Übergreifende / sonstige Angebote

 

Spielend gelernt I und II – Aktivierende Methoden und Übungen in der Gruppen- und Seminararbeit

Frieden und Entwicklung – globales Lernen praktisch in Schule und Unterricht

Werte erziehen – Eine „Wert-schätzung“ im Kita-Alltag

Schritte auf dem Weg zu einer Kultur des Friedens

Training für gewaltfreie Aktion

Sprache als Grenze und Chance

Heimliche Botschaften in Kinderbüchern

Spielend gelernt I und II – Aktivierende Methoden und Übungen in der Gruppen- und Seminararbeit

 

Ziel und Inhalt: I: Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von Methoden für die (partizipative) Arbeit mit Gruppen. Es werden Anregungen sowie Tipps und Tricks zur zielgerichteten Anwendung dieser Methoden und ihrer sinnvollen Einbettung in Seminarkonzepte gegeben. Thematische Impulse zu Didaktik, Gruppendynamik und hilfreichen Prinzipien für die Gruppenarbeit sollen helfen, die kennen gelernten Methoden in die eigene Praxis zu übertragen.

II: Diese Fortbildung baut auf Teil I auf. Ziel der Fortbildung ist die Auseinandersetzung mit der Relevanz der Anfangs- und Endgestaltung im Seminar. Es werden verschiedene Elemente, wie Vertragsarbeit, Arbeit mit Erwartungen, Transfer in den Alltag der Teilnehmer_innen u.ä. beleuchtet sowie entsprechende Methoden und deren Anwendung vorgestellt. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, sich über bisherige Seminarerfahrungen auszutauschen und diese anhand des neu erworbenen Wissens zu reflektieren.

 

Zielgruppe: Lehrer_innen, Pädagog_inn_en, Multiplikator_inn_en

Format und Dauer: zwei aufeinander aufbauende Seminare, je 1 Tag

 

 

Frieden und Entwicklung – globales Lernen praktisch in Schule und Unterricht

 

Ziel und Inhalt: Ziel der Fortbildung ist es, friedenspädagogische Handlungsansätze, Inhalte und Methoden für das Arbeitsfeld Schule zu vermitteln und die Integration von entwicklungspolitischen Themen in den Unterricht anzuregen.
Diese Fortbildung ist im Rahmen des mehrjährigen Projektes „Engagiert für Frieden und Entwicklung“ entstanden.

 

Zielgruppe: Lehrer_innen

Format und Dauer: 1 Tag (6h)

 

 

Werte erziehen – Eine „Wert-schätzung“ im Kita-Alltag

 

 

Ziel und Inhalt: Die Vermittlung von Werten ist ein wichtiger Bestandteil im KiTa-Alltag. Nach den Eltern und dem engsten sozialen Umfeld sind ErzieherInnen die nächsten Vorbilder, die den Kindern Werte vorleben. Hierbei stehen die ErzieherInnen vor der Herausforderung, eigene Wertvorstellungen mit den Werten der Einrichtung in Einklang zu bringen.
Im Rahmen dieser Fortbildung sollen ErzieherInnen unterstützt werden, sich zentrale Werte bewusst zu machen, diese bewusst zu hinterfragen, um zielgerichtet einen Wert-vollen Kita-Alltag zu gestalten.

 

Zielgruppe: Erzieher_innen, Eltern

Format und Dauer: Seminar, 1 Tag

 

 

Schritte auf dem Weg zu einer Kultur des Friedens

 

Ziel und Inhalt: „Wenn viele Menschen an vielen Orten viele kleine Schritte tun, wird sich das Gesicht der Welt verändern.” In diesem Workshop wollen wir uns mit den Teilnehmenden für kurze Zeit von der oft ernüchternden Realität der Gewalt und des Krieges lösen und gemeinsam Visionen für ein friedliches Zusammenleben entwickeln. Am Ende dieser Einführung in die Thematik entstehen für die Teilnehmenden kleine konkrete und persönliche Schritte zur Verwirklichung der Visionen.

 

Zielgruppe: Interessierte

Format und Dauer: Workshop, 4h

 

 

Training für gewaltfreie Aktion

 

Ziel und Inhalt: Im Aktionstraining beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Grundlagen und den verschiedenen Möglichkeiten gewaltfreier, politischer Aktion. Für neue und erfahrenere Aktivist_innen bietet das Training einen geschützten Rahmen, um:

  • eigene Aktionsideen zu entwickeln,

  • die Struktur von Bezugsgruppen kennen zu lernen,

  • Motivationen und den Umgang mit Ängsten und Wut zu thematisieren,

  • sich in basisdemokratischer Entscheidungsfindung (Konsens) zu üben,

  • Handeln in Spannungssituationen per Rollenspiel zu probieren (z.B. Räumungssituationen bei Sitzblockaden) sowie Unsicherheiten abzubauen

  • und sich über rechtliche Fragen auszutauschen.

Damit vermittelt ein Training in gewaltfreier Aktion das Handwerkszeug, um Situationen einzuschätzen und selbstverantwortlich handeln zu können.

 

Zielgruppe: Jugendliche ab 16 Jahren, Interessierte

Format und Dauer: Training, ½ bis 2 Tage

 

 

Sprache als Grenze und Chance
Mehrsprachige Seminare partizipativ gestalten

Ziel und Inhalt: Bildungsveranstaltungen werden häufig mit der Annahme konzipiert, dass sich die daran teilnehmenden Menschen auf einer gemeinsamen (in unserem Fall meist der deutschen) Sprache verständigen können. Ist diese Situation nicht gegeben, muss ein Umdenken bezüglich der Möglichkeiten gleichberechtigter Teilhabe und auch gegenseitigen Verständnisses stattfinden.

Wie können wir deutschsprachige Seminare so gestalten, dass alle aktiv teilnehmen können? Was müssen wir bei mehrsprachigen Seminaren beachten? Was heißt es bezüglich transkultureller Öffnung, mehrsprachige Bildungsarbeit zu leisten?
Wir möchten uns mit dem Feld sprachlicher Verständigungsschwierigkeiten beschäftigen und uns der Beantwortung der oben gestellten Fragen sowie Strategien zuwenden, wie wir Seminare im mehrsprachigen Kontext partizipativ gestalten können. Dabei werden verschiedene Formate (zwei- und mehrsprachig, deutschsprachig, mit und ohne Sprachmittler_innen) in den Blick genommen. Neben kommunikationstheoretischen Grundlagen wird der Schwerpunkt v.a. auf der Erprobung von Ansätzen und Methoden sowie dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch liegen.

Zielgruppe:  Menschen, die Seminare und Bildungsveranstaltungen mit mehrsprachigen Gruppen gestalten

Format und Dauer: Training, 1 bis 2 Tage

 

Heimliche Botschaften in Kinderbüchern
Impulse zur Auswahl von vorurteilsbewussten Kinderbüchern

Ziel und Inhalt: Bücher haben eine große Bedeutung bei der Entwicklung einer Vorstellung von der Welt. Sie vermitteln Wissen, regen die Phantasie an, führen an unterschiedliche Lebenswelten heran, erweitern den Horizont und schaffen Bilder im Kopf. Dabei haben Kinder erst einmal keine Vorurteile. Doch sie lernen diese sehr schnell, da stereotype Bilder allgegenwärtig im Alltag von Kindern sind, z.B. in Filmen, auf T-Shirts, auf Brotdosen und eben auch heimlich in Büchern.

Der Interessengemeinschaft „Vierfältige Kinderbücher“ Sachsen-Anhalt geht es darum, das Thema Kinderbuch aktiv in Bezug zu den Möglichkeiten vorurteilsbewusster Bildung zu setzen. Dazu bieten ausgebildete Trainer*innen zu den Schwerpunkten: Familie, Geschlecht, Menschen und Mehrsprachigkeit unterschiedliche Formate an (vgl. unten).

Zielgruppe:

Angebote für Kindertagesstätten, Bibliotheken, Eltern, Familien sowie Fortbildungseinrichtungen der frühkindlichen Bildung

Format und Dauer:

- Inhouse-Fortbildungen für Teams und Einrichtungen zwischen 3 und 7 Zeitstunden
- Impulse bei Fachtagen zwischen 3 und 7 Zeitstunden
- Dialog in der Elternarbeit: Elternabend, Elterncafé mind. 2 Stunden
- Einbettung in die Ausbildung von Kita-Fachkräften in Hochschulen und Fachschulen
- Qualifizierung von Sprach- und Inklusionsfachkräften in Kitas

Flyer zum Angebot: Heimliche Botschaften

Kontakt für Anfragen:
Friedenskreis Halle e.V.
Daniel Brandhoff
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