Gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft der Vielen!

Im Vorfeld der Landtagswahlen am 6. Juni organisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis #unteilbar Sachsen-Anhalt eine Kampagne, um für eine demokratische, solidarische und vielfältige Gesellschaft einzutreten. Als Miteinander e.V. unterstützen wir den Aktions- und Demonstrationsaufruf des Netzwerks. Die Kampagne wird am Samstag, den 10. April 2021 um 13 Uhr auf dem Domplatz in Magdeburg mit einer Auftaktkundgebung eröffnet:

Für eine demokratische und offene Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Lasst uns zusammenkommen, für eine demokratische und offene Gesellschaft der Vielen und der Vielfalt!

Angesichts der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, sind wir alle gefragt, uns Rassismus und Menschenverachtung und der drohenden Regierungsbeeinflussung durch die extreme Rechte entgegenzustellen. Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden! Das Erstarken extrem rechter Gruppierungen, der Einzug der AfD in den Landtag und die Zunahme rechter Mobilisierungen haben rechte, rassistische und antisemitische, antimuslimische und antiromaistische Gewalt befeuert, den Antifeminismus verstärkt und den Boden für den rechten Terroranschlag in Halle bereitet. Wir lassen nicht zu, dass diese Entwicklung weiter voranschreitet!

Nicht mit uns – wir halten dagegen!

Eine Pandemie prägt seit einem Jahr unseren Alltag. Zehntausende Menschen sind allein in Deutschland am Corona-Virus gestorben. Die Pandemie trifft uns alle, aber bei Weitem nicht alle gleich: Während sich einige bereichern, fürchten Unzählige um ihre Existenz. In bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit, in systemrelevanten Berufen und oft in prekärer Beschäftigung tragen vor allem Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte die Hauptlast der Krise. Gleichzeitig hält die menschenunwürdige Situation von Geflüchteten an den EU-Außengrenzen an. Wie ein Brennglas verschärft die Krise Probleme, die schon vorher bestanden.
Gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft der Vielen!

Als Bündnis #unteilbar Sachsen-Anhalt schließen wir uns zusammen und fordern solidarische Antworten auf die Corona-Krise und deren Folgen, auf die wachsende Ungleichheit, Klimakrise und Menschenverachtung! Nur gemeinsam können wir die politischen Kräfteverhältnisse verändern. Wir stehen ein für eine Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind – in Sachsen-Anhalt und überall.

  • Für ein gutes Leben für alle Menschen, ausnahmslos!
  • Für eine Welt der Menschenrechte, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit!
  • Für eine gerechte Daseinsvorsorge für Alle!
  • Für einen gesellschaftlichen Schulterschluss gegen Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Antiromaismus, Sexismus und Rechtsterrorismus!
  • Für einen gesellschaftlichen Antifaschismus – keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten!
  • Für eine geschlechtergerechte Gesellschaft!
  • Für das Recht auf Schutz und Asyl – gegen die Abschottung Europas!
  • Für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für Alle!

Wir sind ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis – wir vereinen unterschiedliche politische Ansichten. Diese Vielfalt ist unsere Stärke, Solidarität ist unsere Kraft! Wir sind der Solidarische Osten: Gemeinsam mit #unteilbar Mecklenburg-Vorpommern, dem Bündnis Solidarisches Thüringen und unseren Freund:innen aus Sachsen, Brandenburg und Berlin schließen wir uns zusammen und bringen die solidarische Gesellschaft in die Offensive.

Schließt euch uns an: Für eine demokratische und offene Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Am 10. April 2021 wollen wir in Magdeburg zusammenkommen und gemeinsam für Vielfalt, Solidarität und Demokratie unsere Stimme erheben! Für uns ist klar: Die extreme Rechte darf in keiner Form auf die Regierungsbildung Einfluss nehmen, sie muss zurückgedrängt werden. Deswegen ziehen wir gemeinsam mit allen Demokratinnen am 22. April in Magdeburg die rote Linie! Gemeinsam werden wir am 29. Mai in Halle (Saale) für eine demokratische und offene Gesellschaft auf die Straße gehen. Schließt euch uns an: Für Solidarität statt Ausgrenzung – gemeinsam sind wir #unteilbar!

Alle geplanten Veranstaltungen werden rücksichtsvoll und unter Beachtung der aktuell gültigen Corona-Bestimmungen stattfinden. Achtet auf aktuelle Ankündigungen.

Ostern und Frieden – Zur Aktualität und Geschichte der Friedensbwegung (Radio Corax)

Das Engagement für Frieden findet nicht nur zu Ostern statt. Die #Friedensbewegung ist vielfältig und das ganz Jahr über von lokal bist international aktiv. Sie steht aktuell zwischen Tradition und Weiterentwicklung. Ein Gespräch mit
Christof Starke bei Radio Corax über #Friedensarbeit anlässlich der #Ostermärsche 2021

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative

Ostermärsche 2021: Positive Bilanz trotz schwieriger Umstände

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Ostermärsche. In rund 100 Städten fanden über Ostern Aktionen für Frieden, Abrüstung und Gerechtigkeit statt. Die Forderung nach der Senkung der Rüstungsausgaben, dem Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot und dem Stopp von Rüstungsexporten standen dabei im Fokus. Trotz der schwierigen Umstände, beteiligten sich zahlreiche Menschen an den Ostermarsch-Aktionen, die Corona-bedingt teils auf der Straße, teils virtuell stattfanden.

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Fashion Revolution Week in Halle (Saale)
19.04.2021- 29.04.2021


Die Corona-Pandemie hat die Produktionsländer der Textilindustrie schwer getroffen: Stornierte oder verschobene Aufträge, gestrandete Wanderarbeiter*innen und geschlossene Fabriken bedrohen Millionen Menschen in ihrer Existenz. Heute ermöglichen Sicherheitsmaßnahmen wie Desinfektionsmittel und Masken vielerorts einen geregelteren Arbeitsalltag, einige Produktionsstätten haben beinahe ihr altes Produktionsniveau erreicht. Selbst Wanderarbeiter*innen kehren in die Fabriken zurück. Doch von einer Rückkehr zur Normalität kann keine Rede sein, die Pandemie ist noch nicht vorbei und die Verluste des letzten Jahres müssen die Betroffenen selbst schultern.

Aber können eine Textilindustrie und ein Textilkonsum wie zur  Vor-Corona-Zeit überhaupt das Ziel sein?

Von 19. bis 26. April findet auch in diesem Jahr die internationale Kampagne Fashion Revolution für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie statt.
In Halle und Leipzig werden dazu verschiedene Veranstaltungen von verschiedenen Akteuren*innen durchgeführt.
Fast alle Veranstaltungen finden wegen der Corona-Pandemie digital statt.


Hintergrund zur Fashion Revolution:

Am 24.4.2013 starben beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh 1138 Menschen und 2438 wurden verletzt. Anlässlich dieses verheerenden Unglücks haben Aktivist*innen in über 100 Ländern die Fashion Revolution Week ins Leben gerufen. Diese globale Bewegung fordert einen systemischen Wandel der Modeindustrie: Transparente Lieferketten, Einhaltung der Menschenrechte und eine nachhaltige, faire Produktion.

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Der HALLIANZ Aktionsfonds unterstützt Projekte und Initiativen gegen Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt

Liebe Mitglieder von Halle gegen Rechts, liebe Aktive in Halle,

wie in den letzten Jahren können auch dieses Jahr wieder Projekte aus dem Bündnis sowie von anderen Gruppen und Initiativen aus Halle durch den HALLIANZ-Aktionsfonds gefördert werden.

    Der HALLIANZ Aktionsfonds unterstützt Projekte und Initiativen gegen Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt – und fördert das öffentliche Engagement für Zivilcourage, Demokratie und Vielfalt. Der Aktionsfonds ermöglicht die Realisierung von bewährten Formaten wie Kundgebungen und Demonstrationen, Aktionen in den jährlichen Bildungswochen gegen Rassismus oder Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen. Er bietet ebenso die Möglichkeit der Realisierung neuer Ideen und Initiativen.

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Pressemitteilung von Betroffenen eines rechten Angriffs durch Teilnehmende der sogenannten Montagsdemo von Neonazi Sven Liebich – 06. April 2021 –

Nach Angriff am 8. März: Gegen die Normalisierung von rechter Gewalt! 

Am Abend des 8. März - dem internationalen feministischen Kampftag - ist eine feministische Gruppe von 4 Personen aus der sogenannten „Montagsdemo“ um den Neonazi Sven L. heraus angegriffen worden. Die Gruppe war mit dem Fahrrad unterwegs und fuhr ein Stück über den Marktplatz. Spontan verliehen sie im Vorbeifahren an der Versammlung ihrem Protest verbal Ausdruck. Daraufhin rannte eine Person aus der Demonstration den Radfahrer:innen hinterher und stoppte die hinterste Radfahrerin aggressiv, nachdem Sven L. auf der Demonstration "holt sie runter" in sein Mikrofon gerufen hatte.

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Das Engagement für Frieden findet nicht nur zu Ostern statt.

Die #Friedensbewegung ist  vielfältig und das ganz Jahr über von lokal bist international aktiv. Sie steht aktuell zwischen Tradition und Weiterentwicklung.

Ein Gespräch mit Christof Starke bei Radio Corax über #Friedensarbeit anlässlich der #Ostermärsche 2021

Ostermarsch 2021: Teilnehmen!

Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von bundesweiten Friedensorganisationen, appelliert: Bringe deine Forderungen nach einer friedlichen, gerechten und nachhaltigen Welt in die Öffentlichkeit! Du kannst eine Friedensfahne aus dem Fenster hängen, eine Anzeige in der Lokalzeitung aufgeben und am nächstgelegenen Ostermarsch teilnehmen: Alles ist wichtig!

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Menschenrecht statt Moria

Kampagne fordert Ende von Menschenrechtsverletzungen
Zu Ostern startet die Kampagne als Fortsetzung von „Kein Weihnachten in Moria“

pax christi kritisiert gemeinsam mit wichtigen katholischen, ökumenischen und zivilgesellschaftlichen Partnern die verschärfte Politik der Migrationsabwehr an den Außengrenzen der EU, weil diese zunehmend von der Missachtung des Völkerrechts und Verstößen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention gekennzeichnet ist. Zu Ostern startet die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“. Vom 1. April bis zur Bundestagswahl am 26. September 2021 werden Aktionen durchgeführt und per Brief und Gespräch der Dialog mit dem Deutschen Bundestag gesucht.

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Forum ZFD

Online-Gespräch: Vorrang für zivil?!

Was muss die nächste Bundesregierung tun, um Krisen zu verhindern und Frieden zu fördern? Online-Gespräch mit

    Dr. Jörn Grävingholt (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)
    Ginger Schmitz (Plattform Zivile Konfliktbearbeitung)
    Dr. Almut Wieland-Karimi (Zentrum für internationale Friedenseinsätze).

Dienstag, 13. April 2021 / 18:30-20:00 Uhr / Hier anmelden

Vor vier Jahren hat sich die Bundesregierung vorgenommen mehr zu tun um Krisen zu verhindern, Konflikte zu bewältigen und Frieden zu fördern. Dazu hat sie 2017 entsprechende Leitlinien verabschiedet, in denen sie die Bedeutung von Frieden für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung hervorhob und sich zu den globalen Nachhaltigkeitszielen bekannte.

Kritische Stimmen bemängelten jedoch, in den Leitlinien fehlten konkrete Ziele, um personelle und finanzielle Ressourcen zu stärken. Außerdem müsse sich die Bundesregierung fragen, welche Mitschuld sie selbst an den Ursachen von Gewaltkonflikten trage, zum Beispiel durch Rüstungsexporte in Krisenregionen. Es wurden aber auch einige Fortschritte erreicht: Die Bedingungen für die Entsendung von deutschem Personal in internationale Friedenseinsätze wurden mit einem neuen Gesetz deutlich verbessert, der Zivile Friedensdienst wurde weiter ausgebaut und das Auswärtige Amt hat die Mittel für zivile Konfliktbearbeitung deutlich erhöht.

Im März 2021 legt die Bundesregierung nun ihren Zwischenbericht vor und stellt dar, was bisher erreicht wurde. Aus diesem Anlass ziehen wir Bilanz und schauen nach vorne in Richtung Bundestagswahl: Welche Fortschritte wurden im Bereich ziviler Krisenprävention von dieser Bundesregierung erreicht? Was sollte die nächste Bundesregierung und der Bundestag tun, um Prävention und Friedensförderung zu stärken?

Diskutieren Sie am 13. April um 18:30 Uhr mit. Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße

Christoph Bongard
Leiter Kommunikation & Politik

Anmeldung:
https://www.forumzfd.de/de/veranstaltung/online-gespraech-vorrang-fuer-zivil

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