AGDF kritisiert Vorgehen türkischer Regierung

U-Haft für Friedensaktivist*innen in der Türkei
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler*innen wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

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Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei!

Aufruf an die Bundesregierung
122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endgültig delegitimiert.

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Was tun gegen den „Islamischen Staat“?
Impulse aus dem letzten LET'S TALK ABOUT-Themenabend

Was tun gegen den „Islamischen Staat“? Sind militärische Operationen notwendig und zielführend? Was ist der IS überhaupt? Und welche zivilen, gewaltfreien Möglichkeiten der Prävention und Intervention gibt es? Um diese Fragen ging es bei einer Diskussionsveranstaltung am 6. Juli, die im Rahmen der Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt fand.

Markus Wutzler (Bildungsreferent beim Friedenskreis Halle) gab Diskussionsimpulse, angeregt aus dem Friedensgutachten 2016. Darin beschreiben die Autoren Dietrich Jung und Klaus Schichte, dass man den „Islamischen Staat“ in westlichen Staaten gern nur als Terrororganisation oder diffus als globales Terrornetzwerk sieht. Diese Sichtweise bildet die Realität jedoch nicht angemessen ab und führt zu verengten Reaktionen. François Holland bezeichnete, ganz in dieser Denkrichtung, die Anschläge in Paris im November 2015 als „kriegerischen Akt, der durchgeführt wurde von einer terroristischen Armee“. Da liegt ein militärischer „Krieg gegen den Terror“, der damals verstärkt wurde, nicht weit weg. Mit dem deutschen Bundeswehreinsatz im Rahmen der „Anti-IS-Allianz“ setzt auch die Bundesregierung auf diese Strategie, die laut des Monitoringprojektes airwars.org bisher mindestens 4.354 zivile Opfer gefordert hat.

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Pressemitteilung

„Schnellste Friedensdemonstration der Welt“ - Radsportler*innen für atomwaffenfreie Welt haben Station in Halle gemacht

 

Um auf die Notwendigkeit eines weltweiten Atomwaffenverbots hinzuweisen, waren die „Pacemakers – Radsportler*innen für Frieden“ von Donnerstag bis Samstag auf ihrer Reformationstour unterwegs. Auf dem Weg vom badischen Bretten nach Wittenberg machten die etwa 30 Radsportler*innen am Freitag Abend Stopp in Halle. Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des halleschen Stadtrates, Hendrik Lange, und Aktiven des Friedenskreis Halle.

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Leitlinien zur Krisenprävention

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Bundesregierung hat kurz vor Ende der Legislaturperiode ein Leitlinien-Papier herausgegeben, in dem es um Krisenprävention und Friedensförderung geht.
Es soll das Weißbuch um vorrangig zivile Maßnahmen ergänzen. Der Bund für Soziale Verteidigung hat zu dem Papier „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern. Leitlinien der Bundesregierung“ eine Zusammenfassung und eine Stellungnahme als Pressemitteilung veröffentlicht, die wir Euch gerne zur Kenntnis geben möchten.

Mit herzlichem Gruß

Christine Schweitzer
Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Schwarzer Weg 8
32423 Minden

Das komplette Dokument "Leitlinien zur Krisenprävention", sowie die Pressemitteilung finden Sie im Anhang.

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Friedens-Kompass gesucht - Was tun in Syrien?

 

Am 15. Juni fand die erste Veranstaltung in unserer neuen Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt. Bei der abendlichen Diskussionsveranstaltung ging es um die Rolle Deutschlands im Syrien-Konflikt. Wie könnte die deutsche Bundespolitik ihren Handlungsspielraum für ein Ende der Gewalt in Syrien ausnutzen? Für die Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien steht dieses Motto im Mittelpunkt: Nein zum Bundeswehreinsatz - Ja zu zivilen Ansätzen. Letztere werden in einem Forderungspapier ausführlich skizziert. Sie reichen von kurzfristig möglicher humanitärer Versorgung über Engagement für regionale Waffenstillstände oder eine ständige Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren (ähnlich der KSZE) bis hin zur massiven Aufstockung der Mittel für Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung (z.B. Ausbildung von Mediator*innen).

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