Peer Guide Ausbildung zur Wanderausstellung Anne Frank

Wanderausstellung Anne Frank

„Lasst mich ich selbst sein.“ Anne Franks Lebensgeschichte zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit,in der sie gelebt hat.

Peer to peer

Kernelement der Ausstellungspräsentation ist der Ansatz der Peer Education, d.h. Jugendliche arbeiten mit Jugendlichen. Bis zu 30 junge Erwachsene (ab 9. Klasse) werden in einem Seminar vom Anne Frank Zentrum dazu ausgebildet, andere Schüler*innen durch die Ausstellung zu begleiten und gemeinsam über die Themen der Ausstellung zu sprechen. Der Ansatz ermöglicht den Jugendlichen, ihre eigene Lebenswelt und ihre Erfahrungen in die Auseinandersetzung mit der Ausstellung einzubringen. Über die Lebensgeschichte von Anne Frank und den Themen des Tagebuchs verknüpfen die Jugendlichen Geschichte und Gegenwart. So tragen sie zu einer lebendigen Erinnerung an den Holocaust bei, setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander und erhalten Orientierung für ihr zukünftiges Leben.

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Neue Ausbildungsreihe für ElKiS startet!

Am 11.03.2017 startet die neue Ausbildungsreihe für ehrenamtliche Eltern-Kita-Sprachmittler_innen (ElKiS) mit Modul I.

Was sind ElKiS?

ElKiS bilden eine Brücke zwischen Erzieher_innen und Eltern, sie dolmetschen und sind dabei sensibel für verschiedene Auffassungen und Wahrnehmungen. Sie mitteln bei Verständigungsschwierigkeiten und können unterschiedliche Bildungsstrukturen erklären.
Eingesetzt werden ElKiS in „Kitas“ (Kindertageseinrichtungen: Krippe, Kindergarten, Hort), speziell in individuellen Elterngesprächen.
Ziel von ElKiS ist es, zum Wohl des Kindes eine echte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Erzieher_innen und Eltern zu unterstützen.

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"Heimliche Botschaften im Kinderbuch"
Tagesworkshop zum rassismuskritischen Umgang mit Büchern in der vorurteilsbewussten Erziehung

14.03.2017, 9-16 Uhr

Worauf ist bei Materialien zu achten, damit sich alle Kinder angenommen und respektiert fühlen?
Kinderbücher sind nach wie vor wichtige Erziehungswerkzeuge. Sie vermitteln durch Bilder und Texte Eindrücke und Wissen, u.a. über unsere kulturell vielfältige Gesellschaft. Doch wie auch bei anderen Medien und Spielzeugen bedarf es eines wachsamen Auges und einer sorgfältigen Auswahl, denn bestimmte Darstellungen können Vorurteile über andere Menschen erzeugen und prägen das Selbstbild von Kindern negativ. Viele Bücher enthalten sogar Darstellungen, die der Logik von Rassismus folgen. Diese Darstellungen gilt es zuallererst mal zu entdecken und zu entlarven, damit sie nicht heimlich ihre Botschaft an die Kinder senden.

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Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ Anne Franks Lebensgeschichte

„Lasst mich ich selbst sein.“ Anne Franks Lebensgeschichte ist eine Wanderausstellung des Anne Frank Hauses Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum Berlin, die Geschichte und Gegenwart verbindet. Sie zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit, in der sie gelebt hat. Thematisiert werden die ersten Jahre in Frankfurt am Main, die Flucht ihrer Familie vor den Nationalsozialisten sowie das Leben in Amsterdam vor und während der Besatzungszeit.

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Multiplikator_innen-Schulung zum Planspiel "Civil Powker"


Civil Powker - Ein systemisches Lernspiel zu zivilem Engagement in internationalen Konflikten
Multiplikator_innen-Schulung für Rückkehrer_innen aus dem ZFD und Menschen aus der Bildungsarbeit

Nachrichten über Krisen und Konflikte in der Welt hinterlassen oftmals ratlose Gesichter. Wie soll eine Gesellschaft auf Kriege reagieren? Die Ohnmacht führt in der Bevölkerung nicht selten zum Ruf nach der sog. internationalen Gemeinschaft, die mittels Militärschlägen den „Frieden sichern“ soll.
Das Planspiel Civil Powker eröffnet dagegen den Blick auf das breitgefächerte Handlungsrepertoire gesellschaftlicher Akteure und sensibilisiert für die zivilen Mittel der Krisenreaktion. Während des Planspiels reflektieren die Teilnehmenden die Interessen von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, schlüpfen in ihre Rollen und legen gemeinsame Werte fest. Dann setzt sie ein ausbrechender Konflikt unter Zugzwang. In mehreren Spielphasen verhandeln sie innerhalb ihrer Gruppe und mit den anderen Akteuren ihre Reaktion auf den aktuellen Krisenverlauf.

Die Teilnehmenden lernen die Methode durch aktives Durchspielen kennen und reflektieren inhaltliche, methodisch-didaktische und organisatorische Anforderungen für die Umsetzung in ihrer eigenen Bildungsarbeit.
Weitere Informationen findet ihr unter www.civil-powker.de

Die Schulung findet vom 31.3. - 2.4.2017 im Tagungshaus des Gustav-Stresemann-Instituts in Bad Bevensen statt.

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Pressemitteilung

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet – Erster regionaler Fachtag für 4. März in Halle/Saale angekündigt

Am 14. Januar 2017 hat sich in Frankfurt am Main das „Bundesweite Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. “Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die GründerInnen, „das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen.“
Das Gründungstreffen diente dem ersten Austausch über Aufgaben und konkrete Aktivitäten. „Die theoretische Überprüfung der Praxis der Friedensbildung und die praktische Umsetzung der Theorien von Friedensbildung sind zwei Beispiele für mögliche zukünftige Vorhaben des Netzwerks“, so Kai-Uwe Dosch, Vertreter des Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen (DFG-VK).
Zuvor hatte Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann von der Katholischen Fachhochschule Aachen in seinem Vortrag über die „Förderung des Friedens in unfriedlichen Zeiten und Strukturen“ das Spannungsfeld von Praxis und wissenschaftlicher Fundierung analysiert. „Die praktische Friedenspädagogik läuft Gefahr, einige Dilemmata zu übersehen, wenn sie nicht auch theoretische Perspektiven im Blick hat“, sagte Frieters- Reermann und verwies etwa auf die Komplexität von Gewalt- und Konfliktdynamiken, von (interkulturellen) Lerngruppen und Lernprozessen.

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"Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Autor von »Netzwerk des Todes« und »Schwarzbuch Waffenhandel!«

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben  wenige von ihnen eine Chance, in europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen.
Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal - mit Genehmigung der Bundesregierung - rüstet die deutsche Waffenindustrie Scheindemokraten und Diktatoren hoch, stabilisieren deren Macht und verdienen am Geschäft mit Unterdrückung und Tod. Das Ergebnis ist augenscheinlich: Wir produzieren Flüchtlinge.


In seiner Präsentation und der anschließenden Diskussion wird Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und Träger des „Aachener Friedenspreis“, diese Punkte aufgreifen.  Wie gelangen deutschen Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete? Welche Unternehmen verdienen am Geschäft mit dem Tod? Was können wir tun, um unseren Teil zu einer friedlicheren und gerechteren Welt beizutragen?

 Der Eintritt ist frei.

Termin: 02. März 17; 19:00 Uhr
 Veranstaltungsort: Stadthaus, Marktplatz 2, Halle

Stellungnahme zu Protesten an der Otto-von-Guericke Universität


Liebe Mitglieder, Freund*innen und Unterstützer*innen des Bündnisses,

am Donnerstag sollte an der Otto-von-Guericke-Universität eine Veranstaltung der „Campus Alternative“ stattfinden, sprechen sollte neben AfD-Landeschef André Poggenburg auch der emeritierte Prof. Gerald Wolf und zwar über Gender Mainstreaming [1], bzw. warum der Mann der Frau überlegen sei. Wenig überraschend schreibt Wolf auch vom „Einstrom von Migranten aus systemfremden Populationen“, und einer „Immunschwäche“ Deutschlands [2]. Doch die Veranstaltung konnte durch Proteste von Studierenden erfolgreich verhindert werden, dabei kam es auch zu körperlichen Auseinandersetzungen nach Angriffen von Rechten, hier eine kleine Auswahl an Berichten:

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neuer Flyer zum Workshop "Flucht und Asyl"

Der neu erschienene Flyer kann hier geladen werden.

 

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Jahresbericht 2016 der regionalstelle Globales Lernen, Region Halle

Der Projektbericht der Regionalstelle Globales Lernen, Region Halle für den Zeitraum 1.5.-31.12.2016 ist hier als .pdf (ca. 7 MB) erreichbar.

Newsletter zum Jahreswechsel erschienen

Unter dem Titel

Dank für Interesse und Unterstützung 2016 - Friedensarbeit braucht auch 2017 Spenden! - Newsletter des Friedenskreis Halle e.V.

ist der Newsletter des Friedenskreises online hier veröffentlicht.

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