Worte sind Fenster* | Oder sie sind Mauern

ES GIBT NOCH FREIE PLÄTZE! Workshop Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

*Titel des gleichnamigen Gedichts von Ruth Bebermeyer
 
Was hat Gewalt(-freiheit) eigentlich mit Worten zu tun? Wie funktioniert zwischenmenschliche Kommunikation? Was treibt uns an? Warum handeln wir, wie wir handeln?
Auf diese Fragen gibt es sicherlich keine endgültige Antwort, aber einige interessante Ansätze, unter anderem die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Im Workshop wirst du spannende und prägnante Inputs zu den Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation bekommen. Gemeinsam mit den Trainer*innen (Kristin Mascheck und Philipp Baum) und den anderen Teilnehmenden wirst du anhand von alltäglichen Situationen auf interaktive Weise ausprobieren und reflektieren und dich in bewusster, ehrlicher, einfühlsamer, bedürfnisorientierter und verständnisvoller Kommunikation üben. Dabei wird es die Möglichkeit geben, neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln, zu diskutieren und Handlungsoptionen zu erschließen, von denen du und dein Umfeld profitieren können. Wir freuen uns auf dich!

Zielgruppe: junge Erwachsene (ca. 16 bis 25 Jahre)
Vorwissen: nicht erforderlich
Kosten: nach Selbsteinschätzung 5 bis 10 Euro
Ort: Alte Jugendherberge "Villa Levin", August-Bebel-Straße 48a, Halle (Saale)
Anmeldung (verlängert bis 28. Juni) und Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
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SCHÜLER*INNEN / AZUBIS FÜR POLITIK-TANDEMS GESUCHT – BITTE WEITERSAGEN

  Unterstützungsmöglichkeit des Monats Juni

Im Rahmen des Projektes „Politiktandem für Halle“ bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, Kommunalpolitik in Halle besser kennen zu lernen und praktisch zu erleben, wie Politik in ihrer Stadt „gemacht“ wird. Über einen Zeitraum von ca. 4 Monaten erleben die jungen Teilnehmenden die Arbeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse, die Arbeit der Fraktionen, was die Arbeit der Stadtratsmitglieder ausmacht, verfolgen eine Projektidee und präsentieren ihre gemeinsame Arbeit in ihrem Umfeld.

BITTE WEITERSAGEN und bis zum 8.7. ANMELDEN!

Weitere Infos gibt es hier!


(Kontakt: 0345-279807-57 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

15% Rabatt im Friedenskreis-Soli-Shop bis Sonntag, 19. Mai

Eine Tasche mit dem Klassiker „bis eine*r heult“? T-Shirt mit Friedenskreis-Tauben? Oder ein Kaputzenpulli mit fair play-Motiv?

Das alles und noch mehr gibt‘s im Friedenskreis-Solishop. Und zwar bio-fair und auch in Kindergrößen. Obendrauf kannst du die Designs auch noch nach deinen Wünschen anpassen.

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Mitarbeiter*in für Öffentlichkeitsarbeit gesucht!

 

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus
verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen
unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und
ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer
Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.
Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik,
Friedensbildung und Friedensdienste.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zum 1.August 2019 suchen wir
eine Verstärkung für unser Team im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und
Datenmanagement mit 20 h/Woche, zunächst befristet auf 1 Jahr.

 

Aufgabenschwerpunkte:

Öffentlichkeitsarbeit

  • Erstellung von Materialien: Jahresbericht, Flyer, Webgrafiken
  • redaktionelle Arbeit (Website, Newsletter, Jahresbericht, Social Media)
  • Weiterentwicklung der ÖA-Instrumente: Website, Pressearbeit
  • Zusammenarbeit und Beratung von Mitarbeitenden und Projekte zu ÖA-Fragen
  • Aufbereitung und Verbreitung inhaltlich-politischer Vereinspositionen
  • ÖA zu friedenspolitischen Inhalten und Kampagnen
  • Koordination von Infoständen
  • Koordinierende und organisierende Tätigkeiten in der übergreifenden Öffentlichkeitsarbeit

 Fundraising

  • Spender*innenkommunikation
  • Unterstützung und Beratung des Fundraising des Vereins und der Projekte

 Datenmanagement und Kommunikation

  • Betreuung und Weiterentwicklung der Arbeit mit dem Datensystems CiviCRM
  • Betreuung und Weiterentwicklung digitaler Kommunikationsinstrumente

 

Wir suchen eine Person mit:

  • Ausbildung und/oder Arbeitserfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit,
    Fundraising, Kommunikation. Wir sind uns bewusst, dass es sich um einen
    breiten Aufgabenbereich handelt und niemand für alles Expert*in sein kann. Je
    nach Kompetenzen und Interesse können Schwerpunkte unterschiedlich
    ausgehandelt werden
  • Offenheit und Kommunikationskompetenz im Umgang mit unterschiedlichen
    Privatpersonen sowie zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen
    Akteur*innen
  • Identifikation mit den Leitthemen und Zielen des Friedenskreis Halle e.V.
  • Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, transkultureller Sensibilität,
    Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Kreativität, Organisationsvermögen
    und strategischem Denken
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Dienstreisen
  • Guten Kenntnissen im Umgang mit gängigen PC-Büroanwendungen und
    Spezialanwendungen (insb. Adobe InDesign und Photoshop / GIMP)

 

Wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Arbeit in einem innovativem Feld mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit in einem von Engagement und gegenseitiger Wertschätzung
    geprägten Team des Friedenskreis
  • Teilnahme an Fortbildungen, Supervision und Teamentwicklung
  • Eine 20 h Stelle zunächst befristet auf ein Jahr. Eine Fortführung ist angestrebt.
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung
  • Bezahlung nach solidarischem Einheitsgehalt in Anlehnung an TVöD SuE

 

Unser Team möchte diverser werden. Wir möchten daher insbesondere People of Color,
Schwarze Deutsche und Menschen mit Migrationsgeschichte zu einer Bewerbung
ermutigen.

Unsere Räume sind bisher leider nicht barrierefrei, da sich unsere Büros im 3. und 4. OG
ohne Aufzug befinden.

Bewerbungen bitte bis 1.6.2019 per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 13.06.2019 in Halle statt.
Fahrtkosten können leider nicht erstattet werden.

 

Jahresbericht 2018 veröffentlicht

 

 Jahresbericht 2018

 

Der Jahresbericht 2018 mit dem Schwerpunkt "Diskriminierung begegnen" ist veröffentlicht. Darin findet sich ein Überblick über die inhaltliche Arbeit des letzten Jahres, das Vereinsleben, die finanzielle Lage des Vereins und vieles mehr! Wir wünschen eine anregende Lektüre!

jetzt Jahresbericht ansehen

„Immer wieder deutlich machen, dass Gewaltfreiheit einen festen Ort in der Kirche hat“

50 Jahre AGDF: Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn wirft Blick zurück, fragt aber auch nach künftigen Herausforderungen

Die Friedensarbeit wie auch die Friedensbewegung können in Deutschland auf eine lange, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier die Debatte um die Wiederbewaffnung, die Großdemonstrationen in den 1980er Jahren, die friedliche Revolution in der DDR, die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung, der Friedensfach- und der Freiwilligendienste. Seit 1968 ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) Teil dieser Entwicklung, bei einer Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn blickte die AGDF in ihrem Jubiläumsjahr auf diese Zeit zurück, fragte aber auch nach den künftigen Herausforderungen, die sich aus dieser großen Tradition ergeben.

„Der Kirchentag 1967 in Hannover mit seinem Slogan vom Friedensdienst mit und ohne Waffen war ein Weckruf für viele. Friedensdienst mit Waffen, das war ein Widerspruch. Und es wurde deutlich: Friedensdienst ist eine Glaubensfrage. Neun Friedensorganisationen waren sich nach dem Kirchentag darin einig, dass diese Fragen eine Klärung und eine Positionsbestimmung erforderten. Dies war die Geburtsstunde der AGDF“, betonte Christine Busch, die AGDF-Vorsitzende, in Bonn. Es sei die Entscheidung gewesen für einen gewaltfreien, auf Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ausgerichteten Friedensdienst mit verbindlichen Kooperationen, einem politischen Handeln und öffentlichen Aktionen. Und diese Entscheidung sei gut gewesen, so die AGDF-Vorsitzende.

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Stellenausschreibung
Projektleitung „Politikpatenschaften für Halle“

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.
Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik, Friedensbildung und Friedensdienste.


Das Projekt „Politikpatenschaften für Halle“ findet als innovative Maßnahme im Rahmen der politische Jugendbildung in Halle statt. Das Projekt greift die wahrgenommene Distanz zwischen Politik und jungen Menschen auf. In der ersten
Projektphase werden Aktivitäten für Jugendliche rund um die Kommunalwahl initiiert und unterstützt. In der Hauptphase wird mit fachlich begleiteten „Tandems“ zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen ein intensives Kennenlernen der jeweiligen Lebens- bzw. Arbeitswelt ermöglicht. Über Workshops und Öffentlichkeitsarbeit werden die Erfahrungen und Ergebnisse an andere Jugendliche und Bürger*innen weiter gegeben.

Zum 1.März 2019 suchen wir als Verstärkung eine Projektleitung mit 20 h/Woche.

Aufgabenschwerpunkte:

  • fachliche und organisatorische Leitung des Projekts
  • Organisation und Begleitung von Aktionen und Veranstaltungen der Jugendbildung zur Kommunalwahl in Halle
  • Aufbau, Koordination und Begleitung von mehrmonatigen Tandems zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen
  • Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Lobbyarbeit zum Projekt und den Inhalten
  • Beantragung und Verwaltung von Finanzmitteln sowie laufende finanzielle Steuerung des Projektbudgets
  • Konzeptarbeit und Weiterentwicklung des Modellprojekts in Richtung einer möglichen Verstetigung

Wir suchen eine Person mit:

  • (Sozial-)pädagogischer oder anderer geisteswissenschaftlicher Ausbildung
  • Kompetenzen und Arbeitserfahrungen in Projektmanagement und Teamarbeit
  • Fachlichem Wissen und Praxiserfahrungen in den Bereichen: politische Jugendbildung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunalpolitik.
  • Grundlegende Offenheit und konstruktives Reflexionsvermögen im Umgang unterschiedlichen politischen Akteur*innen.
  • Kenntnissen in der Fördermittelakquise, -verwaltung und –abrechnung
  • Identifikation mit den Leitthemen und Zielen des Friedenskreis Halle e.V.
  • Sozialen und kommunikativen Kompetenzen, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, transkulturelle Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Kreativität, Organisationsvermögen und strategischem Denken
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Dienstreisen
  • Guten Kenntnisse im Umgang mit gängigen PC-Büroanwendungen

Wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Arbeit in einem innovativen Projekt mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit in einem von Engagement und gegenseitiger Wertschätzung geprägten Team des Projektträgers
  • Teilnahme an Fortbildungen, Supervision und Teamentwicklung
  • Eine 20 h Stelle mit projektbedingter Befristung bis vorerst 31.12.2019. Eine Fortführung ist bei erfolgreichem Projektverlauf angestrebt.
  • Bezahlung nach solidarischem Einheitsgehalt in Anlehnung an TVöD SuE


Bei der Besetzung von Stellen wünschen wir uns Mitarbeiter*innen unterschiedlicher gesellschaftlicher Positionierungen. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen, die Rassismus oder andere Formen von Diskriminierung erlebt und hieraus diskriminierungskritische Perspektiven entwickelt haben.

Unsere Räume sind bisher leider nicht barrierefrei, da sich unsere Büros im 1. oder 4. OG ohne Aufzug befinden.

Bewerbungen bitte bis 20.2.2019 per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 27.2.2019 in Halle statt. Fahrkosten können leider nicht erstattet werden.

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Zeitgeschichtliche Tagung nimmt Erfahrungen aus 50 Jahren christlicher Friedensarbeit in den Blick

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

In den 1980er Jahren erlebte die Friedensbewegung weltweit im Protest gegen die atomare Hochrüstung eine große Bedeutung, die Millionen von Menschen bewegte, in West wie in Ost. Große Friedensdemonstrationen mit Hundertausenden von Menschen in Hamburg, in Bonn, in Hasselbach bestimmten das Bild dieser Zeit in der alten Bundesrepublik.

In der DDR waren es kirchliche Gruppen, die unter dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ Alternativen zu Rüstung und Militarisierung formulierten und schließlich zur Keimzelle der friedlichen Revolution 1989 wurden. Nach dem Ende des Kalten Krieges war es die Friedensbewegung, die eine zivile Konfliktbearbeitung und zivile Friedens- und Freiwilligendienste auf professionelle Füße stellte und gleichzeitig auch etablierte.

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Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V.
Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland

Einladung zum Workshop:
Zivile Konfliktbearbeitung im Inland: Bestandsaufnahme und Perspektiven

20. März 2019 in Hannover, Kulturzentrum Pavillon

Zwanzig Jahre nach einer Etablierung der Zivilen Konfliktbearbeitung stehen wir nicht nur international, sondern auch in Deutschland vor neuen Herausforderungen, was die friedliche, gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten betrifft. Manche Konfliktfelder haben sich verändert, neue sind dazu gekommen. Vor diesem Hintergrund und durch neue Förderprogramme sind in den letzten Jahren einige neue Modellprojekte z.B. im Rahmen des Bundesprogramms des Bundes- Jugendministeriums (BMFSJ), „Demokratie leben“, gestartet und neue konzeptionelle Ansätze, z.B. kommunale Konfliktberatung, entstanden.


Vor etlichen Jahren hatte die Arbeitsgruppe „Zivile Konfliktbearbeitung im Inland“ (ZKBI) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung eine Bestandsaufnahme von Projekten der ZKBI gemacht.
Seitdem hat sich manches verändert. Deshalb möchten wir Praktiker*innen der innergesellschaftlichen Konfliktbearbeitung zu einem Workshop einladen, um sich über Situation und Perspektiven der ZKBI auszutauschen.

Folgende Fragen möchten wir u.a. diskutieren:

  • Wie hat sich das Feld der ZKBI in den letzten Jahren entwickelt und verändert? Was haben wir gelernt?
  • Haben die Erkenntnisse der Bestandsaufnahme noch Gültigkeit oder wo müsste sie ergänzt oder verändert werden?
  • Welchen neuen Herausforderungen sehen wir uns gegenüber?
  • Was haben wir gelernt? Was ist "gute Praxis"?
  • Wie verhält es sich heute mit den Spannungsfeldern der ZKB, wie Unparteilichkeit oderGrenzen von Dialog(bereitschaft)?
  • Und last not least: Haben sich die Rahmenbedingungen verändert? Brauchen wir neue Strukturen und Förderbedingungen, Forderungen an die Politik?



Ein Ablaufvorschlag findet sich unten. Wir sind offen für Veränderungs- und Ergänzungsvorschläge.
Solche Vorschläge bräuchten wir bis zum 1. März.

Die Ergebnisse der erwähnten Bestandsaufnahme findet Ihr unter: https://www.wissenschaft-undfrieden.de/seite.php?artikelID=1661

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. März bei dem Koordinator der Arbeitsgruppe ZKBI Bernd
Rieche (AGDF), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wegbeschreibung:
Der Pavillon, Lister Meile 4, ist 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Hannover entfernt: https://pavillon-hannover.de/kontakt/anfahrt/

Kosten:
Wir machen eine Umlage für Getränke nach Selbsteinschätzung. Für das Mittagessen muss jede*r selbst sorgen; es gibt im Pavillon eine Restauration. Eine Rechnung / Quittung kann durch die AGDF ausgegeben werden.

Programmentwurf

10.45 Eröffnung, Kennenlernen
Vorstellen der Leitfragen und der Ergebnisse der Bestandsaufnahme von 2010.
11.15 Drei parallele Kleingruppen
a. Kommunale Konfliktberatung und – bearbeitung
b. Konfliktbearbeitung in der Auseinandersetzung mit Rechts
c. Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Aktion
12.45 Mittagspause
13.30 Berichte aus den Kleingruppen und Aussprache im Plenum
14.15 Drei parallele Arbeitsgruppen
d. Konfliktbearbeitung in der virtuellen Welt und soziale Medien
e. Konfliktbearbeitung mit und durch Geflüchtete/n
f. Ansätze aus dem Globalen Süden bei uns umgesetzt
15.45 Berichte aus den Kleingruppen
16.15 Schlussplenum zu inhaltlichen Erkenntnissen, strukturellen und politischen Perspektiven
17.00 Ende

Der Workshop findet statt im Kooperation mit dem Projekt „Flucht, Friedens- und Freiwilligendienste sowie Konfliktbearbeitung“ der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

 

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Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
   MITWIRKEN BEIM STADTRUNDGANG "ORTE DES WANDELS"

Gesucht werden Menschen, die bei unserem Stadtrundgang "Orte des Wandels" zu Nachhaltigkeit in Halle mitmachen wollen.

Es gibt schon ein Konzept und viele Ideen, aber wir suchen noch Menschen, die sich selbst vorstellen können, in einer kleinen Gruppe das Konzept fertig zu entwickeln  und dann den Stadtrundgang selbst (mit) durchzuführen.

Neugierig? Interesse?

Dann wende dich bitte an:
Ulrike Eichstädt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 0345 27980759

 

Liebe*r Freund*in des Friedenskreis,

ein Anruf Anfang Oktober, Freitag Mittag: Die AfD-Landtagsfraktion hatte einen parlamentarischen Angriff auf die Bildungswochen gegen Rassismus gestartet, die wir jährlich ihm Rahmen vom „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ organisieren. Den Wind abbekommen hatte dieses Mal die Landeszentrale für politische Bildung als eine fördernde Organisation – und sie reagierte schnell. Der Angriff ging knapp an uns vorbei. Er kostete uns nur Energie und Zeit. Ebenso wie die Störaktionen und Verleumdungen eines rechtsextremen Politunternehmers aus Halle, die uns seit Jahren immer wieder beschäftigen. Und vor einigen Monaten war die befreundete Organisation Miteinander e.V. unter Druck von Rechts geraten – Einschnitte bei den Fördermitteln konnten nur knapp abgewendet werden. Diese Fälle zeigen uns: Die Zeiten sind rauer geworden. Es ist wichtig, jetzt die demokratisch-zivilgesellschaftliche Arbeit zu stärken!

Und das ist unser Konzept – so schützen und stärken wir unser Engagement:

✓ Wir machen weiter fachlich gute Arbeit. Das zeigen z.B. mehrere Auszeichnungen für die Videoclips gegen Alltagsrassismus aus unserem Projekt Film ab – Mut an.

✓ Die Richtschnur für unsere Arbeit sind Grundwerte wie Gewaltfreiheit. Auf dieser Basis kritisieren wir z.B. politische Entscheidungen und Akteur*innen. Aber wir definieren uns nicht über Feindschaften und richten unser eigenes Handeln an Gewaltfreiheit aus. Das gibt uns Orientierung für klare Positionen und macht uns glaubwürdig.

✓ Wir handeln gemeinsam. Über Netzwerke und Gremien stehen wir im Austausch mit anderen Organisationen. So lernen wir voneinander und können uns unterstützen.

✓ Wir bereiten uns vor. So haben wir die Abläufe für uns betreffende mediale oder politische Krisenfälle überprüft, um im Ernstfall planvoll agieren zu können.

✗ Wir werden unabhängiger von staatlichen Förderungen. Etwa 80% unserer Einnahmen kommen derzeit von Stadt, Land, Bund oder EU.

Dieser Anteil ist zu hoch!

An dieser Stelle sind wir auf deine Mithilfe angewiesen!
Bitte werde Fördermitglied oder werbe neue Fördermitglieder, wenn du schon Mitglied bist. Denn großzügige Mitgliedschaften machen unsere Arbeit noch unabhängiger und planbarer. Und sie verschaffen uns mehr Rückhalt. Als Dankeschön verlosen wir Preise unter allen, die (Förder-) Mitglied werden oder werben.

→ DU BIST NOCH KEIN MITGLIED? Jetzt Fördermitglied werden und gewinnen
https://friedenskreis-halle.de/…/foerder-mitglied-werden.ht…

→ DU BIST SCHON MITGLIED? Jetzt neue Mitglieder werben und gewinnen
https://friedenskreis-halle.de/…/neue-mitglieder-werben.html

Mit herzlichen Grüßen,
Marina Schulz Christof Starke
(Geschäftsführungs-Team)

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