Regelmäßige Informations- und Aktionsstände für Frieden und Gerechtigkeit in der Ukraine und der Welt des Friedenskreis Halle e.V.

Ab Mittwoch dem 26. April wird der Friedenskreis Halle regelmäßig mit Informations- und Aktionsständen auf dem Marktplatz in der halleschen Öffentlichkeit präsent sein.

Wir wollen öffentlich wachhalten, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine seit über einem Jahr in unverminderter Härte weiter geht. Wir wollen zugleich darauf aufmerksam machen, dass in über 30 Ländern ebenfalls Gewalt und Krieg herrschen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht.

Wir sind der Überzeugung: die Antwort kann nicht Abschottung, Nationalismus und Aufrüstung sein. Unsere Antwort auf diese komplexen globalen Herausforderungen muss Solidarität und konkrete Unterstützung für die betroffenen Menschen sein! Wir rufen zur Achtung der Menschenrechte und zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der zivilen Konfliktbearbeitung auf. Zum Gespräch darüber, wie das konkret aussehen kann, laden wir bei unseren Aktionsständen ein. Es soll jeweils ein Thema im Mittelpunkt stehen. Am 26. April beginnen wir mit dem Blick auf die globalen Fluchtbewegungen. Mit Wortbeiträgen und interaktiven Angeboten wollen wir zum Nachdenken und zur Diskussion anregen.

Kommt vorbei und unterstützt die Aktion und unser Zeichen der Solidarität für Frieden und globale Gerechtigkeit.

Termin:
26.4.2023, 16-18 Uhr, auf dem Marktplatz, vor dem Ratshof

 

GLOBAL TROUBLE - GLOBAL RESPONSIBILITIES Veranstaltungsreihe

Der Friedenskreis Halle präsentiert Global Trouble - Global Responsibilities. Eine Veranstaltungsreihe, die uns herausfordert über die globalen Probleme unserer Zeit nachzudenken. Die Themen reichen von Ressourcenkonflikten über Klimaflucht bis zu FLINTA*-Friedensinitiativen. Lasst uns zusammen lernen und diskutieren, wie wir eine bessere Zukunft für alle erreichen. Die Veranstaltungen werden fortlaufend angekündigt, also bleibt dran! Unten findet ihr die aktuellen Veranstaltungen.

Friedenskreis Halle presents Global Trouble - Global Responsibilities a series of events that challenge us to think about our global problems. Themes range from World resources, Climate migration, FLINTA initiatives for peace and many more. Let us learn, challenge and find solutions for a better future. Each event will be announced individually so stay tuned! Here are the first ones.

Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine unter dem Motto "Frieden im globalen Kontext"

Wir laden euch herzlich ein, uns bei unserem nächsten Info- und Aktionsstand am 26.4.2023 von 16-18 Uhr zu unterstützen.

Wir werden auf dem Markt am Ratshof sein. Es wird Redebeiträge,  ein Quiz und Fragen zum Thema Flucht geben, eine große Weltkarte zum Thema Fluchtrouten wird dabei sein und wir werden

Kraniche basteln.

Wenn ihr uns dort vor Ort  unterstützen wollt, dann meldet euch bitte direkt bei Ulrike Eichstädt.

Herzliche Grüße aus dem Friedenspolitik-Team im Friedenskreis

Bildungswochen gegen Rassismus: Die Kraft der Begegnung in einer ungleichen Welt

(Bericht von Niels Kropp)

Von Begegnung ist viel die Rede. Als Eine Welt-Promotor für Migration und Entwicklung konnte ich kürzlich wieder erleben, was das heißt. Im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus durfte ich zunächst meine Kollegin Marilyn Lürtzing (Teilhabe für (H)alle) als Moderation bei einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion zu Rassismus im Kontext des Russland-Ukraine-Kriegs vertreten.

Bei dem Gespräch mit Vertreter*innen Schwarzer und afro-diasporischer Organisationen im Mehrgenerationenhaus Pusteblume waren die Wut und der Schmerz spürbar, den die Ungleichbehandlung ausgelöst hat, die Drittstaatler*innen bei ihrer Flucht aus der Ukraine erlebt haben und erleben. Sie machten auch klar: Gerade jetzt werden afrikanische Studierende aus der Ukraine, die in Deutschland Schutz gesucht haben, abgeschoben.

Dasselbe gilt, unglaublich aber wahr, in einigen Fällen auch für Geflüchtete aus dem Iran und Afghanistan - während in beiden Ländern die Bevölkerung, insbesondere Frauen und Minderheiten, unterdrückt werden. Mit Aktivistinnen aus beiden Ländern sprach meine unermüdliche Kollegin Reem Alsahali in der Passage 13 über ihren Kampf für Leben und Freiheit - und gegen Rassismus und Patriarchat im Namen von Religion. Vielleicht genauso wichtig: Das gemeinsame Fastenbrechen nach der Veranstaltung mit tollem Essen von der Kochgruppe Azadi. Die Gespräche im Anschluss an beide Veranstaltungen kann keine abstrakte Beschäftigung mit diesen Themen ersetzen. Deshalb werden wir weiterhin solche Gelegenheiten schaffen.

"Starting With Fragments" Ein Film über Menschlichkeit und Verantwortung

Tamer Alawam gab sein Leben, um Bilder vom Krieg in Syrien zu drehen und die westliche Welt zum Einschreiten zu bewegen. Doch wie reagiert die deutsche Gesellschaft auf solche Bilder?
Als Tamer Alawam 2012 von einer Granate getötet wurde, hinterließ er über 300 Stunden unverarbeitetes Filmmaterial von der syrischen Revolution – Bilder mit dem Ziel der Welt Syrien von innen zu zeigen. Ohnmächtig angesichts der Flut dieser Bilder und angetrieben von einem Gefühl der Verantwortung, suchen zwei junge Filmemacher und Bekannte von Tamer im weit entfernten Deutschland nach Antworten. Während der Eine Tamers Wegbegleiter trifft, um mehr über die Motivation seines Freundes zu erfahren, beginnt der Andere deutsche Reaktionen auf den Krieg in Syrien zu sammeln. Ein Film über Menschlichkeit, Verantwortung und die Suche nach dem richtigen Umgang mit dem Wissen um weit entfernte Kriege.
"Starting With Fragments"  ist jetzt online im Streaming verfügbar.
 
Die englische Version gibt es hier (kostenlos):
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YdWFg_ZlK3k
Vollständiger Film: https://www.youtube.com/watch?v=I80_TCrCd4Y

Die deutsche Version gibt es hier (nicht kostenlos):
https://www.alleskino.de/de/movies/starting-with-fragments

 

"Für Leben und Freiheit. Ein Iranisch-Afghanisches Gespräch"

29.3., 18-20 Uhr im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus
Der kurdische Ruf "Frauen, Leben, Freiheit" ist zu einem der Slogans der Proteste im Iran geworden. Die Ruf nach Selbstbestimmung ist unüberhörbar.

Obwohl die Situation in Afghanistan, wo die Taliban ihre drakonische Herrschaft erneuern, nicht zu vergleichen ist, verbindet beide Länder einiges. Und ist nicht auch der Kampf um Freiheit ähnlich? Wir bringen Iraner*innen und Afghan*innen ins Gespräch, die diesen Kampf in Deutschland kämpfen.

Hier scheint sie oftmals noch etwas zu verbinden: Der Kampf um Aufenthalt und mit gesellschaftlichem Rassismus. Wir lauschen den Geschichten der Referentinnen und möchten mehr über ihre Herausforderungen, ihre Stärke und Entschlossenheit erfahren.

Die Veranstaltung in der Passage 13 in der Neustadt findet zweisprachig auf Deutsch und Farsi/Dari statt. Außerdem übertragen wir das Gespräch live bei Instagram @passage.13.

Weitere, zweisprachige Informationen bald auf der Website und den Kanälen der Bildungswochen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.