Einladung zur Podiumsdiskussion: „Pflugschare zu Schwertern?“ - Friedensethische Positionen der Kirchen zu aktuellen Konfliktlagen

Mi, 12. November 2014 19.00 Uhr, Ev. Johannesgemeinde, Halle (Saale)

Der Friedenskreis Halle e.V. und die evangelische. Johannesgemeinde laden interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Podiumsdiskussion zum Thema „Pflugschare zu Schwertern? “ zu beteiligen.
Die Konfliktherde in der Welt mehren sich. Damit verbunden wird der Ruf nach dem Einsatz von militärischen Kräften laut. Müssen die Pflugschare nun wieder umgeschmiedet werden oder gibt es friedliche Alternativen der Konfliktlösung?
Sie sind herzlich eingeladen, diese und ihre eigenen Fragen mit den Podiumsgästen zu diskutieren.


Als Podiumsgäste sind eingeladen:

  • Renke Brahms (Friedensbeauftragter der EKD),
  • Rudolf Heinrichs-Drinhaus (Brot für die Welt),
  • Christine Böckmann (Pax Christi)
  • Eva Hadem (Friedensbeauftragte der EKM)
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12. Oktober 2014, Presseerklärung der Kooperation für den Frieden

Aktionskonferenz für den Frieden beschließt einen „Friedenswinter 2014/ 2015“

Gemeinsam für Frieden - Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Auf der Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11.10.2014 im DGB Haus in Hannover wandten sich die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an die Bürgerinnen und Bürgern mit dem Appell: Unterstützt die Aktionen der Friedensbewegung gegen die Kriege und die weitere Aufrüstung.

Kriege und Interventionen – sei es in der Ukraine, im Nahen Osten, in Syrien, im Irak und anderswo lösen keine Probleme. Sie fordern stattdessen immer mehr Opfer und sind keine Antwort auf die  drängenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. 1,7 Billionen Dollar werden weltweit 2014 für die Rüstung ausgegeben. Angesichts einer Milliarde Menschen, die in Armut leben, angesichts von Hunger, Unterversorgung im Gesundheitsbereich, fehlenden Bildungsausgaben ist dies eine humanitäre Katastrophe. Und die Rüstungsausgaben sollen nach den Vorstellungen der NATO noch weiter steigen. Deutschland hat Verantwortung für diese Welt: für die Flüchtlinge und humanitäre Hilfe in Solidarität mit allen von Krieg und Verfolgung Betroffenen. Deutsche Kriegsbeteiligung dagegen ist Verantwortungslosigkeit – überall.

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27. September 2014, Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2014

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden - für gerechten Frieden eintreten

Ein Appell an Politik und Kirche

Die Erfahrungen der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert haben zu der weithin anerkannten Einsicht geführt, dass Krieg kein Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen mehr sein darf. Die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak haben gezeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel bestehende Konflikte eher verschärft als löst. Gleichzeitig erfordert die Unübersichtlichkeit globaler Entwicklungen und komplexer Konfliktursachen neue Formen kooperativen Handelns zwischen Staaten und Gesellschaften. In der Konsequenz müssten Mittel gewaltfreier Konflikttransformation vermehrt eingesetzt, systematisch weiterentwickelt und umfassend gefördert werden.

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NEUES HINTERGRUNDPAPIER DES BSV ERSCHIENEN: "Islamischer Staat", Irak und Syrien

Der BSV hat ein neues Hintergrundpapier herausgegeben, das sich mit der Situation in Irak und Syrien und möglichen zivilen Ansatzpunkten im Konflikt mit dem IS befasst. Es kann von unserer Website heruntergeladen werden. Die neue Bundesregierung trat 2013 mit dem Versprechen an, Waffenexporte in Nicht-NATO-Staaten restriktiver zu handhaben. Bis zur zweiten Augustwoche 2014 galt dies auch noch, doch dann fand innerhalb weniger Tage ein Schwenk um 180 Grad statt: Ausgelöst durch das Flüchtlingsdrama der yezidischen Bevölkerung im Nordirak, die vor der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in die Berge floh und dort zu verhungern und zu verdursten drohte, begannen zuerst Verteidigungsministerin von der Leyen, binnen 48 Stunden gefolgt von Außenminister Steinmeier und schließlich der Kanzlerin selbst, von möglichen Waffenlieferungen an die kurdischen Kämpfer im Irak und evtl. auch in Syrien zu sprechen. Die yezidischen Flüchtlinge wurden inzwischen größtenteils aus den Bergen gerettet, aber dennoch wird weiter die Gefahr von Genozid beschworen, um Waffenlieferungen zu rechtfertigen. Damit soll nicht das Wüten der IS oder ähnlicher Gruppierungen kleingeredet werden. Aber mehr Waffen in eine derartige Situation zu pumpen, wo keinerlei Sicherheit besteht, dass sie nicht in die Hände der Gegenseite fallen oder gegen andere Gegner als diejenigen, die den westlichen Regierungen jetzt vorschweben, gerichtet werden, ist mehr als ein Spiel mit dem Feuer. Wir möchten mit unserem heute herausgegebenen Hintergrundpapier zum einen kurz skizzieren, wer die Konfliktbeteiligten sind, und zum anderen mögliche zivile, nicht-gewaltgestützte Vorgehensweisen aufzeigen, wie mit den Konflikten umgegangen werden kann und was wir als Friedensbewegung heute tun können. -- Bund für Soziale Verteidigung e.V.

www.soziale-verteidigung.de

Hetze gegen Roma in der Silberhöhe: Was ist dran an den Behauptungen?

„Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ widerlegt Vorurteile

 

Am 16. Juli 2014 gründeten sich bei Facebook Anwohner*innen-Gruppen der Silberhöhe, in der sich Mitglieder mit menschenverachtenden Kommentaren und offenen Gewaltaufrufen gegen Roma äußerten.

Die Initiative Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage stellt sich klar gegen jede Form von Antiromaismus und ist solidarisch mit den Betroffenen antiromaistischer Hetze. Der Begriff Antiromaismus bezeichnet Vorurteile, offene Ablehnung, Ausgrenzung, Feindseligkeit, Abwertung und Benachteiligung von Menschen, die sich als Roma, Sinti und verwandte Gruppen bezeichnen.

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Infoveranstaltung zur geplanten Gewaltfreien Besetzung des Truppenübungsplatz Altmark


Am 19.7.2014 um 19 Uhr veranstaltet der Friedenskreis Halle e.V. in der Goldenen Rose eine Informationsveranstaltung zur geplanten Gewaltfreien Besetzung des Truppenübungsplatz Altmark vom 17. bis 24. August durch die Aktionsgruppe „Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen“.
Jens Meier von der Aktionsgruppe Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen sagt: „Krieg beginnt bei uns! Wir stellen uns der Vorbereitung dieser organisierten Gewalt in den Weg. Konkret planen wir eine mehrtägige Besetzung des Truppenübungsplatzes in der Altmark, der mit dem "GÜZ", dem "Gefechtsübungszentrum des Heeres", einen Knotenpunkt der Kriegsvorbereitung in Deutschland darstellt.“

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