Ulrike Geier

Freiwillige in Ufa, Russland

Mein Name ist Ulrike Geier und ich komme aus Berlin.  Als ich vor eineinhalb Jahren mein Studium der Slavistik (und Lateinamerikanistik) in Halle an der Saale begann, war vieles neu. Vor allem die Sprache: Ich hatte anfänglich nicht geahnt, mit welchem Aufwand das Erlernen der russischen Sprache verbunden sein würde. Die ungewohnten kyrillischen Schriftzeichen und die schwierige Grammatik, die mir viele schlaflose Nächte bereiteten, brachten mich fast zum Verzweifeln und ich stellte mir mehr als einmal die Frage, ob meine Entscheidung, eine komplett neue Sprache praktisch zum Hauptfach meines Studiums zu machen, wirklich richtig gewesen war. Als ich aber im letzten Sommer im Zuge des Austauschs der Freunde Baschkortostans zum ersten Mal in Russland war, waren all meine Zweifel wie weggeblasen. Das Land hatte mich gepackt. Die Faszination für die Kultur und die Menschen dieses Landes machte mir die Entscheidung, für ein Jahr nach Ufa zu gehen, dann doch überraschend einfach. Jetzt blicke ich gespannt in die Zukunft und auf die Dinge, die da kommen und die Eindrücke, die auf mich hereinprasseln mögen. Ufa – ich komme!

Berichte für den Friedenskreis Halle e.V.

Privet !

Wir sind Julia und Uli und machen dieses Jahr den Freiwilligendienst in Ufa. Ein Jahr lang wohnen und leben wir hier und schreiben Artikel für die Internetzeitung der "Freunde Baschkortostans" http://www.baschkirienheute.de/ueber/ueber.htm.

Da uns diese Aufgabe noch genug Freiraum für andere Beschäftigungen lässt, konnten wir bis jetzt eingehend die russische Lebensweise kennenlernen. Ein wichtiger Bestandteil unsrer Arbeit, da wir eben jene Eindrücke in unseren Artikeln verarbeiten. Einen Impuls für hierfür gibt uns besonders das Suchen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in deutscher und russischer Lebensweise. Angefangen beim Heizsystem in den Wohnhäusern, über das Leben im Studentenwohnheim bis hin zur bemerkenswert aufgeschlossenen und gastfreundlichen Mentalität der der Russen.

Da uns bei der Arbeit, das heißt bei der Themenwahl keine Vorgaben gemacht werden gibt einem die Freiheit sich solchen Themen zu widmen, die für einen selbst interessant sind, was die Arbeit gerade so spannend macht. Abgesehen von diesen Freiheiten kommen noch die vielen netten, hilfsbereiten und aufgeschlossenen Leute hier in Ufa dazu, die es einem leicht machen neue Kontakte zu knüpfen und wieder Neues zu erfahren. In diesem Sinne ist das Praktikum ein sehr gelungenes und empfehlenswertes und Programm.


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