Pressemitteilung

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet – Erster regionaler Fachtag für 4. März in Halle/Saale angekündigt

Am 14. Januar 2017 hat sich in Frankfurt am Main das „Bundesweite Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. “Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die GründerInnen, „das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen.“
Das Gründungstreffen diente dem ersten Austausch über Aufgaben und konkrete Aktivitäten. „Die theoretische Überprüfung der Praxis der Friedensbildung und die praktische Umsetzung der Theorien von Friedensbildung sind zwei Beispiele für mögliche zukünftige Vorhaben des Netzwerks“, so Kai-Uwe Dosch, Vertreter des Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen (DFG-VK).
Zuvor hatte Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann von der Katholischen Fachhochschule Aachen in seinem Vortrag über die „Förderung des Friedens in unfriedlichen Zeiten und Strukturen“ das Spannungsfeld von Praxis und wissenschaftlicher Fundierung analysiert. „Die praktische Friedenspädagogik läuft Gefahr, einige Dilemmata zu übersehen, wenn sie nicht auch theoretische Perspektiven im Blick hat“, sagte Frieters- Reermann und verwies etwa auf die Komplexität von Gewalt- und Konfliktdynamiken, von (interkulturellen) Lerngruppen und Lernprozessen.

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Miteinander e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstalten am 3./4. November 2016 in Halle eine Fachkonferenz zum Thema "Rechten Terror als rechten Terror benennen. Nach dem NSU - aktuelle Entwicklungen, Analysen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten".

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dokumentarischer Spielfilm zu Rüstungsexporten

„Meister des Todes“ mit anschließendem Expertengespräch


12. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Puschkino, Halle

Halle (Saale), Am Mittwoch den 12. Oktober um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V.  und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit uns den Film  „Meister des Todes“ im Puschkino anzusehen. In der anschließenden Diskussion wollen wir uns den Auswirkungen von Waffenexporten aus der Sicht einer  Friedensfachkraft bei Peace Brigades International (pbi) in Mexiko nähern und praktische Beispiele für zivile Konfliktbearbeitung vorstellen .

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Pressemitteilung

Ab in den Süden! - Deutsch-spanischer Jugendaustausch

Für dreizehn Jugendliche aus Halle hieß es in den Herbstferien: „Adios Deutschland - Hola Spanien!" Im Rahmen eines Jugendaustauschs trafen sie in Trasmulas, einem kleinen Dorf in Andalusien, auf gleichaltrige Spanierinnen und Spanier. In verschiedenen Workshops konnten die Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt ihre spanischen Teammitglieder, das Land und die Kultur kennenlernen.

Ferienzeit ist Reisezeit - und was könnte es im Herbst besseres geben, als für 10 Tage ins sonnige Spanien zu verschwinden? Vom 1. bis 11. Oktober hatten dreizehn Jugendliche aus Halle die Möglichkeit, in Trasmulas zu leben. Gemeinsam mit ihren spanischen Altersgenossen konnten sie dort an verschiedenen Workshops teilnehmen: Reiten, afrikanischer Tanz oder Trommeln und Sandkastenbau. Claudio (13) hat sich mit einigen Deutschen und Spaniern für den Trommelworkshop entschieden. Sein Fazit: „Das Trommeln macht mir richtig Spaß." Nicht nur die Gruppen während der Workshops, auch die Zimmer waren kulturell gemischt, sodass ein Weg gefunden werden musste, sich verständlich zu machen - zur Not mit Händen und Füßen. Hilfreich dürften dabei wohl die vielen Sprachspiele und gemeinsamen Ausflüge gewesen sein. Ob bei einer Ralley rund um Trasmulas, bei Sportspielen oder einer Erkundungstour durch Granada - immer wieder mussten Deutsche und Spanier zusammenarbeiten und ihre Teamfähigkeit beweisen. Lisa (16) nahm zum ersten Mal an solch einem Jugendaustausch teil: „Am meisten Spaß macht mir, dass zwei fremde Gruppen aufeinandertreffen und danach zu einer werden", sagt sie.

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Pressmitteilung zum Fairen Frühstück

Samstag, 17. September,  9:30 -11:30 Uhr
Halle (S.), Markplatz Halle

Die Stadt Halle gehört zu insgesamt 424 Fairtrade Towns in ganz Deutschland, die sich für einen verantwortungsvollen Konsum und damit für faire Produktions- und Handelsbeziehungen einsetzen.

Die Projektgruppe Fairtrade-Town Halle veranstaltet am Samstag, den 17. September von 9.30-11.30 Uhr ein öffentliches Mitbring-Frühstück mit Produkten aus Fairem Handel.

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