Neue Modellprojekte gestartet!

Seit dem 01.05.2017 arbeiten wir gefördert vom Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in zwei neuen Modellprojekten.
Im Modellprojekt "Kannste mal schnell übersetzen - hier gibt's schon wieder Stress!?" geht es darum, mehrsprachige Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und ihre sprachlichen und interkulturellen Potentiale im (Schul-)Alltag aktiv einzusetzen. In Workshops und Projektwochen sollen die Jugendlichen empowert und zu Sprachmittler*innen und Streitschlichter*innen ausgebildet werden. Derzeit gehen wir mit Konzeptentwicklung und Kooperationspartner*innensuche die ersten Schritte. Bei Fragen zum Projekt wendet euch gern an Franziska Blath (franziska.blath [at] friedenskreis-halle.de). 


Im Modellprojekt ‚Weltentausch‘ entwickeln wir gemeinsam mit jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung (16-27 Jahre) ein interaktives Lernspiel zur Situation von Asylsuchenden in Deutschland. Das Annehmen der Rolle einer*s Geflüchteten  ermöglicht es, einen Perspektivwechsel vorzunehmen, die eigene Lebenssituation kritisch zu hinterfragen und fördert die Empathie gegenüber anderen. Ein erster Kennenlern-Workshop findet am 01.07.2017 statt.  Darauf folgt Projektwoche 1, vom 14. - 16. Juli 2017, in der sich die Teilnehmer*innen kritisch und kreativ mit dem Asylsystem auseinander-setzen. Gemeinsam erarbeiten wir verschiedene Perspektiven auf das Thema und tauschen unterschiedliche Erfahrungen aus. In Projektwoche 2, vom 02. - 04. August 2017, entwickeln wir gemeinsam eigene Spiele, die die Themen aus Projektwoche 1 aufgreifen, und stellen diese her. Das fertige Lernspiel wird ab 2018  in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt. Aktuell befinden wir uns auf Teilnehmer*innen suche. Bei Interesse und Rückfragen meldet euch gerne bei Julia Wenger (julia.wenger [at] friedenskreis-halle.de)

UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  1x leidenschaftlich für Frieden streiten

Das kannst du bei verschiedensten Gelegenheiten tun: mindestens 1x leidenschaftlich für Frieden streiten. Denn wenn wir Gewalt überwinden wollen, braucht es – neben guten Argumenten – auch unser Herzblut. Besonders im Hinblick auf die Bundestagswahl. Wie soll das gehen?

1. Such dir eine Fragestellung oder einen Wert, der dir besonders wichtig ist. Die Leitwerte des Friedenskreises und aktuelle politische Themen (z.B. Rechtspopulismus, Abschiebungen, Waffenexporte, Militäreinsätze, Ursachen/Überwindung von Terrorismus) geben dir Anregungen.

2. Nimm dir konkret vor, darüber in den Austausch zu kommen – sei es als ruhiger Dialog, flammende Rede oder konstruktive Diskussion. Wo? Wann?

3. Streite für Frieden. Und wenn du magst: Schreibe uns, wie es war!

 

Neues Modellprojekt gestartet!


Seit dem 01.05.2017 arbeiten wir im Modellprojekt "Kannste mal schnell übersetzen - hier gibt's schon wieder Stress!?" daran, mehrsprachige Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und ihre sprachlichen und interkulturellen Potentiale im (Schul-)Alltag aktiv einzusetzen. In Workshops und Projektwochen sollen die Jugendlichen empowert und zu Sprachmittler*innen und Streitschlichter*innen ausgebildet werden. Derzeit gehen wir mit Konzeptentwicklung und Kooperationspartner*innensuche die ersten Schritte.

Gefördert wird das Modellprojekt aus dem Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ).

Vor 12 Jahren verbrannte Oury Jalloh aus Sierra Leone in einer dessauer Gefängniszelle. Die Umstände, unter denen er starb, sind bis heute nicht geklärt und die Aktivist*innen, die sich mit dem Fall befassen, erdulden bis heute schwere Repressionen. Der Tod von Oury Jalloh ist kein Einzelfall. Tagtäglich werden People of Color benachteiligt, wird ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert oder unmöglich gemacht, sind sie behördlicher Willkür ausgesetzt und wird ihnen das Grundrecht auf Chancengleichheit verwehrt. Diese Ungleichbehandlung durch staatliche Stellen hat einen Namen: institutioneller Rassismus.

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Ein radikaler und konsequenter Aufruf für den Frieden

Das „Magdeburger Friedensmanifest“ ist eine generelle Absage an Gewalt, ohne Wenn und Aber. Es ist ein Aufruf zur aktiven Gewaltlosigkeit. Und es ist ein Signal auch an die evangelische Kirche, ebenso aber auch an alle Kirchen, Jesus auf seinem Weg des Gewaltverzichts in allen Lebensbereichen nachzufolgen und an einer zukünftigen Friedensordnung mitzuwirken.

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Kurzzeit-Freiwilligendienst in Spanien vom 1-21.7.2017!

Gesucht werden junge Menschen (17-21 Jahre) die sich auf eine interkulturelle Erfahrung einlassen möchten und in der Zeit von 1-21.7.2017 den Verein Intercultural Life in Trasmulas, einem kleinen Dorf bei Granada in Südspanien bei der Pflege und Verschönerung der Grünflächen des Ortes helfen möchten. Konkret geht es um die Säuberung, Bepflanzug und künstlerische Gestaltung eines brachliegenden ehemaligen Schlossparks und die Sicherung des Zugangs zu einem Wasserfall mit natürlichem Schwimmbecken. Zudem gibt es einen täglichen Trommelworkshop und ein großes Abschlussfest, bei dem die Ergebnisse der Arbeiten den Dorfbewohner(inne)n präsentiert und gefeiert werden. Das Projekt bietet eine tolle Chance gemeinsam mit 5 deutschen, 5 bosnischen und 2 spanischen Jugendlichen Trasmulas und die Region Granada zu erkunden und den Spanischen Sommer zu genießen. Insbesondere sind Jugendliche angesprochen mit wenig Auslandserfahrung und ökomischer, sozialer oder sonstiger Benachteiligung.

Infos

Ort: Trasmulas, Granada, Spanien
Unterkunft: Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, Bad, 2-3 Bett-Zimmern, Selbsverpflegung in der Gruppe
Teilnehmende: 5 deutsche, 5 bosnische und 2 spanische Jugendliche
Teilnahme: kostenlos
Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten innerhalb des Programms inklusive Taschengeld für Freizeitaktivitäten 84 Euro
Reisekostenzuschuss: 360 Euro
Anmeldung und Kontakt:

Marina Schulz; 0345-279807-40
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BfDT-Botschafter 2017: Bürgerbündnis Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage


Der parlamentarische Staatssekretär würdigte bei der Verleihung nicht nur die Vielfalt der Aktionen, sondern auch die hohe Sichtbarkeit und gute Vernetzung in der Stadt. Wir gratulieren ganz herzlich!

Mehr zur Arbeit des Bündnisses: http://www.halle-gegen-rechts.de/

 

Einladung zur Abschlusspräsentation des deutsch-spanischen Jugendaustauschs am 28.05.17, 14:30 Uhr


Wiedersehen im hohen Norden



Im Oktober 2016 durften 13 Jugendliche aus Halle bereits ein Stückchen Spanien und ein paar neue Freunde im Rahmen eines Jugendaustausches kennenlernen.
Jetzt sind die Spanier_innen an der Reihe: Zehn Tage lang können sie gemeinsam mit den Hallenser_innen nun deren Heimat erkunden und gemeinsam an Workshops und Ausflügen teilnehmen. Das Wiedersehen wird seinen Höhepunkt am 28. Mai erreichen. An diesem Sonntag laden wir alle Leser zu einer interkulturellen Präsentation aus Musik, Tanz und Kunst in den Hort Kinderpark ein.

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Kick Off FilMut - Logo, Slogan und die ersten Szenen für mehr Mut im Alltag!

Du willst…
… dich für mehr Respekt einsetzen?
YouTube-Star werden?
Filme machen?
… eine Marke designen?


Herzlich willkommen bei FilMut!
Ihr werdet gemeinsam mit Film-Profis kurze Filme produzieren und auf YouTube und Co. veröffentlichen. Die Stories greifen eure Erlebnisse mit Diskriminierung und Ausgrenzung auf (wegen Hautfarbe, Sprache, Armut, Religion …). In Workshops werdet ihr trainieren, wie ihr euch
zur Wehr setzen oder hilfreich einschreiten könnt. Und dann andere junge Menschen damit inspirieren!

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Abschlussveranstaltung „zivil statt militärisch“ am 27. Juni in Halle (Christliche Akademie, Fährstr.6, Halle)

Aufrüsten bitte! Aber für zivil...
Praxis und Wirkung Gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Ausland bekannt machen

Praxisberichte   -   Expert*innen-Austausch   -  Forderungen & Perspektiven  -  Bildungsmaterial zum Thema


Die Projektstelle „zivil statt militärisch“  der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) informiert seit 2013 Jugendliche und Erwachsene über Chancen und Grenzen ziviler gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Ausland. Der Einsatz militärischer Mittel im Kontext internationaler Gewaltkonflikte wird von vielen Menschen in Deutschland immer mehr als notwendig und alternativlos angenommen. Die Praxis aber zeigt, dass gewaltsame Konflikte mit militärischen Mitteln nicht gelöst werden können. Wir möchten die „Aufrüstung“ in ihrem ursprünglichen Sinn der „Ausstattung“ verstanden wissen, die nicht zwangsläufig an militärische Stärke gebunden ist.
Sowohl die Bearbeitung internationaler Gewaltkonflikte als auch der innerdeutsche Diskurs darüber muss stärker mit Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung ausgestattet werden.

Im Juli diesen Jahres läuft die Projektstelle „zivil statt militärisch“ aus. Wir nutzen diese Gelegenheit und stellen im Rahmen einer Austausch- und Informationsveranstaltung noch einmal  exemplarisch Erfahrungen aus der Zivilen Konfliktbearbeitung im Ausland vor, die im Rahmen von „zivil statt militärisch“ in Bildungsveranstaltungen geflossen sind:

  • Mai Shutta, eine Aktivistin der gewaltfreien „Girifna-Bewegung“ (heißt so viel wie „Wir haben die Schnauze voll“) aus dem Sudan wird erklären, warum für sie Gewaltfreiheit der einzige Ausweg aus der Gewaltspirale im Sudan ist.
  • Susanne Wienholt-Kall, war als Friedensfachkraft im Nordosten Ugandas, wo es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Viehdiebstählen und Ressourcenkonflikten kommt. Sie wird einen Einblick in die Arbeit des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) geben.
  • Agnes Sander, Friedensbildungsreferentin im Projekt „zivil statt militärisch“, vermittelt seit 4 Jahren das Thema „Zivile Konfliktbearbeitung im Ausland“ in Schulen, Jugendgruppen, Kirchengemeinden, auf Konferenzen und Tagungen. Sie wird sich dazu äußern, warum dieses Thema für die Bildungsarbeit in Deutschland so wichtig ist.
  • Vertreter*in von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst wird darauf eingehen, warum gewaltfreie Ansätze im politischen Diskurs in Deutschland bisher nur eine marginale Rolle spielen.


Wir möchten Sie einladen mit uns zu diskutieren, gewaltfrei zu streiten und zu fachsimpeln. Wie kann das Thema Zivile Konfliktbearbeitung im Ausland im innerdeutschen Diskurs im Rahmen von Bildungsveranstaltungen, Fachtagungen, politischen Gesprächen......mehr Bedeutung erlangen?


27. Juni 2017 – Christliche Akademie, Fährstr.6, Halle
16 -18 Uhr mit anschließendem Austausch bei Sekt   



Bitte melden Sie sich bis 20. Juni 2017 an unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Friedenswerkstatt Pankow zum Kirchentag 2017

Die Kirchengemeinde Alt-Pankow mit ihrem seit 35 Jahren aktiven Friedenskreis und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Dachverband von 32 Friedensorganisationen, laden ein zur Friedenswerkstatt Pankow zum Kirchentag 2017.

In 27 Veranstaltungen wird in Berlin-Pankow - ergänzend zum Programm des Kirchentages - über aktive Gewaltlosigkeit, christlichen Pazifismus und über politische Alternativen zu Militär und Krieg informiert und diskutiert. Die 16 an den Veranstaltungen beteiligten Initiativen berichten von hoffnungsvollen Erfahrungen und Konzepten, dass Gewaltfreiheit und Versöhnung kraftvolle Alternativen zu Bomben und Terror sein können. Wegbeschreibung und Detail-Informationen zu allen Veranstaltungen finden sich unter www.friedenswerkstatt-pankow.de

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