"Regenbogen der Wünsche" nach Augusto Boal

Workshop für kreative Methoden der Konfliktbearbeitung

30.11.-01.12.2018 | 30.11. Beginn um 14 Uhr bis 01.12. 16 Uhr | in Halle (Saale)

 

Theater ist die erste menschliche Erfindung. Es entsteht wenn Menschen entdecken, dass sie sich selbst beobachten können. Sich selbst beobachtend, nehmen Mensch sich wahr, erkennen was sie nicht sind, und entdecken, wie sie sein könnten. (Augusto Boal)

 

forumtheaterAugusto Boal hat das Theater der Unterdrückten entwickelt, um Realitäten zu verändern, Probleme zu lösen und die Gesellschaft zu demokratisieren. Das spielerische und kreative Medium Theater ist gut geeignet, unterdrückende Situationen zu analysieren und emanzipatorische Handlungsoptionen auszuprobieren.

 

In diesem Workshop werden mit Augusto Boals Theatermethoden persönliche und gesellschaftliche Konflikte und Blockaden mit Hilfe der Gruppe angesehen und reflektiert. Darauf aufbauend werden Handlungsalternativen erprobt. Alle Übungen basieren auf Selbstverantwortung und Freiwilligkeit. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig!

 

Inhalte des Workshops:

  • Übungen zur "Demechanisierung" und Lockerung

  • Übungen zur Wahrnehmung von sich selbst und anderen Menschen sowie Übungen zur eigenen Reflexion

  • "Das Bild von den 'Polizisten im Kopf' und ihrer Antikörper"

  • "Das Bild vom Regenbogen der Wünsche"

  • "Das Leinwandbild"

  • Weitere Übungen aus dem Regenbogen der Wünsche zur Visionssuche und Überwindung von Blockaden

 

Methode

Der brasilianische Theatermacher Augusto Boal entwickelte in den 1980er Jahren die Techniken des Regenbogens der Wünsche im europäischen Exil. Hintergrund war die Erkenntnis, dass Unterdrückungen aufgrund von Sozialisierung und Lebenserfahrungen häufig in uns Menschen internalisiert werden. Der Regenbogen der Wünsche stellt Boals Ansatz dar, um mit Theater persönliche Konflikte und Blockaden zu bearbeiten und somit auch demokratische gesellschaftliche Ressourcen zu entwickeln.

 

 

Trainer:

Marek Spitczok von Brisinski,

(Dipl. Soziologe, Mediator, Traumafachberater) unterstützt als Berater und Trainer Entwicklung bei Individuen, Teams und Organisationen. Schwerpunkte sind Schutzkonzepte in Institutionen, Organisationsentwicklung, Traumasensible Arbeit, Prävention und Aufarbeitung bei sexualisierter Gewalt. 
www.Marek-Spitczok.com

 

 

Teilnahmebeitrag:

€ 160 inkl. Mittagsverpflegung und Seminargetränke. Wenn Ihr Netto-Einkommen zwischen € 1200 und € 800 liegt dürfen Sie einen ermäßigten Beitrag zahlen (€ 120). Wenn Sie ein geringeres Einkommen als € 800 haben, so reduziert sich der Teilnahmebeitrag auf € 80.

 

 

Bitte melden Sie sich bis zum 31.10.2018 an!

 

Anmeldung und weitere Informationen:
Friedenskreis Halle e.V.
Koordinationsstelle Friedensbildung
Tel. (0345) 279 807-10
Fax (0345) 279 807-11
friedensbildung [at] friedenskreis-halle.de

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