Pazifismus vor neuen Herausforderungen

Jahrestagung des Versöhnungsbundes

Immer mehr Gewalt verunsichert Bürgerinnen und Bürger, doch die Politik reagiert mit weiterer Aufrüstung und verstärkter Beteiligung an Kriegen. Wie entfalten wir gegen diese gewaltsame Sicherheitslogik eine vernünftige und hoffnungsvolle Friedenslogik?
Das ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, die vom 25.-28. Mai 2017 in Arendsee in Sachsen-Anhalt stattfindet.

Weiterlesen ...

Online-Petition unterschreiben: pax christi nicht streichen!

 

 

 Sehr geehrter Herr Kardinal,

in Deutschland und weltweit steigen die Rüstungsausgaben. Waffenexporte und Militäreinsätze werden wieder als Mittel der Politik gesehen. Die Stärkung des christlichen Friedensengagements ist in dieser Weltlage ein Gebot der Stunde – Papst Franziskus bringt das mit seinen Aufrufen zur „aktiven Gewaltfreiheit“ eindringlich zur Sprache.

Genau dafür engagiert sich pax christi! Die katholische Friedensbewegung setzt sich für Abrüstung, Friedensbildung und Friedenspolitik, für Völkerrecht und Menschenrechte, für Gewaltfreiheit und Zivile Konfliktbearbeitung, für Rüstungsexportstopp und Rüstungskonversion ein.

Weiterlesen ...

Pressemitteilung der AGDF: Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen

Reformationsjubiläum: Impuls erinnert an spektakuläre Aktion zum Lutherjubiläum 1983

Schwerter zu Pflugscharen – an dieses Wort des Propheten Micha, das zum Symbol der DDR-Friedensbewegung in den 1980er Jahren wurde, erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls zum Reformationsjubiläum. Und er erinnert daran, dass bereits bei einem anderen Luther-Jubiläum dieses Prophetenwort eine wichtige Rolle spielte.

„Zum 500. Geburtstag von Martin Luther 1983 fand in Wittenberg die spektakulärste Aktion der Friedensbewegung der DDR statt“, erzählt Vincenzo Petracca in seinem Impuls. Damals habe vor 2000 Menschen ein Kunstschmied im Lutherhof ein Schwert in eine Pflugschar umgeschmiedet. „Am Ende zeigt das göttliche Friedenswort Wirkung unter den Völkern. Mit Gewalt wird nicht mehr gedroht, Kriegsvorbereitungen sind tabu, die Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen“, so der evangelische Theologe, der dem Vorstand des ökumenischen Vereins „gewaltfrei handeln“ und dem Vorstand der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden angehört.

Weiterlesen ...

 Pressemitteilung von pax christi: pax christi dauerhaft fördern

An die Bischöfe: Die pax christi-Friedensstimme muss gestärkt werden!

„Berlin, 01.02.2017 Wie glaubwürdig ist der Einsatz der Kirche für gewaltfreie Konfliktlösungen, wenn gleichzeitig der katholischen Friedensbewegung pax christi der Zuschuss gestrichen wird? Es ist doch enttäuschend, dass die katholischen Bischöfe weiterhin an ihrem Sparkurs festhalten wollen. "Eine Erklärung, nach welchen Kriterien pax christi in den Augen der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr förderungswürdig sein soll, steht immer noch aus!“".
 

Weiterlesen ...

Stellungnahme zu Protesten an der Otto-von-Guericke Universität


Liebe Mitglieder, Freund*innen und Unterstützer*innen des Bündnisses,

am Donnerstag sollte an der Otto-von-Guericke-Universität eine Veranstaltung der „Campus Alternative“ stattfinden, sprechen sollte neben AfD-Landeschef André Poggenburg auch der emeritierte Prof. Gerald Wolf und zwar über Gender Mainstreaming [1], bzw. warum der Mann der Frau überlegen sei. Wenig überraschend schreibt Wolf auch vom „Einstrom von Migranten aus systemfremden Populationen“, und einer „Immunschwäche“ Deutschlands [2]. Doch die Veranstaltung konnte durch Proteste von Studierenden erfolgreich verhindert werden, dabei kam es auch zu körperlichen Auseinandersetzungen nach Angriffen von Rechten, hier eine kleine Auswahl an Berichten:

Weiterlesen ...

Pressemitteilung vom 21. Dezember 2016

Erklärung der Kooperation für den Frieden zum Syrienkrieg

Die Kooperation für den Frieden ruft alle am Syrienkrieg beteiligten Akteure zur Waffenruhe auf, wie es bereits die UN-Sicherheitsratsresolution von 2013 vorsieht. Kriegsschauplätze wie Jarmuk, Kobane und zuletzt Aleppo zeigen die Dringlichkeit der Einhaltung dieser Vereinbarung der Völkergemeinschaft. Stimmen aus der deutschen und internationalen Friedensbewegung haben wiederholt vor der Eskalation und Ausweitung des Krieges in Syrien gewarnt

Unsere Kritik richtet sich an alle beteiligten Seiten. Als Stimmen aus der deutschen Friedensbewegung rufen wir die Bundesregierung auf, Waffenlieferungen an Kriegsakteure wie Saudi Arabien, Türkei oder Israel nicht länger zu genehmigen, den Kriegseinsatz der Bundeswehr zu beenden und alle Kraft in eine diplomatische Lösung des Konflikts zu stecken.

Im Interesse der Menschen in Aleppo und überall in Syrien fordern wir:

• Ein internationales und unabhängiges kontinuierliches Monitoring aller Vereinbarungen zwischen den kämpfenden Seiten.
• Die Ausweitung lokaler und regionaler Waffenstillstände, auch unter internationaler Vermittlung.
• Die Friedensverhandlungen in Genf wiederaufzunehmen unter Beteiligung aller dazu bereiten Kräfte.
• Die Entwicklung diplomatischer und ziviler Konfliktbearbeitungsstrategien zur Verminderung terroristischer Strukturen in Syrien.
• Den Abzug aller ausländischen Kämpfer.
• Ein Ende aller militärischen Unterstützung durch Rüstungslieferungen, Ausbildung und Einsätze.
• Die Aufhebung aller Sanktionen, welche der syrischen Bevölkerung Schaden zufügen.
• Sofortige internationale Hilfe für die Bevölkerung vor Ort.
• Einen internationalen Fonds für den Wiederaufbau Syriens.
• Die Ächtung von militärischen Strategien, die regionale Konfliktherde als Schauplatz für Stellvertreterkriege im Kampf um Vorherrschaft über Ressourcen nutzen.
• Eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit aller Staaten des Nahen und Mittleren Ostens.

Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden, 21. Dezember 2016

Kontakt:
Kooperation für den Frieden
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel: 0228 / 692904
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Jens-Peter Steffen
Sprecher der Kooperation für den Frieden
Tel. 030 / 698074-13
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen