Pressemitteilung


Erster Fachtag für Friedensbildung in Mitteldeutschland

Am 4. März (10-16 Uhr) findet in Halle (Saale) ein Fachtag unter dem Motto „Wie geht Frieden?“ statt. Damit soll Interessierten das Themenfeld der Friedensbildung vorgestellt werden. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art für Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Organisiert wird der Fachtag vom „Netzwerk Friedensbildung Mitteldeutschland“ und dem Friedenskreis Halle e.V.. Er richtet sich besonders an Pädagoginnen und Pädagogen. Weitere Informationen sind online zu finden unter: www.friedensbildung-mitteldeutschland.de

Als Programm erwartet die Teilnehmenden ein Überblicksvortrag von Prof. Dr. Angela Mickley (Hochschullehrerin für Friedenserziehung, Konfliktbearbeitung/Mediation und Ökologie) sowie acht vertiefende Workshops, unter anderem zu Fluchtursachen, ziviler Konfliktbearbeitung und Gewaltfreier Kommunikation in der Schule. Abgerundet wird der Tag durch eine Echtzeit-Bebilderung der Arbeitsergebnisse.

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25 Jahre im Einsatz für den Frieden

Clemens Ronnefeldt, seit 25 Jahren Friedensreferent beim Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, hat den diesjährigen Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung erhalten. Der Preis wird von dem Marburger Anwalt Peter Becker gestiftet, alle zwei Jahre verliehen und ist mit 5000,- Euro dotiert. Das ist die höchste finanzielle Anerkennung für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Clemens Ronnefeldt erhält die Auszeichnung gemeinsam mit der Berghof-Stiftung und der Nachwuchswissenschaftlerin Özden Melis Uluğ. Die Preisverleihung fand am 20. Januar 2017 in der Aula der Alten Universität Marburg statt.

„Das ist eine ermutigende Bestätigung meiner Arbeit sowohl an Brennpunkten von Gewalt und Krieg im Nahen und Mittleren Osten als auch in deutschsprachigen Gebieten, wo ich als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident über Konflikt-Hintergründe aufkläre und Menschenrechtsgruppen vor Ort vorstelle“, freut sich Clemens Ronnefeldt. „Gewalt und Krieg zu delegitimieren und selbst konstruktive, gewaltfreie Lösungen zu erarbeiten, darin sehe ich eine äußert sinnvolle Aufgabe.“

Der Peter-Becker-Preis soll dazu beitragen, Erkenntnisse der Friedensforschung in praktische Konfliktlösungen umzusetzen. „Das geschieht unseres Erachtens nicht ausreichend“, erläuterte Professorin Dr. Susanne Buckley-Zistel, Direktorin des Marburger Zentrums für Konfliktforschung. Ein weiteres Anliegen des Preises ist die Stärkung und Verbesserung ziviler Konfliktbearbeitung im gesellschaftlichen und transnationalen Bereich“. Clemens Ronnefeldt sei mit seinem umfassenden persönlichen Engagement aus der deutschen Friedensbewegung nicht mehr wegzudenken, so Buckley-Zistel.

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Halle (Saale), 07.11.16

Presseinformation

Speakers Tour: Corinna Ajder berichtet über die Arbeitsbedingungen in der Schuh- und Bekleidungsindustrie Osteuropas

(Donnerstag, 26.1.2017) um 19 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinde St. Laurentius, Halle, Breite Straße 29, 06108 Halle

Am 26. Januar wird Corinna Ajder aus ihren Erfahrungen, die sie bei ihren Nachforschungen zu den Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie Osteuropas gemacht hat, berichten.
Dazu werden Filmausschnitte über die Situation in der Schuh- und Bekleidungsindustrie Osteuropas gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter sind Friedenskreis Halle e.V.; Weltladen Halle und das Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V.

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Pressemitteilung

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet – Erster regionaler Fachtag für 4. März in Halle/Saale angekündigt

Am 14. Januar 2017 hat sich in Frankfurt am Main das „Bundesweite Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. “Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die GründerInnen, „das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen.“
Das Gründungstreffen diente dem ersten Austausch über Aufgaben und konkrete Aktivitäten. „Die theoretische Überprüfung der Praxis der Friedensbildung und die praktische Umsetzung der Theorien von Friedensbildung sind zwei Beispiele für mögliche zukünftige Vorhaben des Netzwerks“, so Kai-Uwe Dosch, Vertreter des Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen (DFG-VK).
Zuvor hatte Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann von der Katholischen Fachhochschule Aachen in seinem Vortrag über die „Förderung des Friedens in unfriedlichen Zeiten und Strukturen“ das Spannungsfeld von Praxis und wissenschaftlicher Fundierung analysiert. „Die praktische Friedenspädagogik läuft Gefahr, einige Dilemmata zu übersehen, wenn sie nicht auch theoretische Perspektiven im Blick hat“, sagte Frieters- Reermann und verwies etwa auf die Komplexität von Gewalt- und Konfliktdynamiken, von (interkulturellen) Lerngruppen und Lernprozessen.

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Pressemitteilung

Halle, 09.01.2017

Von Halle in die Welt – freie Plätze im Freiwilligendienst

Der Bewerbungsschluss für einen internationalen Freiwilligendienst beim Friedenskreis wurde bis zum 31. März verlängert. Fünfzehn junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren entsendet der Friedenskreis Halle ab Sommer 2017 für ein Jahr ins Ausland. Die Freiwilligen engagieren sich in Albanien, Bosnien, Serbien, Kosovo, Mazedonien, Ukraine, Spanien oder Ruanda. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, in der Menschenrechtsarbeit, im Bereich Kunst und Kultur und anderen Bereichen.

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Pressemitteilung:

Neue Pro-Asyl Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" im Diakoniewerk zu sehen

Der Friedenskreis Halle e.V. und das Diakoniewerk Halle zeigen anlässlich der Friedensdekade 2016 im Diakoniekrankenhaus Halle, Mühlweg 7,  bis zum 11. November 2016 die Ausstellung „Asyl ist Menschrecht“.

Die Ausstellung gibt Antworten auf die Frage, warum  Menschen fliehen. Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz?

Wir laden Sie ein, sich im Rundgang durch die Ausstellung mit diesen grundlegenden Fragen zu beschäftigen.

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Miteinander e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstalten am 3./4. November 2016 in Halle eine Fachkonferenz zum Thema "Rechten Terror als rechten Terror benennen. Nach dem NSU - aktuelle Entwicklungen, Analysen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten".

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dokumentarischer Spielfilm zu Rüstungsexporten

„Meister des Todes“ mit anschließendem Expertengespräch


12. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Puschkino, Halle

Halle (Saale), Am Mittwoch den 12. Oktober um 19.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V.  und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit uns den Film  „Meister des Todes“ im Puschkino anzusehen. In der anschließenden Diskussion wollen wir uns den Auswirkungen von Waffenexporten aus der Sicht einer  Friedensfachkraft bei Peace Brigades International (pbi) in Mexiko nähern und praktische Beispiele für zivile Konfliktbearbeitung vorstellen .

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Pressemitteilung

Ab in den Süden! - Deutsch-spanischer Jugendaustausch

Für dreizehn Jugendliche aus Halle hieß es in den Herbstferien: „Adios Deutschland - Hola Spanien!" Im Rahmen eines Jugendaustauschs trafen sie in Trasmulas, einem kleinen Dorf in Andalusien, auf gleichaltrige Spanierinnen und Spanier. In verschiedenen Workshops konnten die Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt ihre spanischen Teammitglieder, das Land und die Kultur kennenlernen.

Ferienzeit ist Reisezeit - und was könnte es im Herbst besseres geben, als für 10 Tage ins sonnige Spanien zu verschwinden? Vom 1. bis 11. Oktober hatten dreizehn Jugendliche aus Halle die Möglichkeit, in Trasmulas zu leben. Gemeinsam mit ihren spanischen Altersgenossen konnten sie dort an verschiedenen Workshops teilnehmen: Reiten, afrikanischer Tanz oder Trommeln und Sandkastenbau. Claudio (13) hat sich mit einigen Deutschen und Spaniern für den Trommelworkshop entschieden. Sein Fazit: „Das Trommeln macht mir richtig Spaß." Nicht nur die Gruppen während der Workshops, auch die Zimmer waren kulturell gemischt, sodass ein Weg gefunden werden musste, sich verständlich zu machen - zur Not mit Händen und Füßen. Hilfreich dürften dabei wohl die vielen Sprachspiele und gemeinsamen Ausflüge gewesen sein. Ob bei einer Ralley rund um Trasmulas, bei Sportspielen oder einer Erkundungstour durch Granada - immer wieder mussten Deutsche und Spanier zusammenarbeiten und ihre Teamfähigkeit beweisen. Lisa (16) nahm zum ersten Mal an solch einem Jugendaustausch teil: „Am meisten Spaß macht mir, dass zwei fremde Gruppen aufeinandertreffen und danach zu einer werden", sagt sie.

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Pressemitteilung: Friedenskreis Halle bietet 15 Plätze für einen internationalen Freiwilligendienst


Fünfzehn junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren entsendet der Friedenskreis Halle ab Sommer 2017 für einen internationalen Freiwilligendienst im Ausland. Die Freiwilligen engagieren sich für ein Jahr in einer Einsatzstelle in Südosteuropa, Ukraine, Spanien oder Ruanda. Sie arbeiten z.B. mit Kindern und Jugendlichen, in der Menschenrechtsarbeit oder im Bereich Kunst und Kultur.

Der Friedenskreis bietet seit mehr als 15 Jahren Freiwilligendienste auf dem Balkan an. In den Lern- und Friedensdiensten unterstützen die Freiwilligen gesellschaftlich wichtige Arbeit vor Ort und lernen neue Perspektiven auf die Welt kennen.

„Dieses Jahr hat mich sehr geprägt und wir mir immer in guter Erinnerung bleiben.“ So Janosch, der in seinem Freiwilligendienst im Kosovo u.A. einiges über Permakultur erfuhr, verschiedene internationale Workcamps organisierte und Freundschaft mit der alten Nachbarin Baba Jelena schloss.

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Pressemitteilung

Halle (Saale),  28.09.2016

„Fühl dich wie zu Hause!“
GWG sponsert Wohnung für internationale Freiwillige


Die GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt unterstützt zahlreiche soziale Projekte. Seit September 2016 nun auch die internationalen Freiwilligendienste des Friedenskreis Halle e.V. Zwei junge Freiwillige werden bald in der neuen Wohnung am Treff in Halle-Neustadt leben. Die GWG sponsert die Kaltmiete der Wohnung, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen.
Vor Ankunft der neuen Freiwilligen musste die Wohnung aber noch gestrichen und eingerichtet werden. Deshalb hatte der Friedenskreis Halle e.V. zum diesjährigen Halleschen Freiwilligentag eine Aktion angemeldet. Vierzehn ehrenamtliche Helfer kamen zusammen, sodass die Arbeit schnell von der Hand ging. „Es war schön mit so vielen aktiven Menschen zusammen zu sein“ sagt Alina Ianchuk, die an dem Tag teilgenommen hat. ''Die neuen Freiwilligen werden sich hier bestimmt wohl fühlen. Ich denke, wir haben heute unser Bestes gegeben!“

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