Am 09.10. und 364 Tage im Jahr: Räume des Erinnerns schaffen!
Nach 6 Jahren wollen wir mit euch gemeinsam reflektieren: Wie schaffen wir viele Räume des Erinnerns und können diese erhalten? Wie verhindern wir, dass Gedenken inhaltsleer wird? Wie gelingt es uns, verschiedene Perspektiven einzubinden? Und wie kann Erinnern und Gedenken unabhängig von den Jahrestagen aussehen? Die Folgen des Anschlags beschäftigen uns nicht nur heute, sondern dreihundervierundsechzig Tage im Jahr.
Eure Solidarität schafft Räume des Erinnerns! Deshalb ist uns auch in diesem Jahr die Kundgebung als Ort des selbstbestimmten Gedenkens wichtig. Reden werden Überlebende des Anschlages von Halle und Wiedersdorf, aber auch Angehörige des Solidaritätsnetzwerkes der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
In Erinnerung an Jana L., in Solidarität mit allen Angehörigen und Freund*innen sowie mit allen Überlebenden des antisemitischen, rassistischen und antifeministischen Anschlags vom 9. Oktober 2019 an Yom Kippur 5780 in Halle und Wiedersdorf. Auf Wunsch einer Familie posten wir einen Namen nicht. Wir gedenken allen.
Wir laden euch herzlich zur Kundgebung ein, bringt gerne Kerzen, kleine Lichter oder Laternen zum Gedenken mit.
Außerdem wollen wir auch auf das Stille Gedenken der jüdischen Gemeinde ab 12 Uhr in der Synagoge hinweisen.
Auch in diesem Jahr gibt es eine Plakatkampagne mit den Stimmen der Überlebenden. Sie sind im ganzen Stadtbild zu sehen. Fühlt euch eingeladen davon Bilder zu machen und die Zitate zu verbreiten. Vielen Dank!
Mit der Soligruppe 9. Oktober, dem TEKİEZ und dem Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt