im Rahmen von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage rufen wir zusammen mit vielen anderen am Sonntag zu Protesten in Köthen auf:



    Klar und deutlich:


    DER EXTREMEN RECHTEN WIDERSPRECHEN!
    Für eine offene und plurale Gesellschaft.

  Sonntag, den 16. September 2018 ab 15 Uhr, Demonstration ab 17 Uhr

    Facebook: https://www.facebook.com/events/1203084026496802/

 

Presseerklärung u.a. von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

 


FINANZIERUNG VON MITEINANDER e.V. SICHERN UND ANGRIFFE AUF DIE ARBEIT GEGEN RECHTSEXTREMISMUS BEENDEN

Als Bündnisse und Initiativen gegen Rechts in Sachsen-Anhalt verfolgen wir entsetzt die Auseinandersetzung um Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. Wir stellen uns klar und deutlich hinter Miteinander e.V. Der Verein betreibt in Sachsen-Anhalt unter anderem die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt, Regionale Beratungsteams, Radikalisierungsprävention im Strafvollzug sowie die Arbeitsstelle Rechtsextremismus.

Schon seit Monaten greift die Alternative für Deutschland (AfD) den Verein mit unhaltbaren Vorwürfen an, nun kündigt die rechtsextreme Partei auch Angriffe auf Gewerkschaften und andere Einrichtungen der Zivilgesellschaft an. In der Vergangenheit hat sie sich bereits gegen Träger der Jugendarbeit gerichtet, sowie gegen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Ihre Gegnerinnen und Gegner sind all jene, die sich für eine offene, demokratische und couragierte Gesellschaft einsetzen. Ihr Angriff auf die Informations- und Beratungsarbeit des Vereins Miteinander ist ein Angriff auf den Kampf gegen Rechtsextremismus.

Um so mehr erschreckt uns, dass sich relevante Teile der CDU entschieden haben, an dieser Kampagne der extremen Rechten mitzuwirken. Diskreditierungen wie jene des Innenministers und des Fraktionsvorsitzenden der CDU weisen wir unmissverständlich zurück, sie stärken den Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt und schaden der Demokratie. Vorschläge den Verein aufzulösen oder Gedankenspiele ihn zu zerschlagen sind nicht nur rechtlich unhaltbar, sondern ein unerträglicher Versuch, freie Träger unter Druck zu setzen.

Wir fordern die Landesregierung auf, sich klar und deutlich zum Einsatz gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu bekennen, sich im Landtag für eine Weiterförderung von Miteinander e.V. einzusetzen und die Angriffe auf die Arbeit gegen Rechtsextremismus sofort zu beenden. Statt dieses Kampfs gegen die Zivilgesellschaft braucht es im Gegenteil eine offene, kritische Kooperation. Die ist jedoch nicht möglich, wenn hochrangige Politiker in beispielloser Weise mit Rechtsextremen zusammen auf einen für die Arbeit gegen Rechtsextremismus entscheidenden Verein losgehen.

 

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage
Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“
Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage
Weißenfelser Bündnis für Toleranz – gegen Rechtsextremismus und jede Gewalt
Anwohner*innen-Initiative Adam-Kuckhoff-Straße Halle (Saale)
Bündnis Dessau Nazifrei
Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel
Runder Tisch gegen Rechts – für Toleranz und Menschlichkeit Burg
Bürgerbündnis für ein gewaltfreies Halberstadt
#blockmd Magdeburg
Augen auf! Gemeinsam gegen Rechts Salzwedel
Bündnis gegen Rechts Wendland-Altmark

 

 

PRESSEMITTEILUNG, Halle (Saale), 31.08.2018

Weltfriedenstag mahnt: im Mittelmeer täglich Opfer der Menschenfeindlichkeit

Transparent mit Seebrücke-Logo

 

Der Friedenskreis Halle ruft anlässlich des Weltfriedenstages am 1.9. zu Humanität und
Solidarität auf. „Während wir von der Bundesregierung gefördert werden, um hier vor Ort
zwischenmenschlichen Respekt zu stärken, trägt dieselbe Regierung dazu bei, dass täglich Kinder
und Erwachsene im Mittelmeer sterben müssen“, empört sich Bildungsreferent Markus Wutzler.
Dieser Zustand sei absurd und von Menschenfeindlichkeit geprägt. Der Verein ruft alle
politischen Verantwortungsträger*innen dazu auf, sich für sichere Fluchtrouten und aktive
Seenotrettung stark zu machen.

Die zivilgesellschaftliche Seenotrettung im Mittelmeer ist in den letzten Monaten unter großen
Druck geraten. Darauf formierte sich die internationale Seebrücke-Bewegung, in der bislang
über 75.000 Menschen für sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und
eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten auf die Straße gegangen sind.
„Ermutigend ist, dass sich, während europäische Innenminister politisch Kapital aus dem Leid
anderer Menschen schlagen, viele Kommunen mit Geflüchteten solidarisieren“, so Wutzler weiter.
Bisher haben sich etwa Köln, Düsseldorf, Barcelona und Bonn als „sichere Häfen“ deklariert
und damit ihre Bereitschaft signalisiert, in Seenot geratene Flüchtlinge aufzunehmen. Halle
fehlt bislang leider noch auf dieser Liste.

Der Friedenskreis Halle befürchtet, dass Deutschland und Europa zukünftig noch mehr
abschottet und seine Grenzen zur unerreichbaren Festung ausbauen. Die aktuellen Pläne der
Bundesregierung sehen vor, bis 2024 die Rüstungsausgaben von momentanen 37 Milliarden auf
dann 62 Milliarden Euro zu steigern. Damit würde Deutschland zur stärksten Militärmacht in
der EU. Dieses Geld fehle in vielen Bereichen, etwa der zivilen Konfliktbearbeitung,
humanitären Nothilfe und Bildung. „Mit Aufrüstung wird letztlich Krieg finanziert. Dieser ist
eine zentrale Fluchtsache für Millionen Menschen auf der Welt“, so Wutzler.

 

 

Veranstaltungs-Ankündigung: „Mut, Risiko und ÜberLeben – Wie Frauen in und über Afghanistan berichten und die Zukunft mitgestalten"

(20.09. in Merseburg)

Afghanistan: Krieg, Terror, Anschläge sind in unseren Köpfen und den Medien ständig präsent. Doch die Lebensläufe der Menschen sind uns fremd. Gleichzeitig verändert sich gerade die Situation der Frauen in Afghanistan stetig – denn ein würdiges Leben unter und ohne Burka ist trotz ständiger Gefahren möglich. Nur wie?
Wir sprechen mit zwei Frauen, die diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven beantworten können: Nahid Shahalimi (Autorin) und Shakeela Ebrahimkhil (Journalistin, ehem. TOLO TV Afghanistan).

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20 Wochen gegen 20 Bomben - atomwaffenfrei jetzt!

(Fotos: atomwaffenfrei.jetzt)

 Seit März protestieren am Rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel Aktionsgruppen aus nah und fern für ein Verbot von Atomwaffen und den Abzug der 20 US-amerikanischen Bomben, die an dem abgelegenen Ort stationiert sind. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung spricht sich für den Abzug der Atomwaffen und für einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot aus. Die Organisator*innen der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt zeigen sich sehr zufrieden und berichten von spektakulären Erfolgen der 20-wöchigen Aktionspräsenz:

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Was gibt es Aktuelles im Syrienkonflikt? Wie kannst du dich engagieren in der Kampagne Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien?

LogoGUT: Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OCPW) darf zukünftig Verantwortliche für Chemiewaffen-Angriffe benennen. Bisher lag die Zuständigkeit der OPCW-Expert*innen ausschließlich darin, festzustellen ob und wo chemische Waffen eingesetzt worden sind. Die Benennung von Verantwortlichen schafft die Möglichkeit Völkerrechtsverstöße, wie den Einsatz von Chemiewaffen, auch nach Ende eines Konflikts zu verfolgen und zu ahnden. Die Entscheidung der OPCW-Vertragsstaaten ist somit ein wirksamer Schritt, um die Verantwortlichen von Völkerrechtsverbrechen zur Rechenschaft ziehen zu können und weitere Verstöße zu verhindern. Die Ahndung derartiger Verbrechen ist Voraussetzung für spätere Versöhnungsprozesse und erhöht somit die Chance auf nachhaltigen Frieden.
 
ÜBERBLICK: Was ist eigentlich die Rolle Saudi-Arabiens im Syrien-Konflikt? In der aktuellen Ausgabe des FriedensForum - Zeitschrift der Friedensbewegung wird sie genauer beleuchtet. Der sehr lesenswerte Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und stammt von Dr. May Darwich, Professorin an der Durham University in England. Hier online lesen.
 
LEID IN ZAHLEN: Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.6. wurden von UNIFEC aktuelle Zahlen veröffentlicht: Unter den rund 68,5 Millionen Geflüchteten weltweit sind etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche. Der Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. 6 Millionen Syrer und Syrerinnen wurden innerhalb des Landes vertrieben, etwa 5,6 Millionen Millionen der syrischen Geflüchteten suchen in den Nachbarstaaten Schutz. Damit ist Syrien weltweit das am stärksten von Gewalt und Krieg betroffene Land.
 
AKTIV WERDEN: 101 Graswurzel-Lobbygespräche in 101 Wahlkreisen - auch in Deinem. Denn im März verabschiedete der Bundestag denkbar knapp die Verlängerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Syrien. Doch die nächste Abstimmung findet im Oktober statt - hier erfährst du, wie du Druck für Frieden machen kannst.
 
 

Neue Ausstellung zu Gewaltprävention und Friedensförderung „Wir scheuen keine Konflikte“


Halle (Saale), 15.06.2018 - Der Zivile Friedensdienst hat seine Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“ aktualisiert. Auf 17 Tafeln zeigt sie, wie das deutsche Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung weltweit arbeitet. Die Ausstellung ist für die politische Bildungsarbeit in Bildungseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und entwicklungspolitischen Gruppen geeignet  und als Roll-up- oder Banner-Version kostenfrei über den Friedenskreis Halle e.V.  entleihbar.

„Wir scheuen keine Konflikte“
das ist das Motto des Zivilen Friedensdienstes. Aber was ist der Zivile Friedensdienst genau? Wie und wo arbeitet er? Wer sind die Menschen darin - und wie kann ich mich möglicherweise selbst engagieren?

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Pressemitteilung:

Dokumentarfilm: Bomben für die Welt

14. Juni / 20 Uhr / Halle (Saale) / August-Bebel-Str. 48a / alte Jugendherberge

Halle (Saale), 11.06.2018 - Am Donnerstag den 14. Juni um 20 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V., interessierte Menschen  ein, sich gemeinsam den Dokumentarfilm „Bomben für die Welt “ an zu sehen. In dem aktuellen Werk geht es um Machenschaften der deutschen und europäischen Rüstungsindustrie, die teilweise Exportbeschränkungen umgeht und Waffen sogar in Kriegsgebiete liefert. Im Anschluss werden politische Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung wird in der Alten Jugendherberge (August-Bebel-Str. 48a) stattfinden.

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Der Friedenskreis Halle präsentiert sich mit Projekten zur Gewaltprävention und Konfllikt-bearbeitung auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden


HALLE (Saale)/DRESDEN. Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden statt. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Panel Politik. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, hat die Schirmherrschaft  übernommen. Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem  Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventionsarbeit vertreten.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste, haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Workshops informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

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Eindrücke vom Staffellauf gegen Rüstungsexporte

 

 

Am 30. und 31. Mai kam der bundesweite Staffellauf gegen Rüstungsexporte FRIEDEN GEHT! Auch durch Halle. Wir haben den Lauf mit einer bunten Kundgebung empfangen. Laut einer aktuellen Umfrage lehnt die Mehrheit der deutschen Bürger*innen den Verkauf von Waffen und anderen Rüstungsgütern ins Ausland ab. Die Bundesregierung muss aber ihren Handlungsspielraum noch nutzen und ein grundsätzliches Exportverbot auf den Weg bringen. Denn Deutschland ist regelmäßig unter den Top 3-5 der weltweiten Waffenexporteuren. Der Weg zu einem Exportstopp dürfte so viel Kraft kosten, wie der Staffellauf bei sommerlicher Hitze.

Mehr zur Aktion unter www.frieden-geht.de

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Pressemitteilung der AGDF:

Völlig unpassende Vereinnahmung von Erasmus von Rotterdam durch
die AfD

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Pläne der AfD, die „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ als parteinahe Stiftung anzuerkennen, scharf kritisiert. „Erasmus von Rotterdam steht für Weltoffenheit, Toleranz, Humanität, Frieden. Und damit für Werte, die von der AfD regelmäßig mit Füßen getreten werden“, macht Jan Gildemeister, der Geschäftsführer des Friedensverbandes, deutlich. Er forderte die Partei auf, die entsprechenden Pläne aufzugeben und die beiden bereits bestehenden AfD-nahen „Erasmus-Stiftungen“ umzubenennen.

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