Pressemitteilung:

Mahnwache für den Frieden und in Solidarität mit der Ukraine finden weiterhin Montags und Donnerstags statt

Seit über einem Monat ist Krieg in der Ukraine. Der Friedenskreis Halle e.V. setzt inzwischen seit vier Wochen mit regelmäßigen Mahnwachen auf dem Marktplatz in Halle ein deutliches Zeichen für Frieden, in Solidarität mit den betroffenen Menschen in der Ukraine und allen, die sich gegen diesen Krieg und Gewalt beteiligen. Ab dieser Woche sollen die Mahnwachen für den Frieden künftig immer Montags und Donnerstags von 17–18:00 Uhr an der Marktkirche stattfinden.

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Mahnwachen gehen weiter

Wir wollen die Mahnwache für den Frieden, als einen öffentliche Raum der Solidarität, des Zusammenkommens und des Gedenkens auch in den kommenden Tagen schaffen.
Darum laden wir weiterhin zur Mahnwache für den Frieden, montags bis freitags  zwischen 17:00 und 18.00 Uhr auf dem Marktplatz neben der Marktkirche in Halle (Saale) ein.
Bringt gerne Schilder in Solidarität, Kerzen und Blumen mit.

Wir brauchen für die Mahnwachen helfende Hände sowie offene Ohren und Stimmen für Gespräche. Wenn ihr euch einbringen wollt, meldet Euch bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Danke!

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und das Engagement

 

 

 

 

 

Inmitten Europas herrscht Krieg – direkt in unserer Nachbarschaft. Russlands Präsident Putin hat einen Krieg gegen die Ukraine gestartet, überschreitet ihre Grenzen und verletzt in dramatischer Weise das Völkerrecht.  

Mit unserer Kundgebung am kommenden Sonntag, den 27. Februar in Berlin treten wir gemeinsam für eine Rückkehr zum Frieden in Europa ein. Wir fordern die russische Regierung auf, sofort alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wieder herzustellen. Sie muss zum Verhandlungstisch zurückkehren.

Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Und wir setzen uns dafür ein, dass die Grenzen Europas offen bleiben, die Visa-Freiheit weiter besteht, wir Flüchtende aus der Ukraine aufnehmen und sie herzlich willkommen heißen.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa der Abrüstung, der Entspannung und der Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird.

Die Weltgemeinschaft steht vor gewaltigen Aufgaben: Gemeinsam müssen wir die Klimakrise und das Artensterben bekämpfen, die Corona-Pandemie bewältigen und für weniger soziale Ungleichheit sorgen. Die Krise zeigt, wie dringend wir die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas beenden und konsequent auf Erneuerbare Energien umsteigen müssen. Dies – und nichts anderes – soll und muss im Fokus der internationalen Politik stehen. Frieden für die Ukraine und ganz Europa!

Sei dabei! Sag deinen Freund*innen, Bekannten, Nachbar*innen, Familie und Arbeitskolleg*innen Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten geimpft, getestet und mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen. 

Die Kundgebung findet am Sonntag, den 27. Februar um 13 Uhr auf der Straße des 17. Juni statt.

Das Bündnis:

  • Campact e.V.
  • Greenpeace
  • Verdi
  • DGB
  • NaturFreunde
  • BUND
  • Deutsche Naturschutz Ring (DNR)
  • Seebrücke
  • Brot für die Welt
  • EKD (Friedensbeauftragter)
  • AGDF
  • EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst
  • Pax Christi
  • Netzwerk Friedenskooperative
  • Kooperation für den Frieden
  • Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)
  • IPPNW
  • DFG-VK
  • Urgewald
  • Pulse of Europe
  • NABU
  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
  • International Association of Lawyers against Nuclear Arms
  • Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
  • Church and Peace - Europäisches friedenskirchliches Netzwerk
  • Deutscher Bundesjugendring
  • Naturfreundejugend Deutschlands
  • WWF
 

Sammlung von Nachrichten, Mitteilungen und Aufrufen - wird regelmäßig ergänzt

Infos zum Ukraine Konflikt

Die Entwicklung des Konflikts, der jetzt auf dem Gebiet der Ukraine zu eskalieren scheint, ist besorgniserregend. Wir rufen zur sofortigen Einstellung aller militaristischen Handlungen und zu politischen Schritten der Deeskalation auf. Wir sind solidarisch mit allen von Bedrohung und Gewalt betroffenen Menschen.

 

Friedenskreis unterstützt Crowdfunding Kampagne

Chatten für den Frieden: Das Forum für Kinder auf www.frieden-fragen.de

Die Berghof Foundation ist davon überzeugt, dass Friedensbildung für Kinder und Jugendliche ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit für eine friedlichere Gesellschaft sein muss. Dafür haben sie unter anderem die Website frieden-fragen.de für Kinder ins Leben gerufen, damit Kinder altersgerechte Antworten auf schwierige Fragen bekommen. Auf frieden-fragen.de werden alle Fragen zu Krieg und Konflikt individuell beantwortet und orientieren sich am Stand der wissenschaftlichen Diskussion und an Werten wie Frieden, Menschenrechte und Gewaltfreiheit.

Langfristig würden sie gerne eine Chatfunktion einrichten, und natürlich das existierende Portal weiter betreiben. Dafür haben sie eine Crowdfunding Kampagne gestartet.
Wir vom Friedenskreis unterstützen diese Kampagne und möchten Sie ganz herzlich einladen, sich die Seite mal anzuschauen, in Ihren Netzwerken zu teilen uns sich mit einer Spende an der Crowdfunding Kampagne zu beteiligen.

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„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ fordert ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet.

Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
„Normandieformat“ stärken, statt Öl ins Feuer zu gießen.

„Dieser Konflikt wird nicht militärisch zu lösen sein“, sagte die damalige Kanzlerin Angela Merkel 2016 zum Ukraine-Konflikt und lehnte Waffenlieferungen in das Land ab. Dass bis heute seitens Deutschland kaum Rüstungsgüter an das ukrainische Militär geliefert werden, hat seinen Grund eben genau darin. Die Spannungen in der Ukraine und der Region stehen dem entgegen, wie auch, laut Rüstungsexportberichten der Bundesregierungen, ab 2014 das „Risiko der Abzweigung von Militärtechnologie oder Militärgütern im Käuferland oder der Wiederausfuhr von Militärgütern unter unerwünschten Bedingungen“.

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