Pressemitteilung
Halle (Saale),  18.11.2019

„Umsteigen bitte!“ – eine Ausstellung über die sozialen und ökologischen Hintergründe der Elektromobilität – wird im Technischen Rathaus in Halle gezeigt

Der Friedenskreis Halle e.V. zeigt gemeinsam mit dem EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. und der Stadt Halle vom 9.12.2019- 15.1.2020  die Ausstellung „Umsteigen bitte!“ im Foyer des Technischen Rathauses, Hansering 15. Auf fünf Roll-Ups informiert „Umsteigen bitte!“ über Elektromobilität und thematisiert gleichzeitig,  dass es für eine zukunftsfähige Energiewende mehr braucht, als den Umstieg auf E-Mobilität.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Montag, 09.12.2019 , um 14:00 Uhr im Technischen Rathaus statt.

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Pressemitteilung
Halle (Saale),  29.10.2019

„Umsteigen bitte!“ – eine Ausstellung über die sozialen und ökologischen Hintergründe der Elektromobilität – wird erstmals in Sachsen-Anhalt -in Magdeburg-  gezeigt

Der Friedenskreis Halle e.V. zeigt gemeinsam mit dem EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. vom 05.–29.11.2019 die Ausstellung „Umsteigen bitte!“ in der Kantine des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie. Auf fünf Roll-Ups informiert „Umsteigen bitte!“ über Elektromobilität und thematisiert gleichzeitig,  dass es für eine zukunftsfähige Energiewende mehr braucht, als den Umstieg auf E-Mobilität. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, 05.11.2019, um 14:00 Uhr mit  Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, statt.

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EINLADUNG Multiplikator*innenschulung mit Lernspiel "ene mene muh - und raus bist DU!"

DATUM: 29. - 30.11.2019

Liebe Interessierte, politische Bildner*innen und Aktive,

wir möchten Sie gemeinsam mit dem "Weltoffenen Saalekreis" – gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ herzlich zu einer  Multiplikator*innenschulung zum Workshop mit Lernpiel „ene mene muh – und raus bist DU!“ zu Flucht und Asyl in Deutschland einladen.

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Pressemitteilung
Tätigkeitsbegleitende Ausbildung zur Trainer*in im WIR-Projekt ab Januar 2020

In Grundschule und Hort werden Konflikte oft als Störfaktoren von Kindern und Erziehenden wahrgenommen. Doch wie können Konflikte stattdessen Lernfelder für alle werden? Wie können Unterschiede und Gemeinsamkeiten eine Bereicherung für alle sein?

Über den Zeitraum von einem Jahr werden Trainer*innen und Pädagog*innen ausgebildet, um das W-I-R–Projekt zukünftig in Halle (Saale) und Umgebung umsetzen zu können. Das W-I-R - Projekt ist ein Gewaltpräventionsprogramm und Sozialkompetenztraining, welches in den letzten Jahren bereits in Nürnberg erfolgreich Anwendung fand.

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Stimmt für unser Projekt [Film ab – Mut an] noch bis übermorgen, 24.10.!

 

 

Helft unserem Projekt #FilMut den Publikumspreis des Deutschen Engagmentpreises zu gewinnen!
Bis zum 24.10. könnt ihr unser Projekt unterstützen, indem ihr mit einem Klick und der Angabe euerer Kontaktdaten für uns stimmt! Hier geht's lang …
Vielen Dank, euer FilMut-Team

 

Das WIR-Projekt Ausbildung zur Trainer*in

Januar–Dezember 2020

Werte-Integration-Resilienz - ein Gewaltpräventions­programm für Grundschule und Hort

Eine Kooperation des Friedenskreis Halle e.V. und des Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e.V.

Termine und Organisatorisches

31.01.–01.02.2020
13.–14.03.2020
15.–16.05.2020
26.–27.06.2020
02.–03.10.2020
04.–05.12.2020

Freitags jeweils von 9:30–17:00 Uhr und Samstags von 09:30–16:00 Uhr

Voraussetzung zum Erhalt des Zertifikats :

  • eine vollständige Anwesenheit in der­ ­Fortbildung
  • Hospitation bei einem WIR-Projekt in der Schule
  • Eigenständige Durchführung eines WIR-Projekts in einer ­Grund­schule oder in einem Hort
  • Schriftliche Reflexion zur ­Durchführung


Kosten und Anmeldung

Uns ist wichtig, dass möglichst alle Menschen an unserer Fortbildung teilnehmen können, daher
beträgt der Teilnahmebeitrag 320 - 980 € und hängt vom individuellen Einkommen ab.

Wenn Ihr Arbeitgeber die Kosten für die Fortbildung übernimmt oder Sie ein Netto-Einkommen höher als € 1400 haben, so stellen wir Ihnen € 980 in Rechnung. Bei einem Netto-Einkommen zwischen € 1400 und € 900 zahlen Sie € 640 und bei einem Einkommen unter € 900 zahlen Sie € 320 für die Fortbildung.

Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von € 150 fällig. Der restliche Teilnehmendenbeitrag kann in zwei oder drei Raten bis zum August 2020 gezahlt werden.

Wir gewähren 10% Frühbuchendenrabatt bei Anmeldung vor dem 31.10.2019.

In Ausnahmefällen ist eine Ermäßigung möglich.

Anmeldeschluss: 22. November 2019

Wenn Sie Nachfragen zu den Teilnahmegebühren haben, melden Sie sich gern bei uns.
Für bestimmte Personenkreise ist auch eine Unterstützung durch die Bildungsprämie möglich, siehe
www.bildungspraemie.info.

Die Fortbildung findet in Halle (Saale) statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Für Getränke und Pausenverpflegung wird gesorgt.

Falls nötig organisieren wir gern eine Kinderbetreuung, bitte nehmen Sie dafür rechtzeitig mit uns Kontakt auf.

Anmelden können Sie sich bei:

Franziska Blath
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0345 27 98 07 52


Ausbilder

Karl-Heinz Bittl, geb. 1956, seit 1976 im Bereich Konflikt und Kultur tätig. Trainer, Ausbilder und Berater (A.T.C.C.). Mitentwickler des WIR-Projektes, Trainer und Coach für Kindertagesstätten und Schulen zu den unterschiedlichsten Themen. Studium: Dipl. Sozialpädagogik, Psychologie, ­Philosophie und Soziologie (MA); Lehrbeauftragter an unterschiedlichen Hochschulen, mehr unter www.eiccc. org

Das WIR-Projekt entwickelte sich aus dem Projekt „Lebenswelt Konflikt“, das ich seit 2000 für das Jugendamt der Stadt Nürnberg anbiete. In Zusammenarbeit entstand 2008 dieses wunderbare „Werkzeug“ für die Grundschulen. Für die Kinderhorte entstand ein Programm, das sich in den Jahreslauf gut integrieren lässt.



Über das Projekt

Schule und Hort sind für Kinder Orte, an denen sie Beziehungen aufbauen und gestalten können.
Kinder brauchen ein Selbstwertgefühl: „Du bist wer, du bist geliebt, du bist wichtig.“ Ein Kind, das weiß, dass es wertvoll ist, hat mehr Vertrauen in Werte, die das Leben lebenswert machen. Kinder erleben in der Schule und im Hort neue, vielfältige Lebenswirklichkeiten. Damit sie den eigenen Selbstwert erkennen und die Fähigkeit entwickeln, den Wert der Andersartigkeit des Anderen zu verstehen, brauchen sie Unterstützung.

Bei der Aushandlung von Regeln und deren Übertretung entstehen Konflikte. Konflikte sind gleichzeitig eine wichtige Quelle im Entdecken des geltenden Wertesystems.

Kinder, Erzieher*innen wie Lehrkräfte erleben diese Konflikte oft als Störfaktoren und versuchen
einen Weg zu finden, um damit umzugehen. Werden Konflikte als Lernfelder für Werte, Integration und Resilienz gesehen, lernen Kinder, aber auch die Erziehungspersonen, dass die Ursachen von Konflikten wichtige Bedürfnisse sind, die verhandelt werden können. Werden Konflikte also offen besprochen, ist dies ein wichtiges Feld für das Erlernen der sozialen Kompetenzen und es kehrt eine Entlastung im Alltag ein.

Kulturelle Unterschiede sind eine Bereicherung, wenn sie als solche auch im Alltag gelebt werden. In dem WIR-Projekt ist der Umgang mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten ein wesentlicher Bereich.

Ebenen des WIR-Projektes

Das WIR-Projekt in der Schule setzt auf 3 Ebenen an. WIR-Trainer*innen arbeiten mit den Kindern in einer Klasse, der Lehrperson und den Eltern. Mit den Kindern führen die Trainer*innen mindestens drei Doppelstunden durch. In diesen Unterrichtseinheiten werden die Kinder von drei Handpuppen besucht: Der Affe ist Experte für die Gefühle, der Adler ist Experte für den scharfen Blick und der Elefant für die Werte in Gruppe und Gemeinschaft.

Die drei „Experten“ führen in die Themen des WIR-Projektes ein und schaffen Rituale und Strukturen, wie mit Konflikten besser umgegangen werden kann. Die Lehrkräfte vertiefen die Themen zwischen den Einheiten durch vorbereitete und an dem Grundschulstoff orientierte Brückenmodule. Im Rahmen eines begleitenden Coachings reflektieren die Lehrpersonen die Situation in der Klasse.
Da die WIR-Trainer*innen einen anderen Blick auf die Klasse haben, können sie andere Dinge wahrnehmen und damit der Lehrperson einige Hinweise zur Klassendynamik geben. Die Eltern werden über einen Elternabend in das Gesamtprojekt mit einbezogen. Eine konstruktive Elternarbeit mit den Methoden des WIR-Projektes unterstützt die Arbeit der Lehrperson in der Klasse.

Das WIR-Projekt im Hort ist auf den Jahreskreis ausgerichtet. Vom Herbst bis in das Frühjahr wird
mit den Kindern zu den Gefühlen gearbeitet. Ab März werden die Grenzen mit vielen Spielen thematisiert. Im Mai werden die Regeln und die neue Form der Konfliktbearbeitung ein- geführt. Auch hier sind die Tiere die „Referenzfiguren“, die viele Methoden einleiten um die Inhalte zu vertiefen.


Inhalte/­Voraussetzungen

Die Ausbildung umfasst 76 Seminar-Stunden (6 Seminare von Freitagmittag bis Samstagabend sowie 6 Stunden Hospitation und ca. 12 Stunden für die Durchführung des Projektes in einer Grundschule oder Hort. Die Durchführung eines Projektes wird als Abschlussarbeit dokumentiert und reflektiert.
Die Ausbildung befähigt als Trainer*in für das WIR-Projekt zu arbeiten. Die Projektarbeit der WIR-Trainer*innen wird begleitet durch einen moderierten Arbeitskreis. Dieser dient zur Reflexion
und zur inhaltlichen und methodischen Weiterarbeit.

  • Einführung in Theorie, Inhalt und Methoden des WIR-Projekts (Werte, Integration, Resilienz, Gefühle, Stärken - Schwächen, Grenzen, Konfliktbearbeitung)
  • Erfahrungsorientiertes Lernen in der Gruppe
  • Wie erkenne ich die Themen der Klasse und im Hort?
  • Beratung der Lehrpersonen in Bezug auf den WIR-Prozess
  • Durchführung von Elternabenden zum WIR-Projekt

Voraussetzung für die Teilnahme
eine erzieherische/ pädagogische Grundausbildung, Erfahrung mit Kindern und die Freude mit Kindern, Eltern, Erzieher*in

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mehrsprachige Erzähl- und Lesebühne


Im Rahmen der interkulturellen Woche hat der Sprachmittlungs-Stammtisch eine mehrsprachige Erzähl- und Lesebühne organisiert. Im ganz neuen Format erzählten Sprachmittler*innen auf der Bühne Geschichten aus ihren Dolmetsch-erfahrungen und taten dies allein oder im Team zweisprachig.

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