Pressemitteilung:

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heinrich Heine (aus der Tragödie Almansor)


Aus Anlass des 81. Jahrestages der Bücherverbrennung findet am Montag den 12. Mai 2014 zwischen 15:30 und 17:30 Uhr eine Gedenkveranstaltung des Studierendenrates der „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ und „Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage“ auf dem Uni-Platz statt. Wir lesen aus den Werken der ehemals verfemten Autoren in der NS-Zeit: Erich Kästner, Carl von Ossietzky, Heinrich Heine, Karl Marx und Kurt Tucholsky, deren Werke verbrannt und verboten wurden. Wir erinnern damit an die Bücherverbrennung von 1933 und ihre Folgen, und wollen gemeinsam ein Zeichen für Bildung, Kultur und Geist setzen. Wir laden hiermit alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste unserer Stadt herzlich zu unseren Lesungen ein.

Stura der MLU und Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage

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Nachgefragt und beim Wort genommen: Speed-Dating mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2014


Am 25. Mai 2014 wird in Halle (Saale) ein neuer Stadtrat gewählt. Unter dem Titel „Nachgefragt und beim Wort genommen – Politikverdrossenheit war gestern!“ lädt der Friedenskreis Halle e.V. am Montag, 12. Mai 2014 von 13 bis 15 Uhr alle halleschen Schülerinnen und Schüler zum Speed-Dating mit Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahl ein. Beim Speed-Dating werden die Kandidierenden auf ihre Schülerfreundlichkeit geprüft: Sind ihnen die Schülerinnen und Schüler dieser Stadt wichtig? Was sind ihre politischen Vorhaben und werden sie sich an ihre Versprechen halten? Die Veranstaltung findet in der Aula der Berufsbildenden Schule III/ Volkshochschule, Eingang Oleariusstraße 7, 06108 Halle (Saale) statt. Um vorherige Anmeldung bis zum 7. Mai wird gebeten.

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Friedenskreis Halle e.V. distanziert sich vom Aufruf zur Friedensdemonstration am 28.4.2014

Über Facebook und anderen Medien wird aktuell für den 28.4.2014 zu einer „Friedensdemonstration“ in Halle aufgerufen. Teilweise wird der Friedenskreis Halle e.V. hierbei als Mitveranstalter oder Aufrufer genannt. Wir stellen hiermit richtig:

Der Friedenskreis Halle e.V. unterstützt diesen Aufruf nicht und ruft nicht zur Teilnahme an der Friedensdemonstration am 28.4.2014 auf.

Allen Menschen, welche sich zu Friedensthemen öffentlich positionieren oder informieren wollen, empfehlen wir die Teilnahme an den vom 17. bis zum 21. April 2014 bundesweit zahlreich stattfindenden Ostermarschaktionen.

Weitere Informationen hierzu finden sich beim Netzwerk Friedenskooperation unter: www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2014.htm.

 

 

Für die Richtigkeit dieser Information und weitere Auskünfte:

Christof Starke
Geschäftsführer

Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel.:0345 279807-10 / Fax: -11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.friedenskreis-halle.de

März 2014

Zwischenseminar in Mali Idos

Anfang März kamen die sechs diesjährigen Freiwilligen in Albanien, Bosnien, Kosovo und Mazedonien in Mali Idos in der Vojvodina in Serbien gemeinsam mit Freiwilligen anderer Organisationen zu einem Zwischenseminar zusammen. Viel gab es zu berichten und auszutauschen über die eigenen Erfahrungen, Niederschläge, Erfolge und Perspektiven, unter Anderem auf die aktuellen politischen Proteste in Bosnien. Mit neuer Motivation, Projektideen und Plänen, was es alles noch zu fragen, tun und entdecken gilt, starten die Freiwilligen nun in die zweite Hälfte ihres Freiwilligendienstes.

April 2014

Neuer Freiwilliger im Kinder- und Jugendhaus

Anfang April reiste Adin aus Brcko, Bosnien ein. Er wird die nächsten elf Monate einen Europäischen Freiwilligendienst im Kinder- und Jugendhaus leisten. Wir wünschen eine erfahrungsreiche Zeit!

 

Neuer Freiwilliger im Kinder- und Jugendhaus e.V.

Anfang April reiste Adin aus Brcko, Bosnien ein. Er wird die nächsten elf Monate einen Europäischen Freiwilligendienst im Kinder- und Jugendhaus leisten. Wir wünschen eine erfahrungsreiche Zeit!

Ausstellung im Ratshof: Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus und im Rahmen von „Respekt3 – Eine dritte Woche für mehr Vielfalt“ zeigt der Friedenskreis Halle e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle die Ausstellung „Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung“. Die aus 17 Tafeln bestehende Ausstellung ist einen Monat, vom 11. März bis 11. April 2014 in der 4. Etage des Ratshofes (Marktplatz 1) zu sehen. Eindrückliche Bilder und Texte beleuchten kritisch die Rolle der Polizei in der Zeit des Nazianalsozialismus. Mit der Ausstellung soll daran erinnert werden, wie leicht legitime Machtausübung in Machtmissbrauch umschlagen kann. Erstellt wurde die Ausstellung von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. (siehe: https://www.dhpol.de/de/hochschule/Fachgebiete/01_projekt.php)

Das NS-Regime konnte sich von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang auf die Polizei stützen. Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. In der Öffentlichkeit werden die Verbrechen der Polizei im NS-Staat noch immer allein der Gestapo zugeschrieben. Wissenschaftliche Forschungen bestätigten jedoch, dass auch Kriminal- und Ordnungspolizei in die NS-Verbrechen involviert waren.
Mit der Ausstellung wird den Fragen nachgegangen: Wer waren die Männer (und wenigen Frauen) in der deutschen Polizei, die politische und weltanschauliche Gegner des Nationalsozialismus verfolgten und schließlich ermordeten? Welche mentalen Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen prägten das Verhalten der Polizeiangehörigen, dass sie das NS-Regime hinnahmen, sich daran beteiligten und schließlich vielfach sogar zu Mördern wurden? Wer verweigerte sich den verbrecherischen Befehlen? Welche Motive waren dafür ausschlaggebend?

Vom 17.-22. März 2014 findet in der Martinstraße 11, 06108 Halle (Saale) die Bildungswoche „Respekt3 – Eine dritte Woche für mehr Vielfalt“ von „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“mit zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ statt. Diese Woche versteht sich als Alternativangebot für mehr Respekt, Toleranz und Internationalität. Die Woche steht unter der Schirmherrschaft des halleschen OBs Bernd Wiegand. Weitere Informationen und das gesamte der Woche unter: http://www.halle-gegen-rechts.de/

Christof Starke

Mitglied im Koordinierungskreis von

Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.halle-gegen-rechts.de
Ort:
Halle/Saale; Ratshof (Marktplatz 1)
Datum (Beginn):
11.3.2014 bis 11.4.2014

März 2014

Neue Wege in der Aufnahme II - Unterbringung bei Gastgebenden

Auch in der Begleitung unserer Freiwilligen wollen wir ab 2014 neue Wege gehen.

 

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„Respekt³ – eine dritte Woche für mehr Vielfalt. Anerkennen statt Ausgrenzen."
In der Woche vom 17. bis 22. März 2014 in Halle.

Die AG Aktion Ladenschluss und Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage laden alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste ein, gemeinsam mit uns die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu gestalten. Wir bieten ein Alternativangebot für mehr Respekt, Toleranz und Internationalität.

Mit Ausstellungen, Lesungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen möchten wir alle Interessierten aufklären und politisch sensibilisieren. Das Informationsangebot umfasst ein breites Spektrum: von Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit, den Protokollen der NSU-Prozesse, der Situation von Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt und deren Erfahrungen in Asylverfahren bis hin zur Geschichte von Anne Frank und Sophie Scholl.

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Februar 2014

Neue Wege in der Aufnahme I: "weltwärts Süd-Nord" mit Indien

Seit vielen Jahren ist der Friedenskreis Halle Aufnahmeorganisation für internationale Freiwillige. Bisher kamen unsere Freiwilligen stets aus Europa. Wir freuen uns, 2014 erstmals auch Freiwillige aus Indien aufzunehmen.

 

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