Gemeinsamer Aufruf der Kooperation für den Frieden
und des Bundesausschuss Friedensratschlag zum Ostermarsch 2019:

Abrüsten statt aufrüsten - Atomare Kriegsgefahr beenden - Friedenspolitik statt Konfrontation

Bonn/ Kassel, 16. April 2019
 
Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag rufen zur Beteiligung an den regionalen Ostermärschen auf. Auch in diesem Jahr stehen diese im Zeichen von Forderungen wie
• dem Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel sowie keine neuen Atomwaffen in Europa zu stationieren nach Kündigung des INF-Vertrages
• gegen eine weitere Militarisierung durch NATO und EU
• für eine Entspannungspolitik gegenüber Russland anstatt militärischer Drohkulissen und Wirtschaftssanktionen • Stopp aller Waffenexporte, auch zugunsten von Rüstungskonversion
• Beendigung der Bundeswehr-Kriegseinsätze und stattdessen
• Unterstützung für zivile Konfliktbearbeitung
• Abrüstung statt Aufrüstung! Statt Rüstungsausgaben weiter zu erhöhen, sollten diese Gelder in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Wohnen investiert werden.
Wir fordern deshalb einen grundlegenden Politikwechsel, der sich auch in zahlreichen neuen sozialen Bewegungen manifestiert, die sich in den zurück liegenden Monaten und im Laufe des letzten Jahres entwickelt haben. Wir sehen uns deshalb auch im engen Schulterschluss mit Forderungen wie die nach
• Zurückweisung von rassistischer und fremdenfeindlicher Ausgrenzung und Flüchtlingsabschottung
• sozialer Sicherheit durch Umlenkung von Rüstungsausgaben in zivile Bereiche
• einer sozial-ökologischen Wende als Beitrag gegen den menschheitsbedrohenden Klimawandel

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Pressemitteilung der AGDF: Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach

Erinnerung an völkerrechtswidrigen Luftangriffe gegen das damalige Jugoslawien

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

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Fachaustausch mit Friedensarbeitern aus dem Irak

Gemeinsam mit Julia Quaas vom Verein DOZ e.V. aus Leipzig besuchten am 29. März zwei Friedensarbeiter aus dem Irak den Friedenskreis. Im Rahmen des GIZ geförderten Projektes "Preventing violent extremism as a root cause of migration" waren insgesamt 6 Fachkräfte aus der lebendigen irakischen Zivilgesellschaft in Leipzig, um sich zu verschiedenen Aspekten von Konfliktbearbeitung und Projektmanagement auszutauschen.

Mahmoud Abdulbadia Yaseen und Hussein Ali Mohammed vom Netzwerk „LaOnf“ (arabisch für Gewaltfreiheit) stellten uns bei ihrem Besuch in Halle die vielfältigen Ansätze vor, mit denen sie versuchen in verschiedenen Teilen Iraks gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Alternativen zu religiösem Extremismus anzubieten und Auswege aus der Gewalt aufzuzeigen. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind interreligiöser Dialog, identitätsstiftende Arbeit rund um kulturelles Erbe, Geschlechtergerechtigkeit und Kunst, Sport und Kultur als Mittel für Friedensarbeit.

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Der Friedenskreis Halle e.V. richtet dieses Jahr erneut die „Politikpatenschaften für Halle“ aus

In Sachsen-Anhalt und der EU wird gewählt und junge Menschen interessiert das alles nicht? Als aktiver Teil der halleschen Zivilgesellschaft und freier Bildungsträger glauben wir als Friedenskreis Halle nicht daran, dass junge Menschen kein Interesse an Politik haben und wollen ihnen daher im Rahmen des Projektes „Politikpatenschaften für Halle“ aktiv die Möglichkeit bieten den politischen Alltag besser kennen zu lernen und mit zu gestalten.


Denn das unsere junge Generation weder politikverdrossen ist, noch fehlendes Interesse daran besitzt sich für ihre Ziele und Forderungen stark zu machen, das zeigen nicht zuletzt die Bewegungen #fridaysforfuture oder die Proteste gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform in den vergangenen Wochen. Doch oftmals fehlt des Verständnis dafür, wie Politik „da oben“ gemacht wird.

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Pressemitteilung des Zivilen Friedensdienstes

Konfliktbarometer: 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel

Deutschland hat mehr zu bieten als militärische Interventionen

Bonn, 01.03.2019. Heute veröffentlichte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) sein neues „Konfliktbarometer 2018 <http://www.hiik.de/>“. Die Zahl der gewaltsamen Konflikte ist gegenüber dem Vorjahr von 222 auf 213 leicht gesunken. Doch auch 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel. Der Zivile Friedensdienst fordert daher, zivile Kräfte zu stärken, die Gewalt eindämmen und Konflikte friedlich aus der Welt schaffen. Rückendeckung für mehr Friedensförderung gibt es auch aus der deutschen Bevölkerung, so eine aktuelle Studie von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding.

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Fortbildung in Konfliktbearbeitung für Geflüchtete: Video „Konstruktiv in Konflikten“ gibt spannende Einblicke!

„Ich finde, alle Menschen sollen den Kurs machen!“ sagt Ahmed, der an der 8moduligen Weiterbildung Konstruktiv in Konflikten teilnimmt. Er bringt seine Fluchterfahrungen hier ein, um Frieden zu stiften. Viele der 14 Teilnehmenden sind zum ersten Mal bei so einer Art Fortbildung dabei, die im Stuhlkreis stattfindet und wo alle dazu eingeladen sind, ihre Meinung zu äußern. Die zukünftigen Konfliktbearbeiter*innen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Kenia, Sudan und Saudi-Arabien setzen sich an acht Wochenenden mit der Rolle von Konflikten in ihrem eigenen Leben auseinander und bekommen Werkzeuge an die Hand, wie sie konflikthafte Situationen konstruktiv begleiten können, um gemeinsam mit den Beteiligten Alternativen für Gewalt und schmerzhafte Auseinandersetzungen zu entwickeln.
Die Weiterbildung läuft noch bis Mai diesen Jahres. Eine Fortführung ist bereits in Planung und wird vermutlich 2020 stattfinden.
Hier geht’s zum Film.

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