18.06.2012

„Antiziganismus ist Alltag…“ - Zur Situation von Roma

Violeta Balog & Elisabeth Simon

Roma sind EU-Bürger_innen. Dennoch sind sie von einer starken strukturellen Diskriminierung betroffen und werden oft nicht als gleichberechtigte Mitbürger_innen akzeptiert. Vorurteile und Stereotype sind weit verbreitet und werden in den Medien, in Politik und Gesellschaft nur selten kritisiert und in Frage gestellt. Die Stigmatisierung von Roma und Antiziganismus sind einige der wichtigsten Ursachen der sozialen Ausgrenzung.

Rassismus und Antiziganismus sind ein Problem der ganzen Gesellschaft. Die Geschichte der Roma ist eine Geschichte der Ausgrenzung, die bis
heute anhält. In mehreren europäischen Ländern wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Roma in Hassverbrechen getötet, Roma Kinder werden in segregierte Schulen geschickt. Nicht zuletzt geraten sie in den Fokus rechter Parteien, die die Verbreitung antiziganistischer Ressentiments forcieren.

 

Violeta Balog und Elisabeth Simon sind stellvertretende Vorsitzende der transkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und nicht-Roma „Amaro
Foro e.V.“ und geben einen Einblick in die derzeitige Situation der Roma. Im Besonderen sollen die Problemlagen von Roma Zuwanderern aus Ex-Jugoslawien und den neuen EU-Ländern thematisiert werden.


Interview von Radio Corax, Halle mit Violeta Balog und Elisabeth Simon von der der transkulturellen Jugendorganisation von Roma und nicht-Roma "Amaro Foro e.V."


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