Hintergründe

Hier findet ihr Inhaltliches, Wissenswertes etc.

Datenbank zu Rüstungsexporten

Mehr Transparenz bei deutschen Rüstungsexporten ist eine weithin geteilte politische Forderung. Doch getan wird wenig. Die jährlichen Rüstungsexportberichte der Bundesregierung eignen sich bestenfalls für eine Rückschau. Der Drops ist dann aber in der Regel schon gelutscht. Der Transfer von Know-How, die Auslagerung von Produktionsreihen an Tochterfirmen in Drittstaaten tun ein Übriges, um die Nachvollziehbarkeit des deutschen Rüstungshandels zu erschweren.

Dieses Projekt will einen Beitrag zur Verbesserung der Transparenz leisten. Erstmalig wird versucht, in einer Datenbank sämtliche öffentlich verfügbare Informationen über geplante, laufende oder abgeschlossene Rüstungsexportgeschäfte zugänglich zu machen: Um was für eine Komponente handelt es sich? Welche Unternehmen sind beteiligt? Wieviel Stück sollen geliefert werden?

Hier gehts zur Datenbank: Deutsche Rüstungsexporte

 

Stefan Maaß / gewaltfrei handeln, Oktober 2013


Der Friedenskreis Halle informiert über folgenden Infobrief zum Thema Gewaltfreiheit:
Gewaltfreie Aufstände sind beinahe doppelt so erfolgreich wie bewaffnete Revolutionen – die Erkenntnisse einer erstaunlichen Studie von Erica Chenoweth und Maria J. Stephan

in: gewaltfrei konkret, von: Stefan Maaß

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Deutschlands (neue) Großmachtambitionen. Von der „Kultur (militärischer) Zurückhaltung“ zur „Kultur der Kriegsfähigkeit“.

Der Friedenskreis Halle möchte auf eine Studie des Informationsstelle Militarisierung e.V. zur aktuellen Entwicklung der deutschen Außenpolitik hinweisen:

Deutschlands (neue) Großmachtambitionen. Von der „Kultur (militärischer) Zurückhaltung“ zur „Kultur der Kriegsfähigkeit“.

IMI-Studie 2015/02 von Jürgen Wagner, veröffentlicht am 31. Januar 2015

Inhaltsverzeichnis

1. Zurückhaltung vs. Intervention
2. Neue Macht – Neue Verantwortung
3. Gauckismus als Elitenprojekt
4. Ignorierte Verantwortung
5. Propagandaoffensive und die Entsorgung der Geschichte

Die Studie findet sich auf der Homepage des IMI unter Publikation / IMI-Studien (hier) und im Anhang.

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Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden

Männer machen spezifische Erfahrungen in Krieg und bewaffneten Konflikten. Frauen auch. Das Gleiche gilt für Friedens- und Übergangszeiten. Wird der Blick auf die Geschlechterverhältnisse versäumt, so können Strukturen, die zur Eskalation der Gewalt beitragen, unberücksichtigt und als konfliktverschärfende Faktoren bestehen bleiben.

[...] weiterlesen auf der Seite des "Bund für Soziale Verteidigung e.V.": Informationsblatt "Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden"

 

Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!

Friedenskreis Halle unterstützt die Forderung nach einem Stopp der deutschen Rüstungsexporte!

Deutschland ist Europameister bei den Rüstungs­ex­porten. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungs­güter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen und autoritäre Regime, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Genehmigt werden Rüstungsexporte von der Bundes­regierung und ihren nachgeordneten Behörden. Mit Rüstungstransfers werden in den Empfängerländern häufig bestehende Konflikte verstärkt, finanzielle Mittel für Bildung und Armutsbekämpfung fehlen.

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