Friedenskreis Halle e.V. möchte auf folgenden Artikel als Grundlagentext zum Thema Flucht und Frieden hinweisen:

Leitbild Frieden - Was heißt friedenslogische Flüchtlingspolitik?

Im Dezember 2013 veröffentlichten Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, medico international und PRO ASYL die Studie „Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf Drittstaaten“. Die exemplarischen Fallstudien zeigten auf, wie sich die europäische Politik der Auslagerung von Flucht- und Migrationskontrolle an Drittstaaten fatal auf Schutzsuchende auswirkt, die Gesellschaften und die politische Entwicklung in den Transit- und Herkunftsländer negativ beeinflusst und sich auf die Sicherheitsinteressen der europäischen Staaten geradezu kontraproduktiv auswirkt. Bereits zu dem Zeitpunkt waren Tausende von Schutzsuchenden auf dem Weg in das vermeintlich sichere Europa im Mittelmeer ertrunken.

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Friedenskreis Halle e.V. begrüßt den Appell des Internationalen Versöhnungsbundes, Deutscher Zweig:

Fluchtgründe und Verursacherprinzip berücksichtigen!

Am 10.09.2015 verschickte der Deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes folgenden Appell zur Flüchtlingssituation an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck, die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag sowie die MinisterpräsidentInnen der Bundesländer und an die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration:

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Friedenskreis Halle e.V. teilt die friedensethischen Ansprüche von der AGDF und pax christi

 
Christliche Friedensverbände: Sicherung Wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in
Weißbuch-Prozess einmischen

Bonn, den 3. September 2015

Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann. Stattdessen sollten sich die christlichen Kirchen gegenüber der Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Interessen der Armen und Elenden in den Blickpunkt deutscher Außen- und Sicherheitspolitik genommen werden, betonen die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler, und der AGDF-Vorsitzende Horst Scheffler in ihrem gemeinsamen Schreiben an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, sowie alle weiteren Vorsitzenden der Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland.

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Pressemitteilung der AGDF und EAK:

Keine Konzerte der Bundeswehr in Kirchen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung  und Frieden (EAK) kritisieren erneut die Konzerte von Musikformationen der Bundeswehr in Kirchen, die gerade in der Adventszeit verstärkt stattfinden.

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Positionspapier zur Rüstungskonversion


Für neue Initiativen zur Umstellung der Rüstungsindustrie  Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden  rufen friedensbewegte Menschen und Organisationen auf, für Rüstungskonver-  sion verstärkt wieder in der Öffentlichkeit zu werben. Auch die Ergebnisse der  kommenden Gewerkschaftstage der beiden großen Gewerkschaften IG Metall  und Ver.di sind dafür geeignet.

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Über die Konzepte des Landes und der Stadt Halle zur Flüchtlingsunterbringung hat sich Radio Corax mit Christof Starke von “Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage” unterhalten.:

Das Bündnis gegen Rechts zum Konzept der Flüchtlingsunterbringung in Halle

In Halle soll das derzeitige Maritim-Hotel als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Ab November könnten dort über 700 Flüchtlinge unterkommen. Das hat die Landesregierung Sachsen-Anhalts bekannt gegeben. Eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge soll die ehemalige Jugendherberge in der August-Bebel Straße werden. Das Bündnis gegen Rechts begrüßt die Entscheidung, geflüchtete Menschen zentral in der Innenstadt unterzubringen. Auch die Überlegung, in Halle eine zweite Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt (ZAST) zu errichten, sei nachvollziehbar.

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