FK-aktuell - Ausgabe 2014 erschienen

Unser Vereinsmagazin fk-aktuell 2014 mit dem Titel "Was ist Frieden" ist erschienen.

Eine Onlineversion finden Sie hier.

 

Dezember 2014

"Miteinander Reden" - 4. Rundbrief "weltwärts in Halle"

In der Rubrik "Berichte" findet sich nun der 4. Rundbrief "weltwärts in Halle", diesmal zum Schwerpunkt Kommunikation. Neben einigen Anregungen zum "guten Kommunizieren" berichtet Cornelia Jäger, Tutorin eines weltwärts-Freiwilligen im Pflanzgarten der Franckeschen Stiftungen, über ihre Kommunikation mit Akash.

Viel Spaß beim weltwärts gehen!

 

Dezember 2014

Willkommen Dajana

Ende November konnten wir endlich Dajana begrüßen, Freiwillige aus Bosnien im Programm weltwärts.

Sie wird bis Ende September 2015 die Kita Martha Maria bereichern, deren Mitarbeitende sich ebenfalls sichtlich auf die Ankunft gefreut haben.

 

Dezember 2014

Pressemitteilung "Friedenskreis Halle e.V. begrüßt 8 internationale Freiwillige"

Ende November begrüßte der Friedenskreis Halle e.V. mit Dajana Miscovic aus Sarajevo die letzte internationale Freiwillige des Jahrgangs 2014/2015 in Halle. „Wir freuen uns, nun acht junge Menschen aus Südosteuropa und Indien in ihrer Zeit in Deutschland zu begleiten“, so Anja Wiegner, beim Verein zuständig für die Aufnahme.

Weiterlesen ...

Rassismus entgegentreten - Everybody's welcome!

Seit Monaten wird auf der Silberhöhe gegen rumänische Familien gehetzt , die im Rahmen der „Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU“ nach Halle gezogen sind. Ob auf Facebook, auf der Straße oder beim Einkaufen – alltäglich wird den Roma mit rassistischen Beleidigungen, Ablehnung und Vorurteilen begegnet. Den Worten folgten Taten: eine sogenannte Bürgerwehr will laut Selbstauskunft für „Ruhe und Ordnung“ sorgen und erzeugt ein Klima der Angst für alle, die als Nichtdeutsche wahrgenommen werden, vor allem aber für die angegriffenen und diskriminierten Roma.


Doch nicht nur in Halle wird gegen Zuwanderung mobil gemacht. Die Ereignisse in Halle sind Teil einer erneuten Welle nationalistischer und rassistischer Mobilisierungen im gesamten Bundesgebiet. Politik und Zivilgesellschaft sind in der Verantwortung, sich diesem von der extremen Rechten herbeigesehnten Druck nicht zu beugen, sondern demokratische Werte und die universelle Gültigkeit der Menschenrechte zu verteidigen.


Für die im Bündnis Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage organisierten Vereine, Einzelpersonen, Gruppierungen und Verbände steht fest:
Wir nehmen es nicht hin, wenn Menschen diskriminiert werden, wir lassen es nicht zu, dass Rassismus und Menschenverachtung ungestört artikuliert werden können, wir zeigen uns solidarisch mit den Betroffenen rassistischer Ausgrenzung und Gewalt. Wir stehen an der Seite der auf der Silberhöhe lebenden rumänischen Familien und sagen klar: Everybody's welcome!


Wir wollen am 5.12.2014 ein deutliches Zeichen setzen und den auf der Silberhöhe zur Schau getragenen Rassismus und die Hetze gegen die Roma und ihre Familien nicht unwidersprochen lassen.
Wir laden alle Menschen, die daran mitwirken wollen ein, sich mit lautstarken und einfallsreichen, entschlossenen und friedlichen Aktionen einzubringen und sich am Protest gegen rassistische Hetze, Hass und Gewalt zu beteiligen!

Freitag, 5.12.2014: Kundgebung und Demonstration!
ab 15.30 Uhr Treffen am Platz vor dem Gesundheitszentrum Silberhöhe
(Wilhelm-von-Klewitz-Str.)


ca. 16.00 Uhr Auftaktkundgebung und anschließende Demonstration

gegen 17.00 Uhr Abschlusskundgebung am Platz vor dem Gesundheitszentrum

Vor Ort wird außerdem die Möglichkeit bestehen, sich an einem Infostand von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage über den aktuellen Stand der Planungen zu den bevorstehenden Bildungswochen unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ im März 2015 und den weitere Aktivitäten des halleschen Bündnisses zu informieren.


aktuelle Informationen am 5.12. auf Twitter: @HalleBlockt
weitere Informationen zum 5.12. und zu Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage: www.halle-gegen-rechts.de

November 2014

Rückkehrseminar Teil 2 in Könnern

Im November fand trotz Bahnstreik Teil 2 des Rückkehrseminars in Könnern statt, dieses Mal unter der Leitung von Marina.

Wir wünschen dem Jahrgang 2013/2014 alles Gute und freuen uns auch in Zukunft etwas von euch zu hören!

November 2014

"Kolonialismus - ein aktuelles Thema?" - 3. Rundbrief "weltwärts in Halle"

In der Rubrik "Stimmen" findet sich nun auch der 3. Rundbrief "weltwärts in Halle", diesmal mit dem Schwerpunkt "Kolonialismus". Neben einem Zeitungsartikel der taz zum Thema Ebola und Kolonialismus gibt es einen kurzen Text zur "Wunderkammer" in den Franckeschen Stiftungen. Vorbeischauen lohnt sich!

Viel Spaß beim weltwärts gehen!

Pressemitteilung:

Fairer Städtekaffee für Halle

Der faire Städtekaffee in Halle mit dem Namen „Hallorke“, abgeleitet von „Lorke“, Brühe, kann verkostet werden.

Der Weltladen Halle an der Saale und die Initiative „Halle handelt fair“ laden zur Einführung des neuen Halle-Kaffee „Hallorke“ ein.

Am 26.11.2014 ist es soweit: der neue Städtekaffee „Hallorke“ wird offiziell eingeführt. Zu diesem Zweck wird der fair gehandelte Kaffee als Pausenversorgung der Stadträtinnen und Stadträte parallel zur Stadtratssitzung ab 14 Uhr ausgeschenkt. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, zum Verkosten des fair gehandelten Kaffees ins Stadthaus zu kommen. In der Zeit von 13.30 Uhr und 17.30 Uhr gibt es die Möglichkeit sich vor Ort durch Vertreterinnen und Vertreter der Steuerungsgruppe „Halle handelt fair“ zum Thema fairer Handel und zum Halle-Kaffee zu informieren. Erst kürzlich hat sich die Stadt Halle offiziell mit einem Beschluss des Stadtrates auf den Weg begeben, Fairtrade-Stadt zu werden.

Weiterlesen ...

November 2014

Peer-Mentor/innen-Schulung im Dezember

Am Samstag, den 13.12.2014, wird die erste Peer-Mentor/innen-Schulung stattfinden.

Auf der Schulung wollen wir uns mit der Rolle als Peer-Mentor/in einer/eines internationalen Freiwilligen auseinandersetzen und Handwerkszeug für die Begleitung vermitteln.

Hier noch einmal die Eckdaten:

wann: Sa, 13.12.2014, 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit ausgedehnter Mittagspause

wo.: Versammlungsraum im Reformhaus, 3. Etage, Gr. Klausstraße 11

 

Der Friedenskreis Halle ist mit der Regionalstelle Globales Lernen aktiv an der Gestaltung der Bildungstage beteiligt. Wir  führen im Rahmen der Bildungstage das Projekt "Kakao und Fairer Handel" in der kommenden Woche in drei Grundschulen in Jerichow, Tangerhütte und Burg durch. In der folgenden PM finden sich weitere Informationen zu den Bildungstagen.
Wir freuen uns über sehr über eine Berichterstattung.


Pressemitteilung:

Eine Welt kommt in‘s Klassenzimmer: Bildungstage zum Globalen Lernen

17.-21.11.2014 in den Kreisen Stendal und Jerichower Land
20.11.2014 Veranstaltung mit dem Schirmherrn um 8 Uhr in Burg

In der Zeit vom 17.11.-21.11.2014 finden die 5. Entwicklungspolitischen Bildungstage in Sachsen-Anhalt statt. Sie wenden sich an Grundschulen in den Landkreisen Stendal und Jerichower Land.
Dort werden sich Schülerinnen und Schüler jeweils einer Grundschule unter dem Titel "EINE WELT KOMMT IN’S KLASSENZIMMER" einen Tag lang mit globaler Entwicklung, fremden Kulturen und Schritten zur Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie werden etwas davon erfahren, wie Menschen in anderen Ländern leben, was für Auswirkungen ihr eigenes Verhalten auf die Welt hat und wie sie dazu beitragen können, dass alle auf unserem Planeten gut leben können.

Weiterlesen ...

28. Oktober 2014, Kommentar der AGDF

AGDF kritisiert EKD-Stellungnahme „UN-Mandat für Einsatz gegen IS-Terror“

Kommentar zur friedensethischen Stellungnahme des Rates der EKD zum UN-Mandat für den Einsatz gegen den IS-Terror: Das Leitbild des Gerechten Friedens ist die politische Handlungsoption der Kirchen

In der Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung vom 27.9.14 heißt es u.a.:
"Wir bedauern, dass in der friedensethischen Stellungnahme des Rates der EKD zum UN-Mandat für den Einsatz gegen den IS-Terror der Fokus auf die Option der Waffenlieferung und Militärintervention gelegt wird. Sie steht damit in der Tradition kirchlicher Stellungnahmen, in denen militärgestütztes, staatliches Handeln letztlich legitimiert wird, ohne die Neuorientierung hin zum gerechten Frieden angemessen umzusetzen. Wir begrüßen, dass die EKD dem Schutz von Flüchtlingen hohe Bedeutung beimisst und ermutigen sie, sich für eine dem Verhältnis des Flüchtlingselends angemessene und zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen einzusetzen. Die Defizite der neuen EKD-Stellungnahme unterstreichen die Notwendigkeit, die kirchliche Friedensarbeit und den internen friedenstheologischen und friedensethischen Diskurs zu intensivieren."

 

Im Folgenden möchten wir die Einschätzung der AGDF-Mitgliederversammlung näher erläutern. Dazu prüfen wir zunächst die Argumente, die die militärische Gewalt legitimieren sollen anhand von vier Kriterien der EKD-Friedensdenkschrift. Wir halten sie für keineswegs erfüllt. Ferner prüfen wir die Argumentationslinien der Stellungnahme. Wir halten sie für nicht schlüssig. Vielmehr bleiben entscheidende Fragen offen. Abschließend führen wir aus, welche Erwartungen wir weiterhin an die EKD haben.

 

Weiterlesen ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen