Pressemitteilung

Halle (Saale),  19.02.2020

Bewerbungen für Freiwilligendienst im Ausland möglich!

Erneut bietet der Friedenskreis Halle e.V. Freiwilligendienste für junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren an. Die Freiwilligen unterstützen ein Jahr lang eine Einsatzstelle in Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Nord-Mazedonien, Serbien, Ruanda oder Spanien. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, in der Menschenrechtsarbeit, Umweltarbeit oder im Bereich Kunst und Kultur. Die Bewerbungsphase für Freiwilligendienste ab Sommer 2020 ist noch bis Ende März möglich.
Der Friedenskreis bietet seit mehr als 15 Jahren internationale Freiwilligendienste an. In den Lern- und Friedensdiensten lerne junge Menschen neue Perspektiven und Zusammenhänge kennen. Sie setzen sich damit auseinander, wie die Welt ein Stück gerechter werden kann, wie Konflikte gewaltfrei bearbeitet werden und was gegen Ausgrenzung und Diskriminierung getan werden kann.

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Die Bewerbungsphase für die Freiwilligendienste hat begonnen!

Junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können sich noch bis Ende Februar auf unsere Friedensdienste für ein Jahr im Ausland bewerben.
Unsere internationale Freiwilligendienste stärken junge Freiwillige darin, Schritte auf dem Weg zu einem partnerschaftlichen, gerechten und ­gewaltfreien Zusammenleben in Vielfalt zu tun. Unterstütze/n Sie uns dabei und erzähle/n Sie jungen Menschen von den Freiwilligendiensten beim Friedenskreis Halle e.V. – zum Beispiel an Schulen, Universitäten und Jugendclubs! Unsere neuen Flyer erhalten Sie bei uns im Reformhaus, auf Anfrage gerne auch per Post. Erzähle Deinen Freund*innen von den tollen Möglichkeiten, bei unseren Partnerorganisationen einen Freiwilligendienst absolvieren zu können. Abonniere unsere Internationale-Freiwilligendienste-instagram-webpage und lade auch Deine Freund*innen dazu ein!

www.instagram.com/friedensdienst_friedenskreis
www.friedenskreis-halle.de/infos-fuer-freiwillige.html

Werde einE FreiwilligeR!

Internationale Langzeitfreiwilligendienste in Halle und Umgebung mit dem Friedenskreis Halle e.V.

Seit mehreren Jahren organisiert der Friedenskreis internationale Langzeitfreiwilligendienste. In diesem Prozess der Aufnahme von Freiwilligen operieren wir als die koordinierende Organisation. Um dieses Programm zu ermöglichen kooperieren wir mit verschiedenen Entsendeoranisationen aus dem Ausland und mit Einsatzstellen in Halle und Umgebung. Der Friedenskreis selbst ist ebenfalls einer dieser Einsatzstellen.

Wir agieren durch zwei Programmen, welche zwei verschiedene administrative Level haben: das europäische Programm „Erasmus+“, umgesetzt durch „European Solidarity Corps (ESC)“ und das deutsche Programm „weltwärts“.

Ein Freiwilligendienst dauert 12 Monate und startet jedes Jahr im September.

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Seminar in Lützensömmern


Vom 24. bis 28. Juni nahmen 14 internationale Freiwillige, die derzeit in Deutschland im Rahmen von Weltwärts und European Solidarity Corps ehrenamtlich tätig sind, am zweiten Mid-term seminar in Lützensömmern teil.


Während des ersten Mid-term seminars hatten die Freiwilligen die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen nachzudenken und sich mit den aktuellen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Während des zweiten thematischen Seminars eröffneten wir den Raum für den Dialog über alltägliche Begegnungen mit Diskriminierung, Rassismus und Unterdrückung sowie die Reflexion über die eigenen Privilegien und Positionen innerhalb der Machtstrukturen.

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ElKiS – Train- the Trainer gestartet!


Wie bringe ich Menschen in einen Lernprozess? Wie leite ich abwechslungsreiche Übungen an, achte dabei auf die ganze Gruppe und bleibe selbst stabil und sicher? Und welche Rolle spielt hier eigentlich die Sprache?


Vom 10.-12. Mai hat im ruhigen Großkayna bei Braunsbedra das erste Modul der ElKiS Train-the-Trainer Fortbildung gestartet und alle Beteiligten wurden dabei mal in ganz neue Rollen gesteckt.
15 Teilnehmende aus Halle, Weimar, Freiberg, Leipzig und Jena werden in dieser Fortbildung zu Trialog- Trainer*innen ausgebildet und haben an dem Wochenende die ersten Methoden dafür an die Hand bekommen. Die 15 sind selbst als Sprachmittler*innen tätig und sprechen neben Deutsch Türkisch, Spanisch, Arabisch, Kurdisch, Dari, Französisch, Italienisch und Polnisch. Ende August 2019 ist ihre Fortbildung zu Ende und dann werden sie deutschlandweit für Trialog- Trainings in den Einsatz gehen und für Sprachmittlung und den „Trialog“ an Kitas und Schulen sensibilisieren können.

  


Bunt und lebendig ging es an dem Wochenende zu. In der zum Seminarraum umgebauten Kirche in Großkayna konnten theaterpädagogische Methoden ausprobiert und selbst erfahren werden. Dinge, die wir selbst erfahren und erleben, können wir am besten verstehen, annehmen und auch an andere weitergeben. Mit diesem Grundsatz wurde an dem verregneten Wochenende in ausgelassener Stimmung gespielt, ausprobiert und vor allem reflektiert: Wie leite ich Übungen an und werte sie aus, wie bastele ich meinen eigenen Workshop und leite Lernprozesse an? In den Pausen wurde gemeinsam gekocht, gespielt, spaziert und diskutiert. Die Leidenschaft für Sprachen und Bildung und der Wunsch, hier wirken und sensibilisieren zu können, verband die Gruppe von Anfang an.


Dieses erste Modul der Train- the Trainer- Fortbildung legte für die 15 Teilnehmenden die methodische Grundlage für die kommenden Module im Juni, Juli und August.
Ab September starten die 15 Teilnehmende in ihre Praxisphase und bieten Trialog- Trainings bundesweit an. Diese richten sich an Sprachmittler*innen und Fachkräfte im Bereich der frühkindlichen Bildung. Ziel ist es, für gedolmetschte Gespräche praktische Strategien und Informationen an die Hand zu geben und alle Parteien dadurch zu entlasten.  

Bei Fragen und Interesse an Trialog- Trainings melden Sie sich gerne unter:
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Hier ein Spendenaufruf von unserem Freiwilligen Mark Belkin, der gegenwärtig in Ruanda als Freiwilliger arbeitet:

Unterstützung für Erste-Hilfe-Kurse in Ruanda

Herzinfarkt. Schlaganfall. Starke Blutung. Was tun? Notruf wählen und erste Hilfe leisten. Die Maßnahmen durch Ersthelfer sind in Deutschland von enormer Bedeutung und erhöhen die Überlebenschance in lebensbedrohlichen Lagen. Nach spätestens 15 Minuten ertönen in Deutschland die Sirenen des Rettungsdienstes, der Patient kann professionell versorgt werden. Die Station ist eine andere im Ostafrikanischen Ruanda. In Städten braucht der Rettungswagen länger und ist schlechter ausgestattet. Auf dem Land verzögert sich die Rettung noch weiter, in abgelegenen Häusern kommt sie gar nicht erst an. Umso wichtiger werden erste Hilfe Maßnahmen.

Mein Wunsch wäre es, in den letzten drei Monate die mir in Ruanda verbleiben, einen Erste Hilfe Kurs auf die Beine zu stellen. Damit will ich erreichen, dass mehr Menschen erfahren, wie leicht es sein kann, ein Leben zu retten und wie viel man als Laie leisten kann.

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