12. Oktober 2014, Presseerklärung der Kooperation für den Frieden

Aktionskonferenz für den Frieden beschließt einen „Friedenswinter 2014/ 2015“

Gemeinsam für Frieden - Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zu Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe

Auf der Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11.10.2014 im DGB Haus in Hannover wandten sich die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an die Bürgerinnen und Bürgern mit dem Appell: Unterstützt die Aktionen der Friedensbewegung gegen die Kriege und die weitere Aufrüstung.

Kriege und Interventionen – sei es in der Ukraine, im Nahen Osten, in Syrien, im Irak und anderswo lösen keine Probleme. Sie fordern stattdessen immer mehr Opfer und sind keine Antwort auf die  drängenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. 1,7 Billionen Dollar werden weltweit 2014 für die Rüstung ausgegeben. Angesichts einer Milliarde Menschen, die in Armut leben, angesichts von Hunger, Unterversorgung im Gesundheitsbereich, fehlenden Bildungsausgaben ist dies eine humanitäre Katastrophe. Und die Rüstungsausgaben sollen nach den Vorstellungen der NATO noch weiter steigen. Deutschland hat Verantwortung für diese Welt: für die Flüchtlinge und humanitäre Hilfe in Solidarität mit allen von Krieg und Verfolgung Betroffenen. Deutsche Kriegsbeteiligung dagegen ist Verantwortungslosigkeit – überall.

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Die erste Friedenskreis- Postkarte ist da


Die Erste von einer als Serie gedachten Reihe von Friedenskreis - Postkarten ist da.
Diese soll vom Verein bei diversen Gelegenheiten genutzt werden: für Stände, Kurznachrichten usw.

Sie kann in unserem Shop bestellt werden.

27. September 2014, Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2014

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden - für gerechten Frieden eintreten

Ein Appell an Politik und Kirche

Die Erfahrungen der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert haben zu der weithin anerkannten Einsicht geführt, dass Krieg kein Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen mehr sein darf. Die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak haben gezeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel bestehende Konflikte eher verschärft als löst. Gleichzeitig erfordert die Unübersichtlichkeit globaler Entwicklungen und komplexer Konfliktursachen neue Formen kooperativen Handelns zwischen Staaten und Gesellschaften. In der Konsequenz müssten Mittel gewaltfreier Konflikttransformation vermehrt eingesetzt, systematisch weiterentwickelt und umfassend gefördert werden.

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"Da geht so einiges!" Kostenlose Workshops zur Qualifizierung der Schüler_innen-Vertretung

 

Bis Ende 2014 haben Schulen in Halle die Möglichkeit, kostenlose Workshops zur Qualifizierung ihrer Klassensprecher_innen und Schüler_innen-Vertretung zu erhalten. Wenn Jugendlich ihre Rechte kennen und gut vorbereitet sind, können sie einiges an ihrer Schule bewegen. Und: Eine funktionierende Schüler_innen-Vertretung stellt einen wichtigen Teil gelebter Demokratie im schulischen Alltag dar.

Es gibt Workshops, so lang die Restmittel reichen!

Anfrage über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. 0345-27980758
Infos zu den Workshops

Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2014

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden - für gerechten Frieden eintreten

Ein Appell an Politik und Kirche

Die Erfahrungen der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert haben zu der weithin anerkannten Einsicht geführt, dass Krieg kein Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen mehr sein darf. Die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak haben gezeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel bestehende Konflikte eher verschärft als löst. Gleichzeitig erfordert die Unübersichtlichkeit globaler Entwicklungen und komplexer Konfliktursachen neue Formen kooperativen Handelns zwischen Staaten und Gesellschaften. In der Konsequenz müssten Mittel gewaltfreier Konflikttransformation vermehrt eingesetzt, systematisch weiterentwickelt und umfassend gefördert werden.

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September 2014

Vielen Dank an alle Umzugshelfer/innen!

Nun ist es geschafft! Zwei neue Freiwilligenwohnungen sind bezogen und eingerichtet.

Je zwei bis drei Freiwillige wohnen nun in der Geiststraße und können den Blick über die Dächer von Halle genießen.

Besuch ist sicher gern gesehen: Meldet euch doch einfach bei den FK-Freiwilligen!

Vielen Dank an dieser Stelle an die HWG sowie alle fleißigen Helfer/innen, die uns mit viel Muskelkraft und Nervennahrung unterstützt haben sowie an alle, die Möbel gegeben haben.

 

 

September 2014

"Fairtraut werden mit weltwärts" - 1. Rundbrief "weltwärts in Halle"

Zur Begleitung der weltwärts - Einsatzstellen, Peer-Mentor/innen und Gastgebenden gibt es im 1. Zyklus 2014/2015 ein Jahr lang monatlich Rundbriefe. Mit diesen informieren wir über Materialien, Beiträge und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts. So wollen wir einladen, bestehende Angebote zu entdecken und zu nutzen.

 

Inhalt des 1. Rundbriefs "fairtraut werden mit weltwärts"

1. weltwärts - drüber nachgedacht

"Ein Bild und tausend Worte". Ein Text von ManuELA Ritz, der die Ähnlichkeiten zwischen dem Erziehen  - "Entwickeln" - eines Kindes und der "Entwicklungszusammenarbeit" betrachtet.

2. weltwärts - umgesetzt

Fairer Handel - Ein Vorschlag für den Alltag?!

3. weltwärts - zuhause

Medienbeiträge und lokale Veranstaltungen

 

Diesen und weitere Rundbriefe gibt es hier. Viel Spaß beim weltwärts gehen!

 

Ruf aus Wittenberg aus dem Bausoldatenkongress 2014 " Friedenszeugnis ohne Gew(a)ehr"

Von den Teilnehmenden des Bausoldatenkongress 2014, an dessen Organisation der Friedenskreis Halle e.V. aktiv beteiligt war, wurde ein Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung als weltweites Menschenrecht und mit der Forderung nach einer aktiven Friedenspolitik verfasst. Der Text kann hier: Ruf-aus-wittenberg nachgelesen und von weiteren Unterstützer_innen unterzeichnet werden.

Aufruf zur Kundgebung am 17.09.2014 ab 18.45 Uhr:

„Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffenen  von rassistischer Hetze und Gewalt“

Seit Anfang Juli dieses Jahres existieren verschiedene Facebook-Gruppen in denen Bewohner_innen der Silberhöhe ihre rassistischen und antiziganistischen Stereotype gegenüber neu zugezogenen Familien aus Rumänien artikulieren. Dort wird offen menschenfeindliche Hetze gegenüber Menschen betrieben, die von ihrem Recht, als EU-Bürger_innen den Wohnort innerhalb der EU-Länderfrei wählen zu können, Gebrauch machen und sich in Halle (Saale) ein besseres Leben erhoffen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Sprühereien mit rassistischen und NS-verherrlichenden Inhalten im Stadtbild auftauchten.


Anfang August fand eine Demonstration regionaler, antifaschistischer Gruppen statt, die sich offensiv gegen die in sozialen Netzwerken betriebene Hetze richtete. Die Betreiber_innen der Facebook-Gruppen konterten daraufhin mit einer  Gegendemonstration unter  dem Titel „Wir wohnen hier- wo wohnt Ihr?“. An der Demonstration nahmen ungehindert Personen teil, die durch Kleidungsstücke und/oder Sprechchöre ihre neonazistische und menschenverachtende Gesinnung zur Schau stellten. Im Umfeld der Demo waren an dem Tag außerdem zahlreiche Gruppen von gewaltbereiten Personen, darunter Neonazis und Hooligans, unterwegs.  Ziel dieser Personen war es, gegenüber außenstehenden eine Drohkulisse aufzubauen.


Nach den Demonstrationen ging die Hetze im Internet ungebrochen weiter und es wurde die Einrichtung einer sogenannten Bürgerwehr angekündigt, die laut Selbstauskunft für Ruhe und Ordnung sorgen will. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um den Versuch ein Klima der Angst bei den zugezogenen Familien und deren Unterstützer_innenzu erzeugen. Wie stark der Einfluss der menschenfeindlichen Hetzein der Silberhöhe mittlerweile ist, zeigt ein Angriff vom 11. September. An dem Tag wurden eine rumänische Frau und ihr 2jähriges Kind aus einer Gruppe Minderjähriger heraus rassistisch beleidigt. Danach wurde das Kind mit einem Gegenstand ins Gesicht geschlagen.
Auch dieser bisherige Höhepunkt der Eskalation in der Silberhöhe bringt die Hetzer_innen nicht zum Nachdenken. Im Gegenteil, nur zwei Tage nach der Tat wurde ein Rundgang der sogenannten Bürgerwehr für Mittwoch, den 17.09. (bzw. den heutigen Mittwoch) angekündigt.
Laut dem im Internet verbreiteten Aufruf wollen diese Personen „einmal in der Woche auf die Straße gehen und Flagge zeigen“.
Wir nehmen nicht hin, dass selbsternannte Ordnungshüter versuchen, andere Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Wir zeigen uns solidarisch mit allen Betroffenen rassistischer, antiziganistischer Hetze und Gewalt. Wir sind mit allen solidarisch und gesprächsbereit, die sich für ein offenes Klima in der Silberhöhe einsetzen.


Wir bitten Sie/Euch deshalb zur

Kundgebung des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ am 17.09.2014 ab 18.45 Uhr in die Silberhöhe auf den Platz zwischen dem S-Bahnhof Silberhöhe und Wilhelm-von-Klewitz-Straße (Platz vor dem Gesundheitszentrum)

zu kommen und mit uns ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den rumänischen Familien zu setzen.

“Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffene  von rassistischer Hetze und Gewalt“

Weitere Infos zu „Halle gegen Rechts“ sind hier verfügbar:
http://www.halle-gegen-rechts.de/
https://www.facebook.com/pages/Halle-gegen-Rechts-B%C3%BCndnis-f%C3%BCr-Zivilcourage/191079504261942

August 2014

Und weil es so schön war: zweiter Umzug in eine Freiwilligen-Wohnung!

In der ersten Septemberhälfte steht der zweite und dann letzte Bezug einer neuen Freiwilligen-Wohnung an.

Natürlich brauchen wir auch wieder Menschen, die uns beim Umzug unterstützen: mit guter Verpflegung und/oder Ausdauer beim Möbeltragen. Wie beim letzten Mal hoffen wir auf zahlreiche Beteiligung und gute Stimmung.

Der Umzug findet statt am: wird in Kürze bekannt gegeben!

Wer beim Umzug helfen möchte, meldet sich gerne bei: Anja Wiegner

August 2014

Neuer Wind bei Lebens(t)raum e.V.

Antonio beendet seinen Freiwilligendienst bei Lebens(t)raum e.V. und geht zurück nach Spanien. Wir bedanken uns auch im Namen seiner Einsatzstelle und wünschen ihm alles Gute für den weiteren Lebensweg!
Nachfolgen wird ihm Denis aus Georgien. Ankommen wird Denis in Halle Anfang September. Wir wünschen ihm viel Freude und spannende Aufgaben im kommenden Jahr.

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