Die Informationstage zum zweiten Kampagnenjahr fanden im März in Halle und Magdeburg statt.
Dabei waren ErzieherInnen aus 22 Kindertagesstätten aus ganz Sachsen-Anhalt. Momentan erarbeiten die ErzieherInnen gemeinsam mit den Eltern die Selbsterklärung der Kampagne, sammeln dafür Unterschriften und bereiten drei Aktionen dazu vor.
Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die Einsendungen.
Am 30. Oktober wurde das 2. Jahr unserer landesweiten Kampagne „Hand in Hand. Kita ohne Rassismus“ gestartet.
Diesmal laden wir Sie herzlich ein, sich mit Ihrer Kindertagesstätte an der Kampagne unter dem Motto
„Demokratie beginnt in der Kita“ aktiv zu beteiligen.
Demokratische Erziehung und Erziehung zu demokratischem Verhalten macht Kinder frühzeitig stark für unsere vielfältig differenzierte Gesellschaft. Mit unserer Kampagne soll gelebte Demokratie im Kita-Alltag bekannt gemacht, gefördert und unterstützt werden.
Im März 2010 werden wir uns und die Möglichkeiten der Beteiligung an der Kampagne zu fünf Informationstagen
in den verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts vorstellen.
Genaue Informationen zur Kampagne sowie die Termine der Informationstage können Sie dem Internet
entnehmen.
Mitmachen ist ganz einfach.
Die Kampagne lebt von Ihren Ideen und Ihrem Engagement.
Seien Sie mit dabei! Wir freuen uns auf Sie.
| Norbert Bischoff Schirmherr der Kampagne Minister für Gesundheit und Soziales |
Christof Starke Geschäftsführer Friedenskreis Halle |
|
Am Freitag, dem 30.10.2009, um 10 Uhr, wird die Ministerin für Gesundheit und Soziales des
Landes Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Gerlinde Kuppe, in der halleschen Kita „Goldener Gockel“ das
erste Jahr der Kampagne „Hand in Hand. Kita ohne Rassismus“ feierlich beenden.
Frau Kuppe, die gleichzeitig Schirmfrau der Kampagne ist, wird zu diesem Anlass den
ErzieherInnen der beteiligten Kindertagesstätten eine Teilnahmeurkunde sowie ein durch die
UNESCO ausgezeichnetes Kinderbuch überreichen.
Die Kampagne „Hand in Hand. Kita ohne Rassismus“ will eine öffentliche Auseinandersetzung
dahingehend anregen, dass die Förderung von demokratischen Werten und Kompetenzen sowie
von Vielfalt eine Strategie zur Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit darstellt.
Insbesondere will die Kampagne das Bewusstsein dafür schärfen, dass demokratische und
vorurteilsbewusste Bildungsarbeit wichtig ist und dass damit so früh wie möglich zu beginnen ist:
Demokratische Erziehung und Erziehung zu demokratischem Verhalten macht Kinder frühzeitig
stark für unsere vielfältig differenzierte Gesellschaft. Mit der Kampagne soll gelebte Demokratie im
Kita-Alltag bekannt gemacht, gefördert und unterstützt werden.
Deshalb wird das zweite Kampagnenjahr, das gleichzeitig gestartet wird, unter dem Motto stehen:
„Demokratie beginnt in der Kita“.
Die Idee, eine solche Kampagne in der Kita-Landschaft zu etablieren, entstand aus der Arbeit des
Projektträgers Friedenskreis e.V. innerhalb der Kampagne „Schule ohne Rassismus. Schule mit
Courage“ und der daraus folgenden Erkenntnis, dass schon in der Bildungseinrichtung
Kindertagesstätte mit demokratischer Bildungsarbeit begonnen werden sollte.
Die Kampagne ist ein Teil des im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend
für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ arbeitenden Modellprojektes „Hand in Hand. Kita ohne
Rassismus“.
Zur Informationsveranstaltung der landesweiten Kampagne "Hand in Hand. Kita ohne Rassismus" waren interessierte ErzieherInnen aus Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2009 in Halle, Magdeburg, Stendal und Halberstadt eingeladen.
Die Ziele der eintägigen Veranstaltung bestanden neben der allgemeinen Vorstellung der Kampagne darin, ErzieherInnen verstärkt für die Themen der Kampagne zu sensibilisieren sowie sie bei den nächsten Schritten der Beteiligung zu begleiten.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildete dabei das für die Kampagne geforderte Bekenntnis/ die Selbstverpflichtung zu Demokratie und Vielfalt bei gleichzeitiger Abgrenzung von Rechtsextremismus und Rassismus. Hierzu gaben die TrainerInnen des Projektes methodische Anregungen zum Einstieg in den Gestaltungsprozess des Bekenntnisses und diskutierten dessen Zweck und Anliegen. Des Weiteren wurde grundlegend auf die Ideenfindung zu den drei konkreten Vorhaben, die ein wichtiger Teil des Bekenntnisses sind eingegangen. Die ErzieherInnen erhielten dazu Impulse sowie einen Überblick mit den Fortbildungsangeboten in Sachsen-Anhalt zu den Themen Demokratieförderung, Wertevermittlung und interkulturelle Bildung.
Im Herbst 2009 ist der Start eines neuen Kampagnenjahres geplant. Dann sind ErzieherInnen wieder zu Informationsveranstaltungen rund um die Kampagne eingeladen.
Wünschen Sie dazu schon jetzt Informationen, dann melden Sie sich bei Melanie Ranft.