabisch für Gewaltfreiheit) stellten uns bei ihrem Besuch in Halle die vielfältigen Ansätze vor, mit denen sie versuchen in verschiedenen Teilen Iraks gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Alternativen zu religiösem Extremismus anzubieten und Auswege aus der Gewalt aufzuzeigen. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind interreligiöser Dialog, identitätsstiftende Arbeit rund um kulturelles Erbe, Geschlechtergerechtigkeit und Kunst, Sport und Kultur als Mittel für Friedensarbeit.

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Der Friedenskreis Halle e.V. richtet dieses Jahr erneut die „Politikpatenschaften für Halle“ aus

In Sachsen-Anhalt und der EU wird gewählt und junge Menschen interessiert das alles nicht? Als aktiver Teil der halleschen Zivilgesellschaft und freier Bildungsträger glauben wir als Friedenskreis Halle nicht daran, dass junge Menschen kein Interesse an Politik haben und wollen ihnen daher im Rahmen des Projektes „Politikpatenschaften für Halle“ aktiv die Möglichkeit bieten den politischen Alltag besser kennen zu lernen und mit zu gestalten.


Denn das unsere junge Generation weder politikverdrossen ist, noch fehlendes Interesse daran besitzt sich für ihre Ziele und Forderungen stark zu machen, das zeigen nicht zuletzt die Bewegungen #fridaysforfuture oder die Proteste gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform in den vergangenen Wochen. Doch oftmals fehlt des Verständnis dafür, wie Politik „da oben“ gemacht wird.

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Pressemitteilung des Zivilen Friedensdienstes

Konfliktbarometer: 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel

Deutschland hat mehr zu bieten als militärische Interventionen

Bonn, 01.03.2019. Heute veröffentlichte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) sein neues „Konfliktbarometer 2018 <http://www.hiik.de/>“. Die Zahl der gewaltsamen Konflikte ist gegenüber dem Vorjahr von 222 auf 213 leicht gesunken. Doch auch 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel. Der Zivile Friedensdienst fordert daher, zivile Kräfte zu stärken, die Gewalt eindämmen und Konflikte friedlich aus der Welt schaffen. Rückendeckung für mehr Friedensförderung gibt es auch aus der deutschen Bevölkerung, so eine aktuelle Studie von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding.

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Fortbildung in Konfliktbearbeitung für Geflüchtete: Video „Konstruktiv in Konflikten“ gibt spannende Einblicke!

„Ich finde, alle Menschen sollen den Kurs machen!“ sagt Ahmed, der an der 8moduligen Weiterbildung Konstruktiv in Konflikten teilnimmt. Er bringt seine Fluchterfahrungen hier ein, um Frieden zu stiften. Viele der 14 Teilnehmenden sind zum ersten Mal bei so einer Art Fortbildung dabei, die im Stuhlkreis stattfindet und wo alle dazu eingeladen sind, ihre Meinung zu äußern. Die zukünftigen Konfliktbearbeiter*innen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Kenia, Sudan und Saudi-Arabien setzen sich an acht Wochenenden mit der Rolle von Konflikten in ihrem eigenen Leben auseinander und bekommen Werkzeuge an die Hand, wie sie konflikthafte Situationen konstruktiv begleiten können, um gemeinsam mit den Beteiligten Alternativen für Gewalt und schmerzhafte Auseinandersetzungen zu entwickeln.
Die Weiterbildung läuft noch bis Mai diesen Jahres. Eine Fortführung ist bereits in Planung und wird vermutlich 2020 stattfinden.
Hier geht’s zum Film.

Kunst- und Protestaktion am 26. Februar 2019 in Berlin

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" lädt zu Mitwirkung ein

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Interessierte,

am 26.2. - dem bundesweiten Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" - wollen wir erneut in Berlin mit einer bildstarken Aktion unseren Protest gegen Rüstungsexporte in die Öffentlichkeit tragen. Das Bild, das wir diesmal auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag gestalten, wird den Verharmlosungen entgegen treten, die Rüstungsexporte der letzten Jahre seien unproblematisch. Von wegen!
Erhalt des INF-Vertrags: Friedenskooperative ruft zu Unterstützung auf

Jetzt unterzeichnen: Abrüstung schafft Sicherheit – INF-Vertrag erhalten! 

Der INF-Vertrag droht zu scheitern. Deshalb hat die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ die Initiative ergriffen, um Druck auf die russische und US-amerikanische Botschaft i

n Berlin zu machen. Hilf mit, die Botschaften davon zu überzeugen, dass ihre Regierungen alles daran setzen müssen, diesen historischen Abrüstungsvertrag zu erhalten. Bitte unterstütze unseren Protestbrief, den wir in Kürze den beiden Botschaften zukommen lassen werden, mit Deiner Unterschrift:

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