Ukraine - Hilfe

 

Friedenspolitische Informationen und Aktionen zum Krieg in der Ukraine

Das Agieren der russischen Regierung, der Krieg in der Ukraine und die Ankündigung von 100 Milliarden Euro an Sondervermögen für die Bundeswehr haben eine intensive friedenspolitische Debatte ausgelöst. Auch wir als Friedenskreis Halle e.V. werden uns mit eigenen Postionen, Veranstaltungen und Aktionen beteiligen.

Mehr dazu laufend auf unseren Kanälen der Öffentlichkeitsarbeit: WebseiteTwitterInstagram und Facebook.

Zur Information über Diskussionsbeiträge und Aktivitäten anderer Friedensorganisationen empfehlen wir:

 

 

 

Buchvorstellung & Gespräch: "Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte" mit Olaf Bernau (Autor) und Alassane Dicko (Pressesprecher Afrique-Europe-Interact/Mali), 4. Juli, 19 Uhr (de/fr)

4. Juli 2022, 19 Uhr im Welcome Treff (Geiststraße 58, 06108 Halle (Saale)) und online

Olaf Bernau, Soziologe und Aktivist aus Bremen, wird sein gerade erschienenes Buch „Brennpunkt Westafrika“ vorstellen und darüber mit Alassane Dicko, Menschenrechtsaktivist und Pressesprecher des Netzwerks Afrique-Europe-Interact aus Bamako, ins Gespräch kommen. Mit dem Publikum diskutieren die beiden Referenten die Hintergründe der Dauerkrisen in Westafrika, die Rolle Europas, aktuelle Migrationspolitik und mögliche Auswege aus der aktuellen Lage. Dabei kommt auch das koloniale Erbe ausführlich zur Sprache. Die Veranstaltung vermittelt so ein tieferes Verständnis des populären, aber oft unklaren Begriffs „Fluchtursachen“ am konkreten Beispiel der Region Westafrika.

Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch stattfinden. Neben dem Besuch vor Ort ist auch eine Online-Teilnahme möglich. Einfache Anmeldungen zur Online-Teilnahme bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

---Français

4 juillet 2022, 19h au Welcome Treff (Geiststraße 58, 06108 Halle (Saale)) et en ligne

La lutte contre les causes de la fuite est devenue une sorte de mantra en Europe, au moins depuis 2015. De nombreux politicien.ne.s espèrent ainsi réduire considérablement le nombre d'arrivées de migrant.e.s africain.e.s. Le sociologue et activiste Olaf Bernau s'oppose à cette perspective largement répandue dans son livre récemment paru "Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa sollte tun" (Point névralgique l'Afrique de l'Ouest. Les causes de la fuite et ce que l'Europe devrait faire). Alassane Dicko vit à Bamako et est porte-parole de la section malienne du réseau transnational Afrique-Europe-Interact. Ils expliquent en détail pourquoi les gens partent en Afrique de l'Ouest - et quel est le rapport entre la crise multiple en Afrique de l'Ouest et l'Europe. L'héritage colonial sera également abordé en détail.

La manifestation se déroulera en français et en allemand. Outre la visite sur place, il est également possible de participer en ligne. Les inscriptions simples pour la participation en ligne sont à envoyer à Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemitteilung zur Veranstaltungsreihe „Krieg in der Ukraine und europäische Zukunft“ vom 5. Mai bis  17. Juni 2022 in der Neustädter Passage 13, Halle (Saale)

Um die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine aufzugreifen und dazu anhand verschiedener Schwerpunkte in den Austausch zu treten, organisiert die Die PASSAGE 13 gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle e.V und der Rosa Luxemburg Stiftung und weiteren Unterstützer*innen eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Krieg in der Ukraine und europäische Zukunft“ vom 5. Mai bis zum 17. Juni 2022.

Referent*innen dieser Diskussionen sind Lehrende von Universitäten in Deutschland und anderen Ländern, zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, und Friedensaktivist*innen.

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Veranstaltungsreihe „Krieg in der Ukraine und europäische Zukunft“

Panel 4, Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, „Was können wir in Halle tun?“, in der Neustädter Passage 13, Halle (Saale)

Um die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine aufzugreifen und dazu anhand verschiedener Schwerpunkte in den Austausch zu treten, organisiert die Passage 13 gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle e.V., der Rosa Luxemburg Stiftung und weiteren Unterstützer*innen eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Krieg in der Ukraine und europäische Zukunft“ vom 5. Mai bis zum 17. Juni 2022.
Referent*innen dieser Diskussionen sind Lehrende von Universitäten in Deutschland und anderen Ländern, zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, und Friedensaktivist*innen.
Um alle Interessierten einzubeziehen, werden wir eine Übersetzung in mehrere Sprachen anbieten. Außerdem werden die Podiumsdiskussionen live in der Neustädter Passage 13 mit der zusätzlichen Möglichkeit der Online-Teilnahme stattfinden.

Panel 4, Freitag, 17. Juni, 19 Uhr „Was können wir in Halle tun?“

Wir möchten Sie herzlich zur letzten Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Krieg in der Ukraine und die Zukunft Europas“ einladen, um gemeinsam zu überlegen und zu diskutieren, was wir auf lokaler Ebene tun können. In dieser Podiumsdiskussion werden wir die früheren Diskussionen noch einmal Revue passieren lassen, über Solidaritätsaktionen auf lokaler Ebene sprechen und Ideen für die Zukunft entwickeln.

 

Um alle Interessierten einzubeziehen, werden wir eine Übersetzung in englisch und deutsch anbieten. Außerdem werden die Podiumsdiskussionen live in der Neustädter Passage 13 mit der zusätzlichen Möglichkeit der Online-Teilnahme stattfinden.
Anmeldung zur online Teilnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Newsletter 2022 erschienen

Der Juni- Newsletter des Friedenskreises ist erschienen und kann hier gelesen werden.

Pressemitteilung der AGDF (Der Friedenskreis Halle ist Mitgliedsorganisation der AGDF):

Globale Folgen des Ukraine-Kriegs erfordern einen baldigen Waffenstillstand

9.6.2022

Vieles deutet darauf hin, dass der Krieg in der Ukraine noch viele Monate dauern wird. Angesichts der sich abzeichnenden katastrophalen Folgen nicht nur für die Ukrainerinnen und Ukrainer, sondern auch für die Länder des globalen Südens hält es die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für wichtig, dass möglichst bald ein Waffenstillstand geschlossen wird mit einem für alle akzeptablen Weg hin zu einem dauerhaften Frieden. „Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen als Folge der völkerrechtswidrigen militärischen Intervention Russlands wirken sich angesichts der globalen wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge auch weltweit aus“, so Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

„Der Krieg führt dazu, dass Weizen und andere Agrarprodukte nicht mehr aus der Ukraine als einem der führenden Exporteure von Getreide exportiert werden können. Darüber hinaus haben die Sanktionen gegen Russland weltweit steigende Preise für Erdöl und Erdgas zur Folge“, erläutert Gildemeister. Hinzu kämen negative Auswirkungen für die natürliche Umwelt. „Denn Krieg bedeutet immer eine immense Umweltzerstörung, die besonders eindrücklich an Angriffen auf Öldepots ersichtlich wurden. Auch die Besetzung von Atomkraftwerken stellt eine große Gefahr für die Umwelt dar“, betont der AGDF-Geschäftsführer.

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Mahnwache für den Frieden und in Solidarität mit der Ukraine finden weiterhin Montags und Donnerstags statt

Seit vielen Wochen ist Krieg in der Ukraine. Der Friedenskreis Halle e.V. setzt mit regelmäßigen Mahnwachen an der Marktkirche in Halle ein deutliches Zeichen für Frieden und Solidarität mit den betroffenen Menschen in der Ukraine und allen, die sich gegen diesen Krieg  und Gewalt beteiligen.
Zunächst bis zum 14.07. sollen die Mahnwachen für den Frieden immer Montags und Donnerstags von 17–18:00 Uhr an der Marktkirche stattfinden.

Neue Räume in der Kleinen Ulrichstraße

Der Friedenskreis Halle hat im Mai zusätzliche Räume in der Kleinen Ulrichstraße 3 bezogen. Das ehemaligen Ladengeschäft in der Innenstadt bietet die Möglichkeit der  niedrigschwelligen Erreichbarkeit und öffentlichen Präsenz. Die Projekte „Teilhabe für (H)alle und Engagiert für Frieden und Entwicklung haben jetzt hier ihre Büros. Perspektivisch werden wir, nach noch nötigen Renovierungen, dort auch einen Raum für keiner Veranstaltungen und Besprechungen nutzen können.

Mitgliederversammlung, OE-Abschluss und Feier

Am Samstag, den 11. Juni haben wir eine Dreifach-Veranstaltung:

ab 12 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13-16.30 Uhr Mitgliederversammlung des Friedenskreis Halle e.V.
ab 17 Uhr Feierlicher OE-Abschluss (Organisationsentwicklungsprozess)
ab 19 Uhr Party

Ort: Villa Lewin

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Multiplikator*innenschulung „Abenteuer Team“ am  01.07.2022, 09 - 15 Uhr

Wir bilden neue Trainer*innen für unseren erlebnispädagogischen Wandertag "Abenteuer Team" aus. Wenn du Interesse hast, dieses besondere Teamtraining mit Schulklassen und anderen Gruppen durchzuführen, dann ist das Format eine gute Möglichkeit in die pädagogische Arbeit im Friedenskreis einzusteigen.

Zum Format:
„Abenteuer Team“ ist ein erlebnispädagogischer Wandertag entlang der Pulverweiden in Halle, bei dem die Schüler*innen vor Herausforderungen gestellt werden. Diese gilt es, gemeinsam zu lösen. Die erlebnisorientierten Übungen wechseln sich mit kurzen Reflexionen (Wie hat die Zusammenarbeit geklappt? Was könnt ihr verbessern?) ab.Die Besonderheit des Angebots „Abenteuer Team“ ist das gemeinsame Erleben und Bewältigen von Herausforderungen in der Natur.

 
Auch die Multiplikator*innenschulung findet im Freien statt. Ihr erlernt den Ablauf des Projekttages und lernt die Besonderheiten bei der Anleitung kennen. Im Anschluss an die Schulung gibt es die Möglichkeit, im Rahmen des Trainer*innenpools des Friedenskreis regelmäßige „Abenteuer Team“ - Trainings durchzuführen.

Trainer*innen:
Daniel Brandhoff, (Abenteuer- und Erlebnispädagoge) und Franziska Blath (Sozialarbeiterin und Bildungsreferentin)

Anmeldung bis 22.06.2022 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Teamer*innenschulung wird verschoben – Anmeldungen noch bis 24.Juni möglich!

Bist du mindestens 16 Jahre alt, lebst in Sachsen-Anhalt und hast Lust als Teamer*in in der politischen Bildung auf Honorarbasis zu arbeiten? Dann melde dich bis zum 24.06.2022 für unsere Teamer*innenschulung an! In der Ausbildung lernst du neben (partizipativen) Methoden der politischen Bildung, Formen von Diskriminierung und darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld kennen.
Wir setzen uns zudem mit Formen der gewaltfreien Konfliktbearbeitung auseinander, um das eigene Konfliktverhalten zu reflektieren und neue Gestaltungsoptionen anzuregen.
Mit kreativen ganzheitlichen Methoden, Bewegung und kleinen Rollenspielen, Einzelreflexion und gemeinsamem Erfahrungsaustausch sowie theoretischen Inputs und Diskussion bietet die Schulung den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, neue Perspektiven zu erlernen.
Wir schätzen Vielfalt. Wir begrüßen Anmeldungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung und sexueller Orientierung. Wir laden zudem insbesondere Menschen aus dem ländlichen Raum ein teilzunehmen. Fahrtkosten können erstattet werden.

Anmeldung bis 24.06.2022 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen findest du hier.

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