Hallianz Forum 2016

Im vergangenen und diesem Jahr ist viel passiert, was uns bewegt hat. Nach einer überwältigenden Welle der Hilfsbereitschaft im Jahr 2015 sehen wir uns ein Jahr später mit neuen Herausforderungen, Fragen und auch Unsicherheiten konfrontiert.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wollen wir im HALLIANZ Forum 2016 erkunden, welche Fragen und Themen uns im Alltag in Bezug auf Alltagsrassismus, Willkommenskultur und Integration, Demokratie und Bürgerbeteiligung bewegen, und wie wir diese Themen gemeinsam innerhalb der HALLIANZ für Vielfalt bearbeiten können.

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Anmeldungen für eine Fortbildung Sprache als Grenze und Chance (19.09.) und einen Jugendaustausch "Refugees in Europe: Awareness, Commitment, Try!" (23.09.16 bis 02.10.16) möglich

kurzfristig nehmen wir noch Anmeldungen für eine Fortbildung und einen Jugendaustausch entgegen. Ich bitte um Weiterleitung an mögliche Interessent_innen. Vielen Dank!


1. Sprache als Grenze und Chance. Mehrsprachige Seminare partizipativ gestalten am 19.09.16 von 9-17 Uhr in Halle/Saale --> es sind noch Plätze frei
Infos und Anmeldung


2. Jugendaustausch "Refugees in Europe: Awareness, Commitment, Try!" vom 23.09.16 bis 02.10.16 in Ungarn --> noch 2 Plätze frei

Infos und Anmeldung

Information zum Weltkongress des Internationalen Friedensbüros - Beilage im Freitag

Weltkongress “Disarm! For a Climate of Peace”

 Das Internationale Friedensbüro (IPB) veranstaltet vom 30.09. bis 03.10. den Weltkongress „Disarm! For a Climate of Peace – Creating an Action Agenda“ an der TU Berlin. Das vollständige Programm des Kongresses ist hier zu finden.
Aus diesem Anlass wurde eine Extra-Beilage im aktuellen Freitag erstellt. Unter anderem enthält sie Texte von Sharron Burrow, James K. Galbraith, Mikhail Gorbatchev, Philip Jennings, Gabriele Krone-Schmalz, Mairead Maguire und Federico Mayor.
Die pdf der Sonderbeilage zum IPB Weltkongress kann hier herunter geladen werden.

Stellungnahme des SprecherInnenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Aus Krisen nichts gelernt - Friedensförderung und Krisenprävention kein Schwerpunkt im Bundeshaushalt 2017

Dem vorliegenden Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ist eindeutig kein Schwerpunkt für Friedensförderung und Krisenprävention zu entnehmen, stellt der SprecherInnenrat der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in seiner am 05.09.2016 veröffentlichten Stellungnahme fest.

Die Mittel in den relevanten Haushaltstiteln stagnieren, die Förderung der Zivilgesellschaft gewinnt nicht an Bedeutung, die für Nachhaltigkeit dringend benötigte langfristige Ausrichtung von Haushaltstiteln wird nicht vorangetrieben. Nicht zuletzt wird die ODA-Quote von 0.7% keinesfalls mit diesem Haushalt erreicht.

Die vollständige Stellungnahme kann hier nachgelesen werden.

Radiobericht von Olli aus Bosnien

 

Unser Freiwilliger Olli berichtet im Radio über ethnische Konflikte in Bosnien, die Arbeit von CIM - Center for Peacebuilding in Sanski Most und seinen Freiwilligendienst.

Den bericht könnt Ihr hier anhören:
https://www.freie-radios.net/78790

Erklärung der Bündnisse gegen Rechts in Sachsen­-Anhalt

KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER EXTREMEN RECHTEN!

Sachsen-­Anhalt, wie die Bundesrepublik insgesamt, haben in den vergangenen mehr als anderthalb Jahren eine massive Eskalation von rechts erlebt. Allein für 2015 weist die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. mindestens 148 rechte Aufmärsche, 104 Kundgebungen und 217 rechts motivierte Gewalttaten für Sachsen-­Anhalt aus. Auch im laufenden Jahr sind steigende Zahlen zu konstatieren. Rassistische, völkische, nationalistische wie neonazistische und andere menschenfeindliche Aktivitäten nehmen zu und führen zu Bedrohung und Gewalt.

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Lust dich zu engagieren? Peer-Mentor_innen für internationale Freiwillige in Halle gesucht!

Ende September kommen 11 neue Freiwillige aus Bosnien, Mazedonien, Kosovo und Albanien zu uns. Wir suchen für sie noch 8 Peer-Mentor_innen: als Unterstützung (vor allem am Anfang) und ersten freundschaftlichen Kontakt sowie Ansprechperson im gleichen Alter, wenn es mal Probleme gibt.

Hast du Lust und Zeit, einen neuen Menschen kennenzulernen und während seines Freiwilligendienstes zu begleiten? Wichtig ist, dass du ab September noch für mind. 1 Jahr in Halle (oder Umgebung) wohnst.

Am 20.09. findet eine Peer-Mentor_innen-Schulung statt zum gegenseitigen Kennenlernen, Austausch und Weitergabe von Erfahrungen sowie Vorbereitung und Einstimmung der neuen Peer-Mentor_innen.

Wenn du selbst nicht kannst, aber die Incoming-Freiwilligendienste des Friedenskreis Halle e.V. unterstützen möchtest, leite diesen Aufruf sehr gerne an Freund_innen, ehem. Freiwillige, offene Menschen in Halle weiter! Vielen Dank.

Fragen und Anmeldungen gerne an: marie.alpermann

Sachspenden für Wohnungen der internationalen Freiwilligen gesucht


Habt Ihr noch Möbel etc. im Keller stehen, die Ihr nicht mehr brauchen? Oder wollten schon lange mal wieder Sachen aussortieren?

Der Friedenskreis Halle e.V. bittet für die Einrichtung zwei neuer Wohnungen für die internationalen Freiwilligen, die sich auch in dieser Einrichtung engagieren, um Sachspenden.

Eine immer aktuelle Liste der benötigten Spenden findet Ihr online unter:

https://piratenpad.de/p/Sachspenden_Freiwilligen-Wohnungen

Aktuelle Liste:
Sachen, die noch gesucht werden für 2 neue Freiwilligenwohnungen des Friedenskreis Halle e.V.
    
    2 Elektroherde
    2 Spülen, am besten in Schrank integriert
    1 Kühlschrank
    1 Waschmaschine
    1 Wasserkocher
    1 Toaster
    Töpfe und Pfannen
    Besteck
    noch etwas Geschirr
    
    7 Tische (2 Küchen-, 5 Schreibtische)
    10-13 Stühle
    5 Schränke etc. für Kleidung
    2 Single-Betten komplett
    1 Matratze 140x200 (Gestell schon da)
    2 Single Bettgestelle mit Lattenrost (Matratzen schon da)
    2-4 Regale /Hängeschränke für die Küche
    2 Schränke mit Arbeitsfläche für die Küche
    1 Spiegel
    
    11 Deckenlampen (Aufhängung und Schirm)
    4 Schreibtisch / Nachtischlampen
    5 Vorhangsstangen
    4x 2 Vorhänge
    evtl. Kleiderständer / Haken
    
    6 Bettdecken
    6 Kopfkissen
    6 Wolldecken
    2 Tücher, mit denen man einen Sessel abdecken kann

Pressemitteilung zum Kampagnenstart
Der Friedenskreis unterstützt die Kampagne aktiv über die Mitgliedschaft im Trägerkreis und die organisation lokaler Aktionen. Ein Planungsabend wird am 5.9. in Halle stattfinden.

MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien

Kampagnenstart am Weltfriedenstag: Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert ein Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Am morgigen Weltfriedenstag startet die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“. Die Kampagne fordert von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Syrien nicht zu verlängern und sich stattdessen verstärkt für zivile Alternativen der Konfliktlösung einzusetzen. Die Bundeswehr bereitet sich laut Medienberichten auf einen möglichen Abzug vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei vor. Das bietet die Möglichkeit, das Bundeswehrmandat für Syrien grundsätzlich in Frage zu stellen.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  
Unterstützer*in für Freiwillige im Ausland werden

 

 
Die meisten unserer 12 Freiwilligen im Jahrgang 2016/17 sind gerade in ihren Einsatzstellen angekommen. Sie engagieren sich dort bei Partnerorganisationen. Diese arbeiten in der Versöhnungsarbeit, für Menschenrechte, zu ökologischen Themen, mit Kindern und Jugendlichen, oder in Räumen alternativer Kunst und Kultur. Wir sorgen für die organisatorische und pädagogische Betreuung und bereiten sie auf ihren Freiwilligendienst vor. Dazu zählt auch, dass wir die Kosten für Unterkunft, Taschengeld, Versicherung und Reisekosten tragen. Zur Finanzierung ist der Friedenskreis auf Unterstützer*innen angewiesen, denn die öffentlichen Förderungen decken nicht alle Kosten.

In welchem Umfang kannst du die Freiwilligen unterstützen?
Egal ob einmalige Spende oder regelmäßiger Beitrag – alles kommt direkt konkreten Friedensdiensten zugute!

weitere Infos und bequeme online-Spende hier

Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Verein Miteinander e.V. laden ein zur Fachkonferenz:

"Rechten Terror als rechten Terror benennen"

Nach dem NSU: Aktuelle Entwicklungen, Analysen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten
3./4. November 2016, Franckesche Stiftungen, Halle (Saale)

Im Jahr 2015 kam es zu einem massiven Anstieg neonazistischer Gewalttaten. Insgesamt wurden mehr als 13.800 Delikte registriert, ein Anstieg von rund 30% im Vergleich zu 2014. In vielen Gegenden in Ost- und Westdeutschland gelang es rechten TäterInnen ein ‚Klima der Angst‘ zu erzeugen, das sich hauptsächlich gegen Asylsuchende und ihre UnterstützerInnen richtet, aber auch gegen PolitikerInnen und vermeintliche politische GegnerInnen. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer für Gewalttaten sogar höher ist. ExpertInnen und Behörden warnen vor einer neuen rechten Terrorgefahr.

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