Pazifismus vor neuen Herausforderungen

Jahrestagung des Versöhnungsbundes

Immer mehr Gewalt verunsichert Bürgerinnen und Bürger, doch die Politik reagiert mit weiterer Aufrüstung und verstärkter Beteiligung an Kriegen. Wie entfalten wir gegen diese gewaltsame Sicherheitslogik eine vernünftige und hoffnungsvolle Friedenslogik?
Das ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, die vom 25.-28. Mai 2017 in Arendsee in Sachsen-Anhalt stattfindet.

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Pressemitteilung:

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

02.März, 19.00 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Halle (Saale)

Halle (Saale), 23.02.2017 - Am Donnerstag den 02. März 2017 um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin ein. Im Anschluss können die Bücher des Autors und Trägers des „Aachener Friedenspreises“ erworben werden.

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin

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"Les Arrivants" mit anschließendem Filmgespräch - 13.03.2017, 20:00 Uhr

Der Dokumentarfilm Les Arrivants („Die Ankommenden“) zeigt den Arbeitsalltag der CAFDA, einer städtischen Anlaufstelle für asylsuchende Familien. Er weist zum einen auf die Sisyphusarbeit der Mitarbeiter*innen hin, die sich mit immer neuen Problemen befassen müssen. Zugleich wird der/m Zuschauer*in die Situation von Geflüchteten vor Augen geführt, welche überfordert vom Dschungel der Bürokratie lediglich versuchen, den Grundbedürfnissen menschlichen Daseins nachzukommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Globale-Filmreihe http://www.globale-in-halle.de in Kooperation mit dem Projekt „ElKiS - Eltern-Kita-Schrachmittler*innen“ des Friedenskreis Halle e.V. und der Halleschen Interkultuellen Initiative (HIKI) statt.

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DAS ERASMUS - PROGRMM DIE „KLAGE DES FRIEDENS“ (1517) - 20./21.04.2017

Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517
und der Streit um den Frieden heute
Das 16. Jahrhundert war nicht nur das Jahrhundert der Reformation,es war auch das Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay „Querela Pacis“ von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Botschaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie.

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Bildungswochen gegen Rassismus vom 10. bis 25. März 2017 in Halle (Saale)

Vom 10. bis 25. März 2017 veranstaltet "Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale). Die Aktionswochen sind Teil der weltweiten Initiative "Internationale Wochen gegen Rassismus" und finden an unterschiedlichen, interessanten Orten in ganz Halle statt.

Erfreulicherweise engagieren sich in den Bildungswochen immer mehr Einzelpersonen und Institutionen gegen Rassismus. Noch nie gab es eine so große Beteiligung an den beiden Aktionswochen und dies obwohl die Kapazitäten ehrenamtlich Aktiver, zivilgesellschaftlicher und kommunaler Einrichtungen durch das Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden besonders beansprucht sind.

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Online-Petition unterschreiben: pax christi nicht streichen!

 

 

 Sehr geehrter Herr Kardinal,

in Deutschland und weltweit steigen die Rüstungsausgaben. Waffenexporte und Militäreinsätze werden wieder als Mittel der Politik gesehen. Die Stärkung des christlichen Friedensengagements ist in dieser Weltlage ein Gebot der Stunde – Papst Franziskus bringt das mit seinen Aufrufen zur „aktiven Gewaltfreiheit“ eindringlich zur Sprache.

Genau dafür engagiert sich pax christi! Die katholische Friedensbewegung setzt sich für Abrüstung, Friedensbildung und Friedenspolitik, für Völkerrecht und Menschenrechte, für Gewaltfreiheit und Zivile Konfliktbearbeitung, für Rüstungsexportstopp und Rüstungskonversion ein.

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Film: 20 Jahre Europäischer Freiwilligendienst in Sachsen-Anhalt

Bereits im November feierten Vertreter*innen von Trägern der Internationalen Jugendarbeit, des Landes Sachsen-Anhalt und des Europaparlaments gemeinsam mit der Agentur Jugend für Europa sowie aktiven und ehemaligen European Volunteers das 20. Jubiläum des Europäischen Freiwilligendienstes in Sachsen-Anhalt. Auch der Friedenskreis war mit dabei. Nun ist ein Film über die Veranstaltung entstanden. Die Freiwilligen Vilktoria Bilash und Iryna Riabenka aus der Ukraine drehten diesen Film während der Jubiläumsveranstaltung gedreht. Mehr als eine Veranstaltungsdokumentation ist er ein Plädoyer für ein offenes, solidarisches und engagiertes Europa von jungen Menschen, die Europa mit jeder Faser leben.

Pressemitteilung der AGDF: Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen

Reformationsjubiläum: Impuls erinnert an spektakuläre Aktion zum Lutherjubiläum 1983

Schwerter zu Pflugscharen – an dieses Wort des Propheten Micha, das zum Symbol der DDR-Friedensbewegung in den 1980er Jahren wurde, erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls zum Reformationsjubiläum. Und er erinnert daran, dass bereits bei einem anderen Luther-Jubiläum dieses Prophetenwort eine wichtige Rolle spielte.

„Zum 500. Geburtstag von Martin Luther 1983 fand in Wittenberg die spektakulärste Aktion der Friedensbewegung der DDR statt“, erzählt Vincenzo Petracca in seinem Impuls. Damals habe vor 2000 Menschen ein Kunstschmied im Lutherhof ein Schwert in eine Pflugschar umgeschmiedet. „Am Ende zeigt das göttliche Friedenswort Wirkung unter den Völkern. Mit Gewalt wird nicht mehr gedroht, Kriegsvorbereitungen sind tabu, die Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen“, so der evangelische Theologe, der dem Vorstand des ökumenischen Vereins „gewaltfrei handeln“ und dem Vorstand der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden angehört.

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 Pressemitteilung von pax christi: pax christi dauerhaft fördern

An die Bischöfe: Die pax christi-Friedensstimme muss gestärkt werden!

„Berlin, 01.02.2017 Wie glaubwürdig ist der Einsatz der Kirche für gewaltfreie Konfliktlösungen, wenn gleichzeitig der katholischen Friedensbewegung pax christi der Zuschuss gestrichen wird? Es ist doch enttäuschend, dass die katholischen Bischöfe weiterhin an ihrem Sparkurs festhalten wollen. "Eine Erklärung, nach welchen Kriterien pax christi in den Augen der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr förderungswürdig sein soll, steht immer noch aus!“".
 

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  Mitmachen + Weitersagen: Neue Ausbildungsreihe für Eltern-Kita-Sprachmittler*innen (ElKiS)

Am 11. März findet das nächste Einführungsmodul für ehrenamtliche Sprachmittler*innen statt.

Eingeladen sind mehrsprachige Menschen, die sich für gleiche Bildungschancen engagieren wollen.

 

Anmeldung und Infos bei Elli Mack und unter http://friedenskreis-halle.de/projekt/elkis

 

 

Peer Guide Ausbildung zur Wanderausstellung Anne Frank

Wanderausstellung Anne Frank

„Lasst mich ich selbst sein.“ Anne Franks Lebensgeschichte zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit,in der sie gelebt hat.

Peer to peer

Kernelement der Ausstellungspräsentation ist der Ansatz der Peer Education, d.h. Jugendliche arbeiten mit Jugendlichen. Bis zu 30 junge Erwachsene (ab 9. Klasse) werden in einem Seminar vom Anne Frank Zentrum dazu ausgebildet, andere Schüler*innen durch die Ausstellung zu begleiten und gemeinsam über die Themen der Ausstellung zu sprechen. Der Ansatz ermöglicht den Jugendlichen, ihre eigene Lebenswelt und ihre Erfahrungen in die Auseinandersetzung mit der Ausstellung einzubringen. Über die Lebensgeschichte von Anne Frank und den Themen des Tagebuchs verknüpfen die Jugendlichen Geschichte und Gegenwart. So tragen sie zu einer lebendigen Erinnerung an den Holocaust bei, setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander und erhalten Orientierung für ihr zukünftiges Leben.

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