Internationaler Tag für die Abschaffung aller Atomwaffen

Unterschriftenaktion "Taten statt leerer Worte" startet online Jetzt mitmachen! Aufruf von Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen"

 

Anlässlich des internationalen Tages für die Abschaffung aller Atomwaffen (26.09.2016) startete die online-Möglichkeit zur Unterzeichnung unserer Unterschriftenaktion „Taten statt leerer Worte. Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen!“

Bereits seit den Gedenktagen zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki haben viele die Gelegenheit genutzt, auf der Straße Unterschriften zu sammeln, neue Listen nachzubestellen und weitere Informationen anzufordern. Auf diese Weise liegen nun die ersten 2.500 Unterzeichner vor.

Hier geht es zur Petition. Jetzt unterzeichnen!

Bis zum 15. September 2017 seid Ihr nun herzlich eingeladen, zuhause am PC viele weitere Tausend Unterschriften zu sammeln. Damit erhöhen wir den Druck auf die Politik, um unsere drei Forderungen durchsetzen zu können: Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland, Abzug der Atomwaffen aus Büchel und Verbot der Atomwaffen.

Angeknüpft wird an die überaus motivierende Aktionspräsenz, die den Atomwaffenstandort Büchel als Symbol für die nukleare Abschreckung noch bekannter gemacht hat. Etwa 45 Organisationen und etwa 1.500 Menschen aus dem Bundesgebiet und aus dem europäischen Ausland beteiligten sich bis 9. August daran. Nach der schönen Abschlussaktion ging es fast nahtlos weiter – mit einer erneuten einwöchigen Ein-Personen-Aktion von Pfarrer Rainer Schmid und einer Blockade mit kurzzeitiger Besetzung der Landebahn durch insgesamt 30 AktivistInnen von JunepA (Jugendnetzwerk für politische Aktionen) Mitte September. Über beide Aktionen berichteten nicht nur die regionalen Medien. Rainer Schmid wurde mit seinem Protest sogar letzte Woche auf einer ganzen Seite in der Stuttgarter Zeitung porträtiert.

Fast zeitgleich überstimmte eine Gruppe von 68 Staaten eine kleine Gruppe weiterer 22 Staaten in der Open-Ended-Working-Group (OEWG) der UN und schickte in ihrem Abschlussbericht aus Genf eine Empfehlung an die Vollversammlung, nächstes Jahr Verhandlungen über einen Verbotsvertrag aufzunehmen. Xanthe Hall von der IPPNW und Mitarbeiterin der Kampagne, hält diesen Beschluss für einen Meilenstein. Über die u.a. von Österreich eingebrachte Resolution entscheidet zunächst das First Comitee im Oktober. Die Generalversammlung wird sich erfahrungsgemäß im Dezember diesem Beschluss anschließen. Damit könnte sich ein Paradigmenwechsel vollziehen – weg von der Politik der atomaren Abschreckung hin zu einer Ächtung und Abschaffung von Akteuren der Zivilgesellschaft weltweit voran, um die Abkehr von der atomaren Abschreckung durchzusetzen.

Die Zeit ist reifer denn je, denn eine Vielzahl von Staaten schreitet Seite an Seite mit vielen Akteuren der Zivilgesellschaft weltweit voran, um die Abkehr von der atomaren Abschreckung durchzusetzen.

Ein Event bei den Vereinten Nationen in Genf

Beachtet bitte auch die Veranstaltung von UNFOLD ZERO am 27. September im Palais des Nations in Genf am 27. September. Das Event umfasst: Rede von Ela Gandhi (Enkelin von Mahatma Gandhi und Co-Präsidentin von Religions for Peace), Video der Chain Reaction 2016 ber Aktionen zur nuklearen Abrüstung weltweit, die Astana Vision Declaration (10-Punkte-Aktionsplan für nukleare Abrüstung, der auf der internationalen Konferenz Building a Nuclear Weapons Free World verabschiedet wurde)


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