Pressemitteilung der AGDF und EAK zum Friedensnobelpreis 2017

Den Weg freimachen für eine atomwaffenfreie Welt

Hocherfreut zeigt sich die evangelische Friedensarbeit über die Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an die Internationale Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN). „Das ist eine überzeugende Bestätigung der so wichtigen Arbeit auch unserer Mitgliedsorganisationen für ein Verbot nuklearer Waffen“, betont Christine Busch, die neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Und Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der die weltweiten Spannungen zunehmen und die Gefahr eines Atomkrieges aufflammt, ist eine solche Auszeichnung ein ganz wichtiges Zeichen.“

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Einladung zum HALLIANZ Forum am 17.10.2017 mit der Bitte um Anmeldung

Auch in diesem Jahr lädt die Koordinierungs- und Fachstelle der HALLIANZ für Vielfalt alle Projekte, Vereine, Unternehmen, Stadträte, Multiplikatoren und Interessierte, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt engagieren zum HALLIANZ Forum 2017 sowie zum anschließenden Jubiläumsempfang ein.

Wann: 17.10.2017 ab 16:00 Uhr (Ende der Veranstaltung ist 20:00 Uhr)

Wo: Designhaus Halle, Ernst-König-Straße 1/2, 06108 Halle (Saale)

 Ausführliche Informationen zur Anmeldung finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer und unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 13.10.2017 unter susanne.hesse [at] freiwilligen-agentur.de an.

Pressemitteilung der AGDF: Neue Bundesregierung muss sich für mehr Frieden und Gerechtigkeit einsetzen

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) müssen der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung für die neue Bundesregierung Priorität haben. In einer von der Mitgliederversammlung in Naunhof bei Leipzig einstimmig verabschiedeten Resolution richtet die AGDF mehrere Forderungen an den neuen Deutschen Bundestag und die künftige Bundesregierung.

Zu den Forderungen der AGDF gehört eine ressortübergreifende prioritäre Politik, die sich den Zielen der Agenda 2030 verpflichtet weiß, der Ausbau der Ressourcen und handlungsfähiger Strukturen für Krisenprävention und gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Die AGDF fordert zudem von der neuen Bundesregierung, dass sie dem Nuklearwaffenverbotsvertrag beitritt und sich für ein Abkommen zur weltweiten Ächtung autonomer Waffen einsetzt. Dazu gehört für den Friedensverband auch der Verzicht Deutschlands auf Kampfdrohnen und eine kritische Überprüfung der Rolle es US-Stützpunktes Ramstein in der Pfalz bei US-amerikanischen Drohneneinsätzen sowie die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands in der NATO.

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Ein Jahr „MACHT FRIEDEN“ – Ein Jahr Arbeit für eine friedenslogische deutsche Syrienpolitik

 

Vor einem Jahr startete die die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“, an der der Friedenskreis von Anfang an beteiligt ist. Zu diesem Anlass zieht die Kampagne eine Bilanz ihrer Arbeit: „Zwar sind unverändert deutsche Soldat*innen in Syrien im Einsatz, doch im Bundestagswahlkampf regt sich Widerstand gegen diese vermeintlich alternativlose Politik…“ (Meldung weiter lesen)

Außerdem gibt es eine Liste mit Geburtstags-Wünschen der Kampagne.

Im Friedenskreis entwickeln wir derweil ein Aktionspaket, um öffentlich Aufmerksamkeit für eine friedenslogische Syrienpolitik zu erheben (siehe Foto).

 

Ein Aufruf der Initiative OFFENe HEIDe


Liebe Freundinnen und Freunde der Colbitz-Letzlinger Heide,
unser 291. Friedensweg beginnt bereits am Sonnabend , den 26. August 2017 ab 10 Uhr im Ortsteil Letzlingen . Wir treffen uns um in der Salchauer Chaussee am Solarpark. Der Grund für die Vorverlegung des Friedensweges ist, dass an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Die Region ist bereits mit Plakaten dazu zugepflastert. Es gibt in diesem Jahr auch ein Motto für den Tag der offenen Tür: „Entdecke, was dahinter steckt.“ Wir wissen, was dahinter steckt: Krieg! So greifen wir unser Motto von vor zwei Jahren „Krieg ist kein Volksfest“ auf.
Ein solches Spektakel darf nicht allein im Raum stehen bleiben. In der lokalen Presse ist davon die Rede, dass „für das leibliche Wohl“ der Besucher gesorgt wird. Dabei werden Soldatinnen und Soldaten eigentlich an Waffen dafür ausgebildet, Leibliches Wohl von Menschen zu beenden.
Auch das Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark GmbH präsentiert sich zum Tag der offenen Tür. Diese Firma ist der „zivile“ Betreiber des Gefechtsübungszentrums. Dessen Mutterkonzern Rheinmetall hat genügend Dreck am Stecken mit seinen Rüstungsgeschäften in alle Welt. Es werden laut Zeitungsankündigung wieder eine statische und dynamische Waffenschauen geben. Ferner werden Busfahrten auf das Gelände und u. a. nach Schnöggersburg angeboten.
Wir laden zur Teilnahme am Friedensweg mit kreativem Protest ein.

Mehr Infos unter: www.offeneheide.de

AGDF kritisiert Vorgehen türkischer Regierung

U-Haft für Friedensaktivist*innen in der Türkei
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler*innen wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

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Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei!

Aufruf an die Bundesregierung
122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endgültig delegitimiert.

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Was tun gegen den „Islamischen Staat“?
Impulse aus dem letzten LET'S TALK ABOUT-Themenabend

Was tun gegen den „Islamischen Staat“? Sind militärische Operationen notwendig und zielführend? Was ist der IS überhaupt? Und welche zivilen, gewaltfreien Möglichkeiten der Prävention und Intervention gibt es? Um diese Fragen ging es bei einer Diskussionsveranstaltung am 6. Juli, die im Rahmen der Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt fand.

Markus Wutzler (Bildungsreferent beim Friedenskreis Halle) gab Diskussionsimpulse, angeregt aus dem Friedensgutachten 2016. Darin beschreiben die Autoren Dietrich Jung und Klaus Schichte, dass man den „Islamischen Staat“ in westlichen Staaten gern nur als Terrororganisation oder diffus als globales Terrornetzwerk sieht. Diese Sichtweise bildet die Realität jedoch nicht angemessen ab und führt zu verengten Reaktionen. François Holland bezeichnete, ganz in dieser Denkrichtung, die Anschläge in Paris im November 2015 als „kriegerischen Akt, der durchgeführt wurde von einer terroristischen Armee“. Da liegt ein militärischer „Krieg gegen den Terror“, der damals verstärkt wurde, nicht weit weg. Mit dem deutschen Bundeswehreinsatz im Rahmen der „Anti-IS-Allianz“ setzt auch die Bundesregierung auf diese Strategie, die laut des Monitoringprojektes airwars.org bisher mindestens 4.354 zivile Opfer gefordert hat.

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Pressemitteilung

„Schnellste Friedensdemonstration der Welt“ - Radsportler*innen für atomwaffenfreie Welt haben Station in Halle gemacht

 

Um auf die Notwendigkeit eines weltweiten Atomwaffenverbots hinzuweisen, waren die „Pacemakers – Radsportler*innen für Frieden“ von Donnerstag bis Samstag auf ihrer Reformationstour unterwegs. Auf dem Weg vom badischen Bretten nach Wittenberg machten die etwa 30 Radsportler*innen am Freitag Abend Stopp in Halle. Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des halleschen Stadtrates, Hendrik Lange, und Aktiven des Friedenskreis Halle.

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Leitlinien zur Krisenprävention

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Bundesregierung hat kurz vor Ende der Legislaturperiode ein Leitlinien-Papier herausgegeben, in dem es um Krisenprävention und Friedensförderung geht.
Es soll das Weißbuch um vorrangig zivile Maßnahmen ergänzen. Der Bund für Soziale Verteidigung hat zu dem Papier „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern. Leitlinien der Bundesregierung“ eine Zusammenfassung und eine Stellungnahme als Pressemitteilung veröffentlicht, die wir Euch gerne zur Kenntnis geben möchten.

Mit herzlichem Gruß

Christine Schweitzer
Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Schwarzer Weg 8
32423 Minden

Das komplette Dokument "Leitlinien zur Krisenprävention", sowie die Pressemitteilung finden Sie im Anhang.

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Friedens-Kompass gesucht - Was tun in Syrien?

 

Am 15. Juni fand die erste Veranstaltung in unserer neuen Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt. Bei der abendlichen Diskussionsveranstaltung ging es um die Rolle Deutschlands im Syrien-Konflikt. Wie könnte die deutsche Bundespolitik ihren Handlungsspielraum für ein Ende der Gewalt in Syrien ausnutzen? Für die Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien steht dieses Motto im Mittelpunkt: Nein zum Bundeswehreinsatz - Ja zu zivilen Ansätzen. Letztere werden in einem Forderungspapier ausführlich skizziert. Sie reichen von kurzfristig möglicher humanitärer Versorgung über Engagement für regionale Waffenstillstände oder eine ständige Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren (ähnlich der KSZE) bis hin zur massiven Aufstockung der Mittel für Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung (z.B. Ausbildung von Mediator*innen).

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