Pressemitteilung; Halle (Saale), 23.10.2018

Kita-Sprachmittler*innen erhalten Hochschulpreis für Empathie und Übersetzung

Das Projekt ElKiS (Eltern-Kita-Sprachmittler*innen) des Friedenskreis Halle e.V. hat den Preis des Interdisziplinären Forschungskreises Empathie – Tabu – Übersetzung (IFETÜ) erhalten, welcher in diesem Jahr erstmalig verliehen wird. Die feierliche Preisverleihung fand am 18.10.2018 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt.

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Pressemitteilung
Halle (Saale),  27.09.2018

„Verbindendes stärken! Lernräume für Frieden schaffen.“
 - Restplätze für den Fachtag  Friedensbildung am 19. und 20. Oktober in Halle

Unverblümte Gewalt im pädagogischen Alltag, populistische Parolen und Menschen, mit denen man einfach nicht mehr ins Gespräch kommt – Symptome einer neuen „Spaltung der Gesellschaft“? Friedensbildung möchte Konfliktlinien zum Thema machen und gleichzeitig gedachte Grenzen queren, verändern oder auflösen.  Damit nimmt der Zweite Fachtag des Netzwerks Friedensbildung Mitteldeutschland, der vom 19.-20.10.2018 in der christlichen Akademie in Halle (Saale) stattfindet, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Fokus und bietet allen Interessierten Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten dazu an.
- Restplätze zur Teilnahme an dem Fachtag sind noch bis zum 10.10. buchbar unter: www.friedensbildung-mitteldeutschland.de .

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Pressemitteilung:

True Warriors - Film & Gespräch über die Folgen von Selbstmordattentaten

Montag | 17. 9. 2018 | 18.30 Uhr | Puschkino | Kardinal-Albrecht-Str. 6 | Halle


Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17jähriger Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen zunächst – sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.

Der Dokumentarfilm True Warriors (90 min) erzählt die Geschichte der Künstler*innen, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge wollten sie ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler*innen, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit dem Regisseur Niklas Schenck und dem Protagonisten Nasir Formuli ins Gespräch zu kommen.

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Halle (Saale),  01.09.2018

„Verbindendes stärken! Lernräume für Frieden schaffen.“

Am 19. und 20. Oktober findet der zweite mitteldeutsche Fachtag für Friedensbildung in Halle statt

Unverblümte Gewalt im pädagogischen Alltag, populistische Parolen und Menschen, mit denen man einfach nicht mehr ins Gespräch kommt – Symptome einer neuen „Spaltung der Gesellschaft“? Friedensbildung möchte Konfliktlinien zum Thema machen und gleichzeitig gedachte Grenzen queren, verändern oder auflösen.  Der Zweite Fachtag des Netzwerks Friedensbildung Mitteldeutschland, der vom 19.-20.10.2018 in der christlichen Akademie in Halle (Saale) stattfinden wird, nimmt damit aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Fokus und bietet Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten an, die Raum für Gemeinschaft jenseits aller Grenzziehungen schaffen.

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Im Planspiel „ene mene muh und raus bist Du“ - zu Flucht und Asyl erleben junge Menschen wie es sich anfühlt Asylbewerber*in in Deutschland zu sein

Im Projekt „Weltentausch“ des Friedenskreis Halle e.V. hat eine Gruppe von 20 jungen Menschen mit und ohne  Fluchterfahrung, Trainer*innen der politischen Bildung und Spieldesigner*innen seit Mai 2017 gemeinsam ein Planspiel zu den Themen Flucht und Asyl entwickelt.


Das Planspiel „ene mene muh und raus bist DU“ ist fertig und wurde am 20.08.2018 in einem feierlichen Rahmen im Stadthaus Halle der Öffentlichkeit vorgestellt. Es kann ab jetzt für Veranstaltungen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit gebucht werden.


Im Workhop werden die Teilnehmenden über das Thema Flucht und die Lebenswirklichkeiten von Asylbewerber*innen informiert. Im Planspiel versetzen sich die Teilnehmenden in die Rolle von Geflüchteten und durchlaufen die Stationen „Flucht“, „Grenze“, „Erstaufnahmeeinrichtung“ und „Asylbewerberunterkunft“. Dadurch erleben die Teilnehmer*innen wie stark das Leben im Asylsystem von Willkür, Angst und zermürbendem Warten geprägt ist. Die Unterschiede zwischen der eigenen Lebenswelt und dem Alltag von Asylbewerber*innen sollen nachvollziehbar und erfahrbar gemacht werden.

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