"Sprachmittlung auf Augenhöhe. Ein Praxishandbuch zum Dolmetschen an Kita und Schule" ist fertig!

Nach 9 Monaten intensiver Arbeit ist es fertig! „Sprachmittlung auf Augenhöhe. Ein Praxishandbuch zum Dolmetschen an Kita und Schule“ heißt das neue Buch, das im Rahmen des Projekts „ElKiS! Mehrsprachige Elterngespräche in Kita und Schule“ entstanden ist.

Das Buch richtet sich direkt an Sprachmittler*innen, die im Kontext Kita und Schule dolmetschen und soll sie bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Die Übungen, Impulse und Geschichten in dem Buch bauen auf den Erfahrungen auf, die das Projekt seit 2016 in Workshops gesammelt hat.

Daneben richtet sich das Buch auch an alle Menschen, die sich für Sprachmittlung interessieren und die Perspektive von dolmetschenden Personen besser verstehen möchten.

Das Besondere an dem Buch? In einfacher Weise werden wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse verbunden und Sprachmittlung wird zu einer greifbaren Sache, die Spaß macht!

Das Redaktionsteam, bestehend aus Literatur-Politik- und Dolmetschwissenschaftlerinnen hat hier neue Verbindungen aufgezeigt zwischen dem einzelnen gedolmetschten Gespräch und den Dimensionen, die dieses in unserer Gesellschaft haben kann.

Das Buch ist ab Februar 2021 gegen eine Schutzgebühr auf der Seite des Friedenskreises zu erhalten. Zudem wird eine kostenlose pdf-Version veröffentlicht. Beides ab Februar unter: www.friedenskreis-halle.de/materialbestellung

Sprachmittlung auf Augenhöhe. Ein Praxishandbuch zum Dolmetschen an Kita und Schule.

 Friedenskreis Halle e.V.
AUTORIN Eva Stoelzel
REDAKTION Julia Ritter, Ariana Savoji, Ina Siebers, Eva Stoelzel
LEKTORAT Julia Ritter
UMSCHLAGGESTALTUNG, LAYOUT, ILLUSTRATIONEN Ulrike Uhlig
EIN PROJEKT DES Friedenskreis Halle e.V.
GEFÖRDERT VON Robert Bosch Stiftung
HERAUSGEBER Friedenskreis Halle e.V., Große Klausstr. 11, D - 06108 Halle (Saale)
ISBN: 978-3-00-066635-3
Bestellungen unter: https://www.friedenskreis-halle.de/materialbestellung

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Zivilgesellschaftliche Initiativen starten im Januar Runden Tisch BNE

Der Runde Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt soll dem Austausch und der Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure für BNE in Sachsen-Anhalt untereinander sowie mit anderen Akteuren im Bereich BNE dienen. Ziel ist es, ihn ein- bis zweimal jährlich durchzuführen und genügend Raum für den Austausch zu bieten.

Das erste Treffen findet am 28. Januar online von 10:00 bis 14:00 Uhr statt. Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tagesordnung:

  • 10:00-10:15 Uhr: Begrüßung durch die OrganisatorInnen, Technisches/Organisatorisches
  • 10:15-10:30 Uhr: Grußwort von Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt
  • 10:30-11:30 Uhr: Input – Vorstellung einer Studie zur Wirkungsorientierung von Kampagnen- und Bildungsarbeit (Cora Steckel, Stiftung Nord-Süd-Brücken Berlin) und Diskussion
  • 11:30-12:00 Uhr: Pause
  • 12:00-13:00 Uhr: Austausch in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen
  • 13:00-13:20 Uhr: Klärung von Fragen aus den Kleingruppen im Plenum
  • 13:20-13:40 Uhr: Vorstellung der NUN-Zertifizierung und Diskussion (Susanne Schönewald – Koordinatorin BNE)
  • 13:40-14:00 Uhr: Ausblick, Verabredungen, Verabschiedung
  • 14:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Die Iniative für den Runden Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung geht von vier zivilgesellschaftlichen Akteuren im Bündnis Nachhaltigkeit Sachsen-Anhalt (BÜNSA) aus, die das Format auch gemeinsam vorbereiten und durchführen. Die Iniatoren sind das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V., der ANU Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. und der Friedenskreis Halle e.V. Sie kooperieren in Sachen Runder Tisch mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird das erste Treffen als digitale Variante organisiert. Bei den folgenden Veranstaltungen soll der Runde Tisch BNE im direkten Austausch analog stattfinden!

 

CAT – ziviles handeln und gestalten / Online Seminarreihe

Im ersten Lockdown im März 2020 haben Karen Johne und Karl-Heinz Bittl das CAT Training in eine digitale Variante umgestaltet.

Ziel des achtteiligen CAT Trainings ist es, Handlungsoptionen als zivilgesellschaftliche*r Akteuer*in in und nach der aktuellen gesellschaftlichen (Corona-)Krise zu entwickeln, bzw. zu reflektieren. In einer festen Gruppe mit höchstens 8 Personen treffen wir uns in kurzen Abständen (ca. alle 7 Tage) online. Über die eigene Biografie, eine Auseinandersetzung mit Werten und Visionen, mit Macht und dem Hebel der Veränderung entwickelt jede*r Teilnehmer*in einen Aktionsplan, um konkret in Handlung zu kommen. Dabei werden die Inhalte nicht abstrakt besprochen, sondern immer in Verbindung zu uns selbst. Die Gruppe dient als Ort der gemeinsamen Reflexion und Bestärkung.
Das CAT Training basiert auf dem ATCC Ansatz.

Für detaillierte Infos: http://cat.atcc-konfliktbearbeitung.de/

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Workshop zum Thema "dekoloniale Globalgeschichte"

18.12.2020; 15:00 – 19:00h (4h mit Pausen); online via Zoom
WER: Glokal e.V.
WAS: Einführung in Zeitstrahlmethode „connecting the dots“ - Globalgeschichte
Referent*innen: Anna Gold & Tahir Della
Ansprechperson: Tordis Hubert Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon: 034547229902

In diesem Onlineseminar bekommen die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Globalgeschichte und lernen die Zeitstrahlmethode und ihre Vermittlung für Multiplikator*innen kennen.
Die Methode arbeitet je nach thematischem Schwerpunkt und zur Verfügung stehender Zeit mit Zitaten von Menschen aus vielen Epochen, Erdteilen und mit vielfältigen gesellschaftlichen Perspektiven (in Bezug auf Klasse, Geschlecht, Sexualität und Rassifizierung). Einige Zitate werden an die TN verteilt. Bei den Zitaten fehlt die Autor*innenangabe sowie die Jahreszahl. Zu zweit oder dritt diskutieren die TN die Zitate und schätzen ein, wann und aus welcher Perspektive die Aussagen entstanden sein könnten. In den Zitaten werden machtstrukturelle und/oder koloniale Kontinuitäten und Brüche in Bezug auf das behandelte Thema (z.B. Rassismus) deutlich.

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Die Teamer*innenschulung geht in die dritte Runde

Am Wochenende vom 27.11. bis 29.11.2020 fand das 3. Basismodul der Teamer*innenschulung in der politischen Bildung DIGITAL statt. 16 Teilnehmer*innen haben an diesen Tagen Inhalte kennengelernt, die für die Kinder- und Jugendarbeit wichtig sind.

Praxisnah, abwechslungsreich und mit viel Spaß haben wir uns gemeinsam mit verschiedenen Themen, wie Jugendschutz oder Rollen in einer Gruppe, auseinandergesetzt. Seit diesem Jahr können die Teilnehmer*innen unserer Teamer*innenschulung auch die Jugendleiter*innenCard (Juleica) – einen bundesweiten Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendarbeit – erhalten. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis für Inhaber*innen.

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Veröffentlichung von zwei weiteren Videos des Eine Welt Netzwerk Sachsen- Anhalt der Reihe „Eine Welt – kurz erklärt“

Diese Videos setzten sich mit spannenden Aspekten des globalen Lernens auseinander:

Ein Video geht der Frage nach der Umbenennung der Apotheken mit rassistischen Namen nach und beleuchtet dabei auf interessante Weise die kolonialen Aspekte moderner Apotheken:





Das zweite Video dreht sich um die Klimakrise und ist in Kooperation mit Students for Future Halle entstanden:

 

Teamer*innenschulung 2020 – Es geht weiter, aber DIGITAL

Vom 30.10 bis 01.11.2020 fand das 2. Basismodul der Teamer*innenschulung in der politischen Bildung statt. Die 17 Teilnehmer*innen haben sich an drei Tagen intensiv mit den Themen Diskriminierung und Rassismus auseinandergesetzt.

Wir sind glücklich und dankbar darüber, die Schulung digital durchführen zu können.
Die Trainer*innen Nicole Amoussou (Freie Trainerin) & Abdou-Rahime Diallo (Eine-Welt-Promotor) haben sich mit der Gruppe zunächst mit dem Thema Identität und Gruppenzugehörigkeit beschäftigt. „Worüber definiere ich mich selbst?“ und „Welche Zuschreibungen erfahre ich durch andere?“  diese und andere Fragen wurden zu Beginn intensiv und emotional diskutiert.

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