Stellenausschreibung

Konfliktbearbeiter*in / Prozessbegleiter*in im Projekt „Gewaltfrei streiten!“

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.

Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik, Friedensbildung und Friedensdienste.

Zum 15. März 2018 suchen wir als Verstärkung für unser Team eine*n

Konfliktbearbeiter*in / Prozessbegleiter*in im Modellprojekt „Gewaltfrei streiten! Konfliktkompetenz individuell, gesellschaftlich und kulturell stärken“ - 30h/Woche.

Das Projekt „Gewaltfrei streiten!“ findet im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt. Es handelt sich um ein Modellprojekt im Bereich der kommunalen Konfliktbearbeitung und -begleitung.

An zwei konkreten Orten – in Halle und im Saalekreis – werden Menschen vor Ort mit Methoden und Zugängen der konstruktiven Konfliktbearbeitung begleitet und in ihrer Konfliktkompetenz gestärkt.

Aufgabenschwerpunkte:

  •  Konfliktanalyse und Entwicklung von passenden Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Akteur*innen vor Ort in einem Stadtteil in Halle und einem Ort im Saalekreis
  • konzeptionelle Entwicklung von Fortbildungsangeboten im Bereich kommunale Konfliktbearbeitung
  • Beantragung und Verwaltung von Finanzmitteln
  • Einbindung von Ehrenamtlichen und Freiwilligen
  • konfliktsensible Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Lobbyarbeit
  • Konzeptarbeit und Weiterentwicklung des Modellprojekts in Richtung einer möglichen Verstetigung und Überführung in Regelstrukturen
  • bundesweiter Fachaustausch mit anderen Akteur*innen der kommunalen Konfliktbearbeitung


Voraussetzungen

  • (sozial-)pädagogische oder geisteswissenschaftliche Ausbildung
  • fachliche Kompetenzen und/oder praktische Erfahrungen im Bereich ziviler Konfliktbearbeitung / Mediation / Konfliktmoderation
  • Erfahrungen in der Stadtteilarbeit
  • Erfahrungen in der Vernetzung verschiedener Akteur*innen und Institutionen
  • Kenntnisse in der Fördermittelakquise, -verwaltung und –abrechnung
  • Identifikation mit den Leitthemen und Zielen des Friedenskreises insbesondere Gewaltfreiheit und transkulturelle Vielfalt
  • soziale und kommunikative Kompetenzen, transkulturelle Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Kreativität und Organisationsvermögen, strategisches Denken
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (abends und am Wochenende)
  • gute Sprachkompetenzen in Deutsch und mindestens einer weiteren Sprache (wünschenswert vor allem Rumänisch, Französisch und Arabisch)
  • gute Kenntnisse im Umgang mit gängigen PC-Büroanwendungen


Wir bieten:

  • eine Arbeit mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit in einem von Engagement und gegenseitiger Wertschätzung geprägtem Team
  • eine 30 h Stelle mit Befristung bis 31.12.2019
  • Bezahlung nach solidarischem Einheitsgehalt in Anlehnung an TVöD SuE


Wir möchten vor allem People of Colour, Schwarze Menschen und Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrungen zu einer Bewerbung ermutigen.

Bewerbungen bis spätestens 26.02.2018 per Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 07.03.2018 in Halle statt.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
   Alte Smartphones gesucht!

Schon gewusst? Wer Jugendlichen eine E-Mail schreibt, wartet meist vergeblich auf eine Antwort. Denn Messenger wie WhatsApp, Snapchat oder Telegram sind derzeit das Kommunikationsmittel der Wahl für junge Menschen. In einigen Projekten, wie Servicestelle Couragierte Schule oder Kannste mal schnell übersetzen – hier gibt’s schon wieder Stress!?, sind wir darauf angewiesen, mit Jugendlichen zu kommunizieren. Und dafür brauchen wir dein altes Smartphone als Arbeitshandy!

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Stellenausschreibung

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.

Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik, Friedensbildung und Friedensdienste.
Seit über 15 Jahren ist der Friedenskreis Halle e.V. Träger für internationale Freiwilligendienste als Lern- und Friedensdienste.

Zum 1. März 2018 suchen wir als Verstärkung für unser Team eine*n Koordinator*in für internationale Freiwilligendienste/Friedensdienste (Entsendung) - 30h/Woche

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Der Newsletter Dezember 2017 ist erschienen und kann hier gelesen werden.

 

ElKiS hat Deutschen Engagementpreis erhalten – und ist in Gefahr

Unser Projekt ElKiS - Eltern-Kita-Sprachmittler*innen wurde mit dem Deutschen Engagementpreis 2017 in der Kategorie "Chancen schaffen" ausgezeichnet. Die über 50 ehrenamtlichen Sprach- und Kulturmittler*innen bauen Brücken zwischen Erziehr*innen und Eltern, die wenig oder kein Deutsch sprechen. Mittlerweile werden etwa 30 Sprachen abgedeckt. Bei der Preisverleihung in Berlin lobte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley die insgesamt sechs Preisträger als "wichtige Vorbilder für eine tolerante, gerechte und solidarische Gesellschaft".

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Neues Projekt im Friedenskreis ab Januar 2018 - „Gewaltfrei streiten!“

Ab 1. Januar starten wir im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ mit dem neuen Projekt Gewaltfrei streiten zum Bereich Kommunale Konfliktbearbeitung. Am 4. Dezember gab es im Rahmen der Corax-Sendung „Regio-Talk“ ein Gespräch zu Konfliktbearbeitung in Halle und zu den Fragen und Themen, um die es in dem neuen Projekt gehen soll.

Das Gespräch könnt ihr euch hier anhören http://lokal.radiocorax.de/regiotalk-5-dezember-2017/

Pressemitteilung

Projekt aus Halle zur Sprachmittlung in Kitas mit dem Deutschen Engagementpreis 2017 ausgezeichnet – und gleichzeitig in Gefahr

Halle (Saale), 05.12.2017. Heute wurde der Deutsche Engagementpreis 2017 in feierlichem Rahmen in Berlin verliehen, darunter ein Projekt aus Halle. Der Friedenskreis Halle e.V. ist einer der sechs bundesweiten Preisträger*innen, die unter 685 Nominierten ausgewählt wurden. Ausgezeichnet wurde das Projekt ElKiS, bei dem sich über 50 ehrenamtliche Sprachmittler*innen für eine gelungene Kommunikation zwischen nicht-deutschsprachigen Eltern und Kitas einsetzen. Gleichzeitig ist nicht sicher, ob das preisgekrönten Projektes fortgeführt werden kann, da bislang Förderzusagen fehlen.

Mit dem Projekt ElKiS reagiert der Friedenskreis Halle e.V. auf das Problem, dass viele Kindergärten in Halle mit Mehrsprachigkeit konfrontiert sind, aber allein nicht ausreichend mit dieser Herausforderung umgehen können. „Gelungene Gespräche zwischen Erzieher*innen und Eltern stellen eine wichtige Grundlage für gute frühkindliche Bildung dar“, so Geschäftsführer Christof Starke. Deswegen hat der Verein das Projekt ElKiS – Eltern-Kita-Sprachmittler*innen ins Leben gerufen. Seit 2015 wurden über 50 ehrenamtlich arbeitende Dolmetscher*innen weitergebildet. Mit ihrem Einsatz versuchen sie, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden und somit Brücken zu bauen zwischen Erzieher*innen und Eltern, die kein oder wenig Deutsch sprechen. Mittlerweile können sie ca. 30 Sprachen abdecken.

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Es war mal wieder soweit , das FK-Wochenende wurde gemeinsam zelebriert.

Am Freitag den 20.10. bis Sonntag den 22.10.2017 fand das Friedenskreis-Wochenende, in der Villa Jühling in Halle statt. Dieses stand unter dem Thema „FREIRÄUME_schaffen, gestalten, nutzen“ und regte uns als Teilnehmer_innen dazu an das Wochenende frei und eigen zu gestalten.

Eingeladen waren alle Mitarbeiter_innen, Mitglieder mit ihren Familien, Freiwillige und ehemalige Freiwillige des Friedenskreises. Erstmals waren auch alle Internationalen Freiwilligen aus den Balkanstaaten und Ruanda mit dabei. Um 16.00 Uhr wurde der Open Space durch die Moderation von unserer Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Franziska und der ehemaligen internationalen Freiwilligen Samra eröffnet und alle im Raum hatten die Möglichkeit ein Angebot/ Workshop anzubieten oder ihre Themen und Ideen zu teilen und teilzunehmen.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
   Fortbildungs-Gutschein verschenken oder schenken lassen

Von B wie Buen Vivir bis T wie Theaterpädagogik, von G wie Gewaltfrei Kommunizieren bis V wie Visualisierung im Seminar, von A wie Anti-Bias bis D wie Demokratiepädagogik. Unser Bildungsprogramm 2018 wird viele spannende Angebote für Interessierte und Fachkräfte bereit halten. Verschenke doch zu Weihnachten die Teilnahme an einer Fortbildung an Geschwister, Freund*in oder Kolleg*in – oder lass dir selbst einen Gutschein schenken!

Der Wert des Gutscheins ist individuell gestaltbar. Das detaillierte Bildungsprogramm wird im Dezember veröffentlicht (www.friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm).

Bestellung,
Rückfragen,
Sonderwünsche
– einfach bei Markus Wutzler melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung – 27. Oktober 2017 –

GEFÄHRLICHE KAMPAGNE DER RECHTSEXTREMEN „IDENTITÄREN BEWEGUNG“ GEGEN ZIVILGESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT GEGEN RECHTS

Nach einem Angriff und Sachbeschädigungen an einem rechtsextremen Hausprojekt der „Identitären Bewegung“ in Adam-Kuckhoff-Str. 16 in Halle (Saale) betreibt das publizistische Netzwerk um die Gruppe eine gefährliche mediale Kampagne gegen zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus.

Die Kampagne unter Beteiligung von „EinProzent“ richtet sich gegen einen Professor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Politiker*innen, den Rechtsextremismusexperten Jerome Trebin, Sprecher von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage sowie Anwohner*innen, die sich zuletzt in einem offenen Brief gegen das rechtsextreme Hausprojekt positioniert hatten, unter ihnen der ehemalige Landesminister Norbert Bischoff (SPD). Ihnen allen wird mit dieser Kampagne wahrheitswidrig unterstellt, etwas mit Straftaten zu tun zu haben, oder diese gefördert zu haben.

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