Pressemitteilung:

Lange Nacht des Menschenrechts-Films in Halle

26. April 2017, 18 Uhr, Puschkinhaus Halle - Theatersaal

Halle (Saale), - Am 26. April wird im Puschkinhaus Halle die Lange Nacht des Menschenrechts-Films stattfinden. Hier werden fünf preisgekrönte Filme der 10. Verleihung des Deutschen Menschenrechts- Filmpreises vom Dezember 2016 gezeigt. Veranstaltet wird die Lange Nacht des Menschenrechts-Films von Amnesty International Halle zusammen mit dem Friedenskreis Halle, der Katholischen Pfarrei St. Franziskus, der Bahá'í-Gemeinde Halle und dem Halleschen Institut für Medien.

Die prämierten Filme machen alle sichtbar, wie Menschenrechte weltweit unter Druck geraten.

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Gewaltfrei und zivil - Chancen der Konfliktbearbeitung im Sudan

10. April / 17 Uhr / Café im Luchs.Kino

Am 10. April 2017 um 17 Uhr laden der Friedenskreis Halle e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Anhalt interessierte Bürger*innen ein, einen Blick auf die Chancen gewaltfreier Bewegungen im Sudan zu richten und mit Referent*innen der sudanesischen „Girifna-Bewegung“ ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss daran wird um 20 Uhr im Luchs.Kino der Film „We come as friends“ im Rahmen der Filmreihe „Globale“ gezeigt: Eine Odyssee zu jenem Moment, als der Sudan in zwei Nationen geteilt wird und erneut in alte Muster und neue blutige Kriege fällt.

Gewaltfreie  Bewegungen und die Grenzen und Chancen ziviler Konfliktbearbeitung im Sudan

Seit Ende der Kolonialzeit im Jahr 1956 leidet der Sudan unter Bürgerkriegen und Diktaturen. Ganze Generationen haben Gewalt als wirkungsvolles Mittel der Selbstbehauptung und Machtkontrolle kennen gelernt. Marginalisierung und Unterdrückung stehen in dem von ethnischer, religiöser und kultureller Vielfalt geprägten Land einem Leben in Frieden und Würde im Weg.
Auch die Unabhängigkeit des Südsudan im Jahr 2011 hat den erhofften Frieden nicht näher rücken lassen. Neue oder auch vergessene Konfliktlinien sind zu den bereits sichtbaren hinzugekommen.

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Und da waren es schon drei… Grundschule Diemitz/Freiimfelde Halle ist „Schule ohne Rassismus - Schulen mit Courage“ geworden

Halle, den 20.03.2017

Allen Grund zur Freude hat die Grundschule Diemitz/Freiimfelde. Am Donnerstag, dem 16. März wurde ihr als dritter Grundschule in Halle der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Mit einem bunten Programm  aus Theaterstück, einem selbst ausgedachten Tanz und einer Aufführung der Trommel-AG feierte die Grundschule Diemitz/Freiimfelde die Titelverleihung.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun schon die dritte Grundschule auf dem Weg zum Titel begleiten konnten. Denn Engagement für ein angstfreies Miteinander ist auch in Grundschulen relevant – und sehr gut möglich!“, so die Regionalkoordinatorin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Maria Wagner. Schon im Vorfeld hätten sich die Kinder der Grundschule Diemitz/Freiimfelde viele Gedanken gemacht und mit dem Projekt „Eine Welt der Vielfalt“ darauf eingestimmt. Der Titel sei nun der verdiente Lohn für dieses Engagement und Anreiz, sich weiter gegen Rassismus und für ein gutes Schulklima einzusetzen.

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Lange Nacht des Menschenrechts-Films in Halle

Am 26. April wird im Puschkinhaus Halle die Lange Nacht des Menschenrechts-Films stattfinden. Hier werden fünf preisgekrönte Filme der 10. Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises vom Dezember 2016 gezeigt. Veranstaltet wird die Lange Nacht des Menschenrechts-Films von Amnesty International Halle zusammen mit dem Friedenskreis Halle, der Katholischen Pfarrei St. Franziskus, der Bahá'í-Gemeinde Halle und dem Halleschen Institut für Medien. Die prämierten Filme machen alle sichtbar, wie Menschenrechte weltweit unter Druck geraten.

Wann: Mittwoch, 26. April 2017
Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr

Wo: Puschkinhaus Halle - Theatersaal
Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle

Was: In der Langen Nacht werden fünf ausgewählte Preisträger-Filme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016 gezeigt. Filmemacher*innen und Expert*innen sind zum Publikumsgespräch geladen. Durch den Abend führt Moderator Markus Wutzler (Friedenskreis Halle). Der Eintritt ist frei.

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Halle (Saale),  10.03.17

Der „Vorrang für zivil“ ist noch lange nicht angekommen


Im Kontext der Münchener Sicherheitskonferenz in München ist es erneut deutlich geworden: Deutschland wird den Verteidigungshaushalt und damit auch seine militärische Präsenz in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen als bisher. „Der Vorrang für zivile Konfliktbearbeitung ist nur ein Lippenbekenntnis, im öffentlichen Diskurs und im politischen Handeln aber nicht spürbar“, so Bernd Rieche von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Hinsichtlich dieser Entwicklung ist es wichtiger denn je, über Alternativen zu militärischem Handeln zu informieren. Die AGDF Projektstelle „zivil statt militärisch“, die in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle e.V., und den evangelischen Landeskirchen in Mitteldeutschland und Hannovers durchgeführt wird, tut dies seit 2013, wird aber Mitte diesen Jahres auslaufen. Eine Fortführung ist aufgrund fehlender Finanzierung unsicher. Bisher wird das Projekt durch Brot für die Welt, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) finanziell gesichert.

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Presseeinladung:
Eröffnung der Anne-Frank-Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ in der Latina in Halle


Es ist ein eindringliches Zeugnis der Verfolgung und des Holocaust sowie zugleich intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt eines jungen Mädchens. Das weltberühmte Tagebuch der Anne Frank steht im Mittelpunkt der  Wanderausstellung „Lass mich ich selbst sein“, die am kommenden Montag in Halle eröffnet wird.
Über das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) wird ab 13. März eine Wanderausstellung des Anne-Frank-Zentrums im Landesgymnasium Latina in Halle informieren. Unter dem Leitwort "Lasst mich ich selbst sein" vermitteln Fotos und andere Dokumente die Lebensgeschichte des Mädchens und seiner Familie, geben einen Einblick in die Zeitgeschichte und verbinden diesen mit der Gegenwart.

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Pressemitteilung 01. März 2017

Auftakt am 10.03. zu den Bildungswochen gegen Rassismus

Die sechsten “Bildungswochen gegen Rassismus” von "Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" werden am Freitag, 10.03.2017 ab 15 Uhr bis ca. 17 Uhr auf dem Marktplatz  in Halle (Saale) eröffnet. Als Rednerin wird für die Stadt Halle (Saale) Frau Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale) sprechen. Es sprechen zudem Vertreterinnen und Vertreter der Hallianz für Vielfalt und von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

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Pressemitteilung:

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

02.März, 19.00 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Halle (Saale)

Halle (Saale), 23.02.2017 - Am Donnerstag den 02. März 2017 um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin ein. Im Anschluss können die Bücher des Autors und Trägers des „Aachener Friedenspreises“ erworben werden.

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin

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Bildungswochen gegen Rassismus vom 10. bis 25. März 2017 in Halle (Saale)

Vom 10. bis 25. März 2017 veranstaltet "Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale). Die Aktionswochen sind Teil der weltweiten Initiative "Internationale Wochen gegen Rassismus" und finden an unterschiedlichen, interessanten Orten in ganz Halle statt.

Erfreulicherweise engagieren sich in den Bildungswochen immer mehr Einzelpersonen und Institutionen gegen Rassismus. Noch nie gab es eine so große Beteiligung an den beiden Aktionswochen und dies obwohl die Kapazitäten ehrenamtlich Aktiver, zivilgesellschaftlicher und kommunaler Einrichtungen durch das Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden besonders beansprucht sind.

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Pressemitteilung

Neue Ausbildungsreihe für ehrenamtliche Eltern-Kita-Sprachmittler_innen (ElKiS) beim Friedenskreis Halle e.V. startet!

Seit einem Jahr gibt es in Halle „ElKiS“, Eltern-Kita-Sprachmittler_innen, die ehrenamtlich bei Elterngesprächen in Kitas (Kindergarten, Krippe, Hort) in Halle dolmetschen. Sie bilden eine Brücke zwischen Eltern und Erzieher_innen und unterstützen beide Seiten bei Verständigungsschwierigkeiten. Das Projekt wird vom Friedenskreis Halle e.V. seit September 2015 aufgebaut und koordiniert. Ziel ist es, mehrsprachige Elternarbeit in Bildungseinrichtungen zu unterstützen und damit Chancengleichheit für alle zu gewährleisten.

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Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin,
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten


02.März, 19.00 Uhr,  Stadthaus, Marktplatz 2, Halle (Saale); mit Jürgen Grässlin, Autor von »Netzwerk des Todes« und  »Schwarzbuch Waffenhandel!«

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen.
Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Genehmigung der Bundesregierung und den nachgeordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffenschmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren deren Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.

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