Wiedersehen im hohen Norden

Im Oktober 2017 durften 13 Jugendliche aus Halle bereits ein Stückchen Spanien und ein paar neue Freunde im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung kennenlernen.
Jetzt sind die Spanier*innen an der Reihe: Zehn Tage lang können sie gemeinsam mit den Hallenser*innen nun deren Heimat erkunden und gemeinsam in Workshops arbeiten und an Ausflügen teilnehmen. Das Wiedersehen wird seinen Höhepunkt am 18. Mai erreichen. An diesem Freitag laden die Jugendlichen zu einer interkulturellen Präsentation aus Tanz, Video und Kunst ins Familiencafé Völkchen, Florentiner Bogen 21, 06128 Halle (Saale) ein.

Ein halbes Jahr hat es gedauert und die Zeit ist manchen ziemlich lang geworden. Dafür ist die Wiedersehensfreude nun umso größer, als die spanischen Jugendlichen am Mittwoch, den 09.05. aus dem Bus steigen. Mit Willkommens-Plakaten und Jubel werden sie von den halleschen Jugendlichen begrüßt. Bis zum 19.05. werden die 26 Jugendlichen zusammen leben und arbeiten. In diesem Jahr sind einige neue Jugendliche aus beiden Ländern dabei und Laura (17) wünscht sich gerade deshalb, dass "wir gemeinsam eine Gruppe werden und sich jeder hier wohlfühlt." Das dürfte - zumindest was das Programm angeht - nicht schwierig werden. Die Teilnehmenden werden gemeinsam klettern gehen, Leipzig entdecken und auf der Peißnitz spazieren gehen und entspannen. Außerdem bekommen sie die Gelegenheit, ihre Fremdsprachenkenntnisse in Sprach- und Teamspielen aufzufrischen. Dabei kommt zu dem bereits erprobten Zauberwort "Bitte" noch ein zweites hinzu: "Zusammenarbeit". In den Kreativworkshops - Graffiti, Breakdance und Video - bereiten die Jugendlichen eine Abschlusspräsentation vor, die sich sehen lassen kann. Und soll. Deshalb laden wir Sie am 18.05. ein, um 16.00 Uhr ins Familiencafé Völkchen (Florentiner Bogen 21) zu kommen.

Gastgeber ist das Kinder- und Jugendhaus e.V., das gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle e.V. und dem spanischen Verein Intercultural life diesen alljährlichen Jugendaustausch seit mehr als zehn Jahren organisiert.

Finanziert und ermöglicht wird die Jugendbegegnung von Erasmus+, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle.

 

Pressemitteilung

Ich bin dann mal weg! ... - Friedenskreis Halle e.V. bietet einjährige Freiwilligendienste in Ruanda und Kosovo

Noch keinen Plan, wo es nach dem Abi hingehen soll oder einfach mal Lust nach der Ausbildung, dem Studium was Anderes zu machen? Der Friedenskreis Halle e.V.  hat aktuell noch freie Plätze für Freiwillige im Ausland ab September 2018:  

Tubahumurize in Ruanda/Kigali – Empowerment von Frauen: „Ich habe richtige Lust bekommen, noch mehr von der Welt zu sehen und zu lernen, und bin so dankbar für all meine ruandischen Freunde, die mir jeden Tag zeigen, wie wichtig es ist, offen zu sein und einfach mal zuzuhören und auszuprobieren, um/und sich auf eine andere Kultur einzulassen“  beschreibt unsere aktuelle Freiwillige in Ruanda ihre Zeit. Tubahumurize unterstützt Frauen aus der Region, die Gewaltopfer sind bzw. waren, und möchte diesen Selbstbewusstsein und zu einer ökonomischen Eigenständig verhelfen. Ebenso erhofft sich Organisation frischen Wind und neue Ideen durch den*die Freiwilligen z.B. durch neue Produkte sowie neue Kontakte z.B. zu Eine-Welt-Läden in Deutschland. Der*die Freiwillige unterstützt die Organisation praktisch und lernt eine Organisation und Menschen kennen, die sich für Gleichberechtigung und Empowerment von Frauen engagieren.

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Radiobeitrag bei Sputnik

"Leute, ich bin dann mal weg..." Der aktuelle Radiobeitrag von MDR Sputnik informiert über noch freie Einsatzplätze als Freiwillige im Kosova, Ruanda oder auch Spanien mit dem Friedenskreis Halle e.V. Wir freuen uns über Eure Bewerbungen!

 

 

Erfolgreiche Projektwoche im Projekt „Kannste mal schnell übersetzen – hier gibt’s schon wieder Stress!?“

Ziel des Modellprojektes ‚Kannste mal schnell übersetzen – hier gibt’s schon wieder Stress!?‘ ist das Empowerment mehrsprachiger Jugendlicher und deren Sensibilisierung für Sprachmittlung und Konfliktbearbeitung. Nachdem bereits im Januar erfolgreich ein Projekttag zur Einführung mit interessierten Jugendlichen der Gemeinschaftsschule Kastanienallee durchgeführt wurde, freuten wir uns darauf, die Gruppe im Rahmen der Projektwoche vom 16.-18.04.2018 wieder zu sehen.

Acht lebendige junge Menschen aus den Klassenstufen 8 und 9 setzten sich zunächst damit auseinander, was Konflikte sind, welche Kommunikationsmodelle und welche Strategien der Konfliktbearbeitung es gibt. Mit spielerischen Methoden der Selbsterfahrung und des Forumtheaters ging es dabei besonders um eigene Alltagserfahrungen.

Regen Austausch gab es auch zum Thema Sprachmittlung, bspw. zu Fragen wie: Was bedeutet das eigentlich? In welchen Situationen übersetze ich für wen? Und wo liegen meine persönlichen Grenzen?. Die Projektwoche fand ihren Abschluss in der Übergabe eines Zertifikates für alle Teilnehmenden. Am 08.05.2018 findet ein abschließender Projekttag mit der Gruppe zur Bündelung der Ergebnisse statt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier, auf Facebook oder bei Franziska Blath

Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
   STAFFELLAUF GEGEN RÜSTUNGSEXPORTE

Ende Mai findet der bundesweite Staffellauf „Frieden geht!“ gegen deutsche Rüstungsexporte statt.
So kannst du die Aktion unterstützen:

* Mitlaufen bzw. mitradeln! Die Etappen von Jena nach Halle finden am 30.5. statt, am 31.5. geht es dann weiter nach Wittenberg. Hier findest du alle Infos und kannst dich anmelden: www.frieden-geht.de

* Läufer*innen begrüßen! Das wollen wir mit einer Kundgebung am 30.5. auf dem Marktplatz, 18.30 Uhr geht es los. Es gibt Brassmusik, Straßentheater, Chorgesang und mehr! weitere Infos

* Weitersagen! Welche Läufer*innen kennst du? Wen kannst du einladen, auch teilzunehmen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung:

Theater zum Leben - Frieden entdecken und erfahren
05. Mai, 19:00 Uhr / alte Jugendherberge / August-Bebel-Str. 48a, Halle

Halle (Saale), 26.04.2018 - Am  Sonnabend  den 05. Mai um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V., interessierte Menschen  ein, Methodiken aus dem „Theater zum Leben“ kennen zu lernen . Die Veranstaltung wird im Anschluss an die Mitgliederversammlung, des Friedenskreis e.V. in der Alten Jugendherberge stattfinden.

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Markt der Möglichkeiten

Methoden der Friedensbildung und des Globalen Lernens für den Schulalltag


08. Mai, 16:30 Uhr / alte Jugendherberge / August-Bebel-Str. 48a, Halle

Am  Dienstag den 08. Mai um 16.30 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit dem Zentrum für Lehrerfortbildung zu einem „Markt der Möglichkeiten“ für Lehramtsstudierende, Lehrkräfte,  Multiplikator_innen oder Akteure in der Bildungsarbeit ein.

Friedensbildung und Globales Lernen sind wichtige Querschnittthemen in den Curricula für alle Schulformen in Sachsen-Anhalt. Als zivilgesellschaftlicher Bildungsakteur möchten wir euch unterstützen, diese Themen fächerübergreifenden in den Schulalltag zu integrieren.

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Pressemitteilung zum Start der Aktionspräsenz 2018

Atomwaffen aus Deutschland abziehen, Atomwaffenverbot beitreten!

Am kommenden Montag, 26. März 2018, startet die 20-wöchige Aktionspräsenz der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ am Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Mit der Protestaktion, die bis zum Nagasaki-Gedenktag am 9. August andauern wird, wollen die Friedensaktivist*innen Druck auf die Regierung ausüben, damit die in Büchel stationierten Atomwaffen endlich abgezogen werden. Außerdem fordern sie, dass Deutschland dem im letzten Jahr verabschiedeten UN-Atomwaffenverbot beitritt. Dazu wird eigens ein leerer Stuhl vor dem Haupttor zum Auftakt der Aktionspräsenz am kommenden Montag bereitgestellt. Die Kampagne erwartet u.a. die Bürgermeister von Hannover und Neunkirchen aus dem „Mayors for Peace“-Städtenetzwerk sowie einen hochrangigen Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens

Deutsche Politik muss deeskalierend wirken, nicht Öl ins Feuer gießen

Berlin/Bonn. – Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich. Die Militärschläge erfolgten ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats und noch bevor die unabhängigen Expert*innen der OPCW ihre Untersuchung zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz vom vergangenen Samstag im syrischen Douma überhaupt aufnehmen konnten. Die Kampagne verurteilt gleichermaßen die politische Unterstützung der Bombardierung von Seiten der deutschen Bundesregierung. Bundeskanzlerin Merkel hatte den Militärschlag heute Vormittag als „erforderlich und angemessen“ bezeichnet und begrüßt, dass die USA, Großbritannien und Frankreich auf diese Weise „Verantwortung übernommen“ hätten. Ähnlich unterstützend hatten sich in den vergangenen Tagen bereits CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) geäußert. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Alexander Graf Lambsdorff wollte sogar eine militärische Beteiligung Deutschlands nicht ausschließen.

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Nachrichten von Jürgen Grässli

Bereits zweite erfolgreiche Strafanzeige nach dem aufgedeckten illegalen G36-Gewehrdeal von Heckler & Koch mit Mexiko

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

am 22. Juli 2014 stellten Paul Russmann (von Ohne Rüstung Leben) und Jürgen Grässlin (von der DFG-VK und dem RüstungsInformationsBüro, RIB e.V.) als Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ Strafanzeige gegen den Eckernförder Kleinwaffenhersteller Sig Sauer wegen des Verdachts illegaler Exporte von Pistolen des Typs SP 2022 ins Bürgerkriegsland Kolumbien. Unsere Strafanzeige richtete sich gegen die Sig-Sauer-Geschäftsführer Michael Lüke und Till Hake.

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Pressemitteilung vom 02.04.201

Ostermärsche 2018: Mehr Menschen setzen sich wieder aktiv für Frieden ein – wichtiges Zeichen an die Große Koalition

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der Ostermärsche 2018 und registriert einen erneuten Anstieg bei den Teilnehmerzahlen. Trotz des wechselhaften Wetters lag die Beteiligung über dem Niveau der Vorjahre, in einigen Städten wie Bremen und Hannover sogar deutlich darüber. Der Trend der letzten Jahre, dass sich an den Ostermärschen wieder mehr Menschen aktiv beteiligen, bestätigt sich 2018 erneut.

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