Wahlforum des Bündnisses "Halle gegen Rechts" zur Bundestagswahl

FlyerWirksame Politik gegen Rassismus

Am 04. September 2013, 18 Uhr im Halleschen Saal in der Tulpe auf dem Uniplatz

Unter dem Titel "Wirksame Politik gegen Rassismus" befragen wir die Kandidat_innen für die halleschen Wahlkreise zu zentralen Themen des Bündnisses:

  • Situation des Rassismus/Neonazismus in Halle
  • Einschätzung der Asylpolitik/Umgang mit Flüchtlingen
  • Strategien zur Unterstützung von Initiativen und Vereinen in der Antifa-/Antira-Arbeit.


Nach der erfolgreichen Bündnisveranstaltung zur OB-Wahl im Mai 2012 wollen wir erneut in Form von Podium + Tischgesprächen Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Kandidat_innen geben.


Folgende Kandidat_innen haben ihr Kommen zugesagt:
Karamba Diaby (SPD) Sebastian Kranich (GRÜNE) Stephan Schurig (Piraten) Petra Sitte (DIE LINKE)

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Pressemitteilung:

01. September 2013 - Weltfriedenstag in Halle


Halle/Saale, 1. September. Waffenhandel stoppen - zivilen Friedensdienst stärken. Der Friedenskreis Halle e.V. , der DGB Halle-Dessau und zahlreiche weitere Organisationen laden zum Weltfriedenstag am 1. September von 14.00 bis 17.00 Uhr auf dem halleschen Marktplatz ein.
Gemeinsam mit dem VVN-BDA und der Linksjugend ['solid] werden Texte für den Frieden und gegen den Krieg gelesen. An Infoständen stellen die beteiligten Organisationen sich und ihre Arbeit vor und es werden Unterschriftenlisten gegen Waffenexporte und zur Unterstützung eines NPD-Verbotes ausliegen.
Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl werden die Stellungnahmen der halleschen Direktkandidat_innen zu verschiedenen friedenspolitischen Themen vorgestellt
Außerdem werden an den verschiedenen Infoständen Kraniche gebastelt um diese symbolisch für den Frieden gegen 16.30 Uhr an Luftballons in den Himmel steigen zu lassen.

Zum Antikriegstag erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen seit den 1950er Jahren an den Beginn des 2. Weltkriegs, protestieren gegen deutsche Rüstungsexporte und neonazistische Gewalt und fordern zivile Konfliktbearbeitung statt militärischer Interventionen. Auch heute sind wieder deutsche Soldaten auf der ganzen Welt in Kriegseinsätzen, werden deutsche Waffen in großer Zahl in Krisenregionen exportiert und dem Entwicklungshilfeministerium scheinen die Interessen der deutschen Wirtschaft wichtiger zu sein, als die Interessen der notleidenden Menschen. So ist es immer noch notwendig, gegen Krieg und Gewalt auf die Straße zu gehen.

Wir bitten um Veröffentlichung der Pressemitteilung als Aufruf an die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Halle.
Medienvertreter_innen sind herzlich zur Berichterstattung und Teilnahme eingeladen.

Informationen zu den bundesweiten Aktivitäten finden sich unter: www.friedenskooperative.de

Für die Richtigkeit und weitere Informationen

Friedenskreis Halle e.V.
Maria Wagner
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345-2790752
E-Mail: friedenspolitik  [at] friedenskreis-halle.de

Friedensmobil in Halle - 28.8. - 14 Uhr

Presseeinladung

Große Deutschlandtour: Friedensmobil kommt nach Halle (Saale)

28. August 2013, 14:00 Uhr, Marktplatz, Halle (Saale)


Halle (Saale), 28.08.2013 – Am Mittwoch, 28. August 2013 wird das Friedensmobil von Jochen Petzschmann mit Unterstützung des Friedenskreis Halle e.V. ab 14:00 Uhr Station auf dem halleschen Marktplatz machen. Jochen Petzschmann berichtet von seiner Deutschlandtour und sammelt zusammen mit dem Friedenskreis Halle e.V. Unterschriften für die Kampagne „20 Millionen mehr vom Militär“.

Vom 24. Juni bis zum Weltfriedenstag am 1. September legt der Rentner Jochen Petzschmann (72) tausende Kilometer mit seinem zum Friedensmobil umgerüsteten Wohnwagen zurück und macht dabei von Überlingen bis Berlin in über 20 Städten Station. Sein Ziel: Die Menschen zu überzeugen, dass die deutsche Politik endlich mehr Geld in Gewaltprävention investieren sollte.

Zur Bundestagswahl 2013 fordert das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) die neue Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, drei Jahre lang je 20 Millionen Euro mehr für Zivilen Friedensdienst bereitzustellen. Wenn Petzschmanns Tour am 1. September, dem Anti-Kriegstag, in Berlin endet, wird er zusammen mit Aktivist_innen des forumZFD alle während der Kampagne gesammelten Unterschriften öffentlichkeitswirksam an die Wahlkampfzentralen der im Bundestag vertretenen Parteien übergeben.


Wir laden Sie herzlich ein beim Presse- und Fototermin dabei zu sein:

Friedensmobil in Halle (Saale)
am Mittwoch, den 28. August 2013, um 14:30 Uhr
Marktplatz, Halle (Saale)


Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.20millionen-mehr-vom-militaer.de


Für die Richtigkeit und weitere Informationen:

Maria Wagner, Marcus Stückroth
AG Friedenspolitik im Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11, 06108 Halle (Saale)
0345-279807-10
koordination  [at] friedenskreis-halle.de
www.friedenskreis-halle.de

Christoph Bongard
Leiter der Abteilung Kommunikation beim forumZFD
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln
0221-912732-31
bongard  [at]  forumZFD.de
www.forumzfd.de

OFFENER BRIEF zum MZ-Artikel „Als Halle noch Nazi-Hochburg war“


(Mitteldeutsche Zeitung vom 15. April 2013, Seite 3)

per Email an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


in Kopie an:
regionaler Presseverteiler



Sehr geehrter Herr Augustin, sehr geehrter Herr Könau,

mit Verwunderung haben wir den oben genannten Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung zur Kenntnis genommen. Aufgrund offensichtlicher
Falschdarstellungen in diesem Artikel, wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Sie.

Generell ist es fraglich, ob „ehemaligen“ führenden Neonazis ein derart prominentes Forum geboten werden sollte. Dies gilt vor allem dann, wenn der einzige Beleg für deren Abkehr von der Szene die Selbstauskunft ist.
Dass der angebliche Ausstieg oft als Schutzbehauptung angeführt wird und den realen Tatsachen widerspricht, ist unumstritten. Ein Zeitungsartikel der die Erzählungen eines Neonazis – ob ausgestiegen oder nicht – unhinterfragt abdruckt, dient nicht der öffentlichen Aufklärung über die rechte Szene, sondern verklärt diese zum romantischen Abenteuer. Es entsteht der Eindruck, als solle den Leser_innen eine spannende Geschichte zum Thema „Jugendsünde“ geboten werden, während die Dimensionen neonazistischer Gewalt abermals ins Abseits rücken.

Diese Verharmlosung der rechten Szene in den Kernaussagen des Artikels über die vom „Aussteiger“ unvorstellbare Konsequenz der rassistischen und menschenverachtenden Theorie in der „Praxis“ des „Nationalsozialistische Untergrunds“ (NSU) negiert die zahlreichen und bekannten Details über die Sozialisation der „NSU“-Mitglieder. Falsch ist, dass Neonazis nichts mit der Gewalt der „NSU“-Mörder zu tun gehabt hätten. So wurde der „NSU“ offensichtlich von weit über hundert Neonazis aktiv unterstützt. Diese Personen wurden, genau wie die Täter und auch der anonymisierte Gesprächspartner Ihres Artikels, in den 1990er Jahren in der (militant) echten Szene politisiert und radikalisiert. Die Taten des „NSU“ können nur aus den gewalttätigen Intentionen und der damit verknüpften Praxis dieser Strukturen erklärt werden.

Seit 1990 haben die Taten dieser Szene deutschlandweit ca. 180 Todesopfer gefordert – mindestens 13 davon in Sachsen-Anhalt. Auch in Halle und dem Saalekreis gab es drei Todesopfer rechter Gewalt. Dies geschah in einer Zeit, die von Ihnen auf Grundlage der Aussagen Ihres Gesprächspartners als „Räuber-und-Gendarm-Spiel“ verklärt wird. Das ist eine skandalöse Untertreibung mit Blick auf die damaligen Geschehnisse und die Erkenntnisse, die man seitdem gewonnen hat.


Aus den anonymisierten Daten ist sehr leicht abzulesen, um welche Person es sich bei dem Gesprächspartner handelt. Eben diese Person hat über
mehrere Jahre für regen Zulauf in die rechte Szene gesorgt. Er war für die Radikalisierung durch Musik, neonazistische Propaganda und Aktionen der Naziszene verantwortlich. Nicht nur seine Funktion als regionaler Führungskader des nazistischen „Blood & Honour“-Netzwerk und seine
Kontakte zum rechtsterroristischen „Combat 18“ sondern auch seine Tätigkeit als neonazistischer Versandhändler und Ladenbesitzer waren ihm
dabei hilfreich.


Es gibt zahlreiche Belege dafür, welche radikalisierende Rolle diese Person auf die regionalen Neonazistrukturen wirklich gespielt hat. Diese können wir Ihnen, Ihr Interesse vorausgesetzt, gerne vorlegen. Die Art und Weise, wie einem „ehemaligen“ Neonazi ein Forum in der Mitteldeutschen Zeitung gegeben wurde, ist uns unverständlich und von Ihrer Seite erklärungsbedürftig. Der Artikel ist ein Beispiel dafür, wie verharmlosend
die Historie der rechten Gewalt in Halle und darüber hinaus zu oft dargestellt wird. Die nun nach und nach aufgedeckte Geschichte des „NSU“ sollte uns allen als mahnendes Beispiel dienen.

Halle gegen Rechts. Bündnis für Zivilcourage


Anmerkungen:
Die Veröffentlichung des Offenen Briefes ist ausdrücklich erwünscht.
Für Nachfragen stehen Vertreter des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ unter den oben genannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung.

Ostermärsche 2013

Zwischen dem 28. März und dem 1. April 2013 werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche friedenspolitische Aktionen stattfinden. Der Friedenskreis Halle e.V. fordert gemeinsam mit vielen regionalen und überregionalen Friedensorganisationen eine friedliche Lösung der gewaltsame Auseinandersetzungen in Mali und Syrien und warnen vor einem drohenden Krieg gegen den Iran. Auch die Proteste für die Abschaffung aller Atomwaffen und die Kritik an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr in Schulen und im öffentlichen Raum sind wichtige Themen in diesem Jahr.

Unterstützt gemeinsam mit dem Friedenskreis die diesjährigen Ostermärsche.


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Aufruf zum Ostermarsch 2013 in Dolle (Truppenübungsplatz
Colbitz-Letzlinger-Heide)

„Militär raus – Schnöggersburg gehört uns!“

Das teuerste Krisengebiet Deutschlands liegt in der Colbitz-Letzlinger Heide, unweit des Kundgebungsortes Dolle: Schnöggersburg. Hier entsteht eine Stadt, die als Kampfgebiet dienen soll, in der Dimension von vorerst bereitgestellt. Bis zu 25.000 Soldaten jährlich sollen hier ab 2016 gegen einen imaginären Feind den Häuserkampf proben. Im Zuge ihrer Neuordnung als Interventionsarmee und für die so genannte Aufstandsbekämpfung sucht die Bundeswehr damit ihre Feinde in den Städten. Wir fragen: Wer sind diese Feinde in welchen Städten? Städte sind und bleiben keine Angriffsziele. Krieg und der Einsatz militärischer Mittel dürfen kein Instrument deutscher Außen- und Sicherheitspolitik sein. weiterlesen unter: http://www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de/


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Auf zum Ostermarsch 2013 in Leipzig


Weltweit werden barbarische Kriege geführt und Gewalt immer skrupelloser angewandt, um gefügige Regierungen, Markt- oder Ressourcenzugriff zu erreichen. Die Folgen sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer.

Deutschland unterstützt weit mehr Kriege, als nur den in Afghanistan! Auch Leipzig ist vorn mit dabei!

Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig/Halle unterstützt durch gewaltige Truppen- und
Materialtransporte unter anderem die Kriege in Afghanistan und im Irak. Er entwickelte sich zu einem weltweit wichtigen Kriegsflughafen.

Wir wollen: Keinen Kriegsflughafen, keine militärisch abhängigen Jobs, keine Teilhabe an Gewinnen aus der Kriegsbeihilfe und auch nicht
profitieren an Not und Elend anderswo in der Welt.

weiterlesen unter: http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om13-026.htm

Die Gewalt in Syrien darf nicht weiter eskalieren!


Der Friedenskreis Halle e.V. zeigt sich betroffen über die anhaltende Gewalt in Syrien. Wir verurteilen das tagtägliche unmenschliche Vorgehen sowohl seitens der syrischen Regierung und staatlichen Armee als auch des bewaffneten Oppositionslagers. Wir appellieren an die Beteiligten, sich um einen gewaltfreien Weg aus der aktuellen Konfliktsituation zu bemühen. Wir erklären uns mit den lokalen Gruppen solidarisch, welche mit gewaltfreiem Protest für politische Veränderungen eintreten. Wir rufen die internationale Politik und  insbesondere auch die deutsche Regierung dazu auf, die Vermittlungsbemühungen intensiv zu betreiben, die humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien weiter auszubauen sowie Flüchtlingen aus Syrien auch in den westlichen Ländern ein umfassendes Asyl zu gewähren. Wir fordern die Presse dazu auf, Syrien nicht nur als ein Land der „Betroffenheit, Ohnmacht und Tragödie“ darzustellen, sondern die jungen Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, die sich für eine interkonfessionelle Bewegung einsetzen und neue demokratische Strukturen organisieren, die es ermöglichen humanitäre Nachbarschafts- und Aufbauhilfe zu leisten. Die gewaltfreie Bewegung organisiert nach wie vor Proteste, Demonstrationen und Streiks und macht gleichzeitig das tägliche Geschehen von Gräueltaten der weltweiten Öffentlichkeit zugänglich.

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