Spielend gelernt - Aktivierende und beteiligende Methoden und Übungen in der Bildungsarbeit

10.12.2021 09-16 Uhr in Halle (Saale)
Teilnahmegebühr: 20€ / 40€ / 60€

Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von Methoden für die (partizipative) Arbeit mit Gruppen. Es werden Anregungen sowie Tipps und Tricks zur zielgerichteten Anwendung dieser Methode gelernt. Ihre Sinnvolle Einbettung in Impulse zu Didaktik, Gruppendynamik und hilfreichen Prinzipien für die Gruppenarbeit sollen helfen, die kennengelernten Methoden in die eigene Praxis zu übertragen.

Anmeldung per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tordis Hubert (Jugendbildungsreferentin)
gesellschaftliche Positionierungen: weiß/ Cis-Frau/ Feministin
Daniel Brandhoff (Abenteuer- und Erlebnispädagoge, Bildungsreferent)
gesellschaftliche Positionierungen: weiß/ Cis-Mann/

Pressemitteilung der AGDF

Für neue Bundesregierung muss Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung Priorität haben

Millionen Menschen sind in der Welt auf der Flucht vor Krieg und Not, die Zahl der Konflikte und Kriege nimmt zu, Afghanistan befindet sich in einer schwierigen Lage, weltweit wird hochgerüstet, Atomwaffen werden modernisiert. Auch die Spannungen zwischen den Weltmächten verschärfen sich, während die Vereinten Nationen schwächer werden. Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit verstärkt, Hass und Populismus gewinnen an Einfluss, die Bemühungen zur Bewältigung der Klimakrise sind unzureichend. Angesichts dieser dramatischen Veränderungen in der Welt fordert die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) von der künftigen Bundesregierung die Entwicklung von Alternativen. „Der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung muss für die neue Bundesregierung Priorität haben“, heißt es in einer von der AGDF-Mitgliederversammlung in Wetzlar verabschiedeten Resolution zu den Erwartungen christlicher Friedensdienste an die neue Bundesregierung.

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Pressemitteilung der Kampagne: „Unter 18 Nie – Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“,  Berlin, 17.09.2021

Sexuelle Gewalt, Unfälle und psychischer Druck

Minderjährige Soldat*innen bei der Bundeswehr: Neue Daten aus dem Verteidigungsministerium und Interviews belegen Risiken und körperliche und seelische Schäden

Anlässlich des Weltkindertages am 20.9. veröffentlicht die Kampagne „Unter 18 Nie – Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“ ein bisher unveröffentlichtes Dokument aus dem Verteidigungsministerium – die Antwort auf eine Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich - mit brisanten neuen Daten zu minderjährigen Soldat*innen in der Bundeswehr und zudem Interviews einer Journalistin mit minderjährigen Soldat*innen.

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Digitale Multiplikator*innenschulung zum Thema Fluchtursachen mit digitalem Spiel „Plan F – und wie entscheidest DU?“

Datum und Uhrzeit: 06.11.21;  10:00 - 17:00h inkl. Pausen


Thema: Vermittlung digitaler Workshop mit interkativem Spiel "Plan F - und wie entscheidest du?" zum Thema Fluchtursachen

Der Workshop mit Zielgruppe(n) ab 9. Klasse: Nach einem kurzen Kennenlernen, werden als erstes die Themen Flucht und Fluchtursachen bearbeitet und diskutiert. Im Anschluss spielen alle Teilnehmenden individuell oder in kleinen Gruppen das idigitale Spiel „Plan F...und wie entscheides t DU?“ eigenständig durch. Dazu versetzen sich die Spieler*innen wahlweise in die Rolle von Hadima aus Syrien, Raffi aus Afghanistan oder Mamadou aus Mali. In wichtigen Situation kann entschieden werden, wie die Figur sich verhält. Dadurch wird der Verlauf der Geschichte verändert und die Gründe warum Menschen ihr Herkunftsland verlassen werden emotional nachvollziehbar. Nach dem Spiel werden die Erfahrungen aus dem Spiel gemeinsam ausgewertet und der Bezug zwischen individuellen Fluchtgeschichten und europäischer Gesetzgebung hergestellt.

Gerne kann eine Demoversion des Spiels vorab ausprobiert werden unter: http://game.friedenskreis-halle.de/ (Passwort: 123)

Was passiert während der Schulung: Diese Inhalte und das digitale Spiel und deren methodische Umsetzung in einem Workshop, werden innerhalb der Schulung vermittelt, reflektiert und diskutiert.

Wer teamt: Tina Wicke & Hanna Haupt aus dem Projektteam ene mene muh

Was passiert nach der Schulung: Nach einer Hospitation kann der Workshop in einem zweier Team für den Friedenskreis Halle e.V. durchgeführt werden. Konkrete Workshop Anfragen werden hierzu über einen Teamverteiler versendet.

Wer kann sich anmelden: Sehr gerne, aber nicht ausschließlich Menschen mit Vorerfahrungen in der politischen Bildungsarbeit. Menschen mit internationaler Geschichte sind besonders eingeladen sich anzumelden.

Sprache: Deutsch

Kosten: 30,00€ (Wir versuchen die Teilnahme auch für Menschen zu ermöglichen, die sich den Beitrag nicht leisten können. Kommt hier bitte auf uns zu / Für Teilnehmende der Teamer*innenschulung 2020 entstehen keine Kosten)

Wo: online Plattform Zoom
→ Der Zugang und genaue Erläuterungen werden an alle Teilnehmenden vorab verschickt.

Technische Voraussetzungen: Stabile Internetverbindung; Computer, Laptop oder anderes digitales Endgerät. Wenn möglich zusätzlich ein Smartphone. Das Spiel ist als Handy-App programmiert und sollte auf einem Smartphone gespielt werden. Das Spielen auf einem Computer ist auch möglich. Es muss nichts heruntergeladen werden.

Anmeldungen bis 01.11.2021 an: Julia Wenger unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung: 22. - 24.10.2021 Multiplikator*innenschulung mit dem Lernspiel "ene mene muh - und raus bist DU!" zu Flucht und Asyl.

Uhrzeiten:
22.10 15-19h
23.10 10-17h
24.10 10-14h

Was: Erfahrene Trainer*innen vermitteln das Lernspiel "ene mene muh - und raus bist DU!" samt dazugehörigen Workshopmethoden. Die einzelnen Workshopelemente zu den Themen Flucht und Asylverfahren in Deutschland, wie auch das Lernspiel, werden von den Teilnehmenden als erstes selbst durchlaufen und anschließend jeweils methodisch reflektiert und ausgewertet. Zusätzlich werden umfassende Informationen zu den Themen Flucht, Aslysystem und auch zum Thema Diskriminierung vermittelt. Alle Teilnehmenden erhalten einen detaillierten Workshopplan, um nach einer Hospitaton den Workshop selbst in einem zweier Team für den Friedenskreis Halle e.V. durchführen zu können.

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Einführungsveranstaltung
 "Fairer Einkaufsführer für Halle in englischer und arabischer Sprache"

am 4.10.2021, 14.30-16.00 Uhr, Welcome-Treff der Freiwilligenagentur Halle-Saalekreis, Geiststraße 58 in Halle

Nur gemeinsam können wir die Nachhaltigkeitsziele erreichen. Was wir kaufen, hat Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt in anderen Ländern, auch wenn das für uns nicht immer sichtbar ist. Nachhaltiger Konsum ist ein Baustein, um Verbesserungen von Arbeitsbedingungen und Umweltschutz zu erreichen. Der "Faire Einkaufsführer- Faire und nachhaltige Alternativen für die Stadt Halle" wurde in diesem Jahr ins Englische und ins Arabische übersetzt und wird im September auch in gedruckter Form erscheinen.

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Zeitgeschichtlicher Stadtrundgang und Ausstellung „Aufbruch der Demokratie“ des FK im Programm der EinheitsExpo

Vom 18. September bis 3. Oktober 2021 findet in Halle (Saale) die EinheitsEXPO zum Tag der Deutschen Einheit statt.
Mit dem Programm „Engagiert für Demokratie – Zukunft der Deutschen Einheit“ haben wir gemeinsam mit anderen Organisationen als Hallesche Initiativen ein Programm der Zivilgesellschaft auf die Beine gestellt. Wir laden damit die Bürger:innen an verschiedenen Standorten zu Dialog und Begegnung ein.

Der Friedenskreis Halle beteiligt sich am zivilgesellschaftlichen Programm mit dem zeitgeschichtlichen Stadtrundgang „Orte des Engagements für Demokratie, Frieden und Vielfalt von 1989 bis heute“. Wir laden alle Interessieren herzlich zu dieser besonderen Stadttour ein. Der Rundgang verbindet am Beispiel des Friedenskreis Halle Orte, Zeitzeug:innen und Themen des zivilgesellschaftlichen Engagements in Halle miteinander. Der Startpunkt ist am 18.9. um 12.30 Uhr und am 2.10. um 10.00 Uhr jeweils vor dem Reformhaus Halle in der Große Klausstr. 11

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Artikel im Buch:  Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft

Der Geschäftsführer des Friedenskreis Halle, Christof Starke hat zusammen mit unserem Mitglied und Referent der AGDF, Bernd Rieche den Grundlagenartikel "Zivile Konfliktbearbeitung in Deutschland" im jetzt neu herausgegebenen Buch "Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft - Praxisbeispiele für ein friedliches Miteinander aus Deutschland, der Slowakei, Indien, den USA und Bosnien-Herzegowina" geschriebenen.


Wenn es gelingt, Konflikte konstruktiv auszutragen, entsteht eine neue Qualität des Zusammenlebens und der lokalen Demokratie. Die Autorinnen und Autoren stellen ausgewählte Praxisbeispiele aus Deutschland, der Slowakei, aus Bosnien-Herzegowina, aus Indien und den USA vor. In allen Fällen haben sich Menschen und zivilgesellschaftliche Initiativen auf den Weg gemacht, die Herausforderungen und Konflikte vor Ort gemeinsam mit den Betroffenen zu bearbeiten. Die beschriebenen Ansätze geben praxisnahe Impulse, wie sich Prozesse der Versöhnung, des Dialogs und der konstruktiven Konfliktbearbeitung anstoßen lassen. Die ermutigenden kommunalen Ansätze aus verschiedenen Ländern der Welt zeigen trotz aller Unterschiede Wege für ein demokratisches und kooperatives Zusammenleben in der Kommune sowie für eine friedliche Nachbarschaft auf.


Outi Arajärvi, Christine Schweitzer (Hrsg.): Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft. Praxisbeispiele für ein friedliches Miteinander aus Deutschland, der Slowakei, Indien, den USA und Bosnien-Herzegowina. Bonn 2021, Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen Nr. 57, Verlag Stiftung Mitarbeit, 118 S., 10,00 Euro, ISBN 978-3-941143-46-3

Mehr Infos und Bestellmöglichkeit

Ausstellung "The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts" (7. bis 21.10.21)

Im Rahmen des Gedenkens an den zweiten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am 9. Oktober 2019 in Halle (Saale) ist es uns in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Talya Feldman, der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V., Initiativen Betroffener und solidarischer Unterstützer*innen gelungen, die Ausstellung "The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts" vom 7. bis 21. Oktober 2021 nach Halle (Saale) zu holen.
Talya Feldmans audiovisuelle Installation beleuchtet die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland von 1979 bis heute anhand von Sprachaufnahmen von Überlebenden, Familien der Opfer und Initiativen aus 18 Städten. Für das multimediale Projekt wurde die in Denver geborene und derzeit in Hamburg lebende Medienkünstlerin, selbst Überlebende des rechtsterroristischen Attentats von Halle, mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis ausgezeichnet. Bis Anfang August 2021 war die Ausstellung erstmals im Jüdischen Museum Berlin zu sehen:

    "Die Stimmen pulsieren wie Herzschläge, die über Raum und Zeit hinweg Verbindungen herstellen. Sie erinnern an die Gewalttaten und ihre Opfer und stehen für die Forderung nach Gedenken, nach Übernahme von Verantwortung und für Gerechtigkeit in einer zukünftigen deutschen Gesellschaft." (Jüdisches Museum Berlin)


Für den Nachmittag des 7. Oktober 2021 laden wird Sie und Euch ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung ins Künstlerhaus 188 e.V., Böllberger Weg 188, 06110 Halle (Saale) ein. Bereits ab 15:30 Uhr können Interessierte die Ausstellung erkunden. 17 Uhr erfolgt die offizielle Begrüßung durch die Veranstalterinnen Mobile Opferberatung und Koalition gegen Antisemitismus und den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki. Im Anschluss daran führt die Künstlerin selbst in ihre Ausstellung ein. Ab 17:30 Uhr möchten auf einer Podiumsdiskussion im Hof des Künstlerhauses 188 die Künstlerin sowie weitere Überlebende und Initiativen auch mit Ihnen und Euch über die Gestaltung von Erinnerung an rechten, rassistischen und antisemitischen Terror, Widerstand, Empowerment und Solidarität ins Gespräch kommen.

Die Podiumsdiskussion wird simultan ins Englische und bei Bedarf auch in weitere Sprachen übersetzt und zudem live gestreamt. Eine Anmeldung für die Ausstellungseröffnung ist ab sofort per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich, gern mit kurzer Mitteilung, in welcher Sprache eine Simultanübersetzung gewünscht wird. Aufgrund der Covid-19-Beschränkungen sind die Plätze begrenzt.

Weitere Informationen zum Besuch der Ausstellung in Halle (Saale) werden in Kürze unter www.gegen-antisemitismus-halle.de abrufbar sein.

Newsletter September 2021 erschienen

Der Newsletter September 2021 ist hier zu finden.

Ausstellung "Schwarz ist der Ozean" von Serge Palasie

Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?
Flucht und Migration sind Themen, bei denen strukturelle Gewalt, biographische Abbrüche und widerständige Überlebensstrategien verhandelt werden.  Sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen ist oft schmerzhaft, öffnet aber den Blick auf gewaltvolle Strukturen, die bis heute andauern.
Die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“ schlägt einen weiten Bogen von den aktuellen Flucht-Bewegungen bis zur Geschichte Europas und Afrikas der letzten 500 Jahre. Mit informativen Texten und Bildern des Künstlers William Adjété Wilson trägt sie dazu bei, Auseinandersetzungen anzustoßen.
Die Ausstellung kann vom 06.09. bis 03.10.2021 im Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“ (Zur Saaleaue 51a, 06122 Halle) besucht werden (Mo-Fr 10-18 Uhr).
Die Vernissage ist am 06.09. um 19 Uhr mit einem Eröffnungsvortrag von Serge Palasie. Im Anschluss gibt es live Musik.

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