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Handbuch für Erzieherinnen zur Werte-, Demokratie und Vielfalt- förderung

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Nach dreijähriger Projektlaufzeit geht das Modellprojekt im Dezember 2010 zu Ende.

Auf dieser Seite erhalten Sie Ideen, Fakten und Hintergründe zu Inhalt und Struktur des Projektes und erfahren, warum es wichtig ist schon im frühkindlichen Bereich eine Präventionsstrategie gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus zu haben.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer spezifischer Methoden und Ansätze für die frühkindliche Bildungsarbeit in den Bereichen Demokratieförderung, Wertevermittlung, vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung sowie Selbstwirksamkeit als eine Präventionsstrategie gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Über Kampagnenarbeit, Fortbildungsangebote und Engagementförderung sollen ErzieherInnen und Eltern für die demokratische Wertevermittlung in Bezug auf Demokratie, Vielfalt und Selbstwirksamkeit sensibilisiert und qualifiziert werden.

Das Modellprojekt „Hand in Hand. Kita ohne Rassismus“ gliedert sich in drei Teilprojekte, die Kampagne, das Elternprojekt sowie die Fortbildung von ErzieherInnen. Dabei arbeitet das Projekt modellhaft mit drei Kindertagesstätten in Halle (Saale) sowie einer ExpertInnengruppe aus Pädagogik, Politik, Verwaltung und Vereinen zusammen.

Eines der Handlungsziele des Projektes ist die Konzeption und Durchführung von spezifischen ErzieherInnenfortbildungen, welche sich gezielt präventiv gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung richten. Das Konzept der Fortbildung wird entwickelt auf Basis der Auseinandersetzung mit der aktuellen Fachdebatte zu Ursachen und Bedingungen von Rechtsextremismus sowie anhand der Fragestellung, welche Rahmenbedingungen und pädagogische Arbeit in der Kita erfolgreich zur Stärkung der Kinder in ihren demokratischen, sozialen und wertebezogenen Kompetenzen führen können. Als dritter Baustein fließen in die Konzeptentwicklung die Analysen der von den TrainerInnen in den Modellkitas umfassend durchgeführten teilnehmenden Beobachtungen ein.

Das Elternprojekt soll die Bildungsgemeinschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen stärken und Partizipationsmöglichkeiten für Eltern in den Kitas erhöhen. Basis bildet dabei die qualifizierte und engagierte Auseinandersetzung der Eltern mit den Begriffen: Wert, Demokratie, Vielfalt und Selbstwirksamkeit und deren Stärkung als mögliche Präventionsstrategie gegen Rechtsextremismus und Rassismus. TrainerInnen führen die Eltern in die Themen des Modellprojektes ein und erstellen ein daran orientiertes Seminarkonzept samt Methodik und Didaktik. Die ehrenamtlich agierenden Elterngruppen führen dann die Seminare selbständig in Kitas durch.

Die Kampagne richtet sich an alle Kitas in Sachsen-Anhalt. Im Herbst der Projektjahre 2008 und 2009 sind diese aufgerufen sich an der jeweils einjährigen Kampagnenausschreibung zu beteiligen. Ziel dabei ist ein gemeinsames Bekenntnis von ErzieherInnen, Eltern und Träger zur Förderung von Werten, Demokratie, Vielfalt und Selbstwirksamkeit bei gleichzeitiger Abgrenzung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie die Umsetzung des Bekenntnisses an drei konkreten Vorhaben zur Präventionsarbeit und Förderung von Vielfalt.

Ziele des Projektes sind: Viele spannende Einblicke und Anregungen wünscht das Team des Modellprojektes

FÖRDERER

TRÄGER

BMFSJ   Vielfalt tut gut   Sachsen Anhalt   Halle   Stiftung   Friedenskreis Halle e.V.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“