Wahlprüfsteine lesen - Denn Politikverdrossenheit war gestern!

Hallesche Kandidierende stehen Schüler_innen Rede und Antwort

Am Sonntag, 25. Mai 2015 wird in Halle (Saale) ein neuer Stadtrat gewählt. Für Unentschiedene und Erstwählende stehen hier ab sofort Wahlprüfsteine bereit, die die Entscheidung zur Wahl erleichtern. Die Wahlprüfsteine wurden auf Initiative des Friedenskreis Halle e.V. von halleschen Schülerinnen und Schülern erstellt und von Kandidierenden beantwortet. Sie drehen sich um Themen wie die Ausstattung hallescher Schulen, lokale Kinder- und Jugendarbeit und kulturelle Angebote für die Jugendlichen unserer Stadt.

Weiterlesen ...

Der Friedenskreis Halle e.V. unterstützt den zivilgesellschaftlichen Aufruf zur Kommunal- und Europawahlen "Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt und ein demokratisches Europa der Vielfalt"

 

Zivilgesellschaftlicher Aufruf

Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt und ein demokratisches Europa der Vielfalt

Am 25. Mai 2014 finden bei uns Kommunal- und Europawahlen statt.

Weiterlesen ...

Nachgefragt und beim Wort genommen: Speed-Dating mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2014


Am 25. Mai 2014 wird in Halle (Saale) ein neuer Stadtrat gewählt. Unter dem Titel „Nachgefragt und beim Wort genommen – Politikverdrossenheit war gestern!“ lädt der Friedenskreis Halle e.V. am Montag, 12. Mai 2014 von 13 bis 15 Uhr alle halleschen Schülerinnen und Schüler zum Speed-Dating mit Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahl ein. Beim Speed-Dating werden die Kandidierenden auf ihre Schülerfreundlichkeit geprüft: Sind ihnen die Schülerinnen und Schüler dieser Stadt wichtig? Was sind ihre politischen Vorhaben und werden sie sich an ihre Versprechen halten? Die Veranstaltung findet in der Aula der Berufsbildenden Schule III/ Volkshochschule, Eingang Oleariusstraße 7, 06108 Halle (Saale) statt. Um vorherige Anmeldung bis zum 7. Mai wird gebeten.

Weiterlesen ...

Ausstellung im Ratshof: Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus und im Rahmen von „Respekt3 – Eine dritte Woche für mehr Vielfalt“ zeigt der Friedenskreis Halle e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle die Ausstellung „Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung“. Die aus 17 Tafeln bestehende Ausstellung ist einen Monat, vom 11. März bis 11. April 2014 in der 4. Etage des Ratshofes (Marktplatz 1) zu sehen. Eindrückliche Bilder und Texte beleuchten kritisch die Rolle der Polizei in der Zeit des Nazianalsozialismus. Mit der Ausstellung soll daran erinnert werden, wie leicht legitime Machtausübung in Machtmissbrauch umschlagen kann. Erstellt wurde die Ausstellung von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. (siehe: https://www.dhpol.de/de/hochschule/Fachgebiete/01_projekt.php)

Das NS-Regime konnte sich von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang auf die Polizei stützen. Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. In der Öffentlichkeit werden die Verbrechen der Polizei im NS-Staat noch immer allein der Gestapo zugeschrieben. Wissenschaftliche Forschungen bestätigten jedoch, dass auch Kriminal- und Ordnungspolizei in die NS-Verbrechen involviert waren.
Mit der Ausstellung wird den Fragen nachgegangen: Wer waren die Männer (und wenigen Frauen) in der deutschen Polizei, die politische und weltanschauliche Gegner des Nationalsozialismus verfolgten und schließlich ermordeten? Welche mentalen Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen prägten das Verhalten der Polizeiangehörigen, dass sie das NS-Regime hinnahmen, sich daran beteiligten und schließlich vielfach sogar zu Mördern wurden? Wer verweigerte sich den verbrecherischen Befehlen? Welche Motive waren dafür ausschlaggebend?

Vom 17.-22. März 2014 findet in der Martinstraße 11, 06108 Halle (Saale) die Bildungswoche „Respekt3 – Eine dritte Woche für mehr Vielfalt“ von „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“mit zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ statt. Diese Woche versteht sich als Alternativangebot für mehr Respekt, Toleranz und Internationalität. Die Woche steht unter der Schirmherrschaft des halleschen OBs Bernd Wiegand. Weitere Informationen und das gesamte der Woche unter: http://www.halle-gegen-rechts.de/

Christof Starke

Mitglied im Koordinierungskreis von

Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.halle-gegen-rechts.de
Ort:
Halle/Saale; Ratshof (Marktplatz 1)
Datum (Beginn):
11.3.2014 bis 11.4.2014

„Respekt³ – eine dritte Woche für mehr Vielfalt. Anerkennen statt Ausgrenzen."
In der Woche vom 17. bis 22. März 2014 in Halle.

Die AG Aktion Ladenschluss und Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage laden alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste ein, gemeinsam mit uns die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu gestalten. Wir bieten ein Alternativangebot für mehr Respekt, Toleranz und Internationalität.

Mit Ausstellungen, Lesungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen möchten wir alle Interessierten aufklären und politisch sensibilisieren. Das Informationsangebot umfasst ein breites Spektrum: von Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit, den Protokollen der NSU-Prozesse, der Situation von Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt und deren Erfahrungen in Asylverfahren bis hin zur Geschichte von Anne Frank und Sophie Scholl.

Weiterlesen ...

Antworten zur Befragung der halleschen Direktkandidat_innen zu friedenspolitischen Themen

 

Wie angekündigt veröffentlichen wir heute - am Weltfriedenstag - die Antworten zu unserem friedenspolitischen Fragenkatalog der halleschen Bundestagswahl-Direktkandidat_innen.

Zu den Bereichen 'Atomare Abrüstung', 'Friedensbildung und internationale Freiwilligendienste', 'Waffenhandel' und 'Zivile Konfliktbearbeitung' schickten wir den Kandidat_innen von CDU, FDP, SPD, GRÜNE, LINKE, PIRATEN, MLPD, FREIE WÄHLER und einem Parteilosen sieben Fragen.

Diese sind unter AKTUELLES / friedenspolitische Fragen zur Bundestagswahl zusammen mit den bisher eingetroffenen Antworten in voller Länge nachzulesen. Falls in den nächsten Tagen noch weitere Antworten eintreffen sollten, werden wir diese mit aufnehmen.

Wir bedanken uns bei den Kanidat_innen, dass Sie sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben, unsere Fragen zu beantworten.

Wir rufen alle Bürger_innen zur Beteiligung an der Bundestagswahl 2013 auf!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen