Pressemitteilung zum Start der Aktionspräsenz 2018

Atomwaffen aus Deutschland abziehen, Atomwaffenverbot beitreten!

Am kommenden Montag, 26. März 2018, startet die 20-wöchige Aktionspräsenz der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ am Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Mit der Protestaktion, die bis zum Nagasaki-Gedenktag am 9. August andauern wird, wollen die Friedensaktivist*innen Druck auf die Regierung ausüben, damit die in Büchel stationierten Atomwaffen endlich abgezogen werden. Außerdem fordern sie, dass Deutschland dem im letzten Jahr verabschiedeten UN-Atomwaffenverbot beitritt. Dazu wird eigens ein leerer Stuhl vor dem Haupttor zum Auftakt der Aktionspräsenz am kommenden Montag bereitgestellt. Die Kampagne erwartet u.a. die Bürgermeister von Hannover und Neunkirchen aus dem „Mayors for Peace“-Städtenetzwerk sowie einen hochrangigen Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Weiterlesen ...

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens

Deutsche Politik muss deeskalierend wirken, nicht Öl ins Feuer gießen

Berlin/Bonn. – Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich. Die Militärschläge erfolgten ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats und noch bevor die unabhängigen Expert*innen der OPCW ihre Untersuchung zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz vom vergangenen Samstag im syrischen Douma überhaupt aufnehmen konnten. Die Kampagne verurteilt gleichermaßen die politische Unterstützung der Bombardierung von Seiten der deutschen Bundesregierung. Bundeskanzlerin Merkel hatte den Militärschlag heute Vormittag als „erforderlich und angemessen“ bezeichnet und begrüßt, dass die USA, Großbritannien und Frankreich auf diese Weise „Verantwortung übernommen“ hätten. Ähnlich unterstützend hatten sich in den vergangenen Tagen bereits CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) geäußert. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Alexander Graf Lambsdorff wollte sogar eine militärische Beteiligung Deutschlands nicht ausschließen.

Weiterlesen ...

Nachrichten von Jürgen Grässli

Bereits zweite erfolgreiche Strafanzeige nach dem aufgedeckten illegalen G36-Gewehrdeal von Heckler & Koch mit Mexiko

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

am 22. Juli 2014 stellten Paul Russmann (von Ohne Rüstung Leben) und Jürgen Grässlin (von der DFG-VK und dem RüstungsInformationsBüro, RIB e.V.) als Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ Strafanzeige gegen den Eckernförder Kleinwaffenhersteller Sig Sauer wegen des Verdachts illegaler Exporte von Pistolen des Typs SP 2022 ins Bürgerkriegsland Kolumbien. Unsere Strafanzeige richtete sich gegen die Sig-Sauer-Geschäftsführer Michael Lüke und Till Hake.

Weiterlesen ...

Pressemitteilung vom 02.04.201

Ostermärsche 2018: Mehr Menschen setzen sich wieder aktiv für Frieden ein – wichtiges Zeichen an die Große Koalition

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der Ostermärsche 2018 und registriert einen erneuten Anstieg bei den Teilnehmerzahlen. Trotz des wechselhaften Wetters lag die Beteiligung über dem Niveau der Vorjahre, in einigen Städten wie Bremen und Hannover sogar deutlich darüber. Der Trend der letzten Jahre, dass sich an den Ostermärschen wieder mehr Menschen aktiv beteiligen, bestätigt sich 2018 erneut.

Weiterlesen ...

Erfolgreicher Start der Teamer*innenschulung der Projekte ‚Weltentausch‘ und ‚Film ab Mut an‘

Am Freitag, den 06.04, startete das erste Modul der Teamer*innenschulung des Friedenskreis Halle e.V. zu den Themen: Grundlagen und Praxis der politischen Bildungsarbeit.

23 junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung haben von Freitag, den 06.04., bis Sonntag, den 08.04., mit den Trainer*innen Harald Weißhaupt und Julia Wenger mit viel Spaß und Motivation Methoden und Grundlagen der politischen Bildungsarbeit kennengelernt und ausprobiert. Neben der Vermittlung von etlichen praktischen Übungen zum Kennenlernen, Spielen mit der Gruppe und kleinen Aufwärmübungen, stand die Auseinandersetzung mit der Rolle als zukünftige Teamer*in in den Projekten ‚Film ab Mut an‘ und ‚Weltentausch‘‘ im Mittelpunkt.

Weiterlesen ...

Pressemitteilung:

Fachtag zu sozial gerechter Beschaffung von Arbeitskleidung in Halle

23.4.2018, 9.15-15.30 Uhr, Stadthaus Halle

Im Rahmen der Fashion Revolution Week findet am Montag, dem 23.4.2018 in Stadthaus Halle ein Fachtag zu sozial gerechter Beschaffung von Arbeitskleidung statt. Eingeladen sind Einkäufer und Einkäuferinnen von Arbeitskleidung aus öffentlichen Einrichtungen.

An diesem Tag kann man sich sowohl über die verschiedenen Siegel für nachhaltige und sozial gerechte Beschaffung informieren, als auch Praxisbeispiele kennenlernen, wie eine solche Beschaffung gehen kann. Auch zu den rechtlichen Rahmenbedingungen sozial verträglicher Beschaffung von Arbeitskleidung wird informiert.

Weiterlesen ...

Aktion der Fairtrade-Town-Gruppe Halle anlässlich der Weltkakaokonferenz

auf dem Umwelttag in Halle  - 7.4.2018, 10-16 Uhr; Marktplatz Halle

„Make Chocolate Fair!“

Die 4. Weltkakaokonferenz findet vom 22.-25. April 2018 im Maritim Hotel in Berlin statt. Es werden 1.500 TeilnehmerInnen aus 65 kakaoproduzierenden und -konsumierenden Ländern erwartet.

Bei der Weltkakao-Konferenz wird die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! ein Wörtchen mitreden. Denn trotz jahrelanger Diskussionen und zahlreicher Versprechen von Wirtschaft und Politik hat sich an der Armut der Bäuerinnen und Bauern nichts geändert. Das hängt auch mit dem Kakaopreis zusammen, der seit 2016 um mehr als 30 Prozent gefallen ist. Für viele Familien hat sich die Situation dadurch weiter verschlechtert. INKOTA wird bei der Konferenz deutlich machen, dass der Kakaosektor erst dann nachhaltig ist, wenn die Kakaobauern und –bäuerinnen nicht mehr in Armut leben.

Weiterlesen ...

Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
   BETT GESUCHT FÜR SUPERCITIZENS AUS BOSNIEN

Am 21.-24. Mai bekommen wir Besuch von einer Gruppe junger engagierter Friedensarbeiter*innen – ihrem Projekttitel nach "Supercitizens" ("Super-Bürger*innen") – aus unserer bosnischen Partnerorganisation Svitac.

Hast du ein oder zwei Betten in Halle zur Verfügung und möchtest somit als Gastfamilie/-WG einen Beitrag zur Begegnungswoche leisten? Dann melde dich bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

DANKE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung des Friedenskreis Halle e.V. am 05. Mai 2017

Liebe Mitglieder, Fördermitglieder und Interessierte,

hiermit laden wir euch herzlich ein:


Mitgliederversammlung des Friedenskreis Halle e.V.
am Samstag, den 5. Mai 2018 ab 13.30 Uhr (14 Uhr offizieller Beginn)
in der ehemaligen Jugendherberge, August-Bebel-Straße 48a, 06108 Halle (Saale)

Einen vorläufigen Ablaufplan findet ihr weiter unten.

Für das leibliche Wohl und auch die Kinderbetreuung wird wie immer gesorgt!

Weiterlesen ...

Werde aktiv, beteilige Dich an den Ostermärschen 2018

Für eine friedlichere und gerechtere Welt

Eine Woche vor Ostern wollen wir noch einmal auf die Ostermärsche 2018 hinweisen. Diesen Samstag, 25. März, geht es bereits in Potsdam und Leipzig los, bevor die Ostermärsche dann nach Gründonnerstag in Erfurt so richtig durchstarten. Bis Ostermontag werden dann in ca. 70 Städten Ostermärsche und Aktionen stattfinden. Bist Du dabei?
Auf geht’s zum Ostermarsch

Weiterlesen ...

ElKiS gehen an die Grundschulen – warum??

Seit zwei Jahren existiert nun das ElKiS (Eltern-Kita-Sprachmittler*innen) – Projekt des Friedenskreis Halle e.V., bei dem geschulte ehrenamtliche Sprachmittler*innen in Halle in Kitas gehen, um dort bei Sprachbarrieren Gespräche zwischen Eltern und Erzieher*innen zu ermöglichen. Diese Ehrenamtlichen haben oft selbst Migrationserfahrung und wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man nicht verstanden wird.
Inzwischen sind es über 100 Elterngespräche, die von den bisher insgesamt 65 Ehrenamtlichen über den Friedenskreis vermittelt und auch dank Spenden und viel ehrenamtlicher Unterstützung ermöglicht wurden. 27 Sprachen decken die ElKiS ab und werden inzwischen im Durchschnitt zwei Mal die Woche von insgesamt 30 Kitas in Halle angefragt. Dafür wurde 2017 der Deutsche Engagementpreis in der Kategorie „Chancen schaffen“ verliehen.

Nun geht ElKiS in die zweite Runde und wendet sich in Richtung Grundschulen. Warum?


Bisher gibt es in Halle, wie in vielen anderen Städten auch, keine klare Regelung oder Struktur, wenn es um mehrsprachige Elterngespräche in Schulen geht.
Was passiert also, wenn ein Elterngespräch ansteht und die Sprache fehlt? Oft finden diese Gespräche nicht oder erst viel zu spät statt. Die Eltern werden nicht eingeladen und manchmal vergehen Jahre, bevor die Schule das erste Mal in direktem Kontakt mit ihnen steht. In der Regel werden Eltern selber gebeten, sich um die Sprachmittlung zu kümmern. Es ist verständlich, dass die Suche nach einer geeigneten Verdolmetschung aufwändig, kostenintensiv und ungewohnt ist. Gleichzeitig sollte die Verantwortung für eine gelingende Verständigung jedoch nicht nur auf den Schultern der Eltern lasten. Gleichbehandlung unabhängig von Sprache und Herkunft ist ein Grundrecht (Art. 3, GG). Es muss zudem verhindert werden, dass die Kinder als Dolmetscher einspringen, die diese Aufgabe sprachlich, emotional  und in Hinblick auf die Verantwortung nicht erfüllen können und sollten.

Weiterlesen ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen