Modellprojekt "Transkulturelle Kompetenz - eine aktuelle Schlüsselqualifikation

Erfahrungen

Im Bereich transkultureller Bildungsarbeit kann der Friedenskreis Halle e.V. auf umfassendes Fachwissen und über Jahre angesammelte Praxiserfahrungen zurückgreifen:

Der Ansatz "Multikollektive Sozialarbeit als Erleben von Pluralität" stand im Zentrum unserer Friedensarbeit im Nachkriegsbosnien. In der vom Krieg zerüttelten Stadt Jaice waren zwischen 1998 und 2001 Friedenfachkräfte mit Einwohner_innen der Stadt aktiv um ein Multiethnisches Jugendzentrum aufzubauen.

Seit 2003 ist der Friedenskreis Halle e.V. einer von mehreren Trägern der Plattform "KIK - Kultur.Identität.Kommunikation". KIK ist aus der Fortbildung "Gruppenprozesse und Leitungskompetenzen bei deutsch-tschechischen Begegnungen" entstanden. Seither bietet die Gruppe aus Absolvent_innen dieser und folgender Fortbildungen Grundlagenseminare für die deutsch-tschechische Arbeit an. Dabei geht es darum - im Unterschied zu nach wie vor den meisten anderen deutsch-tschechischen Seminarangeboten - mit dem transkulturellen Ansatz zu arbeiten, der von nationalen Gegenüberstellungen kulturell bedingter Eigenschaften absieht.

In Kooperation mit dem Fränkischen Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden bietet der Friedenskreis Halle e.V. seit 2002 Grund- und Aufbaukurse in ziviler gewaltfreier Konfliktbearbeitung und inter-/transkultruellem Lernen an.

Erfahrungen mit dem Konzept der Transkulturalität konnten im Rahmen des Projektes „Praxiswerkstatt Transkultur - Potentiale des Transkulturellen Ansatzes für die Theorie und Praxis der Bildungsarbeit“ gesammelt werden. Zielsetzung war die Potentiale des transkulturellen Ansatzes für die Praxis der Bildungs- und Projektarbeit nutzbar zu machen und die Ergebnisse so festzuhalten, dass sie als Grundlage für Methoden- und Projektentwicklung dienen können.

Die internationale Lernpartnerschaft "neglected areas - innovative cultural education in rural and cultural homogeneous areas" (2008-2010) ermöglichte den Einbezug erfolgreicher Strategien und Ansätze aus europäischen Regionen. This learning partnership with it´s participating partner organisations from Spain, Germany and Turkey developed cultural education measures for rural areas to overcome xenophobia, extremism and prejudices along the innovative concepts of „transculturality“, „diversity“ and valuable concepts of intercultural education.

 


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen