Pressemitteilung:

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

02.März, 19.00 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Halle (Saale)

Halle (Saale), 23.02.2017 - Am Donnerstag den 02. März 2017 um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin ein. Im Anschluss können die Bücher des Autors und Trägers des „Aachener Friedenspreises“ erworben werden.

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin

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"Les Arrivants" mit anschließendem Filmgespräch - 13.03.2017, 20:00 Uhr

Der Dokumentarfilm Les Arrivants („Die Ankommenden“) zeigt den Arbeitsalltag der CAFDA, einer städtischen Anlaufstelle für asylsuchende Familien. Er weist zum einen auf die Sisyphusarbeit der Mitarbeiter*innen hin, die sich mit immer neuen Problemen befassen müssen. Zugleich wird der/m Zuschauer*in die Situation von Geflüchteten vor Augen geführt, welche überfordert vom Dschungel der Bürokratie lediglich versuchen, den Grundbedürfnissen menschlichen Daseins nachzukommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Globale-Filmreihe http://www.globale-in-halle.de in Kooperation mit dem Projekt „ElKiS - Eltern-Kita-Schrachmittler*innen“ des Friedenskreis Halle e.V. und der Halleschen Interkultuellen Initiative (HIKI) statt.

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DAS ERASMUS - PROGRMM DIE „KLAGE DES FRIEDENS“ (1517) - 20./21.04.2017

Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517
und der Streit um den Frieden heute
Das 16. Jahrhundert war nicht nur das Jahrhundert der Reformation,es war auch das Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay „Querela Pacis“ von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Botschaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie.

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Peer Guide Ausbildung zur Wanderausstellung Anne Frank

Wanderausstellung Anne Frank

„Lasst mich ich selbst sein.“ Anne Franks Lebensgeschichte zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit,in der sie gelebt hat.

Peer to peer

Kernelement der Ausstellungspräsentation ist der Ansatz der Peer Education, d.h. Jugendliche arbeiten mit Jugendlichen. Bis zu 30 junge Erwachsene (ab 9. Klasse) werden in einem Seminar vom Anne Frank Zentrum dazu ausgebildet, andere Schüler*innen durch die Ausstellung zu begleiten und gemeinsam über die Themen der Ausstellung zu sprechen. Der Ansatz ermöglicht den Jugendlichen, ihre eigene Lebenswelt und ihre Erfahrungen in die Auseinandersetzung mit der Ausstellung einzubringen. Über die Lebensgeschichte von Anne Frank und den Themen des Tagebuchs verknüpfen die Jugendlichen Geschichte und Gegenwart. So tragen sie zu einer lebendigen Erinnerung an den Holocaust bei, setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander und erhalten Orientierung für ihr zukünftiges Leben.

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Neue Ausbildungsreihe für ElKiS startet!

Am 11.03.2017 startet die neue Ausbildungsreihe für ehrenamtliche Eltern-Kita-Sprachmittler_innen (ElKiS) mit Modul I.

Was sind ElKiS?

ElKiS bilden eine Brücke zwischen Erzieher_innen und Eltern, sie dolmetschen und sind dabei sensibel für verschiedene Auffassungen und Wahrnehmungen. Sie mitteln bei Verständigungsschwierigkeiten und können unterschiedliche Bildungsstrukturen erklären.
Eingesetzt werden ElKiS in „Kitas“ (Kindertageseinrichtungen: Krippe, Kindergarten, Hort), speziell in individuellen Elterngesprächen.
Ziel von ElKiS ist es, zum Wohl des Kindes eine echte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Erzieher_innen und Eltern zu unterstützen.

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"Heimliche Botschaften im Kinderbuch"
Tagesworkshop zum rassismuskritischen Umgang mit Büchern in der vorurteilsbewussten Erziehung

14.03.2017, 9-16 Uhr

Worauf ist bei Materialien zu achten, damit sich alle Kinder angenommen und respektiert fühlen?
Kinderbücher sind nach wie vor wichtige Erziehungswerkzeuge. Sie vermitteln durch Bilder und Texte Eindrücke und Wissen, u.a. über unsere kulturell vielfältige Gesellschaft. Doch wie auch bei anderen Medien und Spielzeugen bedarf es eines wachsamen Auges und einer sorgfältigen Auswahl, denn bestimmte Darstellungen können Vorurteile über andere Menschen erzeugen und prägen das Selbstbild von Kindern negativ. Viele Bücher enthalten sogar Darstellungen, die der Logik von Rassismus folgen. Diese Darstellungen gilt es zuallererst mal zu entdecken und zu entlarven, damit sie nicht heimlich ihre Botschaft an die Kinder senden.

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Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ Anne Franks Lebensgeschichte

„Lasst mich ich selbst sein.“ Anne Franks Lebensgeschichte ist eine Wanderausstellung des Anne Frank Hauses Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum Berlin, die Geschichte und Gegenwart verbindet. Sie zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit, in der sie gelebt hat. Thematisiert werden die ersten Jahre in Frankfurt am Main, die Flucht ihrer Familie vor den Nationalsozialisten sowie das Leben in Amsterdam vor und während der Besatzungszeit.

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