Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

Roman Ladig

Als Einzelkandidat hat Roman Ladig am Speeddating teilgenommen:

 

Roman Ladig

 

Und das sind seine Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

>keine Antwort<

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Ich werde mich im Stadtrat und außerhalb dafür einsetzen, dass kommunale Haushalte über mehr Einnahmen verfügen. Zum Beispiel über mehr Mittel vom Land, mehr Steuereinnahmen durch Neuordnung der Gewerbesteuer und Schuldenerlasse.

 

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Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

Markus Hünniger

Als Einzelkandidat hat Markus Hünniger am Speeddating teilgenommen.

 

Markus Hünniger

 

Und das sind seine Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

>keine Antwort<

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Als Sportler und Sportjournalist unterstütze ich jede Initiative zum Bau von Turnhallen. Da ich die vielen positiven Seiten des Sportes kenne, halte ich eine Förderung für sehr wichtig. Das werde ich auch im Stadtrat tun. Problem ist immer die Finanzierung. Auf Stadtebene ist dafür wie bekannt wenig bis kein Geld vorhanden oder frei. Es sollte deshalb jede Möglichkeit genutzt werden, dass Vereine sich selbst mit Sporthallen ausstatten, die dann, wenn möglich, in der Nähe von Schulen gebaut werden, um durch die Miete die Finanzierung dieser Sporthalle zu unterstützen. Weiterhin setzte ich mich öffentlich dafür ein, auf Demonstrationen durch Publikationen und innerhalb meiner Partei, dass die Städte und Gemeinden mehr Geld erhalten durch das Land und den Bund. Zum Beispiel aus einer Vermögenssteuer.

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Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

Beate Gellert

Als Einzelkandidatin hat Beate Gellert am Speeddating teilgenommen.

 

Beate Gellert

 

Und das sind ihre Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

Jeder/m Schüler/in sollte ein kostenfreier W-LAN-Zugang in der Schule gewährt werden, um die Chancengleichheit für alle SchülerInnen zu verbessern

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Jeder Schule sollte in ihrer unmittelbaren Nähe eine benutzbare Turnhalle zur Verfügung stehen (an einigen Schulen ist dies aus Platzgründen nicht immer möglich, deshalb - in unmittelbarer Nähe). Neben einer umfangreichen und interessanten Wissensvermittlung, sollte Sport und Bewegung auf keinen Fall zu kurz kommen - leider ist dies momentan an vielen Schulen der Fall, diese ungünstigen Zustände müssen so schnell als möglich abgestellt werden.

 

Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs, Vereine & Ehrenamt

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, um der Langeweile Jugendlicher vorzubeugen? Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche werden Sie unterstützen?

Ich selbst bin Geschäftsführerin des "Kinder- und Jugendhaus" e.V. und kämpfe seit nun mehr fast 20 Jahren gemeinsam mit dem Stadtjugendring und anderen freien Trägern um den Erhalt von Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in unserer Stadt. Leider sahen bis jetzt einige politische Vertreter die sogenannten freiwilligen Leistungen als "notwendiges Übel" und haben diese gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe stark vernachlässigt. Ich bin aber der starken Hoffnung und Überzeugung, dass sowohl unser OB Herr Dr. Wiegand als auch Teile der Stadtverwaltung, der Stadtjugendring und einige neue Stadträte die Bedarfe und den "Zahn der Zeit" erkannt haben und wieder in die offene Kinder- und Jugendarbeit investieren, damit Halle "eine Jugend wert" bleibt bzw. wieder wird. Kinder und Jugendliche sind (Gott sei Dank) bunt und unterschiedlich, haben unterschiedliche Bedürfnisse und so unterschiedlich sollten auch die Möglichkeiten der Treffpunkte sein, sei es die Skater-Bahn in Halle-Neustadt, das Krokoseum, der Waldorf Jugendtreff oder das "Kinder- und Jugendhaus" in der Züricher Straße im Süden von Halle.

Langeweile bei Jugendlichen vorzubeugen - das kann ich nicht, dass muss jeder selbst für sich entscheiden, denn in Halle ist so viel für Kinder und Jugendliche los - bzw. kann los sein, wenn "Jugend" es selbst will und ihr RECHT einfordert.

Frage 2: Werden Sie Jugendclubs für Jugendliche unterstützen und fördern, die als „Auffangstationen“ dienen können und den Jugendlichen einen geschützten Rückzugsort bieten?

Ja, aber mit sozialpädagogischen Ansprechpartnern, wobei der Begriff "Auffangstation" näher erläutert werden sollte.

Frage 3: Was können Sie als Kommunalpolitikerin tun, um Jugendlichen eine besser auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnittene Berufsausbildung gewährleisten zu können?

Wir als "Kinder- und Jugendhaus" e.V. bereiten bereits die Hortkinder der Klassenstufe 3 und 4 auf ein Berufsleben vor, bzw. stellen ihnen verschiedene Arbeitsfelder vor, indem wir Betriebe wie die KSB AG, Papenburg AG, die BG Kliniken Bergmannstrost oder andere Unternehmen besuchen und Berufsgruppen vor Ort vorstellen, damit sich die Kinder frühzeitig orientieren können. Weiterführend arbeiten wir im Bereich der Schulsozialarbeit an verschiedenen Schulen ebenfalls im Bereich der beruflichen Orientierung.
Ein weiteren Einblick in verschiedene soziale Berufen geben wir als Träger selbst in Form von Praktikumsmöglichkeiten. Wichtig ist, sich in den Klassenstufen 6 - 9 in verschiedenen Arbeitsfeldern ausprobieren zu können, damit der Traumberuf nicht zum "Alptraum" wird.

Frage 4: Was werden Sie für den Erhalt und die Förderung von Sport-, Musik- und Kulturvereinen tun, sodass sich auch Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine Mitgliedschaft leisten können?

Hier muss es noch einen besseren und unkomplizierteren Zugang für jeden jungen Menschen geben, aber auch eine gesunde Mischung von kommunaler Verpflichtung und ehrenamtlichem Engagement bzw. Sponsoring aus dem Wirtschaftsbereich (nicht nur für den Fußball).

Miteinander leben und voneinander lernen (Migration, Integration, Inklusion)

Frage 1: Werden Sie sich für die Einrichtung eines Generationentreffs einsetzen? Wie?

Ich bin sehr für Generationstreffpunkte/ -orte, aber sie müssen aus sich selbst heraus entstehen und wachsen und nicht "künstlich initiiert" werden. Die Kommune bzw. freie Träger können hier gute Basisarbeit leisten - siehe Humanistischer Regionalverband am Rosengarten.

 

Frage 2: Welche Schritte werden Sie unternehmen, um eine bessere Integration all der unterschiedlichen Menschen, die in Halle leben, in Schulen und Kindergärten zu fördern?

Wir als Träger arbeiten seit Jahren im Bereich der Migration und Integration und haben sehr gute Erfahrungen sammeln können. Ich selbst leite als Koordinatorin des Migrationsnetzwerkes in Halle die Fachgruppe: Gesellschaftliches Leben, Kultur, Freizeit, Sport und Gesundheit. Unsere MitarbeiterInnen werden regelmäßig im Bereich multikulturelle Kompetenz geschult. Einer der wichtigsten Integrationspunkte ist der Bereich Sprache. Auch diesen Punkt fördern wir auf verschiedenen Ebenen unseres Trägers in meinem Verantwortungsbereich. Unsere Einrichtungen (Kita´s, Hort und die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen) besuchen sehr viele Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund aus ca. 20 verschiedenen Nationen. Es ist einfach spannend und interessant, voneinander zu lernen. Seit ca. 5 Jahren kommen immer für jeweils ein Jahr junge Menschen, welche bei uns ein europäisches freiwilliges Jahr absolvieren. Auch dieser Austausch ist für uns/ für mich jedes Mal ein großer und schöner Gewinn.

Frage 3: Inwiefern spielt der Austausch bzw. das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine Rolle in Ihrer politischen Arbeit?

Wie o.g. leite ich eine der Fachgruppen, bilde mich selbst in unseren kommunalen Netzwerken auf diesem Gebiet weiter und habe zu vielen verschiedenen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise sehr guten Kontakt. Ich bin sehr dafür, dass Halle nicht nur "Transit-Stadt" bleibt, sondern von anderen Kulturen und deren Wissen bereichert und "bunter wird". An unserer Universität studieren viele ausländische Studenten, welche das gute Image unserer Stadt "in die weite Welt tragen", wir aber auch von ihnen ein Stück weit ihre Landeskultur erleben dürfen.

 

Beate Gellert

 

Natur und Umwelt

Frage 1: Setzen Sie sich für mehr Grün und mehr Bänke auf dem Schulhof ein? Wo sehen Sie für sich als Kommunalpolitiker_in Gestaltungsmöglichkeiten?

Zum einen bin ich Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und möchte mich in der Tat für mehr Grün -  Bäume, Blumenrabatten und Bänke im Schulgelände einsetzen, denn die "dritte pädagogische Kraft ist der Raum" (Lori Malaguzzi - Reggiopädagogik), zum anderen lernt man "im Grünen" einfach besser (eigene Erfahrungen).

 

Frage 2: Unterstützen Sie regionalen Gemüse- und Obstanbau? Wie gedenken Sie dies zu tun?

Ich habe einige Jahre bei der Saale-Obst GmbH gearbeitet und kann unser regionales Obst und Gemüse sehr empfehlen. Es unterstützt die hiesige Landwirtschaft und somit die Region und es werden lange Transportkosten gespart. Hier hilft "nur" Vorbildwirkung und "Weitersagen".

Straße und Verkehr (Schulweg), öffentliche Plätze

Frage 1: Sehen Sie den Bedarf, dass es mehr öffentliche Plätze gibt, wo Jugendliche willkommen sind? Werden Sie sich dafür im Stadtrat stark machen?

Die Jugendlichen sollten sich "ihre" Plätze selbst erobern und nicht auf oft langwierige Stadtratsbeschlüsse warten. Es gibt in Halle viele traditionelle "öffentliche Plätze" für Jugendliche - so z.B. im Süden im Pestalozzi-Park, oder auf der Peißnitz, ... . Für mich sind Jugendliche immer und überall willkommen, sie sind unsere Zukunft und beleben das Stadtbild. Man sollte keine "Gruppierung" irgendwo "einzäunen". Oder sollte man jetzt auch über "öffentliche Plätze" für Senioren nachdenken?

 

Frage 2: Warum werden Spielplätze abgerissen, ohne die Kinder zu fragen (z.B. am kleinen Teich)? Welche Alternativen sehen Sie, Spielplätze zu erhalten und zu modernisieren, obwohl die städtische Kasse dies scheinbar nicht zulässt?

Hierzu weiß ich, dass der Kinder- und Jugendrat der Stadt zusammen mit dem Kinderbeauftragten einen Spielplatz-Check gemacht hat und sich sehr intensiv für die Spielplätze einsetzt. Zu dem konkreten Spielplatz müsste ich nachfragen.

 

Frage 3: Können Sie sich vorstellen, Schüler_innen kostenlose Parkplätze während ihrer Schulzeit und in der Nähe ihrer (Berufs-)Schulen zur Verfügung zu stellen? Was werden Sie dafür tun?

Diese Frage ist für mich schwieriger zu beantworten. Wenn, dann müssten die Berufsschulen entsprechende Parkplätze zur Verfügung stellen, aber generell würde ich diese Frage verneinen.

 

Veranstaltungen und Konzerte

Frage 1: Haben Sie Maßnahmen geplant, um das Charlottencenter als kulturellen Treffpunkt für Jugendliche zu erhalten? Welche?

Hierzu würde ich gern mit den potentiellen Nutzern sprechen und ihre Wünsche und Vorstellungen mit aufnehmen, da ich nicht in diesem Gebiet "zu Hause" bin.

 

Frage 2: Wie werden Sie sich dafür einsetzen, ein kulturelles Angebot (z.B. mehr Open-Air-Partys) zu schaffen, um die Stadt attraktiver für Jugendliche zu machen?

Ich bin sehr dafür und würde wie o.g. die Wünsche und Vorstellungen mit aufnehmen. Die vielen guten Beispiele im letzten Jahr sind einfach nur zu unterstützen - z.B. auch im Nordbad, oder auf der Peißnitz - wichtig für mich ist, dass nach der Party auch das Aufräumen klappt - ich habe hier selbst große Erfahrungen beim Parkfest im sonnigen Süden von Halle, welches ich mit organisiere, sammeln können.

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Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

FDP

Für die FDP haben am Speeddating teilgenommen:

 

Yana Mark und Sören Kohse

 

FDP

 

Und das sind ihre Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

Im Rahmen des Unterrichts und für Projekte außerhalb des Unterrichts auf schuleigenen Endgeräten ist es selbstverständlich, dass der Zugang kostenfrei ist. Darüber hinaus nicht (z.B. private Mobiltelefone). Dem entgegen stehen zum Beispiel Haftungsfragen bei missbräuchlicher Nutzung und die in der Stadt Halle sehr gute Verfügbarkeit von Mobilfunkangeboten und deren geringe Preise (ab 5 Euro für Datentarife pro Monat).

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Die Nutzung vorhandener Förderprogramme wie Stark III etc. in Betracht ziehen. Stärkere Inverantwortungnahme der anderen Nutzer wie Vereine, um Reparaturen zu realisieren.

 

Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs, Vereine & Ehrenamt

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, um der Langeweile Jugendlicher vorzubeugen? Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche werden Sie unterstützen?

Es gibt ein großes Angebot an Sport- und Kulturvereinen in Halle. Die Projekte der vielen Vereine und Träger suchen ständig Teilnehmer und haben oftmals Nachwuchsprobleme. Ein Ansatzpunkt ist: Deren Öffentlichkeitsarbeit verbessern. Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete kürzlich von über 3.000 Vereinen in der Stadt Halle. Generell unterstützen wir neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die Stadt könnte z.B. einen Vereinstag auf dem Markt organisieren, wo sich die halleschen Vereine vorstellen.

Frage 2: Werden Sie Jugendclubs für Jugendliche unterstützen und fördern, die als „Auffangstationen“ dienen können und den Jugendlichen einen geschützten Rückzugsort bieten?

Auf Jugendclubs sollte nicht verzichtet werden, dennoch ist auch hier die Qualitätsfrage zu stellen. Eine Untersuchung aus 2006 bescheinigte den Jugendclubs schlechte inhaltliche Arbeit. Jetzt, acht Jahre später im Jahr 2014 ist eventuell eine neue Evaluation erforderlich. Kernaufgabe der Clubs für uns: Die Selbstverantwortung der Jugendlichen fördern.

Frage 3: Was können Sie als Kommunalpolitiker_in tun, um Jugendlichen eine besser auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnittene Berufsausbildung gewährleisten zu können?

Darauf hat ein Kommunalpolitiker keinen Einfluss. Curriculum wird vom Kultusministerium gemacht. Schwächen der Lehrpläne wurden schon erkannt und man arbeitet daran. Fokus der Berufsausbildung muss auf die Anforderungen der jeweiligen Fachrichtung und Wirtschaftsbranche abgestimmt sein, damit das Lernen im Ausbildungsberuf auch zum späteren Job und zur zukünftigen Entwicklung der jeweiligen Branche (z.B. Entwicklung vom KFZ-Mechaniker zum KFZ-Mechatroniker) passt.

Frage 4: Was werden Sie für den Erhalt und die Förderung von Sport-, Musik- und Kulturvereinen tun, sodass sich auch Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine Mitgliedschaft leisten können?

Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket der letzten Bundesregierung (CDU/ FDP)  werden Mitgliedschaften in den genannten Vereinen gefördert. Es gibt keine Zugangshürde in dieser Hinsicht mehr.

 

Miteinander leben und voneinander lernen (Migration, Integration, Inklusion)

Frage 1: Werden Sie sich für die Einrichtung eines Generationentreffs einsetzen? Wie?

Mehrgenerationenhäuser gibt es in Halle bereits. Die Einstellung zum regen Kontakt zwischen den Generationen befürworten wir sehr, kann man jedoch nicht verordnen.

Frage 2: Welche Schritte werden Sie unternehmen, um eine bessere Integration all der unterschiedlichen Menschen, die in Halle leben, in Schulen und Kindergärten zu fördern?

Es gibt bereits umfangreiche Programme unter anderem zur Sprachförderung. Im Landesbildungsprogramm für Kita („Bildung: elementar“) nimmt der Bereich interkulturelle Bildung einen großen Raum ein. Auch in Schulen gibt es bereits viele Projekte. Insgesamt muss man sich jedoch vor Augen führen, dass wir in Halle einen Ausländeranteil von 4,5 % haben. Die Angebote müssen sich also die Waage halten. Interkulturelle Bildung ist für uns eher ein Querschnittsthema. Die Webseite der Stadt ist hinsichtlich dieses Themas sehr karg – vor allem in anderen Sprachen. Stadt und Universität können in diesem Bereich sehr eng zusammenarbeiten, denn die Uni bietet sehr viele verschiedene Sprachen an und auch das Thema der kulturellen Kompetenz hat seinen Weg in die Lehrpläne gefunden – zur Unterstützung beispielsweise der syrischen Flüchtlinge gibt es private Initiativen, die mit Hilfe der arabisch lernenden Studenten den Flüchtlingen zur Seite stehen.

Frage 3: Inwiefern spielt der Austausch bzw. das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine Rolle in Ihrer politischen Arbeit?

Auf Kommunalebene: Geringe Rolle, siehe 4,5 % Ausländeranteil. Menschen mit Migrationshintergrund sind selbstverständlich für uns, auch im Stadtrat. Sie bedürfen keiner gesonderten großen Aufmerksamkeit.

 

Natur und Umwelt

Frage 1: Setzen Sie sich für mehr Grün und mehr Bänke auf dem Schulhof ein? Wo sehen Sie für sich als Kommunalpolitiker_in Gestaltungsmöglichkeiten?

Diese Thematik durchaus auf der Tagesordnung in den Schulen. Die Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunalpolitiker sind begrenzt, unter anderem durch den schwierigen Zugang in die Schulen. Verantwortungsübernahme und Eigeninitiative der Schüler sind aber grundsätzlich zu begrüßen, da es sich bei solchen Diskussionen und eventuell darauf folgenden Handlungen um die Anwendung demokratischer Verfahren handelt.

Frage 2: Unterstützen Sie regionalen Gemüse- und Obstanbau? Wie gedenken Sie dies zu tun?

Durch den Kauf der Produkte. Schulen  können am Schulobstprogramm teilnehmen. Da ist der regionale Anbieter Bestandteil des Förderprogramms.

 

Straße und Verkehr (Schulweg), öffentliche Plätze

Frage 1: Sehen Sie den Bedarf, dass es mehr öffentliche Plätze gibt, wo Jugendliche willkommen sind? Werden Sie sich dafür im Stadtrat stark machen?

Jugendliche sind überall da willkommen, wo sie sich an die Regeln des Miteinanders halten. Wir sehen keinen weiteren Bedarf, gegebenenfalls ist die Fragestellung zu konkretisieren.

Frage 2: Warum werden Spielplätze abgerissen, ohne die Kinder zu fragen (z.B. am kleinen Teich)? Welche Alternativen sehen Sie, Spielplätze zu erhalten und zu modernisieren, obwohl die städtische Kasse dies scheinbar nicht zulässt?

Die Spielplatzkonzeption, die im Dezember 2013 vom Stadtrat verabschiedet wurde, legt Wert auf die Einbeziehung bürgerschaftlichen Engagements, eventuell können damit derartige Fälle in Zukunft vermieden werden. Wir als FDP unterstützen außerdem private Initiativen und Patenschaften. Der Zustand der Spielplätze ist das Ergebnis der jahrelangen Politik in Halle, alles auf Verschleiß zu fahren, weil die großen Parteien und die SPD-Bürgermeister nicht mit dem Geld umgehen konnten.

Frage 3: Können Sie sich vorstellen, Schüler_innen kostenlose Parkplätze während ihrer Schulzeit und in der Nähe ihrer (Berufs-)Schulen zur Verfügung zu stellen? Was werden Sie dafür tun?

Grundsätzlich nein. Es stellt eine Ungleichbehandlung zu Berufstätigen dar. Als Alternative ist zum Beispiel der ÖPNV im Zusammenspiel mit den park&ride-Angeboten zu nutzen. Stellplätze bei innerstädtischen Schulen sind schwer realisierbar (Platzangebot und Konflikt mit Anwohnerparkplätzen), bei Objekten in Randlage ist das eventuell machbar, hier muss der Einzelfall entscheiden.

 

Veranstaltungen und Konzerte

Frage 1: Haben Sie Maßnahmen geplant, um das Charlottencenter als kulturellen Treffpunkt für Jugendliche zu erhalten? Welche?

Siehe FDP Antrag in Stadtratssitzung 26.03.2014. Der Oberbürgermeister soll sich beim Investor für Erhalt des Kinos stark machen.

Frage 2: Wie werden Sie sich dafür einsetzen, ein kulturelles Angebot (z.B. mehr Open-Air-Partys) zu schaffen, um die Stadt attraktiver für Jugendliche zu machen?

Wenn Spontanpartys gemeint sind, dann immer in Abwägung zur Belästigung der Anwohner. Wenn Konzerte gemeint sind, so ist das Sache der Konzertveranstalter. Nachfrage bestimmt das Angebot, wir mischen uns nicht ein.Klima in der Stadt ist nicht unbedingt günstig: Die „Sputnik Turntable Days“ fanden 2007 das letzte Mal auf der Peißnitz statt. Generell ist die Stadt für Jugendliche aber nicht unattraktiv.

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Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

Die Linke

Für Die Linke haben am Speeddating teilgenommen:

 

Anja Krimmling-Schöffler und Daniel Möbius

 

Die Linke

 

Und das sind ihre Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

So einem Anliegen kann ich grundsätzlich offen gegenüber stehen. Vor allem mit dem Hintergrund, dass die neuen Medien einen immer größeren Teil unseres Lebens einnehmen. Eine Vision ist ein papierloses Klassenzimmer zu etablieren. Wir möchten freies WLAN aber in der gesamten Stadt für alle ermöglichen und dies mit der Unterstützung aus der lokalen Wirtschaft zeitnah umsetzen.

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Im Rahmen des Stark III Förderprogrammes werden nicht nur Schulen saniert, sondern auch die dazugehörigen Turnhallen. Die Stadt muss dafür die nötigen Eigenmittel bereitstellen. Bisher wurden Sanierungen immer zusammen vorgenommen. Wir haben ein Interesse daran, dass die in den letzten Jahren entstandenen Sportstätten auch vom Breitensport (Vereinen) genutzt werden können. Der Sanierungsbedarf der Sportstätten in Halle ist weiterhin hoch und wird Thema bleiben. Die Kommunikation muss an dieser Stelle auch mit dem Stadtschülerrat vertieft werden.

 

Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs, Vereine & Ehrenamt

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, um der Langeweile Jugendlicher vorzubeugen? Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche werden Sie unterstützen?

Kinder und Jugendliche lassen sich ungern zu Sachen zwingen, deshalb sollte man statdtteilbezogene Angebote schaffen, die offen und ungezwungen sind. Soziokulturelle Einrichtungen in jedem Stadtteil von Halle sollten ein Ziel des neuen Stadtrates sein. Wir möchten aber auch ein gewisses Stück Eigeninitiative und Selbstorganisation übertragen, damit sich keine Langeweile einstellt, sondern im Gegenteil kreative Ideen individuell umgesetzt werden können.

Frage 2: Werden Sie Jugendclubs für Jugendliche unterstützen und fördern, die als „Auffangstationen“ dienen können und den Jugendlichen einen geschützten Rückzugsort bieten?

Zu dieser Frage ein deutliches Ja! Es ist für jedes Alter wichtig einen Rückzugsort zu haben. Und wenn das, aus welchen Gründen auch immer nicht das eigene Zuhause ist, dann sind wir für Kinder und Jugendliche verantwortlich, solche Räume bereitzustellen. Es ist eben nicht nur wichtig altengerechtes Wohnen vorzuhalten, sondern auch der jüngeren Generation zu zeigen, dass wir sie brauchen und wir ihre Belange ernst nehmen und uns damit beschäftigen.

Frage 3: Was können Sie als Kommunalpolitiker_in tun, um Jugendlichen eine besser auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnittene Berufsausbildung gewährleisten zu können?

Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung, da sie für einen ganzen Lebensabschnitt und vor allem für sich selbst getroffen werden muss. Jugendliche bei dieser Entscheidung  zu beraten, damit sich später keine Enttäuschung einstellt, ist eine wichtige Aufgabe, die neben den Eltern und Freunden auch von der Stadt geleistet werden kann. Es gibt viele gute Ansätze wie zum Beispiel: Boys und Girls Day; Schnupperangebote der Universität, Tag der offenen Tür und Berufsberatungen. Eine bessere Vernetzung kann durch die Stadt Halle in Projekten erreicht werden. Auch die Stadtverwaltung und die vielen kommunalen Unternehmen können verstärkt Schülerpraktika zur Berufsorientierung anbieten.

Frage 4: Was werden Sie für den Erhalt und die Förderung von Sport-, Musik- und Kulturvereinen tun, sodass sich auch Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine Mitgliedschaft leisten können?

Mit großer Sorge sehen wir, dass auch in Halle die Kinderarmut zunimmt und die Chancengleichheit nicht mehr für alle Kinder und Jugendlichen gegeben ist. Es gibt heute schon Unterstützungen für die Familien, die in Notsituationen sind, zum Beispiel für Klassenfahrten und Migliedsbeiträge für Vereine. Der bürokratische Aufwand dahinter ist enorm, so dass der eine oder andere davor zurückschreckt und keine Unterstützung beantragt. Die LINKE will dieses Verfahren vereinfachen und im Halle-Pass konzentrieren, so dass nur noch dieser bei Ermäßigung vorgezeigt werden muss (diskriminierungsfreier Zugang). Die Ermäßigungen, die es heute schon gibt wie beim Konservatorium, in der Schwimmhalle und im Zoo müssen unbedingt finanziell gesichert werden. Ein wichtiger Punkt bei diesem Thema ist auch, dass die Unterstützungen für Vereine auf dem heutigen Niveau beibehalten werden.

Miteinander leben und voneinander lernen (Migration, Integration, Inklusion)

Frage 1: Werden Sie sich für die Einrichtung eines Generationentreffs einsetzen? Wie?

Initiativen für generationsübergreifende Angebote sollten von der Stadt unterstützt werden. Unterstützen heißt nicht immer finanzielle Mittel bereitstellen, sondern es können auch Räume angeboten werden. Es gibt in der Stadt Halle durchaus schon Mehrgenerationenhäuser. Spontan fallen mir die Pusteblume in Halle-Neustadt, das Familienzentrum Schöpfkelle auf der Silberhöhe und das Jugend- und Kompetenzzentrum St. Georgen in Glaucha ein. Ich weiß auch, dass diese Häuser sehr gut besucht sind. Darum sollte auch der zukünftige Stadtrat sich zur Aufgabe machen diese zu erhalten. Zusätzliche Generationentreffs sollten sich an den Bedürfnissen der Bürger*innen orientieren und von den Stadträten positiv begleitet werden.

 

Frage 2: Welche Schritte werden Sie unternehmen, um eine bessere Integration all der unterschiedlichen Menschen, die in Halle leben, in Schulen und Kindergärten zu fördern?

In unserer Stadt leben Menschen unterschiedlichster Herkunft und sind eine Bereicherung in menschlicher kulturell er und wirtschaftlicher Sicht. Ein respektvoller Umgang und gesellschaftliches Miteinander in Anerkennung ist für DIE LINKE selbstverständlich. Wir unterstützen Initiativen und Aktionen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, wie zum Bsp. „Demokratie macht Schule“, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Wir sind auch für die Fortführung im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes und Unterstützung von Aktivitäten zur Ausgestaltung des HALLIANZ Jugendfonds. Weiterhin wollen wir das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit durch Bereitstellung einer angemessenen finanziellen Ausstattung und der Pflege der Anerkennungskultur für Aktive fördern. Die LINKE möchte ein gesellschaftliches Klima ohne Diskriminierung schaffen, dabei sind  Antirassistische Standards im Sport, insbesondere im Kinder- und Jugendsport und im Bereich der Fankultur zu etablieren.
Integration ist ein weites Feld und muss als vielseitiger Prozess verstanden werden, deshalb wollen wir den Ausländerbeirat stärken und daraus langfristig einen Integrationsbeirat entwickeln.
Ein anderer wichtiger Aspekt der Integration ist die Barrierefreiheit auch diese muss eine durchgängige Beachtung finden und sich in Kinder-, Familien- und Seniorenfreundlichen Wohnumfelden widerspiegeln.

Frage 3: Inwiefern spielt der Austausch bzw. das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine Rolle in Ihrer politischen Arbeit?

Ich bin sehr neugierig und habe großes Interesse an anderen Kulturen. Ein schönes Projekt in dieser Stadt ist die Nacht der Migrantenvereine, die ich jedem empfehlen kann. Man hat die Möglichkeit in kürzester Zeit, ganz viele Migrantenvereine kennenzulernen die sich über die ganze Stadt erstrecken. Es gibt dafür an diesem Abend einen Bustransfer, bei dem auch während der Fahrt zu den unterschiedlichen Vereinen, viel Wissenswertes vermittelt wird. Vor allem die kulinarischen Köstlichkeiten an jeder Station und die herzliche und warme Atmosphäre runden die ganze Sache ab und lassen es zu einprägsamen Begegnungen werden. Ich werde auch in Zukunft derartige Angebote wahrnehmen und bin dann gern Multiplikator, um andere darauf aufmerksam zu machen.

Natur und Umwelt

Frage 1: Setzen Sie sich für mehr Grün und mehr Bänke auf dem Schulhof ein? Wo sehen Sie für sich als Kommunalpolitiker_in Gestaltungsmöglichkeiten?

Es ist wichtig, dass sich Schüler*innen in ihren Pausen optimal erholen können - mehr Grün und Sitzmöglichkeiten würden durchaus dazu beitragen. Motivation kann durch viele Dinge entstehen. Ein Teil der Schulhofgestaltung kann von den Schülern als Projektarbeiten sogar selbst umgesetzt werden, dafür  muss ein finanzieller Rahmen geschaffen und Projektpartner gefunden werden.

 

Frage 2: Unterstützen Sie regionalen Gemüse- und Obstanbau? Wie gedenken Sie dies zu tun?

Ich ganz persönlich unterstütze ihn, indem ich beim Einkaufen direkt darauf achte, wo bestimmte Produkte herkommen. Ich weiß, dass es einmal im Monat auf dem Hallmarkt einen Biomarkt gibt, der in der Zeit von 16:00-20:00 Uhr stattfindet und regionale Angebote vorhält. Man kann schauen, wie hoch dieser frequentiert ist und ob man den Händlern zusätzliche Zeiträume anbietet.
Aber auch anderen Projekten, die sich mit regionalen Produkten/ Produktion beschäftigen, stehe ich offen gegenüber.

Straße und Verkehr (Schulweg), öffentliche Plätze

Frage 1: Sehen Sie den Bedarf, dass es mehr öffentliche Plätze gibt, wo Jugendliche willkommen sind? Werden Sie sich dafür im Stadtrat stark machen?

Das ist eine Frage, die ich gern ein wenig konkretisiert haben möchte. Gibt es Plätze auf den Jugendlichen nicht willkommen sind- und wenn ja wie äußert sich das? Ich bin dafür, dass es möglichst viele Plätze gibt, die auch generationsübergreifend genutzt werden können.

 

Frage 2: Warum werden Spielplätze abgerissen, ohne die Kinder zu fragen (z.B. am kleinen Teich)? Welche Alternativen sehen Sie, Spielplätze zu erhalten und zu modernisieren, obwohl die städtische Kasse dies scheinbar nicht zulässt?

Es gibt eine Spielplatzkonzeption: in dieser Konzeption sind alle Spielplätze der Stadt aufgelistet. Die Sperrung von Spielplätzen hat immer Gründe, da Spielgeräte Standards erfüllen müssen. Wenn von den Spielgeräten Verletzungsgefahren ausgehen, müssen Sperrungen vorgenommen werden, da sicherheitsrelevante Aspekte im Vordergrund stehen. Es gibt von der Stadtverwaltung eine Prioritätenliste, in der festgelegt wurde, was an welchem Spielplatz zu sanieren ist und wie wichtig das ist. Ein Vorschlag wäre, ähnlich wie Springbrunnen-Patenschaften, Firmen etc. anzufragen, ob sie bereit wären eine Spielplatzpatenschaft zu übernehmen. (Projekt zur Spielplatzpatenschaft gibt es von der Freiwilligen-Agentur, allerdings nicht mit finanzieller Unterstützung).

 

Frage 3: Können Sie sich vorstellen, Schüler_innen kostenlose Parkplätze während ihrer Schulzeit und in der Nähe ihrer (Berufs-)Schulen zur Verfügung zu stellen? Was werden Sie dafür tun?

Ich bin ehr dafür den Nahverkehr kundenfreundlich und passend für alle zu gestalten. Natürlich ist mir bewusst, dass viele auch außerhalb von Halles Stadtgrenzen wohnen und für diese sollten Möglichkeiten zum Parken geschaffen werden, die den Ansprüchen gerecht werden. Vor allem denke ich dabei an Park and Ride Service und wie man diesen optimieren kann.

 

Veranstaltungen und Konzerte

Frage 1: Haben Sie Maßnahmen geplant, um das Charlottencenter als kulturellen Treffpunkt für Jugendliche zu erhalten? Welche?

Momentan gehört das Charlottencenter einem privaten Investor, so dass der Stadtrat keinen Zugriff darauf hat und somit auch keine Gestaltungsmöglichkeiten offenliegen. Durchaus ist es aber vorstellbar, dass auch in Zukunft wieder mehr Leben dort einziehen kann evtl. durch Kunstprojekte, Ausstellungsräume etc.

 

Frage 2: Wie werden Sie sich dafür einsetzen, ein kulturelles Angebot (z.B. mehr Open-Air-Partys) zu schaffen, um die Stadt attraktiver für Jugendliche zu machen?

Kulturelle Angebote müssen für alle vorgehalten werden. Das ist ein Teil der Bildung und Aufgabe der Kommune. Die Angebote in unserer Stadt sind vielfältig, und sprechen verschiedene Menschen an
Das kulturelle Angebot so wie es insbesondere für Jugendliche vorhanden ist, wollen wir erhalten (hier denke ich vor allem an das Thalia Theater) und neue Projekte unterstützen, dazu gehört z. Bsp. die Freiraumgalerie und die Kindergalerie Nepomuk.
Um auf das Thema Open-Air -Partys einzugehen, würde ich an die Bühne auf der Peissnitz denken, aber bin hier für Vorschläge offen, die wir dann als Linke im Stadtrat gern auch einbringen werden.

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Wahlprüfsteine "Nachgefragt und beim Wort genommen" 2014

Bündnis 90/ Die Grünen

Für Bündnis 90/ Die Grünen haben am Speeddating teilgenommen:

 

Melanie Ranft und Sebastian Kranich

Melanie Ranft Sebastian Kranich

 

Und das sind ihre Antworten auf eure Wahlprüfsteine:

 

  • Schulprojekte und Schulausstattung
  • Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Ehrenamt
  • Miteinander leben und voneinander lernen
  • Natur und Umwelt
  • Straße und Verkehr, öffentliche Plätze
  • Veranstaltungen und Konzerte

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

Wir stehen einer solchen Idee sehr aufgeschlossen gegenüber – die Vermittlung praktisch-alltäglicher Medienkompetenz ist für uns ein wichtiger Bestandteil schulischen Lernens. Dafür ist eine zeitgemäße Ausstattung notwendig. Aus genau diesem Grund hat sich die grüne Stadtratsfraktion in der vergangenen Wahlperiode wiederholt und intensiv für eine Verbesserung der Breitbandversorgung (nicht nur) der städtischen Schulen eingesetzt und vor Kurzem einen umfassenden Bürgerbeteiligungsprozess zur Vorlage eines Konzepts für die zukünftige IT-Ausstattung der halleschen Schulen erfolgreich beantragt. Nur ca. 30 % aller städtischen Schulen verfügen derzeit überhaupt über eine entsprechenden Breitbandanschluss. Am Ende von dessen Entwicklung sollte nach unserer Vorstellung nicht nur ein tragfähiges Umsetzungskonzept für die zukünftige Technikausstattung der halleschen Schulen inklusive flächendeckendem WLAN stehen, sondern auch ein ausgewogenes pädagogisches Konzept zu deren Nutzung.

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben a) schon zur letzten Kommunalwahl eingefordert, b) diesen Grundsatz während der vergangenen Wahlperiode vehement vertreten und c) auch für diese Wahl wieder zu einer zentralen Kernforderung unseres Programms gemacht, dass eine angemessene Ausstattung der städtischen Schulen für guten Unterricht zentrale (finanzielle) Schwerpunktsetzung der städtischen Politik sein solle. Dazu gehören für uns selbstverständlich auch die Räumlichkeiten für den Schulsport (ganz zu schweigen von deren möglicher Weiternutzung für den Breitensport). Turnhallen, die sich direkt am Schulgebäude befinden, sind wünschenswert, da sie kurze Wege für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für das Lehrpersonal bedeuten. Allerdings kann dies derzeit nicht an allen Schulstandorten angeboten werden z.T. fehlen dafür auch schlichtweg die räumlichen Voraussetzungen, so beispielsweise im Bereich von Schulen in der südlichen Innenstadt. Für diese Fälle ist darauf zu achten, dass die Anfahrtswege kurz und überschaubar bleiben.

Entsprechend wird es notwendig sein, die städtischen Bestrebungen für die Einwerbung von Fördermitteln des STARK III-Sanierungsprogramms zu intensiveren und in der politischen Diskussion für die entsprechende Schwerpunktsetzung zu streiten. Dass ein solcher Prioritätenwechsel gelingen kann, zeigt das begonnene Brandschutz-Sanierungsprogramm. Auch werden sich durch die neue Ballsporthalle in Halle-Neustadt z.B. die Bedingungen für den Schulsport der Berufsschülerinnen und Berufsschüler  erheblich verbessern. Gleichwohl stehen wir in unserer Stadt angesichts der vielen Schulen und fehlender bzw. unsanierter Turnhallen vor einer großen Herausforderung – die notwendige Sanierung wird aufwendig und Zeit brauchen.

 

Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs, Vereine & Ehrenamt

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, um der Langeweile Jugendlicher vorzubeugen? Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche werden Sie unterstützen?

Politik sollte sich nicht überschätzen und auch nicht der Versuchung erliegen, wirklich jeden Lebensbereich regulieren zu wollen. Gleichwohl müssen verantwortungsbewusste Politikerinnen und Politiker sensibel auf die soziale Realität in einer Stadt wie Halle, mit einem leider viel zu großen Anteil von Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Familienverhältnissen, reagieren und angemessene Unterstützungsangebote schaffen. Längst nicht jede Familie kann sich (oft teure) private Freizeitangebote oder Unterhaltungstechnik leisten – hier muss die Gemeinschaft in die Bresche springen.

Wichtig ist es, Angebote für interessierte Kinder und Jugendliche in der Stadt bereit zu halten, die ihnen eine (sinnvolle) abwechslungsreiche Freizeitgestaltung entsprechend ihrer individuellen Präferenzen ermöglicht. Dies beginnt mit so grundlegenden Forderungen wie ausreichenden, guten und gepflegten Spielplätzen, Skateranlagen  und Ballsportplätzen im Stadtgebiet. Ein Ziel, welches leider noch längst nicht erreicht ist. Die grüne Stadtratsfraktion hatte dazu wiederholt entsprechende Anträge während der Haushaltsberatungen gestellt, um dafür die Mittel zu erhöhen.

Weitere notwendige Schritte müssen gut ausgestattete Schulen sowie ausreichende Jugendclubs und Jugendfreizeiteinrichtungen sein. Kommunale Politik wird dieses Problemfeld aber auf absehbare Zeit nicht komplett lösen können. An zu vielen Ecken und Enden fehlt Geld. Ein anderer Denkansatz, aber mit noch langfristigerer Umsetzungsperspektive: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern seit langem aus pädagogischen und sozialen Erwägungen eine grundsätzliche Veränderung in der zeitlichen Ausgestaltung des Schulunterrichts – hin zu gut ausgestatteten Ganztagsschulen, in denen auch über den Unterricht hinaus Angebote zur Freizeitgestaltung wie AGs und ähnliches gut vorstellbar sind.

Frage 2: Werden Sie Jugendclubs für Jugendliche unterstützen und fördern, die als „Auffangstationen“ dienen können und den Jugendlichen einen geschützten Rückzugsort bieten?

Zur Einschätzung der Wirksamkeit dieser Einrichtungen gibt es in unserer Partei unterschiedliche Auffassungen, bisher will aber die große Mehrheit unserer Mitglieder an Jugendclubs als Orten von nichtkommerzieller und selbstbestimmter Freizeitgestaltung festhalten. Entsprechend haben wir dies als programmatisches Ziel in unserem Programm festgehalten und daher wird sich auch die nächste grüne Fraktion für den Erhalt und dort, wo nötig oder möglich, für die Angebotsausweitung einsetzen.

Frage 3: Was können Sie als Kommunalpolitiker_in tun, um Jugendlichen eine besser auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnittene Berufsausbildung gewährleisten zu können?

Direkt kommunalpolitische Einflussmöglichkeiten gibt es bei diesem Thema leider nur sehr wenige.  Die Kommunalpolitiker entscheiden beispielsweise im Rahmen der Förderung von Angeboten der Jugendhilfe jährlich über die (Weiter-)Finanzierung von Projekten zur Berufswahlentscheidung.

Frage 4: Was werden Sie für den Erhalt und die Förderung von Sport-, Musik- und Kulturvereinen tun, sodass sich auch Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine Mitgliedschaft leisten können?

Zuallererst wird es auf die Stärkung der bestehenden Vereinslandschaft ankommen. Da diese von bürgerschaftlichem Engagement abhängen, wird die hallesche Kommunalpolitik mit ihren begrenzten finanziellen Ressourcen nur im Ausnahmefall direkt Einfluss nehmen können. Zum Teil geschieht dies allerdings auch über städtische finanzielle Förderung über die jährliche Entscheidung zur Fördermittelvergabe in den Bereichen Sport, Jugendhilfe und Kultur. Wichtig wird auch sein, dass die Angebote stärker bekannt gemacht und an interessierte Jugendliche vermittelt werden.

Für finanziell schlechter gestellte Familien gibt es seit 2011 das Angebot aus dem Bildungs- und Teilhabepaket eine monatliche Unterstützung für eine Aktivität in Höhe von 10 € zu erhalten. Auch hier gibt es derzeit keine ausreichende Öffentlichkeitsarbeit zu den bestehenden Möglichkeiten. Hier sind Stadtpolitik und Stadtverwaltung gefordert. Weiterhin fordern wir, dass das Unterstützungsangebot „Halle-Pass“ wieder stärker in den Fokus der städtischen Politik rückt. Der Halle-Pass gewährt Vergünstigungen beispielsweise für Kurse am Konservatorium. Jedoch hängt ein solches Angebot stark vom kontinuierlichen städtischen Engagement ab, Partner und Angebote zu finden und zu halten, sowie auch die Kosten zu übernehmen. Weiterführende Ideen wie ein Sozialticket werden voraussichtlich eines langen politischen Atems für ihre Einführung bedürfen.

Miteinander leben und voneinander lernen (Migration, Integration, Inklusion)

Frage 1: Werden Sie sich für die Einrichtung eines Generationentreffs einsetzen? Wie?

Es gibt derzeit das Mehrgenerationenhaus Pusteblume in Halle-Neustadt. Einen akuten Bedarf an weiteren Generationentreffs können wir derzeit nicht ausmachen.

 

Frage 2: Welche Schritte werden Sie unternehmen, um eine bessere Integration all der unterschiedlichen Menschen, die in Halle leben, in Schulen und Kindergärten zu fördern?

Integration beginnt in dem Moment, wo Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen in unserer Stadt ankommen und absehbar für einen längeren Zeitraum bleiben werden. Bei AsylbewerberInnen und Flüchtlingen stellt sich zunächst vor allem die Frage der Unterbringung. Wir geben in diesem Punkt dezentralen Wohnstandorten den Vorzug, um den Migrantinnen und Migranten ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und damit ihre Integration in die Stadtgesellschaft zu befördern. Dazu gehört aber auch ein engmaschiges Unterstützungs- und Beratungsnetz.

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Integration liegt im Erlernen der deutschen Sprache. Um fortlaufend überprüfen zu können, wie erfolgreich wir es schaffen Menschen in Halle zu integrieren oder an welchen Stellen es eben noch nicht so gut gelungen ist, hat sich die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der aktuellen Wahlperiode für ein sogenanntes Indikatorensystem stark gemacht. Anhand verschiedener Indikatoren z.B. Anzahl ausländische bzw. fremdsprachige Kinder in Kitas, Schulabschlüssen oder Wohnstandorten bei Migratinnen und Migranten kann der Integrationsverlauf nachverfolgt werden. Hier müssen wir anknüpfen und bei Defiziten mit Maßnahmen auch in Schulen und Kindergärten gegensteuern.

Frage 3: Inwiefern spielt der Austausch bzw. das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine Rolle in Ihrer politischen Arbeit?

Die Kenntnis von und Erfahrung mit anderen Kulturkreisen spielt auch in der kommunalpolitischen Arbeit eine Rolle. Hier gilt es, sich regelmäßig mit den VertreterInnen des Ausländerbeirats und den anderen halleschen Migrantenorganisationen auszutauschen.

 

Melanie Ranft und Sebastian Kranich beim Speeddating

 

Natur und Umwelt

Frage 1: Setzen Sie sich für mehr Grün und mehr Bänke auf dem Schulhof ein? Wo sehen Sie für sich als Kommunalpolitiker_in Gestaltungsmöglichkeiten?

Unbedingt. Wir Grüne fordern schon seit langem, auf die Versiegelung von Schulhöfen zu verzichten und, wo möglich, zubetonierte Flächen – bspw. im Rahmen von gesetzlich geforderten Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen – zu entsiegeln, damit dort mehr Grün angepflanzt werden kann. Mehr Bänke erhöhen tatsächlich die Aufenthaltsqualität auch auf Schulhöfen.

 

Frage 2: Unterstützen Sie regionalen Gemüse- und Obstanbau? Wie gedenken Sie dies zu tun?

Auch hier gilt: Ja, unbedingt. Die Stärkung von regionalen Wirtschaftskreisläufen und Lebensmittelanbau ist seit je her wichtiges grünes Anliegen. Allein schon aus ökologischen Gründen halten wir dies für richtig, zudem können so lange Transportwege (und damit ein hoher klimaschädlicher Benzinverbrauch) vermieden werden. Weiterhin spielen Gärten eine zentrale Rolle als Erholungsorte und ermöglichen eine kostengünstige Selbstversorgung. Und außerdem profitiert jede/r Bürger/in von mehr Grün in der Stadt durch ein besseres Stadtklima.

Entsprechend setzen wir politisch uns nicht nur dafür ein, die Förderung der städtischen Kleingärten endlich auch finanziell zu untersetzen, sondern auch alle Initiativen zur Erweiterung des städtischen Grüns zu unterstützen. Auch in Nischen und neueren Ansätze wie urban gardening in Brachen und Hinterhöfen. Hier setzen wir auf die Förderung durch Vermittlung sowie Akzeptanz. Ermäßigte Gebühren für regionale Erzeuger auf dem Wochenmarkt und die Unterstützung des regelmäßigen Bioabendmarktes gehören auch dazu. 

Straße und Verkehr (Schulweg), öffentliche Plätze

Frage 1: Sehen Sie den Bedarf, dass es mehr öffentliche Plätze gibt, wo Jugendliche willkommen sind? Werden Sie sich dafür im Stadtrat stark machen?

Ja, den Bedarf sehen wir in der Tat. Auch Jugendliche brauchen Plätze in der Stadt zum „Abhängen“. Für reine Spielplätze sind sie zu alt, zudem kommt es dann häufig zu Konflikten mit Eltern von jüngeren Kindern, weil unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse an den Ort bestehen. Ausreichend öffentliche Plätze für Jugendliche müssen bei der Freiraumplanung der Stadt mitgedacht werden.

 

Frage 2: Warum werden Spielplätze abgerissen, ohne die Kinder zu fragen (z.B. am kleinen Teich)? Welche Alternativen sehen Sie, Spielplätze zu erhalten und zu modernisieren, obwohl die städtische Kasse dies scheinbar nicht zulässt?

Grüne Forderung ist die umfangreiche Beteiligung Kinder und Jugendlicher an der Planung für Spiel- und Freizeitflächen. Auch die Informationspolitik bei manchmal nötigen Sperrungen aus Sicherheitsgründen oder für Reparaturen muss verbessert werden, dafür werden wir uns weiter einsetzen. Immer wieder kommt es zu (Teil)-Sperrungen von Spielplätzen, weil der bauliche Zustand von Spielgeräten ein Sicherheitsrisiko darstellt, so prüft z.B. der TÜV regelmäßig die Spielgeräte und veranlasst Sperrungen, wenn Mängel vorliegen. Zum Teil dauern Sperrungen dann länger an, weil die Schadenssumme recht hoch ist und nicht sofort von der Stadt zur Instandsetzung bereitgestellt werden kann. Da die Stadt in der Vergangenheit recht wenig Geld für die Sanierung von Spielplätzen zur Verfügung hatte, ist nun über die Jahre ein „Sanierungsstau“ entstanden. Das bedeutet, dass viele Spielplätze „in die Jahre“ gekommen sind, aber nun nicht für alle gleichzeitig Geld da ist.

Uns ist wichtig, dass bevorzugt Spielplätze in Stadtgebieten mit vielen Kindern oder Spielplätze, die eine besondere Attraktivität darstellen, bevorzugt bei der Sanierung berücksichtigt werden. Teilweise muss allerdings die Notwendigkeit der Ausstattung mit sehr teuren Spielgeräten in Frage gestellt werden, kostengünstige naturnahe Gestaltungen mit  Findlingen, Baumstämme etc. können gerade bei Kleinkindern ebenso spannende Spielerlebnisse ermöglichen. Zurückgebaut (Abgerissen) werden Spielplätze, die von der Stadt unterhalten werden, grundsätzlich nur in Bereichen, wo sie tatsächlich nicht mehr benötigt werden, weil die Bewohnerstruktur sich verändert hat. Auf die Handhabe von „Privaten“ (z.B. Wohnungsunternehmen, Kleingartenvereinen) hat die Stadt leider keinen ausreichenden Einfluss. Im konkreten Fall des Spielplatzes „Am kleinen Teich“ ist eine Erneuerung für 2016 vorgesehen. Leider besteht nur in bestimmten Gebieten der Stadt Aussicht auf Fördermittel für Spielplatzmaßnahmen.

 

Frage 3: Können Sie sich vorstellen, Schüler_innen kostenlose Parkplätze während ihrer Schulzeit und in der Nähe ihrer (Berufs-)Schulen zur Verfügung zu stellen? Was werden Sie dafür tun?

An dieser Stelle werden wir wohl nicht zusammenkommen. Für uns sind die Schulhöfe selbst wichtige Bestandteile des Lern- und Lebensorts Schule, daher halten wir eine Nutzung als Parkplätze für falsch. Weiterhin haben wir grundlegend andere Vorstellungen von zeitgemäßer Mobilität und wollen aus finanziellen, ökologischen und gesundheitlichen Erwägungen heraus lieber ÖPNV sowie Fuß- und Radverkehr fördern.

Auch wenn uns bewusst ist, dass diese Haltung Probleme für Berufsschüler/innen mit längeren Anfahrtswegen bedeuten kann, hat die Schaffung zusätzlichen Parkraums für diesen Zweck für uns keine Priorität. Finanzmittel für unsere Schulen fehlen an so vielen Stellen, wir wollen die wenigen verfügbaren Gelder lieber in einen guten Gebäudezustand & eine zeitgemäße  ausreichende Ausstattung stecken als in Beton für neue Parkplätze.

 

Veranstaltungen und Konzerte

Frage 1: Haben Sie Maßnahmen geplant, um das Charlottencenter als kulturellen Treffpunkt für Jugendliche zu erhalten? Welche?

Natürlich verstehen wir, wie wichtig das Cinemaxx-Kino für die Freizeitgestaltung vieler Jugendlicher in unserer Stadt ist und würden es gerne in der Stadt halten, auch wenn der Standort Charlottencenter nicht optimal liegt. Gleichwohl besteht das Problem, dass der Standort zu allererst von den Entscheidungen der privaten Grundstücksbesitzer und Einrichtungsbetreiber abhängt. Selbst wenn unsere Stadt freie finanzielle Mittel hätte, würden wir sie aus politischen Erwägungen wohl nicht an dieser Stelle einsetzen (sondern eher für Schulen, Jugendclubs, etc.), sondern auf indirekte Effekte von politischem Handeln und vermittelnde Gespräche durch die Stadtverwaltung setzen, um bspw. die nötige Anpassung von Mietpreisvorstellungen an die hallesche Realität herbeizuführen.

 

Frage 2: Wie werden Sie sich dafür einsetzen, ein kulturelles Angebot (z.B. mehr Open-Air-Partys) zu schaffen, um die Stadt attraktiver für Jugendliche zu machen?

Mit dem Angebot für Spontanpartys verfügt die Stadt bereits über ein sehr freizügiges Open-Air-Party-Angebot, welches versucht die berechtigten Wünsche nach Events einerseits und Lärmschutz andererseits zu berücksichtigen. Veranstaltungen kommerzieller Art können von der Kommunalpolitik grundsätzlich nicht beeinflusst oder initiiert werden, sondern unterliegen dem marktwirtschaftlichen System von Angebot und Nachfrage. Die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Veranstaltungen beispielsweise auf der Peißnitzinsel lassen Open-Air-Veranstaltungen in gewissem Umfang zu, diese Spielräume können von Veranstaltern genutzt werden.

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Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Halle (Saale) haben wir im Rahmen des Projektes "Demokratie macht Schule" Wahlprüfsteine erstellt. Den Fragenkatalog haben wir dann an die einzelnen Parteien (außer NPD und AfD) und die Einzelbewerber_innen geschickt. Hier findet ihr alle Wahlprüfsteine im Überblick mit den Links zu den jeweiligen Antworten. An der Befragung teilgenommen haben:

Wahlprüfsteine

 

Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule, Schulhof, Sportplatz, Turnhalle

  1. Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?
  2. Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

 

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Pressemitteilung

Vortrag und Diskussion

„Wie der Krieg den Alltag prägt – Leben im syrischen Bürgerkrieg“

10. März 2014, 19.00 Uhr, Goldene Rose, Halle (Saale)

Halle (Saale)
Am Montag, den 10. März 2014, um 19.00 Uhr, lädt der Friedenskreis Halle e.V. und die Heinrich-Böll Stiftung Sachsen Anhalt interessierte Bürger und Bürgerinnen ein, sich an einem Vortrag mit anschließender Diskussion zu beteiligen. Gemeinsam wollen wir einen tieferen Einblick in die gegenwärtige Situation der Zivilbevölkerung und der Flüchtlinge in Syrien erhalten.

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Pressemitteilung

 

Gründung einer Steuerungsgruppe „Fair Trade Town“ in Halle


Das erste Treffen der Steuerungsgruppe Fair Trade Town hat am 27.02. 2014 im Stadthaus Halle stattgefunden. Eingeladen hatten der Friedenskreis Halle e.V., das Eine-Welt-Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. und das Dienstleistungszentrum Klimaschutz der Stadt Halle.
Zu dem Treffen kamen VertreterInnen sowohl von der Stadt Halle als auch von verschiedenen Institutionen und Vereinen der Stadt Halle, die sich bereits mit dem Thema Fairer Handel und Globale Gerechtigkeit beschäftigen,  von gemeinnützigen Vereinen, vom Weltladen Halle, von Schulen, von der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen,  von der Verbraucherzentrale, von studentischen Initiativen  sowie engagierten Einzelpersonen. Die Kampagne in Halle wird auch unterstützt von Dr. Karamba Diaby, Bundestagsabgeordneter der SPD, der eine Vertreterin entsandt hatte und von  Christel-Riemann-Hanewinckel, ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD und engagiert bei der Kindernothilfe und beim Weltladen Halle.

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Angebote im Bereich Friedensbildung

Vermittlungsstelle für Workshops, Seminare und Trainings von Referent_innen und Trainer_innen

Neben den von uns selbst veranstalteten Seminaren und Weiterbildungen unseres Bildungsprogramms, führen wir auf Anfrage von Ihnen gern Workshops, Seminaren und Trainings aus unserem Repertoire durch. Wir arbeiten dabei mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie mit Multiplikator_innen. Auf Ihre Anfrage hin erstellen wir auch gern ein auf Ihre inhaltlichen Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittenes individuelles Bildungsangebot. Für die Umsetzung verfügen wir über einen Pool von qualifizierten und erfahrenen Trainer_innen sowie Referent_innen.

Für schulbezogene Veranstaltungen beachten Sie bitte die Hinweise zu Anfragen und Finanzierung.

Wir arbeiten nach den festgeschriebenen Qualitätsstandards des Qualifizierungsverbundes der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die wir gemeinsam mit anderen Bildungsinstitutionen laufend überprüfen und weiterentwickeln. Zu den wichtigsten Standards für uns gehören:

 

  • Anwendung partizipativer und teilnehmer_innenorientierter Seminarmethoden
  • handlungs- und prozessorientierte Arbeitsweise
  • Arbeit im Trainer_innenteam

 

Hier finden Sie alle unsere Bildungsangebote sortiert nach Themenbereichen.

 

...für Schulen bzw. Schulklassen:

 

(Bitte beachten Sie die Hinweise zu Anfragen und Finanzierung.)

 

...für Interessierte, Multiplikator_innen und andere Fachkräfte:

 

 

...im Rahmen von "Zivil statt militärisch"

 

Angebote zum Themenfeld (trans)kulturelle Vielfalt

 

Transkulturalität – Theoretische und methodische Anregungen für die praktische Bildungsarbeit

Transkulturelle Methoden und deren kompetente Anwendung

Transkulturelle Vielfalt in der Profession Soziale Arbeit

Vielfalt annehmen – Eine Herausforderung im KiTa-Alltag

Alltagsrassismus im KiTa-Alltag begegnen

(Inter)kulturelle Kompetenzen in Kindertagesstätten

(Sprachliche) Vielfalt in der Kita - Kommunikationsbarrieren mit kultur- und sprachsensibler Elternarbeit begegnen

 

 

Transkulturalität – Theoretische und methodische Anregungen für die praktische Bildungsarbeit

 

Ziel und Inhalt: Die Notwendigkeit, den Umgang mit kultureller Identität und Differenz pädagogisch zu reflektieren und zu gestalten, stellt sich dringlicher denn je. Dabei geht es nicht mehr nur um die Begegnung und das Zusammenleben unterschiedlicher, in sich abgeschlossener Kulturen, sondern immer mehr auch um Mischformen und Verschmelzungen, die neue pädagogische Fragestellungen aufwerfen und Potentiale bergen.

Die Fortbildung bietet einen Einblick in das Konzept der Transkulturalität, welches in akademischen und theoretischen Kreisen als viel versprechend für die Weiterentwicklung Interkultureller Pädagogik gehandelt wird. Darüber hinaus werden Ansätze und Methoden vorgestellt, die in der praktischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen angewandt werden können. Im Kontext der jeweiligen Bildungsarbeit der teilnehmenden Personen und Organisationen werden die theoretischen Impulse, die praktischen Ansätze und Methoden in das Praxisfeld übertragen.

 

Zielgruppe: Multiplikator_innen, Trainer_innen, Pädagog_innen

Format und Dauer: Seminar, 1-2 Tage

 

 

Transkulturelle Methoden und deren kompetente Anwendung

 

Ziel und Inhalt: Zur Erfahrung kultureller Vielfalt werden oft klassische und teils unzeitgemäße interkulturelle Settings (internationale, -religiöse Begegnungen), Ansätze (Fremdverstehen, Länderkunde, kulturspezifisches Wissen) und Methoden (kulturstandardisierte Simulationsübungen, Rollenspiele) angewendet. In der Fortbildung werden innovative, in der Praxis erfolgreich erprobte Methoden und Übungen zur Wahrnehmung und Sensibilisierung transkultureller Vielfalt erlebt, reflektiert und transformiert, die sich dieser Kritik entziehen. Die Fähigkeit, das Thema transkulturelle Vielfalt auf interessante und effiziente Weise vermitteln zu können, ist das Hauptanliegen der Fortbildung. Das Vertraut werden mit den jeweiligen Methoden und Übungen steht daher in Verbindung mit der Wahrnehmung und Interpretation des sozialen und emotionalen Gruppengefüges, der strategischen gesellschaftspolitischen Zielsetzung, dem theoretischen Unterbau sowie mit der eigenen pädagogischen Grundhaltung.

 

Zielgruppe: Multiplikator_innen, Trainer_innen, Pädagog_innen

Format und Dauer: Seminar, 1-3 Tage

 

 

Transkulturelle Vielfalt in der Profession Soziale Arbeit

 

Ziel und Inhalt: Kulturelle Vielfalt kennzeichnet sich nicht nur durch ethisch-nationale Kulturen und deren Beschreibungen, sondern bezieht sich ebenso auf individuelle Bezugssysteme wie die persönliche Lebenswelt, unterschiedliche Gruppenzugehörigkeiten, soziale Schicht, Geschlecht, Generation, regionale Herkunft, politische Gesinnung, Organisationssysteme und deren Normen und Werte. Der Umgang mit dieser Vielfalt ist für Sozialarbeitern/-pädagogen eine Herausforderung und Notwendigkeit, da deren zentrales Element die Arbeit mit der Individualität des Menschen unter Einbezug seines Umfeldes ist. Dies macht eine kultursensibles Agieren notwendig.

Das Seminar möchte eine Auseinandersetzung bzgl. der Bedeutung von Kulturen und Vielfalt für die praktische Arbeit führen. Neben dem Kennenlernen von Kulturmodellen und -erklärungsansätzen geht es insbesondere um die neue Theorie der Transkultur und ihrer praktischen Nutzbarkeit. Methoden und Übungen zum eigenen individuellen Erfahren von Kultur und Irritationen wie auch zum eigenen Anwenden werden vermittelt und erarbeitet.

 

Zielgruppe: Sozialarbeiter_innen/-pädagog_innen, Studierende

Format und Dauer: Seminar, 5 Tage

 

 

Vielfalt annehmen – Eine Herausforderung im Kita-Alltagkitaschulung

 

Ziel und Inhalt: Vielfalt ist ein zentraler Bestandteil im Alltag von Erzieher_innen. Sie begegnet uns u.a. in Sprachen, Kulturen, Verhaltensweisen, Erziehungsstilen und persönlichen Werten. Im Alltag ist oft wenig Zeit, um Chancen und Grenzen dieser Vielfalt positiv wahrzunehmen.
Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, die eigene Arbeit mit ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren und neue Impulse, Anregungen und Tipps im Umgang mit Vielfalt zu bekommen.

 

Zielgruppe: Erzieher_innen

Format und Dauer: Seminar, 1 Tag

 

 

Alltagsrassismus im Kita-Alltag begegnen

 

Ziel und Inhalt: Erzieher_innen sind in ihrem Alltag immer wieder mit offenen und nicht so offenen alltagsrassistischen Vorfällen konfrontiert. Der Workshop wird deshalb das Thema Alltagsrassismus beleuchten. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zur Verbreitung rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungsmuster werden mögliche Reaktionen auf alltagsrassistische Situationen diskutiert. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit Alltagsrassismus zu erlangen. Außerdem soll ergründet werden, inwieweit wir selber TrägerInnen von Vorurteilen sind und wie diese Vorurteile in der Arbeit mit Kindern kritisch reflektiert werden können. Dazu wird neben Grundzügen der Anti-Bias-Erziehung u.a. auch der Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung eingeführt.
Die Fortbildung wird in Kooperation mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. angeboten.

 

Zielgruppe: Erzieher_innen, Eltern

Format und Dauer: Seminar, 1 Tag

 

 

(Inter)kulturelle Kompetenzen in Kindertagesstätten

 

Ziel und Inhalt: Was ist, wenn nicht alle Kinder Ostern und Weihnachten feiern? Wie kann eine Bildungspartnerschaft mit Familien aufgebaut werden, die kein Deutsch sprechen? Wie können ErzieherInnen mit den täglichen Herausforderung umgehen, die vielfältige Herkunft, Sprache und Religionen in Kindertagesstätten mit sich bringen? Welche Unterschiede gibt es überhaupt und wie diese anerkennen? Lassen sich Kulturen so voneinander abgrenzen, wie wir denken? Innerhalb der Fortbildung sollen kulturelle Selbst- und Fremdbilder und die Entstehung von Vorurteilen erkannt und hinterfragt werden. Ziel ist das Leben in kultureller Vielfalt als etwas Alltägliches zu erkennen und Neugier und Offenheit für Fremdes, Anderes und Unbekanntes zu wecken. ErzieherInnen erhalten neue Impulse, Anregungen und Handlungsoptionen für die Kita.

 

Zielgruppe: Erzieher_innen, Eltern

Format und Dauer: Seminar, 1 Tag

 

(Sprachliche) Vielfalt in der Kita - Kommunikationsbarrieren mit kultur- und sprachsensibler Elternarbeit begegnen


Ziel und Inhalt: Kulturelle und sprachliche Vielfalt ist Alltag in Kindertagsesstätten. Unterschiedliche Herkunftsländer von Familien bedeuten auch verschiedene sprachliche Hintergründe. Neben dem Umgang mit Mehrsprachigkeit der Kinder spielt dies vor allem in der Kommunikation mit den Eltern eine Rolle.Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden praktische Ideen zu vermitteln, wie Elternarbeit trotz oder gerade wegen Sprachbarrieren fruchtbar gestaltet werden kann. Wie können Eltern mit wenig Deutschkenntnissen in den Kitaalltag miteinbezogen werden? Wie kann Kommunikation ohne gemeinsame Sprache funktionieren? Wie können sowohl die Einrichtung als auch die Kinder als auch die Eltern von der Vielsprachigkeit profitieren?


Zielgruppe: Erzieher_innen
Format und Dauer: Seminar, 1 Tag

 

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