Arbeit ist ein Menschenrecht
Liebe Leser*innen,
am 1. Mai feierten viele den Tag der Arbeit – für manche war es ein freier Tag, für andere ein Tag des Protests, der Erinnerung oder der Hoffnung. Denn Arbeit ist mehr als nur Broterwerb. Sie bedeutet Teilhabe, Sicherheit und Würde. Und doch sind weltweit Millionen Menschen von prekären, unsicheren oder ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen betroffen – sei es in Produktionshallen, auf Feldern, in Krisengebieten oder im Wiederaufbau nach Zerstörung. Oft fehlen faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und grundlegende Rechte.
Aber Arbeit ist auch bei uns in Deutschland nicht für alle gerecht verteilt. Wer Care-Arbeit leistet, wird häufig schlecht oder gar nicht bezahlt. Wer keinen deutschen Pass hat, hat oft schlechtere Chancen auf faire Jobs. Und Menschen, die in gemeinnützigen Vereinen arbeiten, kämpfen regelmäßig gegen strukturelle Hürden.
Der 1. Mai erinnert uns daran: Soziale Gerechtigkeit ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss erkämpft, verteidigt und immer wieder neu verhandelt werden. Auch wir im Friedenskreis verstehen unsere Arbeit als Teil dieser Bewegung – für eine gerechtere, friedlichere Welt.
Solidarische Grüße
Amer Menzaljy