Kampagne fordert Kehrtwende in deutscher Syrienpolitik

„Kein Treibstoff für den Syrienkrieg“

Berlin/Bonn. Unter dem Titel „Treibstoff für den Syrienkrieg“ haben Journalist*innen von ZEIT ONLINE enthüllt, wie intensiv die Bundeswehr Bombardements in Syrien unterstützt. Daten des Bundesverteidigungsministeriums und der Radaraufzeichnung zeigen, dass deutsche Tankflugzeuge fast täglich Treibstoff für Kampfjets der Anti-IS-Allianz liefern. Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“, ein Zusammenschluss von 25 Friedensorganisationen, fordert die Bundesregierung auf, stattdessen den Friedensprozess unter UN-Verantwortung zu stärken und auf zivile Lösungen zu setzen.

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Pressemitteilung
Halle (Saale),  10.03.17

Der „Vorrang für zivil“ ist noch lange nicht angekommen


Im Kontext der Münchener Sicherheitskonferenz in München ist es erneut deutlich geworden: Deutschland wird den Verteidigungshaushalt und damit auch seine militärische Präsenz in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen als bisher. „Der Vorrang für zivile Konfliktbearbeitung ist nur ein Lippenbekenntnis, im öffentlichen Diskurs und im politischen Handeln aber nicht spürbar“, so Bernd Rieche von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Hinsichtlich dieser Entwicklung ist es wichtiger denn je, über Alternativen zu militärischem Handeln zu informieren. Die AGDF Projektstelle „zivil statt militärisch“, die in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle e.V., und den evangelischen Landeskirchen in Mitteldeutschland und Hannovers durchgeführt wird, tut dies seit 2013, wird aber Mitte diesen Jahres auslaufen. Eine Fortführung ist aufgrund fehlender Finanzierung unsicher. Bisher wird das Projekt durch Brot für die Welt, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) finanziell gesichert.

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Pressemitteilung

Presseeinladung:
Eröffnung der Anne-Frank-Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ in der Latina in Halle


Es ist ein eindringliches Zeugnis der Verfolgung und des Holocaust sowie zugleich intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt eines jungen Mädchens. Das weltberühmte Tagebuch der Anne Frank steht im Mittelpunkt der  Wanderausstellung „Lass mich ich selbst sein“, die am kommenden Montag in Halle eröffnet wird.
Über das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) wird ab 13. März eine Wanderausstellung des Anne-Frank-Zentrums im Landesgymnasium Latina in Halle informieren. Unter dem Leitwort "Lasst mich ich selbst sein" vermitteln Fotos und andere Dokumente die Lebensgeschichte des Mädchens und seiner Familie, geben einen Einblick in die Zeitgeschichte und verbinden diesen mit der Gegenwart.

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Regionalkonferenz "Süd“ zur Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt am 24. März 2017


 in der Anlage findet Ihr/ finden Sie den Flyer zur o. g. Regionalkonferenz „Süd“ in Halle am 24.03.2017.

Die Regionalkonferenz „Süd“ ist eine von vier Regionalkonferenzen, bei  denen Sie Ihre Erfahrungen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Landesprogramms in Sachsen-Anhalt einbringen können.

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Pressemitteilung 01. März 2017

Auftakt am 10.03. zu den Bildungswochen gegen Rassismus

Die sechsten “Bildungswochen gegen Rassismus” von "Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" werden am Freitag, 10.03.2017 ab 15 Uhr bis ca. 17 Uhr auf dem Marktplatz  in Halle (Saale) eröffnet. Als Rednerin wird für die Stadt Halle (Saale) Frau Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale) sprechen. Es sprechen zudem Vertreterinnen und Vertreter der Hallianz für Vielfalt und von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  Weitersagen und Hingehen - 6. Bildungswochen gegen Rassismus

Vom 10. bis 25. März 2017 veranstaltet "Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale).

Als Friedenskreis sind wir mit einigen Veranstaltungen präsent. Sagt es weiter und nehmt teil!

Alle Veranstaltungen der Bildungswochen unter www.bildungswochen.de

 

 

Ja zu einem Atomwaffenverbot!

Bundesweite Aktionswoche in vielen Städten und Start der Protestwochen
Angeregt durch die Aktionskonferenz der Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ vor wenigen Wochen in Köln mit fast 50 TeilnehmerInnen laden wir Euch zum Mitmachen ein.
Ende März findet der erste Teil der historischen Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot statt – bisher ohne Deutschland. Gleichzeitig startet die Aktionspräsenz am Atomwaffenlager Büchel. Parallel zu den Verhandlungen sollen im Rahmen einer Aktionswoche in viele Städten Fotoaktionen stattfinden.

Eine breite Mehrheit von deutlich über 100 Staaten hat am 23. Dezember bei der UN Generalversammlung beschlossen, Konferenzen für Verhandlungen zum Verbot von Atomwaffen vom 27. bis 31. März sowie 15. Juni bis 7. Juli 2017 einzuberufen. Deutschland selbst hatte wie die meisten NATO-Staaten gegen die Resolution gestimmt.
Die Unterstützung für diesen außerordentlichen Verbotsprozess auch durch die Bundesregierung ist umso wichtiger als dass die Welt nach der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten noch unsicherer zu werden droht und gerade die Frage der atomaren Rüstung noch stärker in den Fokus gerät. Seit Jahren ist klar, dass alle Atomwaffenstaaten ihre Arsenale aufrüsten. So wurde Ende Januar 2017 die sogenannte Doomsday clock auf zweieinhalb Minuten vor Zwölf gestellt – wie zuletzt Anfang der 50er Jahre!
Die Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei.jetzt“ richtet einen deutlichen Appell an die gesamte Zivilgesellschaft, sich den Denkmustern und Strategien für mehr Abschreckung zu widersetzen, appelliert an die Bundesregierung sich vorangehend für die weltweite atomare Abrüstung einzusetzen und erwartet die Teilnahme an den im März beginnenden Verbotsverhandlungen.
Nach dem Auftakt der Aktionspräsenz in Büchel am 26. März, dem Vorabend des Verhandlungsbeginns an der UNO laden wir zu einer bundesweiten Aktionswoche während der ersten Verhandlungsrunde in New York vom 27.-31. März ein. So sind allein in Deutschland sind 474 Städte (von über 7.000 weltweit) in den Mayors for Peace engagiert.
Mayor for Peace und Friedensgruppen sind dazu aufgerufen, sich mit einer Fotoaktion daran zu beteiligen und sich gemeinsam für ein Atomwaffenverbot zu bekennen.
Zudem sind alle Städte eingeladen, von der Aktionswoche bis zum Ende der zweiten Verhandlungsrunde im Juli die Unterschriftenaktion er Kampagne „Taten statt leerer Worte“ zu bewerben.

Eure Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt"

Pazifismus vor neuen Herausforderungen

Jahrestagung des Versöhnungsbundes

Immer mehr Gewalt verunsichert Bürgerinnen und Bürger, doch die Politik reagiert mit weiterer Aufrüstung und verstärkter Beteiligung an Kriegen. Wie entfalten wir gegen diese gewaltsame Sicherheitslogik eine vernünftige und hoffnungsvolle Friedenslogik?
Das ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, die vom 25.-28. Mai 2017 in Arendsee in Sachsen-Anhalt stattfindet.

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Pressemitteilung:

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

02.März, 19.00 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Halle (Saale)

Halle (Saale), 23.02.2017 - Am Donnerstag den 02. März 2017 um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin ein. Im Anschluss können die Bücher des Autors und Trägers des „Aachener Friedenspreises“ erworben werden.

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin

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"Les Arrivants" mit anschließendem Filmgespräch - 13.03.2017, 20:00 Uhr

Der Dokumentarfilm Les Arrivants („Die Ankommenden“) zeigt den Arbeitsalltag der CAFDA, einer städtischen Anlaufstelle für asylsuchende Familien. Er weist zum einen auf die Sisyphusarbeit der Mitarbeiter*innen hin, die sich mit immer neuen Problemen befassen müssen. Zugleich wird der/m Zuschauer*in die Situation von Geflüchteten vor Augen geführt, welche überfordert vom Dschungel der Bürokratie lediglich versuchen, den Grundbedürfnissen menschlichen Daseins nachzukommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Globale-Filmreihe http://www.globale-in-halle.de in Kooperation mit dem Projekt „ElKiS - Eltern-Kita-Schrachmittler*innen“ des Friedenskreis Halle e.V. und der Halleschen Interkultuellen Initiative (HIKI) statt.

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DAS ERASMUS - PROGRMM DIE „KLAGE DES FRIEDENS“ (1517) - 20./21.04.2017

Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517
und der Streit um den Frieden heute
Das 16. Jahrhundert war nicht nur das Jahrhundert der Reformation,es war auch das Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay „Querela Pacis“ von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Botschaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie.

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