Ausbildung A.T.C.C.-Trainer*in Konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen beginnt am 15.10.2019


Die Ausbildung, die in  Niederkaufungen/Kassel stattfindet, ist eine Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V.

  • 15.- 18.10.2019 Grundlagen der ATCC-Konfliktbearbeitung,biografisches Arbeiten als Methode, personale und kulturelle Themen im Konflikt, systemische Themen.
  • 15.-18.01.2020 Strukturelle und kulturelle Konfliktthemen, wie z.B. Diskriminierung und Rassismus, Mobbing
  • 28.04.-02.05.2020 Gruppenprozessseminar mit TaKeTiNa
  • 01.-04.07.2020 Vertiefung Kultur und Konflikt, Einführung in die Gestaltpädagogik, pädagogisches Rollenspiel im Seminar
  • 14.-17.10.2020 Vertiefung Methoden für die Trainingsarbeit, Anfangssituationen, Arbeiten mit Widerständen bei Konfliktthemen
  • 20.-23.01.2021 Vertiefung Methoden: Theaterarbeit, Simulationsübungen, Visualisierungstechniken, Arbeiten mit Widerständen
  • 27.4.-01.05.2021 Gruppenprozessseminar zu Leitung und Macht in Gruppen
  • 16.-19.06.2021 Abschlussarbeit, Präsentationen, Biografische Arbeit

Weitere Informationensiehe Flyer

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Pressemitteilung des Zivilen Friedensdienstes


Konfliktbarometer: 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel

Deutschland hat mehr zu bieten als militärische Interventionen

Bonn, 01.03.2019. Heute veröffentlichte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) sein neues „Konfliktbarometer 2018 <http://www.hiik.de/>“. Die Zahl der gewaltsamen Konflikte ist gegenüber dem Vorjahr von 222 auf 213 leicht gesunken. Doch auch 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel. Der Zivile Friedensdienst fordert daher, zivile Kräfte zu stärken, die Gewalt eindämmen und Konflikte friedlich aus der Welt schaffen. Rückendeckung für mehr Friedensförderung gibt es auch aus der deutschen Bevölkerung, so eine aktuelle Studie von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding.

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Pressemitteilung

Broschüre mit Angeboten zum Globalen Lernen in Sachsen-Anhalt in 6.Auflage in neuem Layout erschienen


Was unterscheidet das Leben der Kinder in Lateinamerika vom Alltag deutscher Kinder und was ist ähnlich? Welchen Einfluss haben meine Kaufentscheidungen auf das Leben der Menschen in Asien? Und warum sind Bienen weltweit eigentlich so wichtig?!

Es gibt zahlreiche Referent*innen in Sachsen-Anhalt, die mit ihren abwechslungsreichen und aktivierenden Bildungsangeboten Antworten auf diese und weitere Fragen geben. Eine Vielzahl von Bildungsformaten bieten den Teilnehmenden der Orientierung in der Einen Welt und regen zum Handeln an . Die Broschüre „Globales Lernen in Sachsen-Anhalt“ ermöglicht Schulen und anderen interessierten Bildungseinrichtungen einen  Überblick über dieses mannigfaltige Angebot von Bildungsveranstaltungen aus den Bereichen des Globalen und Interkulturellen Lernens sowie der Friedens- und Umweltbildung.

Besonders stolz sind wir als Herausgeber darauf, dass die Broschüre Globales Lernen in Sachsen-Anhalt nunmehr  Anfang Februar 2019 in ihrer 6. Auflage in neuem Layout erschienen ist!

Herausgegeben wird die Broschüre vom Friedenskreis Halle e.V. und vom EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V.

Die Broschüre kann abgeholt oder bestellt werden bei:

Friedenskreis Halle e.V. , Ulrike Eichstädt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder

EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V., Geschäftsstelle, Christiane Christoph

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Online im Internet abrufbar sind die Broschüre und alle Angebote unter: http://www.globales-lernen-lsa.de/

Für die Richtigkeit und weitere Informationen
Friedenskreis Halle e.V.
Ulrike Eichstädt
Projektkoordinatorin "Entwicklungspolitische Bildungsarbeit"
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345-279 807-59
Fax: 0345 – 279 807-11
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.friedenskreis-halle.de


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Ausbildung zur Teamer*in in der politischen Bildungsarbeit im Rahmen des Projekts "Weltentausch" ab April 2019

Wir wollen junge Menschen (16-27) Jahre dazu befähigen eigenständig Workshops in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit für den Friendenskreis Halle e.V. durchzuführen.
Aktuell suchen wir noch Teilnehmer*innen und möchten Sie und euch bitten den unten stehenden Text, sowie die Flyer im Anhang an mögliche Teilnehmende weiterzuleiten. Übersetzungen auf Englisch, Französisch, Farsi und Arabisch hängen an!
Weitere Informationen und die Anmeldung sind hier zu finden.
Save the date!

Die ideale Stadt – „FilMut“ und „Gewaltfrei streiten!“ im Gespräch mit Jugendlichen bei Radio Corax

Jugendliche aus Halle-Neustadt haben sich mit unterschiedlichen Menschen getroffen und danach gefragt, wie ein gewaltfreies Miteinander und der Umgang mit Rassismus im Alltag in einer Stadt gestaltet werden können. Dazu haben sie eine Radiosendung produziert. Ariane Röder von FilMut und Agnes Sander von „Gewaltfrei streiten!“ haben die Fragen der jungen Radiomacher*innen  bei Radio Corax beantwortet. Ihr findet die Sendung zum Nachhören hier.

 

 

 

Fortbildung in Konfliktbearbeitung für Geflüchtete: Video „Konstruktiv in Konflikten“ gibt spannende Einblicke!

„Ich finde, alle Menschen sollen den Kurs machen!“ sagt Ahmed, der an der 8moduligen Weiterbildung Konstruktiv in Konflikten teilnimmt. Er bringt seine Fluchterfahrungen hier ein, um Frieden zu stiften. Viele der 14 Teilnehmenden sind zum ersten Mal bei so einer Art Fortbildung dabei, die im Stuhlkreis stattfindet und wo alle dazu eingeladen sind, ihre Meinung zu äußern. Die zukünftigen Konfliktbearbeiter*innen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Kenia, Sudan und Saudi-Arabien setzen sich an acht Wochenenden mit der Rolle von Konflikten in ihrem eigenen Leben auseinander und bekommen Werkzeuge an die Hand, wie sie konflikthafte Situationen konstruktiv begleiten können, um gemeinsam mit den Beteiligten Alternativen für Gewalt und schmerzhafte Auseinandersetzungen zu entwickeln.
Die Weiterbildung läuft noch bis Mai diesen Jahres. Eine Fortführung ist bereits in Planung und wird vermutlich 2020 stattfinden.
Hier geht’s zum Film.

 

*Vorurteilsfrei – geht das überhaupt?! Eine Fortbildung nach dem Anti-Bias-Ansatz*

vom 22.-23.03.19 | 14-20 Uhr (Freitag), 10-16 Uhr (Samstag) in Halle (Saale)

Anti-Bias ist ein Ansatz der diskriminierungssensiblen Bildungsarbeit.
Im Seminar versuchen wir gemeinsam, die Mechanismen hinter Diskriminierung sichtbar zu machen, die eigenen Positionen zu reflektieren, die Selbstverständlichkeit eigener Privilegien zu hinterfragen und darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld zu entwickeln.

Auf dieser Grundlage ist es möglich, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Machtposition zu gelangen und im Alltag handlungsfähig zu bleiben oder zu werden.

Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeiten sind hier zu finden.

Fortbildung zum/zur „Trialog-Trainer*in“


Modul 1: 10. - 12. Mai 2019


Im Projekt „ElKiS! Mehrsprachige Elterngespräche an Kita und Schule“


Trialog- Trainer*innen können für gedolmetschte Gespräche sensibilisieren und sie unterstützen. Sie arbeiten deswegen in kurzen Schulungen sowohl mit Sprachmittler*innen als auch mit Lehrkräften und Erzieher*innen und bereiten beide Seiten jeweils konkret auf mehrsprachige Elterngespräche vor. Sie werden dazu ausgebildet, die wichtigsten Strategien in einem solchen „Trialog“ in Übungen zu vermitteln und über Sprachmittlung zu informieren.
Mach mit und werde Trialog- Trainer*in!

Hier geht es zur Anmeldung

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Kunst- und Protestaktion am 26. Februar 2019 in Berlin

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" lädt zu Mitwirkung ein

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Interessierte,

am 26.2. - dem bundesweiten Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" - wollen wir erneut in Berlin mit einer bildstarken Aktion unseren Protest gegen Rüstungsexporte in die Öffentlichkeit tragen. Das Bild, das wir diesmal auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag gestalten, wird den Verharmlosungen entgegen treten, die Rüstungsexporte der letzten Jahre seien unproblematisch. Von wegen!

Stellenausschreibung
Projektleitung „Politikpatenschaften für Halle“

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.
Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik, Friedensbildung und Friedensdienste.


Das Projekt „Politikpatenschaften für Halle“ findet als innovative Maßnahme im Rahmen der politische Jugendbildung in Halle statt. Das Projekt greift die wahrgenommene Distanz zwischen Politik und jungen Menschen auf. In der ersten
Projektphase werden Aktivitäten für Jugendliche rund um die Kommunalwahl initiiert und unterstützt. In der Hauptphase wird mit fachlich begleiteten „Tandems“ zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen ein intensives Kennenlernen der jeweiligen Lebens- bzw. Arbeitswelt ermöglicht. Über Workshops und Öffentlichkeitsarbeit werden die Erfahrungen und Ergebnisse an andere Jugendliche und Bürger*innen weiter gegeben.

Zum 1.März 2019 suchen wir als Verstärkung eine Projektleitung mit 20 h/Woche.

Aufgabenschwerpunkte:

  • fachliche und organisatorische Leitung des Projekts
  • Organisation und Begleitung von Aktionen und Veranstaltungen der Jugendbildung zur Kommunalwahl in Halle
  • Aufbau, Koordination und Begleitung von mehrmonatigen Tandems zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen
  • Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Lobbyarbeit zum Projekt und den Inhalten
  • Beantragung und Verwaltung von Finanzmitteln sowie laufende finanzielle Steuerung des Projektbudgets
  • Konzeptarbeit und Weiterentwicklung des Modellprojekts in Richtung einer möglichen Verstetigung

Wir suchen eine Person mit:

  • (Sozial-)pädagogischer oder anderer geisteswissenschaftlicher Ausbildung
  • Kompetenzen und Arbeitserfahrungen in Projektmanagement und Teamarbeit
  • Fachlichem Wissen und Praxiserfahrungen in den Bereichen: politische Jugendbildung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunalpolitik.
  • Grundlegende Offenheit und konstruktives Reflexionsvermögen im Umgang unterschiedlichen politischen Akteur*innen.
  • Kenntnissen in der Fördermittelakquise, -verwaltung und –abrechnung
  • Identifikation mit den Leitthemen und Zielen des Friedenskreis Halle e.V.
  • Sozialen und kommunikativen Kompetenzen, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, transkulturelle Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Kreativität, Organisationsvermögen und strategischem Denken
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Dienstreisen
  • Guten Kenntnisse im Umgang mit gängigen PC-Büroanwendungen

Wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Arbeit in einem innovativen Projekt mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit in einem von Engagement und gegenseitiger Wertschätzung geprägten Team des Projektträgers
  • Teilnahme an Fortbildungen, Supervision und Teamentwicklung
  • Eine 20 h Stelle mit projektbedingter Befristung bis vorerst 31.12.2019. Eine Fortführung ist bei erfolgreichem Projektverlauf angestrebt.
  • Bezahlung nach solidarischem Einheitsgehalt in Anlehnung an TVöD SuE


Bei der Besetzung von Stellen wünschen wir uns Mitarbeiter*innen unterschiedlicher gesellschaftlicher Positionierungen. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen, die Rassismus oder andere Formen von Diskriminierung erlebt und hieraus diskriminierungskritische Perspektiven entwickelt haben.

Unsere Räume sind bisher leider nicht barrierefrei, da sich unsere Büros im 1. oder 4. OG ohne Aufzug befinden.

Bewerbungen bitte bis 20.2.2019 per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 27.2.2019 in Halle statt. Fahrkosten können leider nicht erstattet werden.

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Zeitgeschichtliche Tagung nimmt Erfahrungen aus 50 Jahren christlicher Friedensarbeit in den Blick

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

In den 1980er Jahren erlebte die Friedensbewegung weltweit im Protest gegen die atomare Hochrüstung eine große Bedeutung, die Millionen von Menschen bewegte, in West wie in Ost. Große Friedensdemonstrationen mit Hundertausenden von Menschen in Hamburg, in Bonn, in Hasselbach bestimmten das Bild dieser Zeit in der alten Bundesrepublik.

In der DDR waren es kirchliche Gruppen, die unter dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ Alternativen zu Rüstung und Militarisierung formulierten und schließlich zur Keimzelle der friedlichen Revolution 1989 wurden. Nach dem Ende des Kalten Krieges war es die Friedensbewegung, die eine zivile Konfliktbearbeitung und zivile Friedens- und Freiwilligendienste auf professionelle Füße stellte und gleichzeitig auch etablierte.

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